DE198641C - - Google Patents

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DE198641C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/34Parallel operation in networks using both storage and other DC sources, e.g. providing buffering

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description

fivz-O
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
Puffereinrichtung in Wechsel st rom anlag en.
Zusatz zum Patente 167343 vom 5. Februar 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1907 ab. Längste Dauer: 4. Februar 1919.
In dem Hauptpatent ist eine Puffereinrichtung in Wechselstromanlagen unter Benutzung von Batterien beschrieben, die mittels Wechselstrom-Gleichstrom-Umformer geladen und entladen werden. Das Wesentliche dieser neuen Anordnung besteht in einem in die Wechselstromleitung eingeschalteten Relais, welches die Höhe des Batteriestromes zu begrenzen erlaubt.
Die Erfindung ist außerdem noch mit Erfolg anwendbar bei solchen Puffereinrichtungen, deren Puffermaschinen mit der Batterie zur Unterstützung der Zentrale in bekannter Weise in verschiedene Einheiten unterteilt und an verschiedenen Punkten der Strecke an das Netz angeschlossen sind.
Um eine solche einzelne Batterie zu einer dem Kraftbedarf im Netze entsprechenden Energieaufnahme und -abgabe zu veranlassen, kann hierbei irgendeine Regelungseinrichtung nach dem Hauptpatent Verwendung finden, beispielsweise die Regelung nach Patent 158007.
Diese Regelung besteht darin, daß ein Kontakthebel einerseits von einem Elektromagneten , dessen Feldstärke vom Netzstrom abhängt, und andererseits von einem Magneten mit von der Netzstromstärke unabhängiger Feldstärke beeinflußt wird. Je nach dem Überwiegen des einen oder anderen Elektromagneten wird im Erregerstromkreise vor der parallel zur Batterie liegenden Gleichstrommaschine Widerstand ein- oder ausgeschaltet* so daß die Maschine als Motor oder Dynamo läuft.
Gemäß der Erfindung sind nun an dem Regulator zur selbsttätigen Regulierung der Erregung der Gleichstrommaschine zwei einstellbare Anschläge angebracht, durch welche die selbsttätige Bewegung des Regulatorkontaktarmes und damit die Änderungen der Erregung in regelbarer Weise begrenzt werden.
Eine solche Einrichtung ist besonders wichtig in dem vorliegenden Falle, wo mehrere Puffereinrichtungen parallel an demselben Netze liegen. Es wird dadurch die Stromstärke der Batterie begrenzt, und zwar nicht nur um eine Beschädigung der Batterie zu verhindern, sondern auch um zu veranlassen, daß bei einem starken Stromverbrauch an einem Punkte nicht nur die nächstgelegene Puffereinrichtung, sondern gleichzeitig mehrere benachbarte derartige Kraftausgleichvorrichtungen in Wirksamkeit treten.
Vorteilhaft werden diese Anschläge unabhängig voneinander einstellbar angeordnet, wodurch auch die Lade- und Entladestromstärke der Batterie beliebig festgesetzt wer-
den kann. Durch eine solche Begrenzung des Batteriestromes wird auch das lästige Herausfallen der Maximalausschalter verhindert, die sonst" bei jedem zu starken Stromstoße die Batterie ausschalten.
In Fig. ι des Ausführungsbeispieles ist eine Bahnanlage mit drei Sektionen I, II, III schematisch dargestellt, an die die Zentrale c und die Umformer u1 und w2 angeschlossen
ίο sind. Die Umformer bestehen in bekannter Weise aus einem Synchronmotor oder aus einem Asynchronmotor m, der mit einer auf eine Batterie b arbeitenden Gleichstrommaschine g gekuppelt ist.
Ist die Bahnsektion hinter dem Umformer M', von der Zentrale c aus betrachtet, überlastet, dann läuft die Maschine m als Dynamo und speist in bekannter Weise das Netz, wofür die Batterie den Strom hergibt. Ist dagegen die Sektion nur wenig belastet, so nimmt der Synchronmotor Strom vom Netz auf, der in der Batterie aufgespeichert wird.
In Fig. 2 ist die Schaltung des Relais auf einer solchen Sektion dargestellt. Der Kontakthebel h kann sich gegen die beiden Kontakte k oder k1 legen, je nachdem die Wirkung des Elektromagneten m3 oder m1 stärker ist. Im ersteren Falle schaltet er den Elektromagneten^, im anderen den Elektromagneten χ ein. Im ersteren Falle wird vermittels der Friktionskupplung/ der Kontaktarm des Regulators r'2 in dem Sinne bewegt, daß Widerstand in die Erregung der Maschine g eingeschaltet wird, diese also als Motor läuft und die Synchronmaschine m den Mehrbedarf des Netzes deckt.
Zur Begrenzung der Entladungsstromstärke dient daher der rechte Kontakt s und zur Begrenzung der Ladestromstärke der linke. Beide sind unabhängig voneinander einstellbar, so daß man sie beispielsweise bei größeren Betriebspausen in dem Sinne einstellen wird, daß die Ladestromstärke kleiner als die der Entladung wird.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Puffereinrichtung in Wechselstromanlagen nach Patent 167343, dadurch gekennzeichnet, daß der Batteriestrom nach oben begrenzt ist.
2. Ausführung der Puffereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Erregerregulators der Puffer- oder Zusatzdynamo begrenzt ist zwecks Begrenzung des Batteriestromes.
3. Ausführungsform der Puffereinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für die Begrenzung der Erregung der Puffer- oder Zusatzdynamo eingestellt werden kann.
4. Ausführungsform der Puffereinrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Grenzen der Erregung nach, oben und nach unten unabhängig voneinander verändert werden können zur Begrenzung der Lade-.und Entladestromstärke der Batterie.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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