DE1987012U - Tennisschlager bespannmaschme - Google Patents
Tennisschlager bespannmaschmeInfo
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Description
'"..: Tennisschlägerbe spannmaschine ..-■■■■ .
, Eine Tennisschlägerbespannmaschj^ne ist eine Vorrichtung,
' die- dazu dient, einen 'Tennisschlägerrahmen zwecks Bespannung
• oder Reparatur der Bespannung festzuhalten, auf die jeweils
zu spannende Saite.eine einstellbare* in..der Regel.von einem ·
■' Gewicht abgeleitete Zugkraft auszuüben und die gespannte Saite
•nach Lösen der zur Übertragung der-Zugkraft dienenden Saiten-
» 'klemmvorrichtung,- insbesondere^ während der Arbeitsphase des
weiteren Durchfädelns, festzuhalten. : "".·-.' v. ":"-..:
Die Erfindung bezieht sich auf'eine Tennisschlägerbespahn-
maschine, die einen um die senkrechte. Achse einer Tragsäule '
schwenkbaren Tragrahmen zum Festhalten des.Schlägerrahmens
.in; waagerechter Lage mit. Hilfe verstellbarer und f estklemmba-;
rer Pratzen aufweist. Die Spannkraft 'wird 'von einem mittels '; ,;:
■ einer Saitenklemmvorrichturig an der Jeweils zu spannenden- :·'',·"" V-/Saite
über eine- Hebeiübersetzung angreifenden, mittels^ eines V" ■·
■■·; Fußhebels anhebbaren ..Zuggewicht geliefert. -Zur Vermeidung "':'- V ;■
- einer .schlagartigen Beanspruchung, der Saite durch das. Zug- ■"
. gewicht dient eine vorzugsweise hydraulische; Dämpfungsvor-' . y ..
richtung. Ferner ist' eine Einrichtung, zum Festhalten der . ' .' . .
t.yisf-die zuletzt »Ingofeiclitei sis wcW von.est\V*Qrl-
: & EHe. rechHfehö: Sesjewtotj am AfcvscfeJfiSi ist ϊφιΜ^ψ&Ι
: t.wfi,"UrTi fiagsn Isefiucten sich in deri Aiiitsekisn. Sis 'liöim-V j>..v/&if .*■■■?,«&.hin-.*&%
;.-»is gebülirsriffei eingesehen werdef), Auf Antrag Werder! Jtiersör Ck--; ϊ\Λ·.\&ϊτ&ν.ι£*- ^' .·.
: . Deutsches '
■ zuletzt gespannten Saite während solcher Arbeitsphasen vor- ',
gesehen, bei. denen das Zuggewicht an der Saite nicht mehr . ' . . \l
angreift. ' . . ■ . - - "■'"■; ",'-'.:■ . -t
- Bei einer bereits-bekannten, schon seit längerer Zeit.· Λ
in der Praxis eingeführten Tennisschlägerbespannmaschine ■■..' -i
dieser Gattung ragt seitlich aus dem unteren Teil der Trag- ■ |,
säule'ein He'be.1,*, der..ein. oder mehrere verschiebbare und ver-' -.■!■
stellbare Gewichte trägt, etwa einen halben Meter weit ins
Freie. Der von diesem Hebel bei jedem Spannvorgang betriebs-
> mäßig zurückzulegende Winkelweg ist verhältnismäßig groß, . :;
so daß die auf.die zu spannende Saite während ihrer Dehnung
ausgeübte Kraft sich merklich ändert. Außerdem wird die Be-:
■-.- wegüngsfreiheit der Bedienungsperson vor der Tragsäule durch
. diesen Hebel behindert und ihre Aufmerksamkeit abgelenkt. .■.Zum.
Festhalten der jeweils gespannten Saite vor dem Lösen
der die Kraft'des Gewichtes übertragenden Saitenklemmvorrichtung sind bei der bekannten Maschine verschiedene, wahlweise'
verwendbare Zangen, von unterschiedlicher Form vorgesehen, '·'"."
die je nach Lage und Richtung de.r festzuhaltenden Saite zur1/'
Benutzung ausgewählt werden müssen. Auch hiermit sind Zeit- .
