DE1997734U - Durchschreibebuch - Google Patents

Durchschreibebuch

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DE1997734U
DE1997734U DE19681997734 DE1997734U DE1997734U DE 1997734 U DE1997734 U DE 1997734U DE 19681997734 DE19681997734 DE 19681997734 DE 1997734 U DE1997734 U DE 1997734U DE 1997734 U DE1997734 U DE 1997734U
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DE19681997734
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L1/00Devices for performing operations in connection with manifolding by means of pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. carbons; Accessories for manifolding purposes
    • B41L1/20Manifolding assemblies, e.g. book-like assemblies
    • B41L1/22Manifolding assemblies, e.g. book-like assemblies made up of single sheets or forms
    • B41L1/24Pads or books

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

2646
PATENTANWÄLTE
-ING. F. THlELEKE DR.-ING. R. DÖRING D1PL.-PHYS. DR. J. FRICKE
BRAUNSCHWEIG - MÜNCHEN
HESS KG., Braunschweig, Reichsstraße 31-34
Die Neuerung betrifft ein Durchschreibebuch, bestehend aus einem Einband und einen aus Durchschreibesätzen gebildeten Abreißblock nit je Durchschreibesatz wenigstens einem am Block Terbleibenden Kopiebogen» bei dea ein am Einband anhängender Teil als Schreibunterlage für den jeweils oberen Durchschreibesatz dient.
Bei bekannten Durchschreibebüchem der eingangs genannten Art werden Durchschreibesätze mit gelochten Srennleisten verwendet, welche mittels der Loehimg der 2reas3,aisiaa Stiften oder anderen Haltemitteln, am Einband befestigt sind. Je nach Ausbildung dieser Haltemittel läßt sich ein derartiges bekanntes Durchschreibebuch entweder nur einmal bis zum Verbrauch aller enthaltenen Durchschreibesätze benutzen oder aber es kann nach Öffnen der Haltemittel mit Durchschreibesätzen nachbestückt werden. Diese Sfachbestückung ist jedoch umständlich und zeitraubend und außerdem auch noch davon abhängig, daß die verwendeten Haltemittel, beispielsweise Druckknöpfe oder dgl., funktionsfähig bleiben.
— 2—
ί997734
In der Praxis hat sich gezeigt, daß die bekannten Durchschreibebücher infolge der notwendigen Aufreih- und Haltemechanik
einen erhöhten Fertigungsaufwand bedingen. Die Durchschreibesätze selbst sind in den Einbänden der bekannten Bücher nur \ | begrenzt geschützt. Das gilt in besonderem Maße für die an ' | den Durchschreibesätzen verbleibenden Kopiebögen, die bei
diesen bekannten Durehschreibebüchern gegen die Rückseite
des Einbändes geklappt werden müssen. Das ständige Zurückklappen und Wiedervorklappen der Kopiebögen macht diese jedoch sehr rasch unansehnlich und die auf ihnen befindliche
Schrift meist unleserlich. Da Durchschreibebiicher der genannten Art häufig als Auftragsbücher verwendet werden, ist
es auch unerwünscht, wenn durch die genannte Anordnung der
Kopiebögen die Gefahr besteht, daß Unbefugte über die Bestellungen von Konkurrenten informiert werden können.
rung liegt die AuCgasa ^ιπτΐΐιά&; die geschilderten I
!Nachteile au vermeiden und ein Durchschreibebucb zu schaffen, |
welches frei von Klemn- und Auxreihmechaniken ist und das §j
sich auch beim Austausch des Blockes sowie bei der Benutzung §
leicht handhaben läSt. *
Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe kennzeichnet sich das ein- \ leitend genannte Durchschreibebuch neuerungsgemäß durch die |
Kombination der !Merkmale, daß der AbrelßDlocx mit einem an I
sich bekannten Pappträger ausgerüstet ist, gegen dessen itück- | seite jeweils die am Block zurückbleibenden Kopiebögen zu j
I klappen sind, und daß der Abreißblock in Gebrauchslage auf |
-3-
einem Rückenteil des Einbandes aufliegt und mittels eines zwischen die Durchschreibesätze und den Pappträger eingeschobenen Halteteiles, das an der ünterkante des Rückenteiles anhängt, sowie mittels einer an der Oberkante des Rückenteiles i. ..geordneten wulstartigen Leiste lösbar mit dem Einband verriegelt ist, wobei die Schreibunterlage an einer Seitenkante und ein Deckelteil an der gegenüberliegenden Seitenkante des Hückenteiles buchdeckelartig ein- und ausklappbar anhängt.
