DE199233C - - Google Patents
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- Publication number
- DE199233C DE199233C DENDAT199233D DE199233DA DE199233C DE 199233 C DE199233 C DE 199233C DE NDAT199233 D DENDAT199233 D DE NDAT199233D DE 199233D A DE199233D A DE 199233DA DE 199233 C DE199233 C DE 199233C
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- floor
- slot
- pull rod
- folding camera
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B3/00—Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers
- G03B3/02—Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers moving lens along baseboard
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Accessories Of Cameras (AREA)
Description
| C · |
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 199233■-KLASSE
57«. GRUPPE
MAX LANGE in DRESDEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. November 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Klappkameras , bei denen beim Aufklappen des
Laufbodens der Objektivträger durch Zugstangen aufgerichtet wird und das Objektiv
über die normale Gebrauchsstellung hinaus vorgezogen werden kann. Gemäß der Erfindung
ist die Zugstange, welche den am Laufboden drehbar angelenkten Objektivträger beim öffnen der Kamera aufrichtet, mittels
eines an ihrem hinteren Ende befindlichen Zapfens-in einem an der Kamerastrebe oder
auch im Kamerainnern angebrachten, mit einer öffnung am Umfange versehenen Lagers
so gelagert, daß der Zapfen sich in diesem
Lager beim Öffnen und Schließen der Kamera drehen und bei aufgeklapptem Laufböden
aus diesem Lager entfernen kann. Das Lager besteht aus einem nur zu drei Vierteln seines
Umfanges geschlossenen Ringwall. Der an der Zugstange befindliche Drehzapfen hat
eine halbzylindrige Form und wird durch ein im Ringwall drehbar gelagertes Lagerstück
zu einem vollen zylinderförmigen Zapfen ergänzt. Durch Versetzen des Drehzapfens an
der Zugstange kann die aus einem Stück bestehende Zugstange verlängert und der Brennweite
des Objektivs angepaßt werden, während der Objektivträger durch Vorlegen des Laufbodens
verschoben wird. Das Objektivbrett wird in der Gebrauchsstellung von einem Hebel festgelegt, welcher durch die Zugstange
mittels eines Schlitzes, in dem sich die Achse des Objektivträgers drehen und verschieben
kann, so bewegt wird, daß am Anfang der Aufrichtebewegung des Objektivträgers der
an die Zugstange angelenkte Hebel ohne Drehung verschoben und gegen das Ende der
Aufrichtebewegung des Objektivträgers in schnellerer Bewegung geschwungen wird und
hierbei das Objektivbrett in bekannter Weise mittels eines Stiftes festlegt.
In der Zeichnung ist eine derartige Klappkamera dargestellt, und zwar in Fig. 1 in
Seitenansicht mit aufgeklapptem und in Fig. 2 mit nur zum Teil aufgeklapptem Laufboden.
Fig. 3 zeigt die Draufsicht und Fig. 4 die Seitenansicht eines Stückes der Kamera mit
über die Gebrauchsstellung des Objektivs vorgezogenem Laufboden. Die Fig. 5 bis 7
zeigen das die Zugstange an der Kamerastrebe oder auch im Kamerainnern haltende Gelenkstück, und zwar in Fig. 5 bei aufgeklappter,
in Fig. 6 bei nur zum Teil aufgeklappter und in Fig. 7 bei aufgeklappter Kamera mit vorgezogenem Laufboden.