■ Verluste bei der Arbeit des Bespannens verbunden. ,: ,,:
■ : . Der !Erfindung liegt- die Aufgabe zugrunde, eine Tennis-'-.;.:
schlägerbesparihmaschine der genannten Art einfacher und ra-':■:■ ■'·■-scher
bedienbar auszubilden und zugleich die Konstanz der _
" auf die Saite während des Arbeitsweges des. Gewichts ausge.-.'. übten
Kraft zu verbessern,.· um dadurch das ,Bespannen einer ,■..·;- .--■
- erheblich größeren Zahl von-Schlägern in. einer Zeiteinheit '■
"." bei großer Gleichmäßigkeit der Bespannung zu ermöglichen. ■
\Erf indung&gemäß ist hierzu der Übersetzungshebel mit
einem daran verschiebbaren, den Angriffspunkt für das an
ihm hängende Zusatzgewicht aufweisenden Tragglied sowie mit
Hebelangriffspunkten für die Kraftübertragung, zur Saitenklemmvorrichtung,
zum Fußhebel für das Anheben des Gewichts und zur Dämp'fungseinrichtung innerhalb der Tragsäule ange- ■ -
■ ordnet' und mit einer außerhalb der Tragsäule zugänglichen
Verstell- un-d Anzeigevorrichtung für· die Lage des verschieb-
, baren Traggliedes für das Gewicht am Hebel versehen te*·. Da- ,
durch werden insbesondere am unteren Teil der Maschine nach
außen vorstehende hinderliche Gestänge Vermieden, so daß man,
ohne zeitraubende Aufmerksamkeit' aufwenden zu müssen, sich
,* ,■-■.' *
.. · auf allen Seiten in nächster Nähe der Tragsäule rasch und · ".
.„ Vfrei bewegen sowie, um diese herumgehen kann. Außerdem bietet
der so erreichte geringe Unterschied der Hebelarme des Übersetzungsverhältnisses
noch den besonderen Vorteil, einer an-v
nähernden Konstanz der Zugkraft längs des ganzen Arbeitswe-,'.;
ges beim Anziehen einer Saite, weil dabei.· der vom über-,setzungshebel
während des.Arbeitsvorgangs zurückzulegende Winkelbogen
nur sehr klein.ist. >■ , · - ; : f
• Die''unter Einwirkung'des- einen Zuggliedes stehende· ^- .■ Μ:
Klemmvorrichtürig für die Jeweils: zu spannende Saite kann · -·;· . 1;
bei'elner solchen; Maschine auf einer durch einen Arm mit . - ;.. :f
"der Tragsäule starr verbundenen Gleitführung etwa in Rieh-; ;; i
tung der zu spannenden Saite verschiebbar gelagert und mit:'-':-. ]
-: - - - ■ .-■■-'■ ■-■-.". ■ ■ ■ ■ ■■■-■■ ■ -■ ■ .-■·-■ -i-
. ■ einer Rückholfeder versehen sein, deren Arbeitsweg mindestens . |:
etwa der zu erwartenden Dehnung der Saite von etwa 3o-4o mm
entspricht. Dadurch wird gewährleistet,- daß das an der Klemmvorrichtung angreifende Zugglied stets straff gehalten wird=
is ■ ... ·- ■ . ■ -
.· ■■■■»·*·; j· - ■■ . ■ " . "
" . ■ . Zum Pesthalten der jeweils gespannten. Saite nach Lösen . : ..:
der die Spannkraft auf sie übertragenden Klemmvorrichtung . - " '{
kann bei der neuen Maschine eine einzige Zange mit Klemm- j feder dienen, dieΛschwenkbar und verschiebbar auf einer
Stange· gelagert ist, die ihrerseits schwenkbar und verschiebbar, auf einer waagerechten'Führungsstange gelagst ist, die .''.
von einem Halterahmen mit vier Zapfen, getragen wird, der mit diesen Zapfen in zwei zueinander senkrechten Stellungen in
entsprechend angeordnete "Bohrungen des zum Halten des Sehläger^ahmens
dienenden Tra<grahmens einsteckbar ist. Die Verwen-
, dung einer einzigen so ausgebildeten Haltezunge für alle
•,Längs- und Quersaxten ermöglicht eine wesentliche Vereinfa- .
chung und Beschleunigung der Bedienung.
