DE19972C - Neuerungen in der Zusammensetzung von Rettungsfiöfsen aus Sitzbänken - Google Patents

Neuerungen in der Zusammensetzung von Rettungsfiöfsen aus Sitzbänken

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DE19972C
DE19972C DENDAT19972D DE19972DA DE19972C DE 19972 C DE19972 C DE 19972C DE NDAT19972 D DENDAT19972 D DE NDAT19972D DE 19972D A DE19972D A DE 19972DA DE 19972 C DE19972 C DE 19972C
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DENDAT19972D
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Original Assignee
E. ST. COPEMAN in Downham-Market, England
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/28Adaptations of vessel parts or furnishings to life-saving purposes
    • B63C9/30Floatable furniture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 65: Schiffbau und Schiffsbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. April 1882 ab.
Diese Erfindung bezweckt, die auf einem Schiffe, auf Molen u. s. w. angebrachten Sitzvorrichtungen im Fall der Gefahr schnell zusammenkuppeln und in eim Rettungsflofs verwandeln zu können.
Zu diesem Zweck werden die Sitzkörper, die im allgemeinen die Form von Bänken haben, in einer Länge von 3 bis 10 m aus Stahl, Eisen oder aus mit Zink oder Kupfer verkleidetem Holz oder dergleichen Material hergestellt und zur Erhöhung der Tragfähigkeit mit wasserdichten Kammern ausgerüstet. An den Enden sind die Sitzkästen abgerundet, und erhalten sie auf diese Weise die Form eines mit Deck versehenen Lichters oder Pontons.
Fig. ι bis 3 zeigen Seiten-, Endansicht und Grundplan eines derartigen Sitzes, Fig. 4 und 5 ein durch die Verbindung zweier Sitze hergestelltes Flofs, und Fig. 6 bis 8 Details der um Scharniere drehbaren Sitzlehnen, α ist der eigentliche, aus wasserdichten Kammern a1 (in der Zeichnung punktirt angegeben) bestehende Sitzkörper; in jeder Kammer ragt ein Rohr q bis nahezu an den Boden, um Wasser mittelst einer an das obere Rohrende angesetzten Pumpe zu entfernen. Für gewöhnlich ist das Rohr mit einer Verschlufsmutter geschlossen. In die Kammern können wasserdichte Behälter zur Aufbewahrung von Nahrungsmitteln u. dergl. eingesetzt werden. Die Masten ο können in die Löcher b eingesteckt werden. Je nach der Länge eines Sitzes werden zwei oder mehr Aussparungen c zur Aufnahme quadratischer oder runder Querbalken d mit abgerundeten Ecken angebracht; ' die Aussparungen können jedoch auch wegfallen, dann liegen die Querbalken d über den Sitzen und werden mit eisernen Vorsteckern oder Seilen befestigt. Für gewöhnlich sind die Balken d, die Masten und Ruder an den Seiten der Sitze untergebracht. e ist ein leichter Lattenrahmen auf dem Sitz a, der entweder abnehmbar oder mit diesem durch Scharnier verbunden ist. Die Sitzlehne f ist auf den Schienen g befestigt, die bei h mit dem Sitz durch Scharniere verbunden sind. Die Muffen k sind auf den Stangen g gleitbar angebracht, um das Scharnier fröi zu machen oder zu befestigen. In die Löcher i der Stangen / können die Rudergabeln gesteckt werden.
Die Haken / mit entsprechenden Oesen dienen zur Trennung der Sitze von einander zu einer Flofsbreite, während die Vorstecker m zum Festhalten der Querbalken d, die Ringe η mit den durchgesteckten Seilen zum Erfassen für etwa im AVasser befindliche, zu rettende Personen dienen, r sind Trinkwassertonnen und j ein zur Aufnahme der Segel dienender Beutel.
Die Art und Weise der Zusammenstellung und Befestigung der beiden Sitze zu einem Flofs erklärt sich durch obige Beschreibung und die Fig. 4 und 5 von selbst. Wie Fig. 4 im Grundrifs zeigt, können mehrere solcher Flöfse ziisammengestofsen und verbunden werden, um ein langes Flofs zu bilden.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    Zum Zweck der raschen Herstellung von Rettungsflöfsen u. s. w.:
    i. Die Construction von Bänken oder Sitzvorrichtungen für Schiffe, Molen etc., aus einem in wasserdichte Kammern getheilten,
    an den Enden abgerundeten Körper α bestehend, welcher ausgerüstet ist mit der umklappbaren, mit Muffen k versehenen Lehne f g h, mit den umklappbaren, als Sitz. dienenden Lattenrahmen e, mit den Querbalken d, Aussparungen c und Verbindungshaken /, Fig. i, 2, 3, 6, 7 und 8. Die Art der Vereinigung zweier oder mehrerer unter 1. angegebenen wasserdichten Bänke, Fig. 4 und 5, mittelst der Haken //, Querbalken dd, Vorstecker mm, Lattenrahmen ee, welches FIofs mit den in den Fig. 1, 2 und 3 angegebenen Ausrüstungsgegenständen, Ringe η mit durchgesteckten Seilen, Löchert, Masten ο ο, Saugröhren q, Wassergefäfsen r und Segelbeutel s, versehen ist, wobei das gebildete Deck durch Geländer^/ und Querseile pp umgrenzt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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