DE1990634U - Einrichtung zur Regulierung des Laufes eines endlosen Bandes - Google Patents
Einrichtung zur Regulierung des Laufes eines endlosen BandesInfo
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Description
A-SFA- βϊΤίΙΒΤ AS , ■ ■ 23„ Okt»... 1964
Leverkusen '
PS 386/MS
star !©g&lierung des laafes eines end-
lösen
Me Erfindung betrifft eine linrieiitang zur legulierang
des Laufes eines endlosen Baaie»s auf einer'rotierendem
Trommel, vorzugsweise an einer fotografisenen Trocken.—
einriohtung^ mit Hilfe eines aulerlialb der Troiamel liegeaien
zu dieser aaa^ierKi aehsparallelea Stabes^ aber den das
Band gezogen wird und der länger als die Bandbreite ist*
Tor allem bei Tröekeneinriebtumges für fotagrafisehe Papiere bestehen Seiniierigkeiten^ das endlose Band^ Yorzugs—
weise ein Tueh^ welenes die Papiere auf 4ie Tro©kentr©mmel
drtiokt, mittig auf äex Trommel zu halten« Es ist bekannt^
die lage eines Stabes bzwö einer 'Bolle, über die das Band
gezogen wird und die aueh. meist zur Spannung des Bandes
dienen, as beiden Enden getrennt zur Trommel"zu justieren,
so daß' die Äehse des Stabes Bäi.t der Äehse der Trommel einen
■ _ 2 —
FS 386/m
mehr oder weniger großen Winkel bildet* J.uf diese Weise
fcgtoneB in gewissem UmfaBg Winkelfehier in 3er Lagerung einzelner
E©Ilen, über die das Band gezogea wird^, oder !©ϋΐζΐ-tat
dies endlosen Bandes ausgeglichen werden»
Jedoeh ist die Justierung eines solehen Stabes langwierig
and. .schwierig, da eimer bestisnaten Lage des Stabes nicht
eine eindeutige Stelle des Banälaufes zugeordnet ist» ¥ielmehr
tritt ein gewisses laehechleppea auf,- d* h* läuft
bei einer bestimmten Stellung des Stabes das Tueh gerade
noela langsam naeh links, bei einer anderem Stellung de©
Stabes jedoeh bereits langsam naeh reeht% dann gesagt es
nichty dea Stab in die erste Stellung zurtiekzusteilend um
wieder einen Gang naeh links zu bewirken^ sondern der Stab
muß über diese Stelle Mnaus verstellt werden.
Besonders nachteilig ist^ daß diese ferstellung bei kleinen
Veränderungen des Bandes dureh Wärme oder Üeuehtigkeit
neu durchgeführt werden muß."
Um nun nicht mehr an die jeweiligen Fehler angepaßt korrigie
ren zu massen, sondern eine bleibende Stabilisierung zu schaffen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, den Stab an
seinen beiden Enden im Bereich der Bandränder entgegen der
Zugkraft des Bandes zu krümmen und an Badern so zu befestigen,
dat das Band unter Spannung stent* Vorzugsweise wird
der Stab an Zugfedern aufgehängt, die an de» Gestell der
Trommel befestigt sind.
Es können einem weiteren Vorschlag, zufolge aueh Mittel, vorgesehen
sein, die ein-seitliches Auswandern des Stabes ver—
hindern. Bureh die Krümmung des Stabes an seinen Enden wird
das aus der Mittellage abweichende Band wieder in diese
zurückgeführt» Die Einrichtung kommt sit einem kleinsten
Aufwand an Bauteilen aus.