Um durch sichere Verhinderung von Verformungen des- ■''. ν
Schlägerrähmens die Arbeitsvorgänge beim Bespannen noch ■,.■;
mehr zu erleichtern und zu beschleunigen, können ferner-aa-mit
zur Fluchtlinie der den Schlägerrahmen haltenden Pratzen :.
senkrechter. Fluchtlinie, zusätzliche ve rs te, lib are Klammern
angeordne't 'sein, welche zum Eingreifen in den Schlägerrahmen'..."
in -Richtung Von; dessen Querachse dienen,, während die Pratzen ■■
in"an sich bekannter Weise den Rahmen im Bereich seiner Längs-
\ achse festhalten. ; '^ ■".:."" ■-..-.'■" : '■.;'■'■
'Im folgenden ist die Erfindung anhand: der. Zeichnungen,- ·'.
beispielsweise näher erläutert: '. : · . _ :- '.
; FIg. 1 zeigt eine Seltenansicht einer Tennisschläger-.
".■".-" : · bespannmaschine gemäß der Erfindung, ." --. -.'.-■:
Fig. 2 zeigt in einem größeren Maßstab die Maschine
- ' vo.n oben gesehen mit Blickrichtung auf · den Trag- :
■ - rahmen. ■ ". . ■ . . .--. -. . . ■'..:- ■·,
1 ist die. Tragsäule,, 2 der waagerechte Tragrahmen," auf
den der Schlägerrahmen 3 mit Hilfe.von Pratzen 4, 5 und
Spannvorrichtungen 6 festklemmbar ist. Die Pratze 5 ist mit j
einer Vorrichtung 7 zu. Ihrer Verstellung in Achsrichtung des
Schlägers versehen. Der Tragrahmen 2 -wird von einem Gestell
8 getragen, das um eine senkrechte Achse 9 gegenüber der
Tragsäule schwenkbar und mittels eines Bolzens Io feststellbar
ist. In die Tragsäule 1 ist ein schräg aufwärts gerichteter-Arm
11, bestehend aus einem Vietffcantro.hr,. eingeschweißt, ■■ "
an dessen oberem Ende eine Gleitführung 12 starr angebracht
■ ist. Auf'dieser ist in Richtung-der zu spannenden Saite.ver-,
'''schiebbar eine Saitenklemmvorrichtung 13, 13' gelagert, die.
mit einer Rückholfeder.lh versehen ist. 15 1st der Handhebel
zum Pestklemmen der .Saite. Ein Zugglied 16.verbindet den'
Körper der.verschiebbaren Klemmvorrichtung über Rollen 17, ■
IS mit dem Angriffspunkt 19 an einem den Übersetzungshebel '■■
.-. für. das Zujggewicht 2o bildenden Rohrstück 21,; das Innerhalb
-. .der Tragsäule 1 um ein Lager -22 -schwenkbar angeordnet ist. ■..· . ■"
■ 23 ist der. als Gelenk ausgebildete; Angriffspunkt am über-· ■".'
setzungshebel am Gewicht' 2o, er befindet sich an einem innerhalb'
des Rohres. 21 verschiebbaren Tragglied 24 mit Innenge-■'■
winde. ..Das,Tragglied ist mittels einer In dem Rohr 21 ange- :.
ordneten Spindel 25 mit Handrad 26 verschiebbar. Mit der ..
.Spindel ist über ein Getriebe 27 eine Anzeigevorrichtung 28
gekuppelt. Das Handrad'24 und die Anzeigevorrichtung 28 sind '[
'außerhalb der Tragsäule 1 zugänglich. An einem-weiteren, als :"■].
- " ■ - ' "-■-.' [
Gelenk ausgebildeten Angriffspunkt 29· an dem den übersetzungs- j.-
■' . ■ ■ ■ " ■ - ■ ■ ■ ■ ■ ' ι
hebel bildenden Rohr 21.. ist eine vorzugsweise hydraulische ■ |.
Dämpfuhgsvorrichtung 3o angelenkte 31 ist ein außerhalb der
Tragsäule.1 zugänglicher Fußhebel zum Anheben des Gewichts'
2o, der mit dem Angriffspunkt 19 am Übersetzungshebel 21
durch ein Zugglied 32 -verbunden.ist. Das Zuglied 32 ist zweck-,
. mäßig über eine mit der Rolle 18 starr verbundene, mit ihr
auf. einer gemeinsamen Welle befestigte Rolle 18f geführt
und an dieser befestigt1, um an dem-Gewicht 2o innerhalb
der Tragsäule 1 frei vorbeigeführt werden-zu können. Mit 33 . ·
„ ''''ist eine senkrechte'Führung für das. Zuggewicht 2o angedeutet.. '■·;.. ■ .. . · , "■..-.....■
Der Tragrahmen 2 für den: aufgespannten Tennisschläger 3
weist an paarweise sich gegenüberliegenden Stellen je ,2 -Bah'--rungen
.34, 35, ■ 36y 37 bzw. 34',. 35', 36», 37T auf. In jevieils
zwei dieser Paare von Bohrungen kann ein.vierbeiniges Gestell 38. eingesteckt werden, das aus zwei>U-för,migen, durch einen '
' Rundstab^. 3'9 verbundenen' Teilen besteht, deren Schenkel -4o ,.: .
