DE199598C - - Google Patents

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DE199598C
DE199598C DE1907199598D DE199598DA DE199598C DE 199598 C DE199598 C DE 199598C DE 1907199598 D DE1907199598 D DE 1907199598D DE 199598D A DE199598D A DE 199598DA DE 199598 C DE199598 C DE 199598C
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Germany
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expansion body
heat regulator
air
outside temperature
nozzle
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DE1907199598D
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
    • G05D23/125Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Λ! 199598 KLASSE 36/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4.JuIi 1907 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Wärmeregler für Heizungsanlagen beliebiger Art", der aus einem die Durchtrittsmenge des Heizmittels zu den Heizkörpern regulierenden Ausdehnungskörper besteht. Von den bisher bekannten Wärmereglern ähnlicher Art unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß der Ausdehnungskörper an beiden Enden einstellbar ist und
ίο sein Gewicht durch eine Gegenkraft, z. B. Feder, ausbalanciert wird. Diese Anordnung hat den Vorzug, daß der Ausdehnungskörper infolge der beiderseitigen Einstellbarkeit in einfacher und bequemer Weise in seiner ganzen Länge verschoben werden kann, was z. B.
bei sehr großen, rasch aufeinanderfolgenden
. Temperaturschwankungen, wie solche im Winter häufig vorkommen, sehr erwünscht ist. . Durch die Ausbalancierung des Gewichtes des Ausdehnungskörpers und die daraus resultierende schwebende Anordnung desselben wird seine Empfindlichkeit erheblich verfeinert, so daß er schon bei geringen Temperaturunterschieden auf das die Durchtrittsmenge des Heizmittels beeinflussende Regelungsorgan einwirkt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Wärmereglers gemäß vorliegender Erfindung im Anschluß an eine Dampfheizungsanlage insbesondere für Eisenbahnwagen dargestellt.
Fig. ι zeigt den Wärmeregler mit dem Dampfeinlaßventil in Ansicht, während Fig. 2.
einen senkrechten Längsschnitt beider Organe veranschaulicht. .
Wie. Fig. 2 erkennen läßt, ist der Wärmeregler a, der in bekannter Weise aus einem mit einer leicht dehnbaren Flüssigkeit gefüllten und mit nachgiebigen Wänden versehenen Gefäß besteht, in einem Gehäuse b gelagert, das an der oberen Seite durch einen leicht abnehmbaren Deckel c abgeschlossen ist. Der Wärmeregler-stößt, wenn / er sich entsprechend ausdehnt, mit seinem oberen Ende d gegen die Spindel e, worauf sich die Ausdehnung des Wärmereglers auf das an der unteren Seite angeordnete und aus einer Spindel bestehende Regelungsorgan f überträgt, welches hierdurch den Durchtrittsquerschnitt des durch das Rohr gl zuströmenden Dampfes durch die Düse g verringert.
Die obere Spindel e ist gelenkig mit einem von Hand einstellbaren Hebelarm h verbunden, dessen bewegliches Ende mittels einer Klemmschraube i o. dgl. in verschiedenen Lagen festgestellt werden kann. Stellt man die Spindel e höher ein, so verschiebt sich der Wärmeregler bei genügender Spannung der Feder k selbsttätig um das entsprechende Stück nach oben, indem der von der Feder angezogene Hebel m die Spindel/, aufweiche sich der Wärmeregler lose stützt, anhebt, und der Durchtrittsquerschnitt des Dampfes durch die Düse g wird vergrößert. Umgekehrt wird beim Stellen des Hebelarmes h auf »Kälter« der Wärmeregler, vorausgesetzt, daß

