DE19952573C2 - Tragbare Arbeitsmaschine - Google Patents

Tragbare Arbeitsmaschine

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DE19952573C2 DE1999152573 DE19952573A DE19952573C2 DE 19952573 C2 DE19952573 C2 DE 19952573C2 DE 1999152573 DE1999152573 DE 1999152573 DE 19952573 A DE19952573 A DE 19952573A DE 19952573 C2 DE19952573 C2 DE 19952573C2
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine tragbare Arbeitsmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Arbeitsmaschinen und insbesondere pneumatische Bohrmaschinen sind ausge­ rüstet mit einer Antriebseinrichtung, und einige von ihnen weisen Einrichtun­ gen zur Positionierung und zum Halten auf einer Halterung auf.
Die AT-337032 beschreibt eine Einrichtung zum Schmieren eines Druckluftge­ rätes, insbesondere eines durch einen Druckluftmotor angetriebenen Werk­ zeugs, das einen flachen Betätigungshebel aufweist, der beim Niederdrücken nacheinander auf zwei Druckknöpfe auftrifft. Der erste Druckknopf betätigt eine Schmiervorrichtung und der zweite Druckknopf den eigentlichen Geräteantrieb. Es ist damit gewährleistet, daß bei jedem Gebrauch vorab eine bestimmte Men­ gel Schmiermittel freigesetzt wird.
In dem DE-GM 69 03 568 wird eine Preßluftbohrmaschine beschrieben, bei der in unmittelbarer Nähe eines Drückers zum Einschalten des Gerätes ein weiterer Drücker zur Wahl der Drehrichtung der Bohrspindel angeordnet ist. Die DE 33 40 036 A1 beschreibt ein Gerät zur Erzeugung eines Vorschubs, das mit Druck­ luft arbeitet.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Steuereinrichtung für die Funktion einer der­ artigen Maschine zu schaffen, die es gestattet, das Einschalten des Antriebs zu verhindern, solange die Maschine nicht zweckentsprechend auf der Halterung positioniert und gehalten ist, oder solange alle anderen Nebenfunktionen, wie die Schmierung des Arbeitsbereichs, die Blaswirkung oder dergleichen nicht ge­ sichert sind.
Gegenstand der Erfindung ist daher eine tragbare Arbeitsmaschine, die mit ei­ ner motorisierten Antriebseinrichtung versehen ist und Mittel aufweist, wenig­ stens eine für die ordnungsgemäße Arbeitsweise der Maschine notwendigen Ne­ benfunktion zu sichern. Die Maschine weist eine Funktions-Steuereinrichtung auf, die ein erstes Steuerorgan für Mittel zur Sicherung der Nebenfunktion und ein zweites Steuerorgan der Antriebseinrichtungen umfaßt, welches erste und zweite Steuerorgan manuell zwischen einer Bereitschaftsposition in der gelösten Stellung und einer aktiven Position in der eingedrückten Stellung betätigbar ist.
Die Maschine ist dadurch gekennzeichnet, daß das erste, vorrangige Steueror­ gan Mittel zur provisorischen Blockierung des zweiten Steuerorgans in der Be­ reitschaftsposition besitzt, und der Stellweg des ersten Steuerorgans umfaßt we­ nigstens einen Bereich, in dem die Blockierungsmittel gelöst werden.