Einem anderen Erfindungsvorschlag zufolge werden anstelle
des Stabes eine drehbare Holle mit einem der Krümmung des Stabes entsprechenden Heridian oder mehrere drehbare Rollen
mit zueinander geneigten Achsen verwendet■· Duroh Wegfall
des Gleitens-ist dann die Lebensdauer des Bandes länger·
Weitere Einzelheiten und die Wirkungsweise werden anhand
einiger Ausführungsbeispiele und der entsprechenden Figuren
beschrieben. Es zeigen
Hg. 1 eine Trommel"mit einer erfindungsge·-
.mäßen Beguliereinriehtung für ein
endloses Band,
Fig. 2 eine sehematisehe MrstelluBg zur'Er—
Klärung"'der..Wirkungsweise bei-auslenk-
barem Stab, „,/
PS 386/MG 597
Fig· 3 ein© sehem&tisehe Darstellung zur Erklärung der Wirkungsweise bei seitlieh nieht
auslenkbarem Stab unä
Fig. 4 eine aMere Art der BaMfÜhrung mit @rfiadungsgeraMlter
legüliereinrichtuiigo
In Fig. 1 ist mit 1 eine drehbare in einem nicht dargestellten
Gestell gelagerte Trammel bezeichnet«, Die Trommel wird
auf nicht näher beschriebene; bekannte Weise angetrieben· über die Trommel 1 läuft ein endloses Band 2f dessen Umfang
großer ist als der der Trommel 1 und das. von einem Stab 3,
der annähernd aehsparallel zur Troiiaelaehse liegt., unter
Spannung gehalten wird»
Der Stab 3 ist as seinen Bnden i» Bereich der Banäränder von
der Trommel weg gekrümmt» An den Enden des Stabes 3 sind
Zugfedern 4 und 5 befestigt, die mit Teilen des Trommelgestells 6 und 7 fest verbunden sind.
In Fig* 2 ist die Wirkungsweise der erfindungsgemäjea Stabilisierung dargestellt» Das Band 2 ist auf der Trommel aus
nicht weiter zu untersuehender Ursache γόη der Mittellage
abgewichen* Der Stab 3 ist durch seine Aufhängung an lagfedera
in der Lage, seitlieh auszuweichen« Dadurch folgt er
den Bewegungen des Bandes 2 infolge der Krtlmmung an seinem
in der Figur rechten Ende« Die Federn 4 und 5 nehmen damit eine gegenüber de® Bandlauf .'schräge Stellung: ein, und
■■-5-PS
386/iG 59?
auf den Stab 3 eine rückwirkende .Kraft aas,, die naeh. -einigen
Umlauf es das Band in die Hittellage zurückführt.»
In Mg» 3 ist ein© Heguliereinriahtung im Prinzip- darge- stellt,
bei der der Stab 3 feeine seitliche Auswanderung
vollziehen kann* Das kann auf bekannte Weise erreicht werden,
beispielsweise durch eine Teleskopführung mit Druckfedern oä&T wie is. Mg6 3 durch Gleit führungen S und 9 für
die Enden des Stabes P die mit de« Gestell 6t 7 fest verbunden
sind«. Wandert hier das Band 2 auf der Tronmel 1
seitlich aus, so mu0 der Bandrand an dem in der Figur rechten
Ende des Stabes 3 an der Krümmung hochsteigen«, Da sieh
das Band nur geringfügig verformen kama, wird die Feder 5
stärker gedehat als die Feder 4, daduroh stellt sich der
gerade Teil des Stabes 3 etwas schräg zur Achse.der Trommel 1«
Me Ton der. Feder 5 auf den Stab 3 ausgeübte Kraft ist deshalb grölen als die von Feder 4*
Von dem Band 2 auf den Stab 3 ausgeübte Kräfte stehen Ibt
wesentlichen senkrecht zur Trommelaehse (aahezu reiner 2ug)«
!kaufea die Bandränder in Bereich der Stabkrümmung,, konzentrieren sieh dort die KrEfte>
Zerlegt man die Resultierende dieser Kräfte in Komponenten längs des Stabes und senkrecht
sus Stab an den Bandrändera wie in Figo 3 dargestellt^ so
zeigt sichj, daü die parallel zur Trommelaehse wirkenden Kräfte
■ ■■■■ - β -
Ρδ 6Μ
sich nieht aufheben* Mnrsal ist auf ©rund· der größeren