die in, die: Bohrungen einführbaren Beine bilden. Auf der ■ . ,'-.-.'.r
Stange. 39 ist eine weitere Rundstange 41 schwenkbar und verschiebbar
gelagert,: auf welcher wiederum die Zange 42 ^schwenk-.
. -bar und verschiebbar gelagert ist, so daß mit ihr sämtliche;.
Stellen innerhalb des Tennisschlägerrahmens, zugänglich sind.
Die Zange 4/2 ist mit mindestens einer Schließfeder 43 versehen,
'welche ihre Klemmbacken 44 zusammendrückt, soweit.sie
nicht durch Zusammendrücken der Gr iJff half ten von Hand gelöst
werden. An zwei sich gegenüberliegenden Stellen des Trag- '
rahmens- 2,' deren Fluchtlinie sich mit der Fluchtlinie der Pratzen 4,-5 senkrecht kreuzt, sind zusätzliche Klammern
45, 46. angeordnet", die zum.Eingreifen in den Schlägerrahmen
in .Richtung von dessen Querachse dienen und· in Richtung dieser.
Achse verstellbar sind. . . - . ■
Mit einer solchen Tennisschlägerbespannmaschine- wird
wie folgt gearbeitet: -: · - .
'":- ' Diö Längs- .und Quersaiten eines_ Tennisschlägers sollen
beispielsweise mit einer« bestimmten· Zugkraft, die einen Wert von ca. 15 - -3o kg haben-kann, bespannt werden.
■ ■ ί . ,
Zunächst wird der Tennisschlägerrahmen 3 auf dem Trag-
.: ζ .· ' " : -■■■■■■■ '' ·■'■■. : -'■
rahmen 2 mittels, der Pratzen 4 und 5 fest, gespannt.Dann wird
die etwa 8,5 lange Saite,, die aus Darm oder Kunststoff be-'. '■'
stehen ^ann, eingeführt und an ihrem Anfangspunkt im Rahmen ■:
befestigt. Normalerweise "wird mit dem Einstecken der Längs-*.
saiten begonnen und die Quersaiten werden später durchgewo- ■
ben. Jeder durchgezogene Saitenstrang.muß ,zunächst gespannt..
und währen'd'des anschließenden gegenläufigen Pädelns kurz- ,. ■'.
zeitig Vmittels.-'der Zange 44 festgehalten werden. Die let ie .-Quersaite,
wird durch einen Endknoten gesichert. ■■.-:■/
Der noch unbespannte Schlägerrahmen wird also zunächst :
auf die. Spannkloben und Pratzen. 4 und 5 aufgelegt, so daß ·' '-die
Pratzen innerhalb des Rahmens durchgreifen. Dann wird '■.'·'
der verstellbare-Kloben der Pratze 5 mittels der Verstell- ;
- einrichtung 7,.. einer Gewindespindel, mit Griff, leicht an
- die Innenkante des Rahmens herangezogen. .Dann werden die .;.:
Pratzen.4 und 5 mittels der Spannvorrichtungen 6 festge-
schraubt. . . -.'■ .
Die eingefädelte Längs saite, wird mit ihrem losen Ende -.
. in Richtung'der· SaifeenklemmVorrichtung 13 geführt und das
Austrittsloch der Saite durch Drehung des Gestells 8 mög-.-.
liehst nahe-an diese herangebracht. Der Fußhebel 31 wird
< 1V"
jetzt nach unten getreten, wobei das Gewicht. 2o mittels des
Zuggliedes 32 über den übersetzungshebel 21- angehoben und
die Rückzugsfeder 14 der Saitenklemmvorrichtung entlastet
wird, so daß diese infolge des Zuges dieser Feder dem Tragrahmen 2: um etwa 5o mm entgegenfährt. Die Saite viird nun-■,•'zwischen
die Backen-13, 13.f der Klemmvorrichtung gelegt
und mittels des Knebels 15 und dessen Spindel festgeklemmt.