Claims (2)

er sich in vollständig gefülltem Zustande befindet, mit der Spindel f unter Spannung der Feder k nach unten verschoben, wodurch die Dampfzufuhr vermindert wird und eine Erniedrigung der Temperatur erfolgt. Die lose Auflagerung des Wärmereglers an seinem unteren Ende hat auch den Vorteil, daß man ihn nach Abschrauben der Deckelplatte c bequem herausheben kann. · .· ίο Da man die Menge des erforderlichen Heizmittels bei den verschiedenen Abstufungen der Außentemperatur annähernd kennt, so kann man die Spindel/ unabhängig von dem Einfluß des Wärmereglers von vorn herein für eine bestimmte Außentemperatur einstellen, ohne dadurch die Regelungsfähigkeit des Wärmereglers zu beeinträchtigen. Dies läßt sich z. B. dadurch erreichen, daß man den Hebel m mit einem kleinen Schild η versieht, auf welchem diese Abstufungen der Außentemperatur z. B. -I- 5°, o°,—5°, —io° usw. aufgezeichnet sind. Das Schild wird zweckmäßig durch eine Platte 0 abgedeckt, an welche sich eine Schauöffnung ρ befindet. Herrscht z. B. eine Außentemperatur von 5 ° Kälte, so wird die Feder k mittels der Muttern r so lange verstellt, bis in dem Schauloch ρ die auf dem -Schild η notierte Außentemperatur »50 Kälte« zum Vorschein kommt. Die Beeinflussung des Wärmereglers ge^ schieht nach der aus der Zeichnung' ersichtlichen Ausführungsform in der Weise, daß sich die durch die Leitung 5 in den Saugraum f eintretende Luft, welche entweder aus den Heizkörpern selbst oder aus den von denselben beheizten Räumen zuströmt, mit dem durch die Düse g eintretenden Dampf, Dampfluftgemisch usw. beim Eintritt in die Düse u vermischt, welches Gemisch je nach der Temperatur der hinzugetretenen Luft verschiedene Temperaturen annimmt und zum Teil·durch die Bohrung/1 der Spindel f in den Raum ν übertritt. Das in dem Raum ν befindliche Gemisch steigt nach oben an dem Ausdehnungskörper α vorbei, denselben hierbei beeinflussend, und da der Querschnitt der Düse u an der Mündungsstelle des Rohres χ schon erheblich größer und somit an dieser Stelle, ein entsprechend geringerer Druck als an der Mündung der Düse g vorhanden ist, so wird eine beständige Zirkulation des Dampfluftgemisches im Gefäß b und dem Rohre χ im Sinne der angegebenen Pfeile stattfinden. Die Beeinflussung des Ausdehnungskörpers a kann natürlich auch in beliebiger anderer Weise erfolgen, indem man z. B. das Rohr χ fortläßt und die Zimmerluft an der oberen Seite des Behälters b eintreten, an dem Ausdehnungskörper α vorüberstreichen und unterhalb desselben wieder austreten läßt, um sie durch eine kleine Verbindungsleitung nach dem Saugraum t gelangen zu lassen. Bei dieser Ausführuhgsform findet somit im Gegensatz zu der erst erwähnten Ausführung die Beeinflussung des Ausdehnungskörpers lediglich durch die Luft der beheizten Räume statt. . . ■ Patent-A ν Sprüche:
1. Wärmeregler für Heizungsanlagen, bestehend aus einem die Durchtrittsmenge des Heizmittels zu den Heizkörpern regelnden Ausdehnungskörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausdehnungskörper an beiden Enden einstellbar ist und sein Gewicht durch eine Gegenkraft, z. B. Feder
o. dgl., ausbalanciert wird.
2. Wärmeregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkraft nachstellbar eingerichtet ist und nicht unmittelbar an dem Ausdehnungskörper selbst, sondern an dem von diesem beeinflußten Regelungsorgan angreift, das mit dem Ausdehnungsköper in loser Verbindung steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907199598D 1907-07-03 1907-07-03 Expired - Lifetime DE199598C (de)

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AT41044D AT41044B (de) 1907-07-03 1908-08-17 Wärmeregler für Heizungsanlagen, bestehend aus einem die Durchtrittsmenge des Heizmittels zu den Heizkörpern regelnden Ausdehnungskörper.

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