Im übrigen kann die erfindungsgemäße Maschine eines oder mehrere der im fol­ genden wiedergegebenen Merkmale aufweisen, die einzeln oder auch insgesamt in Kombination verwendet werden können:
  • - das erste und zweite Steuerorgan umfassen erste und zweite Druckschalter, und die Blockierungsmittel umfassen einen Nocken, der an dem ersten Druck­ schalter angebracht ist und sich in Richtung des zweiten Druckschalters er­ streckt, welcher Nocken in eine Ausnehmung des zweiten Druckschalters ein­ greift;
  • - der erste Druckschalter umfaßt einen Oberflächenbereich mit geneigter Betäti­ gungsfläche, der mit Führungsmitteln des ersten Druckschalters zusammen­ wirkt, so daß dieser den Nocken von der Ausnehmung trennt;
  • - die Führungsmittel umfassen einen ersten und einen zweiten Schlitz in dem ersten Druckschalter, und in jedem der Schlitze befindet sich ein Stift, der fest mit der Maschine verbunden ist. Der erste Schlitz ist langgestreckt und verläuft im wesentlichen senkrecht zur Hauptbewegungsrichtung des ersten Steueror­ gans zwischen der Bereitschaftsposition und der Betriebsposition, und die Steu­ ereinrichtung umfaßt im übrigen lösbare Blockierungsmittel für das erste Steu­ erorgan in der Betriebsposition;
  • - die Blockierungsmittel werden gebildet durch eine Verlängerung des zweiten Schlitzes, die sich im wesentlichen parallel zur Hauptbewegungsrichtung des er­ sten Steuerorgans erstreckt;
  • - die Maschine umfaßt Mittel zum Positionieren und Halten, die gebildet werden durch Einrichtungen, die durch Druckfluid betätigbar sind: das erste Steueror­ gang umfaßt einen Kolben, der in einer Kammer unter Einwirkung des ersten Druckschalters verschiebbar ist und dazu dient, die Verbindung der Positionie­ rungs- und Haltemittel mit einer Druckfluidquelle herzustellen.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung erläutert:
Fig. 1 zeigt einen Schnitt einer tragbaren Arbeitsmaschine mit erfindungsge­ mäßer Steuerung;
Fig. 1A ist eine vergrößerte Teildarstellung der Steuereinrichtung der Erfin­ dung;
Fig. 2 ist ein Schnitt einer Zusatzeinrichtung zur Druckausübung für die er­ findungsgemäße Maschine.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt einer pneumatisch gesteuerten Bohrmaschine, die insgesamt mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet ist.
In der üblichen Weise umfaßt die Maschine 10 einen motorischen Antrieb 12 so­ wie Einrichtungen zum Positionieren und Halten der Maschine in einer Halte­ rung oder an einem nicht gezeigten, zu bearbeitenden Werkstück.
Der Antrieb 12 umfaßt einen Motor 14, dem ein Leistungsregler 16 zugeordnet ist.
Der Motor 14 ist ein pneumatisch gesteuerter Motor herkömmlicher Art. Er soll daher nicht im einzelnen beschrieben werden. Lediglich ist anzumerken, daß der Motor durch einen Motor mit Flügeln oder Platten 18 gebildet wird, der bei­ spielsweise eine Drehung mit hoher Drehzahl eines Bohrers ermöglicht, wenn er mit Druckfluid, beispielsweise Druckluft versorgt wird.
Der Motor 14 kann ebenso ein Hydraulikmotor sein.
Die Einrichtungen zum Positionieren und Halten der Maschine 10 sind ebenso herkömmlich ausgebildet unter dem Gesichtspunkt der Eignung für den ange­ strebten Gebrauch. Sie sollen nicht beschrieben werden.
Sie sollen gebildet werden durch pneumatisch gesteuerte Einrichtungen.
Zur Sicherung der Zufuhr von Druckfluid zu dem Antrieb 12 und den Einrich­ tungen zum Positionieren und Halten umfaßt die Maschine 10 einen Anschluß 20 zum Anschließen des Werkzeugs an eine Druckfluidquelle, und an einen Auslaßstutzen 22.
Zwischen dem Anschluß 20 und dem Auslaßstutzen 22 passiert das Druckfluid den Antrieb 12 auf der durch die Pfeile F1 gekennzeichneten Bahn sowie die Po­ sitionierungs- und Halteeinrichtungen auf der durch die Pfeile F2 gekennzeich­ neten Bahn.
Ein erstes, vorrangiges Steuerorgan der Positionierungs- und Halteeinrichtun­ gen, das mit 24 bezeichnet ist, bewirkt selektiv die Herstellung der Verbindung der Druckfluidquelle mit den Positionierungs- und Halteeinrichtungen über ei­ nen Kanal 25.
Das zweite Steuerorgan für den Antrieb, das mit 26 bezeichnet ist, bewirkt die Herstellung der Verbindung der Druckluftquelle mit dem Antrieb 12.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, umfassen das erste und das zweite Steuerorgan jeweils einen Druckschalter 28, 30, der manuell betätigbar ist. Die Druckschalter 28, 30 sind an dem Gehäuse der Maschine 10 zwischen einer gelösten Bereitschaftspo­ sition, die in Fig. 1 gezeigt ist und einer eingedrückten Betriebsposition ver­ schiebbar angebracht.