Die Ausgestaltung des neuen Durchschreibebuches erlaubt es, Durcnsehreibeblöcke als Abreißblöcke in herkömmlicher V/eise, d.h. also wirtschaftlich und kostensparend, herzustellen. Durch den an Rückenteil des Einbandes anhängenden Halteteil, der zwischen den !Pappträger des Abreißblockes und die Durchschreibe sätze zu schieben ist, wird der Abreißblock trotz leichter
nieiaagiicnkBit gegea Herausgleiten nach unten sicher lt€5U Sie as Rückenteil an der Oberkante vorgesehene leiste j verhindert ein HerausgLeiten des Blockes in entgegengesetzter Richtung. Der an der einen Seitenkante buchdeckelartig aus- und einklappbare Seil, der die steife Schreibunterlage bildet, verhindert, in G-ebrauchslage überführt, daß der Abreißblock nach rechts aus dem Einband herausgleitet. Die gegenüberliegende Seitenkante des Einbandes wird schließlich durch Umklappen des Deckelteiles verschlossen, so daß der eingelegte -LbreiB-block allseitig von Teilen des Einbandes umschlossen ist. Dadurch ist eine sehr große Schutzwirkung gewährleistet. Auf diese Weise wird der Abreißblock nicht nur gegen ein Herausgleiten aus dem Einband gesichert, sondern er ist selbst auch gegenüber rauhesten Beanspruchungen geschützt.
Sin wesentlicher Vorteil äes neuen Durchschreibebuches besteht darin, daß der Abreißblock mit den Durchschreibesätzen beliebig oft, insbesondere sehr einfach auswechselbar ist. Lies gef schieht, indem nach Herausklappen des als Schreibunterlage
dienenden Teiles des Einbandes der Block samt Pappträger ge-
meinsam mit dem Halteteil des Einbandes von dem Rückenteil
Ϊ hochgeklappt wird. Danach läßt sich der Halteteil des Ein-
bandes sehr einfach aus seiner Lage zwischen dem Pappträger
" des Durchschreibeblockes und den etwa noch am Block befindlichen Durchschreibesätzen herausziehen. Ebenso einfach kann ein neuer Abreißblock mit Durchschreibesätzen eingelegt werden, indem nämlich der Halteteil des Einbandes zwischen den Pappträger und die Durchschreibesätze eingeschoben und der !' Block als solcher gemeinsam mit dem Halteteil auf den Rücken-
i. teil des Einbandes geklappt wird. In der Endlage ist dann der
ι Block ,zwischen der Büekenteil angeformt en Leiste einerseits
und dem Hälteteil eingeklemmt und gehalten.
ί v^ Die nach des Abreißen eines Burehschreibesatses as AbreiSblock verbleibenden Kopiebögen werden, wie auch bei anderen AoreiS-
"blöcken und Surchschreibebüchem, zurückgeklappt. Bei dem neuen neuerungsgemäß ausgebildeten Burchschreibebuch erfolgt dieser "Forgang jedoch erst dann, wenn der Abreißblock samt am Rücken anhängenden Halteteil iron Rückenteil hochgeklappt wurde. Danach erst Vird der Kopiebogen gegen die Rückseite des Pappibrägers geklappt. ¥enn der Abreißblock danach wieder in die
-5-
G-ebrauchslage zurückgeklappt wird, dann ist der Kopiebogen auf einfache Weise sicher und geschützt untergebracht. Es ist vor allen Dingen unmöglich, daß Unbefugte Einblick in die auf den Kopiebögen befindlichen Notisen erlangen. Der Kopiebogen ist außerdem durch diese Anordnung geschützt, so daß die Gewähr besteht, daß er auch bei langem Gebrauch des Durchschreibebuches bzw. eines Abreißblockes leserlich bleibt.