. ' Dann wird der Fußhebel freigegeben.. Das Zuggewicht "-·;·
2o spannt infolgedessen-mittels des Zuggliedes 16 die ein- ;
gespannte Saite. Die Zugkraft entspricht/der Hebelüber-Setzung.
Durch die Bremswirkung der hydraulischen■Dämpfungsvorrichtung 3p ■'.wird, ein schlagartiges Anziehen und Zerreißen
der Saite 'verhindert. . · · .· ' : ; · ·; .: ;· .. : ■/
Danach wird die gespannte Saite mit der Zange 44, die■-.-.
bequem:von Hand auf die entsprechende Stelle im Tennisschlägerrahmen eingestellt werden kann, festgehalten. Die Backen
•13, .1-3' der Saitenklemmvorrichtung werden gelöst und das ,; :.
lose Ende der Saite· durch,das nächste Lochpaar gefädelt.· '·
Öas Gestell 8 wird um etwa 18.0° "gedreht, und der Arbeitsvorgang j:
zwecks Spannung der nächsten Saite wiederholt. ■ . !
• 'x-Der zusammen mit dem ..Zuggewicht 2o innerhalb der Tragsäule 1
1 angeordnete Übersetzungshebel .vermeidet eine Störung der Bewe- j
gungsfreiheit der Bedienungsperson ausserhalb der Maschine. Durch -I-
die Verstellvorrichtung 26. des Zuggewichts 2o am Übersetzungshebel !:
in Verbindung mit der Anzeigevorrichtung 28 lässt sich die Zug- · j
kraft.für Jeden einzelnen zu bespannenden Schlägerrahmen stufenlos
sowie sehr rasch und genau einstellen. DIe+heuartige Bauweise ge- I
stattet die,Wahl eines besonders schweren Zuggewichts von ca.· 3o kg
und eines nahe dem Wert 1 liegenden Übersetzungsverhältnisses, so r
dass der Übersetzungshebel nur eine Schwenkung, um einen Winkel von ■{
etwa 3 auszuführen braucht, was eine beim Spannen der Saiten ; i
eines Schlägerrahmens nahezu konstante Zugkraft zur Folge hat. i;
Das'Halten der bespannten Saite, wo. innerhalb des Schlägerrahmens J
diese auch immer liegen mag, ist mittels der neuartigen Halte- ■ !.
zangerianordnung ausserordentlich einfach." Die zusätzlichen Spann-'. j
backen,, welche den Schlägerrahmen in Querrichtung ,formbeständig ' ,'.\
■festhalten, bewirken ebenfalls eine: Entlastung der Aufmerksamkeit - :|
der Bedienungsperson und eine· Beschleunigung der Arbeit des Be- ; f
spannens. Diese" zusätzlichen .Spannbacken gur-Sibherung der -Form- : :|; ::
beständigkeit des ,Sehlägerrahmens sind insbesondere bei Reparatur- -,.-I
arbeiten von grossem'Vorteil. : ■ '-. "" \/, j;;
> - 9a ■· "-
Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass durch die vor~
stehend erläuterten Vorschläge eine besonders handliche, der genannten Aufgabenstellung entsprechende Tennisschlägerbespannmaschine
geschaffen wird. Dabei ist besonders darauf
hinzuweisen, dass sowohl die Klemmbacken 13 als auch die-Zangenhälften
HH mit auswechselbaren Bremsbelägen, wie sie bei Fahr zeugb reins en üblich sind, ausgerüstet werden können,
so dass sie einen sicheren Angriff an den Saiten gewährleisten, ohne dass deren Oberflächen beeinträchtigt werden. Ferner ist
darauf hinzuweisen, dass die Zange H2>
HH bei losgelassenem Griff se Ib st hemmend auf der Rundstange Hl sitzt, <äa dann
ihre Hälften durch die Schliessfeder Hj gegen die Rundstange
gedrückt werden. ;
Claims (1)
- P.A.22(U05*17.4.- Io - ν '. - Ansprüche.