DE229347C - - Google Patents

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DE229347C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N1/00Printing plates or foils; Materials therefor
    • B41N1/16Curved printing plates, especially cylinders
    • B41N1/20Curved printing plates, especially cylinders made of metal or similar inorganic compounds, e.g. plasma coated ceramics, carbides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Coating With Molten Metal (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 229347 KLASSE 15/. GRUPPE
Appreturwalze aus mehreren Metallschichten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1909 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom I.September 1908 anerkannt.
die Priorität
Bisher hat man zum Pressen von Geweben, farbigen Papieren usw. Kupferwalzen benutzt, auf deren Oberfläche die betreffenden Muster eingraviert wurden. War das Muster genügend 5 oft der Walze entnommen, und wünschte man es durch ein anderes zu ersetzen, so brachte man die Walze auf eine Drehbank und entfernte das Metall bis auf den Grund der Gravierung, um die Walze vollkommen glatt zu machen und sie so zu befähigen, eine neue Gravierung aufzunehmen. Diese Behandlungsweise wies die Nachteile auf, daß sie einerseits beträchtliche Kupferverluste zur Folge hatte, daß durch sie andererseits der Gesamtumfang der Walze verringert wurde. Die Folge hiervon war, daß die Walzen bald nicht mehr Zeichnungen von der üblichen Länge, die bekanntlich im allgemeinen eine konstante ist, aufzunehmen imstande waren. Die Walzen wurden also bald unbrauchbar, sie konnten nur noch unter erheblichen Verlusten als altes Kupfer verkauft werden.
Diese Nachteile werden nach der Erfindung durch die Herstellung von Walzen, die aus mehreren Metallschichten bestehen, behoben, und zwar setzen sich diese Walzen im wesentlichen zusammen:
i. aus einem inneren Stahlrohr, das eine Dicke von 8 bis 15 mm und unter Umständen noch darüber hinaus hat und im Innern konisch ausgebildet ist (4 mm pro Meter), so daß es auf Dorne von den üblichen Abmessungen paßt ;
2. aus einer äußeren Kupferhülle, die die Gravierung aufnehmen soll und genügend dick ist, um eventuell abgedreht werden zu können;
3. aus einer Füllung von leicht schmelzbarem Metall (Messing, ' Zinnlot, Weichmetall oder einer geeigneten Legierung), die den ringförmigen Raum einnimmt, der sich zwischen der Kupferhülle und dem Stahlrohr befindet.
Die Verwendung eines inneren Rohres von genügender Dicke und aus einem Metall von genügender Widerstandsfähigkeit, z. B. Stahl, ist unumgänglich notwendig, damit die Walze im Innern nicht exzentrisch wird, sondern immer rund läuft. Die Verwendung einer Füllmasse aus schmiedbarem oder Weichmetall ist erforderlich, damit die äußere Kupferhülle sich leicht gravieren läßt und die Moletten nicht verdorben werden, insbesondere dann nicht, wenn man auf das äußerste Ende der Kupferschicht kommt. Schließlich ist es erforderlich, daß das innere Stahlrohr und der äußere Kupferüberzug vollkommen konzentrisch zueinander angeordnet sind und während der Ausfüllung des zwischen den beiden Rohren befindlichen Hohlraumes von innen und außen auf eine Temperatur erhitzt werden, die oberhalb des Schmelzpunktes der Legierung bzw. des Gußmaterials liegt, damit dieses sich ganz regelmäßig verteilt und keine
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Blasenbildung eintritt. Man kann sich zu dem Behufe jeder geeigneten Vorrichtung bedienen. Eine zweckmäßige Ausführungsform einer solchen ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι bedeutet einen Längsschnitt durch die Einrichtung, während
Fig. 2 eine Seitenansicht veranschaulicht. Innerhalb der Kupferwalze. A ist das die