Das erste Steuerorgan 24 umfaßt eine Einrichtung zur Blockierung des zweiten Steuerorgans 26 in der Bereitschaftsposition, die verhindert, daß der Antrieb 12 in Betrieb gesetzt werden kann, solange die Positionierungs- und Halteeinrich­ tungen nicht vorab betätigt worden sind.
Im einzelnen umfaßt das erste Steuerorgan einen Vorsprung oder Nocken 32, der an dem ersten Druckschalter 28 angebracht ist und sich in Richtung des zweiten Druckschalters 30 erstreckt. Dieser Nocken 32 greift in eine Ausneh­ mung 34 in dem zweiten Druckschalter 30 ein.
Die Verschiebung des ersten Druckschalters 28 erfolgt in zwei Schritten, näm­ lich einem ersten Schritt, bei dem die Verschiebung des ersten Druckschalters 28 in seitlicher Richtung in Bezug auf die Längsrichtung, hier im wesentlichen nach unten verläuft, mit der Tendenz des Lösens des Nockens 32 aus der Aus­ nehmung 34, das heißt, in der Richtung, die durch den Pfeil F3 angegeben ist, gefolgt von einem zweiten Schritt, bei dem der Druckschalter gemäß dem Pfeil F4 in die Betriebsposition gedrückt wird.
Es sind Führungseinrichtungen vorgesehen, die diese Verschiebung des Druck­ schalters 24 vorgeben.
Die Führungseinrichtungen umfassen zwei Schlitze 36 und 38, die in den ersten Druckschalter 28 eingearbeitet sind und in die Stifte 40 und 42 eingreifen, die am Gehäuse der Maschine 10 angebracht sind.
Der Schlitz 36 hat eine langgestreckte Form. Er erstreckt sich im wesentlichen senkrecht zur Hauptbewegungsrichtung des ersten Steuerorgans 24 zwischen der Bereitschaftsposition und der Betriebsposition.
Wie in Fig. 1A gezeigt ist, hat der zweite Schlitz 38 eine abgewinkelte Form. Er umfaßt einen ersten Abschnitt, der im wesentlichen L-förmig ist und dessen ei­ ner Schenkel 38a sich senkrecht zur Hauptbewegungsrichtung des ersten Druckschalters 28 erstreckt, während dessen zweiter Schenkel 38b parallel zur Hauptbewegungsrichtung verläuft. Der zweite Abschnitt ist verlängert durch ei­ nen zweiten schrägen Abschnitt 38c, der im wesentlichen senkrecht zur Bewe­ gungsrichtung des ersten Druckschalters 28 verläuft.
In Fig. 1 ist erkennbar, daß das erste Steuerorgan 24 mit einem Ventil 44 verse­ hen ist, in dem eine nicht gezeigte Klappe vorgesehen ist. Das Ventil befindet sich in einer Hülse 46. Die Klappe des Ventils kann durch Betätigung des ersten Druckschalters 28 bewegt werden. Das Ventil 44 und die Hülse 46 sind so aus­ gebildet, daß eine Verbindung der Positionierungs- und Halteeinrichtungen der Maschine mit der Druckfluidquelle hergestellt wird, wenn der erste Druckschal­ ter 28 eingedrückt ist.
Schließlich umfaßt der erste Druckschalter 28 einen Oberflächenbereich 48, der bei Betätigung durch den Benutzer bewirkt, daß der Druckschalter 28 entlang einer aus zwei Richtungen zusammengesetzten Richtung aus den Richtungen der Pfeile F3 und F4 bewegt.
Schließlich zeigt Fig. 1, daß das zweite Steuerorgan 26 ebenfalls mit einem Kol­ ben 50 versehen ist, der in einer Kammer 52 verschiebbar ist und dazu dient, eine Verbindung des Antriebs 12 mit der Druckfluidquelle herzustellen, wenn der zweite Druckschalter 30 in der eingedrückten Position liegt. Eine Rückholfe­ der 54 spannt den zweiten Druckschalter 30 in die Bereitschaftsposition vor.
Die zuvor beschriebene Steuervorrichtung arbeitet wie folgt.
In der Bereitschaftsposition befinden sich der erste und der zweite Druckschal­ ter in der gelösten Position, die in Fig. 1 gezeigt ist.
