DE1992934U - Wurfvorrichtung als spielzeug fuer raketen, flugkoerper,federbaelle pfeile u. dgl. - Google Patents
Wurfvorrichtung als spielzeug fuer raketen, flugkoerper,federbaelle pfeile u. dgl.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41B—WEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F41B3/00—Sling weapons
- F41B3/04—Centrifugal sling apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
PA 3 2 G-56.0 ^. 6.68
Wurfvorrichtung als Spielzeug für Raketen, Ilugkörper, Federbälle, Pfeile usw.
Eine Wurfvorrichtung bestellend aus einem Rohr oder Stocks mit
dem Raketen, Flugkörper usw. unter Auslösung eines lauten Knalls geworfen werden können, ist bekannt. Bei dieser WurfVorrichtung
wird der zu werfende G-egenstand auf eine am oberen Ende des
Rohres befindliche Halterung gelegt und an einem starren oder' elastischen Band (Strippe) mit der Wurfhand durch Druck des
Bandes gegen das Rohr festgehalten. Bei der Wurfausführung
(Schlag mit dem Rohr) wird das Band von dem Werfer in dem
richtigen Augenblick losgelassen und der Gegenstand wird durch die fliehkraft fortgeschleudert. Gleichzeitig wird durch diese
Wurfausführung die im Wurfrohr frei laufende Metallkugel durch
die Zentrifugalkraft kräftig gegen das am oberen Ende des Wurfrohres
fest verankerte Metallblättohen geschleudert. Gegen dieses Metal!blättchen drückt ein mit Federkraft von oben geführter
Metallstift mit Teller.
Wird zwischen diesen Stift mit Teller und das Metallblättchen
ein sogen*. Zündblättchen gelegt, kommt es bei der Wurf aus führung
durch Anschlagen der Kugel gegen das untere Metallblättchen zum
Knall, wobei die durch die Explosion entstehenden kleinen Druckwellen frei entweichen.
Der neuen Erfindung liegt der Gedanke zu Grunde, die bei der
Explosion des Zündblättchens entstehenden verhältnismäßig kleinen
Druckwellen auszunutzen, um den zu werfenden Gegenstand (Rakete usw.) mit einem Knall aus seiner festen lagerung am oberen Ende
des Wurfrohres herauszuheben» Dies geschieht in dem Augenblick,
wo bei der Wurfausführung die sich im Innern des Rohres befindliche,
frei laufende Kugel gegen eine am obären Ende des Rohres fest verankerte Metallkapsel anschlägt» Hierdurch wird ein in
die Metallkapsel eingelegtes Zündblättehen, auf das von oben ein
mit Kunststoff- oder Gummimantel umgebener Metallstift drückt und gleichzeitig die Metallkapsel abdichtet, zur Explosion
gebracht. Der so mit einem Knall vom Wurfrohr losgelöste Wurfgegenstand (lakete usw.) wird durch die, Fliehkraft, die auch die
Kugel zum Anschlagen gegen die Kapsel gebracht hat, fortgeschleudert. Es wird somit eine Synchronisation zwischen Knall, Sos—
lösen des Wurfgegenstandes und Fortschleudern des Wurfgegenstandes
erreicht.
Will man "bei diesem Vorgang auf ein Knallen verzichten, so
läßt sich in gleicher Weise eine Synchronisation zwischen Abheben des Warfgegenstandes vom Wurfrohr und Fortschleudern
des Wurfgegenstandes erreichen. In diesem lalle wird die fest
verankerte Abschlußkapsel mit einer Bohrung des das Wurfrohr
abschließenden Bodeens. versehen, durch die ein Stift einige
Millimeter in das Rohr hineinragt* Bei der Wurfausführung sohägt
die Kugel mit ausreichender Kraft gegen diesen Stift und hebt den Wurfgegenstand aus der Kapsel, so daß er durch die eingeleitete
Fliehkraft fortgeschleudert wird.-.
Durch diese Neuerung wird das bisher zum Festhalten und Loslassen des Wurfgegenstandes benötigte Band (Strippe) überflüssig.
Dies bedeutet für die Kinder einen wesentlichen Torteils da sich
hiernach der zu werfende Gegenstand bei der Wurfausführung immer
im richtigen Augenblick vom Wurfrohr ablöst, während es vorher schwierig war, das Festhalteband im entscheidenden Augenblick
loszulassen, um den Wurfgegenstand zum Fortwerfen freizugeben»
Nachstehend wird die Erfindung an Hand von TF Zeichnungen, die
nur ein Ausführungsbeispiel darstellen, näher erläutert«
Es zeigen:
Fig« 1 Wurfvorrichtung mit Abhebung des Wurfgegenstandes
Fig« 1 Wurfvorrichtung mit Abhebung des Wurfgegenstandes
mit Zündblättchen (im Schnitt)β Fig. 2 Wurfvorrichtung mit Abhebung des Wurfgegenstandes
ohne Zündblättchen.,
Fig. 3 Schematische Skizze der Wurfvorrichtung.