ίο erforderliche Konizität aufweisende Stahlrohr G vorgesehen; zwischen beiden befindet sich die Weichmetalleinlage F.. Das Ganze ist in einem mit Doppelmantel a b versehenen Ofen untergebracht, welcher durch eine An-
zahl Rohre mit Gasbrennern c d erhitzt wird, deren eines, d, als Zugstange ausgebildet ist. Der Ofen läßt sich öffnen, um die Walze A aufzunehmen, in welcher das Stahlrohr G genau zentriert wird. Die Zentrierung läßt sich folgendermaßen erreichend An dem einen Ende ist das Rohr G. mit einem konischen Ansatz G1 versehen, auf welchem das äußere ähnlich geformte Ende Ax des Mantels A aufruht, während am anderen Ende des Rohres ein Trichter e vorgesehen ist, durch welchen die Weichmetallmasse F eingegossen wird. Nachdem der Mantel A und das Rohr G in dem Ofen die erforderliche Lage eingenommen haben, wird dieser geschlossen und das Gas entzündet. Nach ungefähr V2 Stunde sind Mantel und Rohr genügend erhitzt, um die Weichmetallmasse durch den Trichter e in den Zwischenraum zwischen Rohr und Mantel eingießen zu können. Zu diesem Zwecke richtet man den Apparat auf und bringt ihn in die aus Fig. 2' ersichtliche Lage, was mit Hilfe seiner Drehzapfen f, die lose in einem entsprechenden Lager ruhen, leicht möglich ist. Hierauf gießt man durch den Trichter e die erforderliche Weichmetallmenge, die den Zwischenraum zwischen dem Mantel A und dem Rohr G ausfüllt. Vorher wurde die Innenfläche des Mantels A und die Außenfläche des Rohres G verzinnt, so daß sich das eingegossene Metall überall genau gleichmäßig verteilt. Benutzt man als Zwischenmetall
Lotmetall, so erübrigt sich ein vorheriges Verzinnen. Man läßt nun den Ofen erkalten, schwingt dann den Apparat in die wagerechte Lage und kann den,,fertig hergestellten Körper entfernen.
Aus diesem Verfahren ergeben sich folgende wesentliche Vorteile:
1. Die innere Öfnung erfährt keinerlei Veränderung. i
2. Der Kupfermantel läßt sich bis zur äußersten zulässigen Stärke ausnutzen. Dabei lassen sich der Stahlkern und die Weichmetälleinlage immer wieder verwenden.
3. Da das Stahlrohr zu dem Kupfermantel genau konzentrisch liegt, ist es möglich, auch auf elektrolytischem Wege die Gravierungen auszuführen, was bisher deshalb unmöglich war, weil man. den Kupfermantel, um ihn genau zentrisch zu erhalten, immer noch abdrehen müßte.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Appretur walze aus mehreren Metallschichten, gekennzeichnet durch einen äußeren Kupfermantel zur Aufnahme der Gravierung, ein inneres, zu dem äußeren Mantel vollkommen konzentrisches Rohr aus Stahl oder Hartmetall von der erforderlichen Konizität und genügender Dicke, um beim Aufdornen nicht deformiert zu werden, und aus einer Füllmasse aus leicht schmelzbarem Metall, die den Raum zwischen dem äußeren Kupferrohr und dem inneren Stahlrohr ausfüllt und beide zu einem einzigen festen Körper verbindet.
2. Verfahren zur Herstellung einer Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stahlrohr genau konzentrisch innerhalb eines vorher innen verzinnten Kupfermantels angeordnet wird, worauf der Zwischenraum zwischen beiden Rohren mit einer Füllmasse aus Lot, Weichmetall
o. dgl. in einem Ofen ausgegossen wird, dessen Temperatur die Schmelztemperatur der zur Verwendung gelangenden Füllmasse überschreitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE229347C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749892C (de) * 1941-12-04 1944-12-08 Verfahren zum Herstellen von Druckformwalzen
EP0103680A3 (de) * 1982-08-25 1984-08-22 Reprodec-Gravuren GmbH Druckwalze

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749892C (de) * 1941-12-04 1944-12-08 Verfahren zum Herstellen von Druckformwalzen
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