Bei einer zw eokmäßigen "Weiterbildung des neuen Burcbschreibebuches ist die wulstartige leiste in ihrer Eöhe der Stärke des Abreißblockes angepaßt und aus ©iiiem elastisch nachgiebigen, mit Kunststoff überzogenen Werkstoff gebildet.
Es empfiehlt sich außerdem, wenn an der T inseite des Dsckelteiles eine Einstecktascht angeordnet ist.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Durchschreibebuches dargestellt.
Pig. 1 zeigt den Einband des neuen Durchschreibebuches in
auseinandergeklappter Lage.
Pig. 2 zeigt eine im Maßstab vergrößerte und auseinandergezogen<3 Teilschnittansicht des neuen zusammengeklappten Burchschrerbebuob.es..
Das in den Piguren gezeigte Durchschreibebuch setzt sich aus einem Einband 1 und einem Durchschreibesätze 2 enthaltenden Abreißblock 3 zusammen. :
-6-
Der Abreißblock 3 ist in herkömmlicher Weise ausgebildet. Er weist einen Pappträger 4 auf, der einen steifen Rückenteil bildet und an dessen Oberkante die einzelnen Sögen der Durchschreibesätze 2 in einer wulstartigen leiste 5 zusammengefaßt sind. Während die Durchschreibesätze 2 abtrennbar sind, verbleibt 3*e Durchschreibesatz 2 wenigstens ein Zopiebogen 6 am Pappträger 4 bzw. an der wulstartigen Leiste 5.
In Pig. 2 sind die Durchschreibesätze 2 in einem Abstand vom Pappträger 4 gezeigt, um die Darstellung übersichtlicher zu gestalten. Strichpunktierte Linien 7 deuten jedoch an, wie die Durchschreibesätze 2, d.h. entweder der obere Satz 2a oder der Vorrat an Durchschreibesätzen 2, mit der wulstartigen Leiste 5 in Verbindung stehen.
Der Einband 1 besteht aus einem widerstandsfähig und in geeigneter Weise steif ausgebildeten Rückenteil 8. Am Rückenteil 8 befindet sich an der Oberkante eine wulstartige Leiste 9, di« in ihrer Höhe der Stärke der wulstartigen Leiste 5 des Abreißblockes 3 angepaßt ist. An der gegenüberliegenden Kante des Rückenteiles 8 ist über einen gelenkartig v/irkenden Zwischenteil 10 ein Halteteil 11 angehängt. Dieser Halteteil 11 wird zum Pestlegen des Abreißblockes 3 zwischen den Pappträger 4 und den Vorrat an Durchschreibesätzen 2 eingeschoben (s.Pig.2^
-7-
— Ύ —
An der in Pig. 1 rechten Seitenkante ist am Rückenteil 8 über einen Gelenkteil 10 ein als steife Schreibunterlage 12 dienender Teil angehängt, während an der gegenüberliegenden Seitenkante des Rückenteiles 8 ein Deckelteil 13 angelenkt ist. Auch zwischen dem Deckelteil und dem Rückenteil 8 befindet sich ein Gelenkteil 10. Auf der Innenseite ΐετ der Deckelteil noch ait ■ einer Sinstecktasche 14 ausgerüstet. Der als Schreibunterlage dienende Teil 12 und der Deckelteil 13 sind beide buchdeckelartig ein- bzw. ausklappbar mit den) Rückenteil 8 verbunden.
Die Pig. 2 läßt erkennen, wie der beschriebene Einband und der einleitend beschriebene Abreißblock miteinander verbunden werden. Der Halteteil 11 wird in den Zwischenraun zwischen den Pappträger 4 und den Durchschreibesätzen 2 ei nj€schoben.
f Danach wird dieser Halteteil 11 mit dem Abreißblock 3 auf
[i den Rückenteil 8 des Einbandes 1 niedergeklappt, wobei die
ί' wulstartige Leiste 5 des Abreißblockes 3 gegen die wulst-
j {.·· artige Leiste 9 und die Oberkante des Rückenteiles 8 drückt.