In dieser Position greift der Nocken 32 des ersten Druckschalters 28 in die Aus­ nehmung 34 des zweiten Druckschalters 30 ein, so daß eine Betätigung des zweiten Druckschalters verhindert wird.
Ebenso verhindern die Schlitze 36 und 38 sowie die Stifte 40 und 42, daß der erste Druckschalter 28 in Axialrichtung gemäß Pfeil F4 verschoben wird.
Ein Druck auf den Oberflächen- oder Betätigungsbereich 48 des ersten Druck­ schalters 28 bewirkt folglich eine Verschiebung des ersten Druckschalters 28 in Querrichtung gemäß dem Pfeil F3 entlang dem Abschnitt 38a des Schlitzes 38 (Fig. 1A), die dazu führt, daß der Nocken 32 von der Ausnehmung 34 freikommt.
Während dieser Bewegung laufen die Stifte 40 und 42 in den entsprechenden Schlitzen 36 und 38.
Wenn der Stift 42, der in dem zweiten Schlitz 38 liegt, das Ende des ersten Ab­ schnitts 38a des ersten Teils des L-förmigen Schlitzes 38a erreicht hat, bewirkt ein Druck auf die Betätigungsoberfläche 48 eine leichte Verschiebung des ersten Druckschalters in Richtung des Pfeiles F4, so daß der Stift 42 in den zweiten Abschnitt 38b des L-förmigen Schlitzes eintritt und anschließend in den zweiten Abschnitt 38c des Schlitzes 38 einläuft.
Bei dieser Bewegung verschiebt sich der erste Druckschalter 28 zunächst in ei­ ner translatorischen Bewegung, die gefolgt wird von einer Schwenkung um den Stift 40 in dem ersten Schlitz, bis er die in Fig. 1A dargestellte Position ein­ nimmt, in der der Nocken 32 aus der Ausnehmung 34 des zweiten Druckschal­ ters 30 ausgetreten ist. Am Abschluß dieser Bewegung sind die Positionierungs- und Halteeinrichtung mit Druckfluid versorgt.
Es ist jetzt möglich, das zweite Steuerorgan 26 so zu betätigen, daß der Antrieb 12 eingeschaltet wird.
Am Ende der Bewegung des ersten Druckschalters 28 blockiert der Stift 42 in dem zweiten Schlitz 38 den ersten Druckschalter in der eingedrückten Be­ triebsposition.
Beim Lösen des zweiten Druckschalters 30 am Ende eines Arbeitsganges wird der Druckschalter 30 in seine Bereitschaftsposition durch die Rückholfeder 54 zurückgedrückt.
Zum Zurückführen des ersten Druckschalters 28 in die Bereitschaftsposition ist es nun erforderlich, auf diesen einen Druck in Richtung des Pfeiles F5 auszu­ üben, so daß der Nocken 32 wieder in die Ausnehmung 34 eintritt. Eine Feder 56 übt eine Rückstellkraft auf den ersten Druckschalter 28 aus.
In dieser Position werden die Positionierungs- und Halteeinrichtungen der Ma­ schine nicht mehr mit Druckfluid versorgt, so daß die Maschine nicht mehr an ihrer Halterung gehalten ist. Sie kann daher für einen anderen Bohrvorgang ver­ wendet werden.
Fig. 2 zeigt eine Zusatzeinrichtung zur axialen Druckausübung, die an der Ma­ schine gemäß Fig. 1 in Verlängerung der Ausgangswelle 60 des pneumatischen Antriebs-Motors 14 angebracht wird.
Diese Vorrichtung umfaßt ein Gehäuse 62, in dem sich ein Zylinder 64 befindet, der durch einen Boden 66 dicht und fest verschlossen ist.
Der Boden wird von einer hohlen Stange 68 eines Kolbens 70 durchdrungen, dessen Kopf 72 in dem Zylinder 64 liegt, der eine Entlüftungsöffnung 73 auf­ weist. In der Kolbenstange des Kolbens 68 befindet sich eine Führungsstange 74, die in Bezug auf das Gehäuse festgelegt ist und in der drehbar über Rollen­ lager 76 eine Werkzeugspindel 78 gelagert ist, die durch ein inneres Ende mit ei­ ner Kupplung 80 verbunden ist, die zur Aufnahme des Endes der Ausgangswelle 60 des Motors 14 dient (Fig. 1).
