DE199125C - - Google Patents

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DE199125C
DE199125C DENDAT199125D DE199125DA DE199125C DE 199125 C DE199125 C DE 199125C DE NDAT199125 D DENDAT199125 D DE NDAT199125D DE 199125D A DE199125D A DE 199125DA DE 199125 C DE199125 C DE 199125C
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hollow body
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tin
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zinc
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/04Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor characterised by the coating material
    • C23C2/10Lead or alloys based thereon

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  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemically Coating (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Ver-
■ fahren, Hohlkörper (Röhren, Gefäße, Kessel
u. dgl.) an ihrer Innenfläche gleichmäßig zu verbleien. Das Verfahren besteht darin, daß man den innen zu verbleienden Hohlkörper zunächst in bekannter Weise auf der Innen-
. fläche mit einem Überzug (z. B. aus Zinn oder Zink) versieht und sodann eine Drehung um seine Achse ausführen läßt, während weleher der Hohlkörper bis zum Schmelzpunkt des Überzugmetalles (des Zinnes bzw. Zinkes) erwärmt wird; dabei wird^ in sein Inneres wie !j :i dem bekannten Verfahren zur Herstellung von Röhren unter Anwendung der Zentrifugalkraft flüssiges Blei eingeführt, welches durch die Zentrifugalkraft auf die Innenwandung des Hohlkörpers verteilt und gegen diese gepreßt wird.
Wie beiliegende Zeichnung erkennen läßt,
ao kann der Hohlkörper zu diesem Zwecke beispielsweise an der Planscheibe 2,.=einer Drehbank befestigt werden. Sobald die Planscheibe mit dem Hohlkörper sich zu drehen beginnt,, wird letzterer von außen, beispielsweise mittels Stichflamme, erwärmt, und zwar so lange, bis das seine Innenfläche bedeckende Zinn oder Zink flüssig wird. In diesem Augenblick wird flüssiges Blei in den Hohl-
.. körper eingegossen. Dieses verteilt sich infolge der durch die Umdrehung des Hohlkörpers bedingten Fliehkraft in derselben Weise vie bei der bekannten Verwendung
A des Zentrifugalgusses zur Herstellung von Röhren gleichmäßig auf der Innenwandung. Damit das flüssige Blei 3 aus dem Hohlkörper nicht herausfließen kann, ist dieser an beiden Seiten durch nach innen vorspringende Blindflanschen 4, 5 abgedeckt.
Das soeben gekennzeichnete Verfahren läßt noch eine Abänderung zu, welche sich be sonders für Hohlkörper von kleinerem Durchmesset eignet. Diese besteht darin, daß in dasT vorher verzinnte bzw. verzinkte Rohr (Eisenrohr, Kupferrohr u. dgl.) in bekannter Weise ein Bleirohr eingeführt und das Ganze dann auf der Drehbank um die Rohrachse in schnelle Umdrehung versetzt wird. Der Hohlkörper wird dann von den Stichflammen angewärmt, und zwar so lange, bis der innere Bleimantel flüssig wird und sich infolge der Zentrifugalkraft gegen die innere Rohrwandung legt.
Ein wesentlicher Vorteil des neuen Verfahrens liegt darin,' daß das flüssige Blei nicht wie bei einzelnen der bisherigen Methoden durch inneren Überdruck, sondern infolge seines großen spezifischen Gewichtes durch die Zentrifugalkraft nach außen gegen die Innenwandiing des Hohlkörpers gepreßt wird und daher die in dem Blei vorhandenen Verunreinigungen, sowie sonstige Teile von geringerem spezifischen Gewicht nach innen zu liegen kommen, weshalb der Bleimantel auf der Innenseite eine rauhe Oberfläche erkennen läßt, welch letztere duroh Ausdrehen, Ausbohren und dergleichen Mittel entfernt wer.
den kann. Der dann verbleibende Bleimantel im Hohlkörper ist vollständig frei von Verunreinigungen und infolgedessen befähigt, den Einwirkungen von Säure, säurehaltigen Dämpfen usw. in weit höherem Grade als ein mit Verunreinigungen vermengter Bleimantel zu widerstehen.
Es ist selbstverständlich, daß nach dem vorliegenden Verfahren nicht allein Rohre, ίο sondern auch Gefäße und Behälter jeder Art, z. B. Kessel, sowie alle übrigen Hohlkörper, sofern sie eine zylindrische oder angenähert zylindrische (polygonale, elliptische usw.) Gestalt besitzen, verbleit werden können.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur gleichmäßigen Verbleiung von an der inneren Oberfläche mit einem Überzug (beispielsweise von Zinn oder Zink) versehenen Hohlkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper in Umdrehung versetzt wird und da 1.5 unter Erwärmung bis zum Fltissigwerden des Zinnes oder Zinkes lltissiges Blei in den Hohlkörper eingegossen wird, das durch die Zentrifugalkraft auf der Inuenwandung des Hohlkörpers verteilt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem in den' mit einem Metallüberzug versehenen Hohlkörper ein Bleirohr eingeführt und gegen die Innenwandung des Hohlkörpers gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper m't dem Bleirohr in Umdrehung versetzt um! während der Umdrehung so weit erwärmt wird, bis der Bleimantel zu schmelzen beginnt.
    /I OL)
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747827C (de) * 1937-01-10 1944-10-16 Vorrichtung zum UEberziehen der Innenseite von um ihre Achse drehbaren Metallrohren mit einem vom Rohrmaterial abweichenden Metallueberzug

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747827C (de) * 1937-01-10 1944-10-16 Vorrichtung zum UEberziehen der Innenseite von um ihre Achse drehbaren Metallrohren mit einem vom Rohrmaterial abweichenden Metallueberzug

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