Fig. 4 Wurfvorrichtung mit Ab hebung des Wurfgegenstandes
Beschreibung zu; mit und ohne Zündblättchen*
Fig. 1 In das Rohr (1) der Wurfvorrichtung ist an seinem
oberen Ende eine Metallkapsel (4) fest eingepaßt. Nach Einlegen eines Zündblättchens (5) in die Metall—
kapsel (4) wird der mit einem G-ummi- oder Kunstharz—
mantel (7) umgebende Metallstift (6) der Rakete (8) in die Kapsel (4) fest eingesetzt. Bei der Wurfausführung
(Schlag mit dem Rohr) wird die sich im Innern des Rohres (1) frei bewegliche Metallkugel (3) infolge
der entstandenen Fliehkraft beim Sehlag gegen den
unteren Boden der Metallkapsel (4) geschleudert» Durch diesen Schlag wird das zwischen dem inneren
Boden der Kapsel (4) und dem Metallstift (6) einge-
-.-■■— 3 _.. ■ " - ■
Claims (8)
1.'WurfVorrichtung als Spielzeug für Raketen, Federbälle
, flugkörper US¥,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der auf dem oberen Rohrende (1) eingeklemmt und festgehaltene Wurfgegenstand (8) - Rakete
usw. - bei der Wurfausführung (iEta|f mit dem
Rohr) sich selbsttätig durch mechanische
~ 4 —
oder explosive Kraft im Zeitpunkt der größten
Beschleunigung von dem Rohr (1) der Wurf vorrichtung löst, so daß die eingeleitete Fliehkraft
auf den Wurfgegenstand (8) übertragen wirdo
2. Wurfvorrichtung nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wurfvorrichtung aus einem Rohr (1)
besteht,
daß in dem Rohr (1) eine Metallkugel (3) sich frei "bewegt,
daß am oberen Rohrende (1) in dieses Rohr eine Metallkapsel (4) fest eingelassen ist zur Aufnahme
eines Zündblättchens (5) sowie zum Einsetzen des Metallstiftes (β) des Abwurfgegenstandes
(&). ■
3. Wurfvorrichtung nach Anspruch 1 bis 2
dadurch gekennzeichnet j
daß anstelle der Metallkapsel (4) ein Stopfen oder eine Kappe aus Kunststoff oder anderem
Material treten, deren Boden aus einem oder mehreren Metallblättehen besteht, oder daß
diese Metallblättöhen zum Verschließen des Rohrendes (1) lose aufgelegt und mit einer
Kappe aus Kunststoff oder anderem Material mit dem Rohr (1) fest verbunden werden.
4. Wurfvorrichtung nach Anspruch 1-bis 3
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kapsel (4) oder ein anderer Verschluß des oberen Rohrendes (1) eine Bohrung aufweisen,
in die der Wurfgegenstand (8) eingesetzt werden kann»
5» Wurfvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kapsel (4) ©der ein Metallblättchen (4b) so in eine Kappe (4a) eingelassen sind, daß
diese sich mehrere Millimeter nach oben und unten frei bewegen können, wobei diese Kappe(4a)
fest mit dem Rohr (1) verbunden ist.
6, Wurfvorriohtung nach Anspruch 1 bis 5
dadurch gekennzeichnet,
daß --auf dem Boden der Kapsel (4) oder dem
— 5 —
dem Metallplättchen 4-ß?" Kappe (4a) ein Zündblättchen (5) aufliegt und ein von oben mit
3?ederdruuck geführter Metallstift mit Teller C6a) hierauf drückt,
7. Wurfvorrichtung nach Anspruch 1 bis
dadurch gekennzeichnet, daß der Wurfgegenstand (8) einen Metallstift
aufweist, mit dem er fest in die Kapsel (4) eingesetzt wird.
8. Wurfvorrichtung nach Anspruch 1 bis
dadurch gekennzeichnet, daß der Wurfgegenstand (8) mit oder ohne Metallstift
über dem Hals der Kappe (4a) und 6a aufgesetzt wird«
9-· Wurfvorrichtung nach Anspruch 1 bis dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohr (1) eine Sperre (2) aufweist, durch die der Weg für den freien Iiauf der Kugel (3)
oder eines anderen Metallkörpers im Innern des Rohres (1) beliebig beschränkt werden kann.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED38340U DE1992934U (de) | 1968-06-04 | 1968-06-04 | Wurfvorrichtung als spielzeug fuer raketen, flugkoerper,federbaelle pfeile u. dgl. |
| NL6902202A NL6902202A (de) | 1968-05-04 | 1969-02-12 | |
| FR6914284A FR2007855A7 (de) | 1968-05-04 | 1969-05-05 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED38340U DE1992934U (de) | 1968-06-04 | 1968-06-04 | Wurfvorrichtung als spielzeug fuer raketen, flugkoerper,federbaelle pfeile u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1992934U true DE1992934U (de) | 1968-08-29 |
Family
ID=33329975
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED38340U Expired DE1992934U (de) | 1968-05-04 | 1968-06-04 | Wurfvorrichtung als spielzeug fuer raketen, flugkoerper,federbaelle pfeile u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1992934U (de) |
-
1968
- 1968-06-04 DE DED38340U patent/DE1992934U/de not_active Expired
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