Die Kupplung 80 ist umgeben von einer Hülse 82 des Gehäuses, die zur Aufnah­ me des Endes der Maschine dient, das die Ausgangswelle 60 umgibt, so daß eine Verbindung der Zusatzeinrichtung mit der Maschine gewährleistet ist.
In dem Gehäuse 62 befindet sich ein Kanal 84, der mit einem Ende in einen An­ schluß 86 mündet, der zum Anschließen eines Schlauches 88 für die Versor­ gung mit Druckluft dient, die beispielsweise in dem Leistungsregler 16 verfügbar ist. Das andere Ende des Kanals 84 mündet in einen axialen Kanal 90, der in der seitlichen Wand des Zylinders 64 vorgesehen ist und seinerseits in eine Kammer 92 mündet, die zwischen dem Boden 66 des Zylinders 64 und dem Kopf 72 des Kolbens 70 liegt.
Der Kolben 70 ist über das Ende seiner Stange 68 in der Nähe des freien Endes der Werkzeugspindel 78 mit einem vorderen Gehäuse-Abschnitt 94 verbunden, der die Kolbenstange umgibt und in Bezug auf das Gehäuse 62 längs verschieb­ bar ist. Das Ende der Kolbenstange 68 liegt gegen eine Schulter 96 des Gehäu­ se-Abschnitts 94 an und ist in Axialrichtung in Bezug auf dieses durch Stift­ schrauben 98 festgelegt.
Zwischen dem Boden 66 des Zylinders 64 und dem Ende des Gehäuse-Ab­ schnitts 94, der das freie Ende der Werkzeugspindel 78 umgibt, befindet sich eine Schrauben-Rückstellfeder 100, die den Boden 66 des Zylinders und den Kopf 72 des Kolbens zusammenspannt.
Der Abschnitt 94 ist umgeben von einer Außenwand 102 des Gehäuses 62. In­ nerhalb dieser Außenwand befindet sich an dem vorderen Abschnitt 94 ein An­ schlag 104, der einem Gegenanschlag 106 zugeordnet ist, der es gestattet, den Weg des Gehäuses 62 in Bezug auf den Abschnitt 94 mikrometrisch zu regeln.
Die relative Verschiebegeschwindigkeit zwischen dem Gehäuse 62 und dem vor­ deren Abschnitt 94 des Gehäuses wird geregelt durch einen hydraulischen Dämpfer des Typs "dash-pot", der nicht gezeigt ist und der sich zwischen den beiden Organen befindet.
Wenn Fluid in die Kammer 92 eingelassen wird, nachdem das Fluid den Motor 14 zu dessen Drehung zugeführt worden ist, bewirkt das Fluid eine Verschie­ bung des Bodens 66 des Zylinders 64 in Bezug auf den Kopf 72 des Kolbens 70, und zwar gegen die Wirkung der Rückstellfeder 100.
Der Zylinder 64, der am Boden 66 befestigt ist, das mit dem Zylinder fest ver­ bundene Gehäuse 62, die Führungsstange 74, die Werkzeugspindel 78 und die Anordnung der Maschine, die in Fig. 1 gezeigt ist und an der die Zusatzeinrich­ tung angebracht ist, werden mit der Verschiebung des Bodens 66, der sich von dem Kopf 72 des Kolbens 70 entfernt, der fest mit dem vorderen Gehäuseab­ schnitt verbunden ist, mitgenommen.
Daher muß der Benutzer nur einen geringen Druck ausüben, der notwendig ist, um die Maschine in Berührung mit dem Arbeitsbereich zu halten.
Das gestattet es, in vorteilhafter Weise die große Drehgeschwindigkeit der Werk­ zeugspindel 78, die beispielsweise bei 20.000 l/min liegt und die eine maximale Schneidleistung bei einem sehr leichten Axialdruck bietet, auszunutzen, so daß das Werkzeug rasch in das Material eindringt.
Es ist nicht notwendig, den vorderen Gehäuseabschnitt 94 der Maschine an der Halterung festzulegen. Es reicht aus, den Abschnitt 94 zu positionieren, ohne ihn zu blockieren.
Wenn die Maschine, wie sie in Fig. 1 und 1A dargestellt ist, mit einer Einrich­ tung zum Positionieren und Halten versehen ist, gewährleistet diese Einrichtung eine zusätzliche Winkelhaltigkeit und Steifigkeit.