Spannung der Feder 5 die dureh den Pfeil 11 dargestellte
Kraft großer als IQ* Zum anderen ist am FuBpunkt des
Pfeiles 11 der Winkel 2Wi sehen- Stabtaageate und "Prommelaehse
wesentlich gröler als bei 10· Badureh ist die Komponente
von 11 längs des Stabes viel größer als die ττθβ
Der ©ifferenzbetrag ¥©n derea Eomponeatea parallel zur
Trommelaehse wirkt als rilekstellende Eraft auf das Band;
bis dieses wieder in die liittellage zurüekgekehrt ist*
Bei ausgeführt es Eeguliereinrichtungem ilberlagem sieh die
ia Mg. 2 und Fig. 3 gezeigten Effekte/ da bereits bei der
Anordnung nach· Fig. 2 das Band 2 an der irQmiaung des in der
Figur rechten Endes des Stabes 3 hoöhMuft*
Ia.Pig* 4 ist eine andere etwas kompliziertere iart der Bandführung
dargestellt/ bed der das rücklaufende Band durch
Bollen 12, 13> 14 um die Troomel herum zurückgeführt wird·
Diese Art der Bandführung wird angewendet, wens lange Papierbänder
den Trockenprozess durchlaufen sollen. Die erfindungsgemäfe
Stabilisierung der Mttellage des Andruekbandes
2 ist auch bei dieser Bauweise vorteilhaft anzuwenden.
PS 386/MG 597
Selbstverstän&lieh kann der gekrümmte Stab aueh durch eine
Holle- ersetzt werden, die an ihren Enden verdickt ist, so
daß ihr Meridian der Form des Stabes entspricht« Eine derartige Rolle könnte natürlich aueto durch mehrere annähernd zylindrische, drehbare Sollen, deren'Achsen sieh sehneiden und gegeneinander geneigt sind;,-nachgebildet -werden.
daß ihr Meridian der Form des Stabes entspricht« Eine derartige Rolle könnte natürlich aueto durch mehrere annähernd zylindrische, drehbare Sollen, deren'Achsen sieh sehneiden und gegeneinander geneigt sind;,-nachgebildet -werden.
Claims (4)
1. Einrichtung zur Regulierung des Laufs eines endlosen
Bandes auf einer rotierenden Trommel, vorzugsweise an einer fotografischen Trockeneinrichtung, mit Hilfe eines
außerhalb der Trommel liegenden, zu dieser annähernd
achsparallelen Stabes, fiber aen das Band gezogen wird
und der langer als die Bandbreite ist, dadurch gekennzeichnet,
dat der Stab an seinen beiden Enden im Bereieh der BandrSnder entgegen der Zagkraft des Bandes
gekrümmt und an Federn so befestigt.ist, daß das Band
unter Spannung steht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßder
Stab an Zugfedern aufgehängt ist, die an dem-Gestell
der Trommel befestigt sind.
3* Einrichtung naeh einem der to rangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeiehnet, da§ Hittel vorgesehen sind, die
ein seitliches; Auswandern des Stabes verhindern*
4. Einrichtung naeh einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeiehnet, daß der Stab durch eine drehbare
Bolle mit der Stabkriimmung ent sprechend em Meridian ersetzt
ist.
— Q —
PS 386/M@ 597
5# Einriehtung nach einem der YorangehendeB Anspräche* cla
duroh gekennzeichnet, daß der Stab durch mehrere annähernd
zylindrische drehbare Bollen mit zueinander ge neigten Achsen ersetzt ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1990634U true DE1990634U (de) | 1968-08-01 |
Family
ID=1219527
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1990634D Expired DE1990634U (de) | Einrichtung zur Regulierung des Laufes eines endlosen Bandes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1990634U (de) |
-
0
- DE DENDAT1990634D patent/DE1990634U/de not_active Expired
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