-·1. Tennisschlägerbespannmaschine, die einen um die senkrechte Achse' einer Tragsäule schwenkbaren Tragrahmen zum Festhalten des, Schlägerrahmeris in waagerechter Lage mit Hilfe verstellbarer und festklemmbarer Pratzen aufweist, und bei der die Spannkraft von. einem über eine HebelüberSetzung an einer Saitenklemmvorrichtung angreifenden, mittels e;ines Pusshebels anhebbaren. Zuggewicht geliefert wird, wobei eine vorzugsweise hydraulische Dämpfungsvorrichtung zur Vermeidung einer schlag- , artigen Beanspruchung der Saite beim Spannvorgä'ng sowie eine Einrichtung zum Festhalten des Endes der gespannten,Saite nach Lösen der Saitenklemmvorrichtung vorgesehen ,sind, dadurch ge- · ' kennzeichnet, -dass der Übersetzungshebel mit einem daran verschiebbaren, den Angriffspunkt für das an ihm hängende 'Zuggewicht (20) aufweisenden Tragglied (24) sowie mit. den Hebelangriffspunkten (19, 29)· für die Kraftübertragung zur Saitenklemmvorrichtung (13, 13'), zum Fusshebel (31) für das Anheben des Gewichts (20) .und zur DämPSungseinrichtung (30) innerhalb der Tragsäule (1) ange-. ordnet und, mit einer ausserhalb der Tragsäule zugänglichen Verstell- und Anzeigevorrichtung (25, 28) für die Lage des verschiebbaren Tragglieds (24) versehen ist.2.· Maschine nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet,\ dass der Übersetzungshebel- aus einem mit einem einseitigen Lager (23) versehenen, in Längsrichtung geschlitzten"Rohrstück (21) besteht, in dem das verschiebbare Tragglied (24) geführt ist,das ein .von einer in dem Rohrstück (21) untergebrachten Ver-'
steTlspindel (29). durchsetztes Muttergewinde aufweist und
mittels eines ausserhalb der Tragsäule - (1)! an der/ Verstellspindel
angebrachten Handrades (25).. verstellbar ist. ·■3·' Maschine nach Anspruch !,.dadurch gekennzeichnet,
dass die Kraftübertragung „'vom Übersetzungshebel (21). zur Saiten-'
klemmvorrichtung (13, 13') sowie zum Fusshebel (31). durch biegsame
Zugglieder (16, 32) gebildet ist.■4. Maschine nach Anspruch. 1 und* 3., dadurch ge kenn- ;.
zeichnet, dass die unter Einwirkung eines Zuggliedes (16) stehendeSaitenklemmvqrrichtung (13,'13O für die jeweils.zu spannende 'Saite aufteiner durch einen Arm (11) mit der Tragsäule '(1) starr - !verbundenen Gleitführung (12)· etwa in Richtung ■ der zu spannenden -L·Saite verschiebbar gelagert und'mit einer Rückholfeder (14) ver- j-sehen ist", deren Arbeitsweg mindestens etwa der zu erwartenden - IDehnung der Saite entspricht. . h5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, -'.-' i-' ■" ■ - - ■ ■· - · 'v - !- dass eine "einzige Zange (43) mit Klemmfed'er (43)'zum Pesthalten ■ .1...''. - ■■"'■■■ : ■■■ '-. ■■'■'- ■■■-"'■■■■■ ■. ■ " '. ;■■ '.'■ . t-;der jeweils gespannten Saite nach Lösen der Saitenklemmvorrichtung \;(13, 13') vorgesehen ist, die schwenkbar und verschiebbar auf ":"■;;." . einer Stange (tyl) 'gelagert- ist?: die ihrerseits schwenkbar und ■ \ ;.- ---.-.!1; verschiebbar auf e'iner waagerechten Pührungsstange (39). gelagert ; ;' |; ist, die von einem Halter ahmen mit .vier Zapfen (4o) getragen wird, [_ der mit diesen Zapfen wahlweise In entsprechend den beiden Haupt- .-[■· -richtungen der Saiten des: Schlägerrahmeris (3). paarweise im Trag- ;■■.-.rahmen (2) angeordnete Bohrungen (3^v 35 ,· 36,- 37) einsteckbar ist..' 6. Maschine nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, dass an zwei sich gegenüberliegenden Stellen des Tragrahmens (2)· quer zur Achse des. Schlägerrahmens (J) zusätzlich zu den den Schlägerrahmen haltenden Pratzen (4, 5) verstellbare Klammern '(45, 46) angeordnet sind, welche zum Eingreifen in den Schlägerrahmen.in Richtung .von dessen Querachse dienen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1987012U true DE1987012U (de) | 1968-06-06 |
Family
ID=1216107
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1987012D Expired DE1987012U (de) | Tennisschlager bespannmaschme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1987012U (de) |
-
0
- DE DENDAT1987012D patent/DE1987012U/de not_active Expired
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