In der gelösten Position drückt die Rückstellfeder 100 den Boden 66 des Zylin­ ders 64 gegen den Kopf 72 des Kolbens 70, und damit die Maschinenanordnung nach hinten.
Obgleich bei der zuvor beschriebenen Maschine die gesteuerte Nebenfunktion des ersten Steuerorgans das Positionieren und Halten der Maschine an einer Halterung gewesen ist, kann diese Nebenfunktion auch das Schmieren des Ar­ beitsbereichs oder das Blasen von Luft oder dergleichen sein.

Claims (6)

1. Tragbare Arbeitsmaschine mit einem motorischen Antrieb (14) und Mitteln (24, 44, 46, 56, 25) zur Ermöglichung wenigstens einer für die einwandfreie Ar­ beitsweise der Maschine notwendige Nebenfunktion, welche Maschine eine Funktionssteuerung aufweist, die ein erstes Steuerorgan (24) mit Vorrang für die Mittel zur Ermöglichung der Nebenfunktion und ein zweites Steuerorgan (26) für den motorischen Antrieb (14) umfaßt, welches erste und zweite Steuerorgan manuell zwischen einer gelösten Bereitschaftsposition und einer eingedrückten Betriebsposition verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Steu­ erorgan (24), das Vorrang aufweist, Mittel (32, 34) zur vorübergehenden Blockie­ rung des zweiten Steuerorgans (26) in der Bereitschaftsposition besitzt und daß in der Bewegungsbahn des ersten Steuerorgans wenigstens ein Abschnitt vorge­ sehen ist, in dem die Blockierungsmittel (32, 34) gelöst werden.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und zweite Steuerorgan (24, 26) einen ersten und zweiten Druckschalter (28, 30) um­ faßt, daß die Verriegelungsmittel einen Nocken (32) an dem ersten Druckschal­ ter (28) umfassen, der sich in Richtung des zweiten Druckschalters (30) er­ streckt und in eine Ausnehmung (34) des zweiten Druckschalters eintritt.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Druck­ schalter (28) auf der Oberfläche einen geneigten Betätigungsbereich (48) auf­ weist, der mit Führungsmitteln (36, 38, 40, 42) des ersten Druckschalters (28) zu­ sammenwirkt, derart, daß eine Verschiebung des ersten Druckschalters im Sin­ ne einer Trennung zwischen dem Nocken (32) und der Ausnehmung (34) erzeugt wird.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmit­ tel einen ersten und zweiten Schlitz (36, 38) umfassen, in denen sich jeweils ein gehäusefester Stift (40, 42) befindet, daß der erste Schlitz (36) eine längliche Form aufweist und sich im wesentlichen senkrecht zur Hauptbewegungsrich­ tung des ersten Steuerorgans (24) zwischen der Bereitschaftsposition und der Betriebsposition erstreckt, und daß der zweite Schlitz (38) eine abgewinkelte Form aufweist und einen ersten Abschnitt (38a), der sich senkrecht zur Haupt­ bewegungsrichtung des ersten Druckschalters erstreckt, und einen zweiten Ab­ schnitt (38b) umfaßt, der sich parallel zu der Bewegungsrichtung erstreckt, und daß der erste Druckschalter (28) im übrigen lösbare Mittel (38c, 42) zur Blockie­ rung des ersten Druckschalters (28) in der Betriebsposition aufweist.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blockierungs­ mittel gebildet werden durch eine Verlängerung (38c) des zweiten Schlitzes (38), die sich im wesentlichen parallel zur Hauptbewegungsrichtung des ersten Druckschalters (28) erstreckt und mit dem Stift (42) zusammen durch Kanal der in den zweiten Schlitz (38) liegt.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5, bei der eine Nebenfunktion ge­ bildet ist durch Positionierungs- und Haltemittel, die durch Druckfluid steuer­ bar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Steuerorgan ein Ventil (44) umfaßt, in dem sich eine bewegliche Klappe befindet, die durch den ersten Druckschalter (28) betätigbar ist, welches Ventil innerhalb einer Hülse (46) mon­ tiert ist und eine Verbindung der Positionierungs- und Haltemittel mit einer Druckfluidquelle herstellt, wenn sich der erste Druckschalter (28) in der Be­ triebsposition befindet.
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