Auf dem am Kameragehäuse angelenkten und durch die in Führungsstücken α gleitenden
Kamerastreben b gehaltenen Klappdeckel^ , ist in bekannter Weise ein Laufboden ο verschieblich
angeordnet. Am vorderen Ende des Laufbodens befinden sich Lagerböcke, an denen durch Bolzen /2 die als Hebel ausgebildeten
Träger k für das Objektivbrett η drehbar angelenkt sind. Die Objektivträger
werden in bekannter Weise beim Aufklappen des Klappdeckels durch Zugstangen e aufgerichtet,
die bei / an die Objektivträger k angelenkt sind. Bei der hier beanspruchten
Vorrichtung ist das hintere Ende der Zugstange mit einem halbzyli.nderförmigen Stift c
versehen, welcher beim Öffnen der Kamera mit dem drehbaren, ihn zu einem Zylinder ergänzenden
Lagerstück c" zusammen in dem nur
ίο zu drei Vierteln seines Umfanges geschlossenen
Ringwall c' der Kamerastrebe b drehbar so lange gelagert ist, bis bei aufgeklapptem
Laufboden der Stift c durch die Öffnung aus dem Ringwall entfernt werden kann.
Die Zugstange wird bei geöffnetem Klappdeckel auf dem Laufboden dadurch festgelegt,
daß das aus der Zugstange rechtwinklig abgebogene Zapfenstück e' sich in einen Einschnitt
q' der Laufbodenschiene q lagert und beim Vorziehen des Laufbodens mit diesem
in der Führung der Laufbodenschiene q gleitet. Durch Versetzen des Lagerstückes c in dem
Schlitz des hinteren Zugstangenendes kann die aus einem ganzen Stück bestehende Zugstange
verlängert werden, falls eine größere Brennweite des Objektivs ein Vorlegen des Laufbodens verlangt. Vor der Verbindungsstelle
/ der Zugstange mit den Objektivträgerhebeln k ist an die Zugstange bei g
ein Hebel i angelenkt, in dessen Schlitz ϊ die Achse h des Objektivträgers verschieblich
und drehbar gelagert ist. Während des Aufklappens der Kamera verschiebt sich der
Stift h in dem Schlitz i' infolge der Bewegung der Zugstange e. Gegen das Ende der
Aufklappbewegung gelangt der Stift h an das untere nach dem Angriffspunkt g der
Zugstange e gelegene Ende des Schlitzes V, so daß durch die weitere Bewegung der Zugstange
e der Hebel i in schneller Schwingung den Stift / des um die Achse in schwingenden
Objektivbrettes η faßt und dieses dadurch festlegt.
Claims (4)
1. Klappkamera mit beim Aufklappen des Deckels sich selbsttätig aufrichtendem
Objektivträger, der aus am Bodenbrett drehbaren und durch Zugstangen aufgerichteten
Hebeln besteht, gekennzeichnet durch einen am Kameragehäuse oder an einer Kamerastrebe angebrachten, nur zu
drei Viertel seines Umfanges geschlossenen R ing wall (c'J, welcher einen am hinteren
Ende der Zugstange (e) befindlichen halbzylinderförmigen Stift (c) während des
Aufklappens des Laufbodens (p) umfaßt, bei der aufgeklappten Stellung des Laufbodens
jedoch durch seine Öffnung für die Verschiebung des Objektivbrettes (0)
freigibt.
2. Ausführungsform der Klappkamera nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch,
ein in dem Ringwall (c') drehbar gelagertes, den an der Zugstange (e) befindlichen
Halbzylinder (c) zu einem Drehzapfen ergänzendes Lagerstück (c").
3. Ausführungsform der Klappkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der halbzylinderförmige Drehzapfen (c) der Zugstange (e) in einem Schlitz der
Zugstange an verschiedenen, den verschiedenen Brennweiten des Objektivs entsprechenden
Stellen feststellbar ist.
4. Ausführung der Klappkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der das Objektivbrett (n) in der Gebrauchsstellung festlegende Hebel (i) mit einem
Schlitz (V) versehen ist, welcher sich auf der Achse (h) der Objektivträgerhebel (k)
im Anfange der Aufklappbewegung des Laufbodens (p) so verschiebt, daß der
Hebel (i) die zur Festlegung des Objektivbrettes erforderliche Schwenkung erst
dann erfährt, wenn die Achse (h) am Ende des Schlitzes angelangt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199233C true DE199233C (de) |
Family
ID=461970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199233D Active DE199233C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199233C (de) |
-
0
- DE DENDAT199233D patent/DE199233C/de active Active
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