Gegenüber Bewegungen nach oben oder unten ist der Abreißblock
3 nunmehr gesichert. Der oberste Durchschreibesatz 2a wird
' nun abgehoben, und es wird der als Schreibunterlage dienende
steife Teil 12 buchdeckelartig auf den Abreißblock 3 geklappt. Danach wird der oberste Durchschreibesatz 2a auf die Schreibunterlage 11 geklappt. In diesem Zustande nimmt das Durch-
■ schreibebuch die Gebrauchslage ein, in welcher der oberste
: Durchschreibesatz 2a beschriftet werden kann. Nach Heraus-
19Ö7734
trennen des fertig "beschrifte ten oberen Durch sehr ei De sat ζ es 2a v/ird der Abreißblock 3 mit dem Halteteil 11 um die Gelenkverbindung 10 an der TJnterkante des Rückenteiles 8 hochgeklappt, und es v/ird zunächst der nach dem Abtrennen des obersten Durchschreibesatzes 2a verbleibende Eypiebogen 6 um die Wulst 5 des Abreißblockes 3 herum gegen die Rückseite des Pappträgers 4 geklappt. Zuvor ist jedoch der als Schreibunterlage dienende Teil 12 aufgeklappt worden* Nachdem der Kopiebogen 6 in der geschilderten Weise weggeklappt ist, wird der Abreißblock 3 wieder auf den Rückenteil 8 niedergeklsppt und der nunmehr oben liegende Durchschreibesatz 2a hochgehoben, damit die Schreibunterlage 12 in die Gebrauchslage überführt werden kann. Nach buchdeckelartigem Zuklappen des Deckelteiles 13 befindet sich das Durchschreibebuch in der Transportstellung. Uotizzettel, Prospekte oder dgl. können dabei in der Innentasche H des Deckelteiles untergebracht werden.
Zur Herstellung des Einbandes 1 werden bevorzugt Kunststoffe oder andere steife Werkstoffe verwendet, die mit einem Kunststoff überzogen sind. Die Leiste 9 des Rückenteiles 8 kann aus einem Schaumstoff oder anderem elastisch nachgiebigen Werkstoff gefertigt und mit Kunststoff überzogen werden.

Claims (3)

  1. Schutzanspräche
    1 . Durchschreibebuch, bestehend aus einem Einband und einem aus Durchschreibesätzen gebildeten Abreißblock mit je Durchschreibesatz wenigstens einem am Slock verbleibenden Kopiebogen, bei dem ein am Einband anhängender 2eil als Schreibunterlage für den jeweils oberen Durchschreibesatz dient, gekennzeichnet durch die Kombination der Merkmale, daß der Abreißblock (3) mit einem an sich bekannten Pappträger (4) ausgerüstet ist, gegen dessen Rückseite die jeweils am Block zurückbleibenden Kopiebögen (6) zu klappen sind, \ind daß der Abreißblock (3) in Gebrauchslage auf einem Rückenteil (8) des Einbandes (i) aufliegt und mittels eines zwischen die Durchschreibesätze (2a,2) und den Pappträger (4) eingeschobenen Halteteiles (11)» das an dor TJnterkante des Rückenteiles anhängt, sow.ie mittels einer an der
    Oberkante des Rückenteiles angeordneten wulstaitigen leiste
    (9) lösbar mit dem Einband verriegelt ist, wobei die Schreibunterlage (12) an einer Seitenkante und ein Deckelteil (13) an der gegenüberliegenden Seitenkante des Rückenteiles buchdeckelartig ein- und ausklappbar anhängen.
  2. 2. Durchschreibebuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wulstartige Leiste (9) in der Höhe der Stärke des Abreißblockes (3) angepaßt ist und aus einem elastisch nachgiebigen, mit Kunststoff überzogenen V/erkstoff besteht.
    -10-
  3. 3. Durchschrerbebuch nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite des Deckelteiles (15) eine Einstecktasche (14) angeordnet ist.
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