DE19829338A1 - Spritzgießwerkzeug und Verfahren zur Herstellung einer Gliederkette - Google Patents

Spritzgießwerkzeug und Verfahren zur Herstellung einer Gliederkette

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Abstract

Ein Spritzgießwerkzeug zur Herstellung einer Gliederkette, mit einem düsenseitigen Formteil und einem schließseitigen Formteil. Das technische Problem ist die Endlosherstellung einer Gliederkette durch Spritzgießen. Die beiden Formteile (6, 7) weisen jeweils unter 45 DEG zur Schließrichtung ausgerichtete und einen rechten Winkel miteinander bildende Formwände (10, 11 bzw. 12, 13) mit Formkammern (16) auf, zwei Backenformteile (8, 9) füllen jeweils mit unter 45 DEG zur Schließrichtung ausgerichteten und einen rechten Winkel miteinander bildenden Formwänden (14, 15) die Ausschnitte zwischen dem düsenseitigen und dem schließseitigen Formteil (6, 7) aus, wobei die Formkammern (16) der Formwände jeweils Hohlräume für mehrere einander durchdringende Kettenglieder (1, 2) bilden, und ferner ist eine Transportstange (19) zur Aufnahme eines an dem obersten Kettenglied angeformten Halters einerseits in Schließrichtung und andererseits in Vertikalrichtung hin- und herverschiebbar.

Description

Die Erfindung betrifft ein Spritzgießwerkzeug zur Herstellung einer Gliederkette, mit einem dü­ senseitigen Formteil und einem schließseitigen Formteil.
Derartige Gliederketten mit Kettengliedern aus Draht oder Thremoplast sind aufwendig und teuer. Wenn die Kettenglieder einander durchdringend ineinanderhängen und einzeln beweglich sein sollen, ist eine Endlosherstellung durch Spritzgießen nicht ohne weiteres möglich.
Aufgabe der Erfindung ist die Endlosherstellung einer Gliederkette durch Spritzgießen.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die beiden Formteile jeweils unter 45° zur Schließrichtung ausgerichtete und einen rechten Winkel miteinander bildende Formwände mit Form­ kammern aufweisen, daß zwei Backenformteile jeweils mit unter 45° zur Schließrichtung ausgerichteten und einen rechten Winkel miteinander bildenden Formwänden die Ausschnitte zwischen dem düsenseiti­ gen und dem schließseitigen Formteil ausfüllen, wobei die Formkammern der Formwände jeweils Hohl­ räume für mehrere einander durchdringende Kettenglieder bilden, und daß ferner eine Transportstange zur Aufnahme eines an dem obersten Kettenglied angeformten Halters einerseits in Schließrichtung und andererseits in Vertikalrichtung hin- und herverschiebbar ist.
Die Erfindung unterscheidet sich insofern vom Stand der Technik, als durch die Werkzeugausbil­ dung benachbarte Kettenglieder ineinanderhängend bzw. einander durchdringend gespritzt werden kön­ nen. Die Formkammern sind in zwei einander rechtwinklig schneidenden Ebenen ausgerichtet. Durch entsprechenden taktweisen Vorschub der Kettenglieder erhält man eine Endloskette.
Eine sichere Verschiebung der Kette zwischen aufeinander folgenden Spritztakten ist dadurch möglich, daß die Transportstange in einer vertikal ausgerichteten Führung eines Formteils im Schließzu­ stand des Werkzeugs bei fehlendem Schließdruck verschiebbar ist. Dammit wird beim Zurückfahren der Transportstange in die Spritzstellung der Halter abgerissen, so daß die Transportstange in ihrer Kammer im nächsten Spritztakt einen neuen Halter aufnehmen kann.
Eine formschlüssige Festhaltung des Halter in der Transportstange ist dadurch gewährleistet, daß zur Aufnahme des Halters in der Transportstange eine Kammer ausgebildet ist.
Eine gleichmäßige Freigabe der Formkammern beim Öffnen der Spritzgießmaschine wird dadurch erreicht, daß die Backenformteile jeweils in Schließrichtung gesondert von dem schließseitigen Formteil und außerdem quer zur Schließrichtung verschiebbar sind.
Ein durchgehendes Zugelement läßt sich beim Spritzen dadurch endlos einbringen, daß im Zen­ trum des Spaltes zwischen den Formteilen und den Backenformteilen ein Rohr an einem Tragschenkel angeordnet ist, der in Schließrichtung verschiebbar ist.
Eine sichere Handhabung des Zugelements wird dadurch erreicht, daß das Rohr auch in seiner Längsrichtung verschiebbar ist. Damit läßt sich das Zugelement beim Transport der Kette leicht mitneh­ men.
Ein Verfahren zum Spritzgießen einer Kette mittels eines derartigen Spritzgießwerkzeugs ist da­ durch gekennzeichnet, daß nach Einhängen eines Kettengliedes mit einem Halter in die Formkammer und nach druckfreiem Schließen des Werkzeugs die Transportstange in der Schließebene unter Abreißen des Halters in die Spritzstellung verschoben wird, daß nach Aufbringen des Schließdrucks die Formmasse eingespritzt wird, daß nach Öffnen der Form die Transportstange unter Ausheben der Kette aus der Formkammer in Schließrichtung und in Vertikalrichtung nach unten verschoben wird und daß die Trans­ portstange zum Einhängen des Kettengliedes mit dem Halter in die Formkammer wieder in Schließrich­ tung zurückbewegt wird.
Ein durchgehendes Zugelement läßt sich dadurch kontinuierlich einbringen, daß in das Zentrum des Spaltes zwischen den Formteilen ein einen Faden umschließendes Rohr eingebracht wird, das vor dem Öffnen der Form wieder herausgezogen wird.
Die Erfindung stellt so eine Kette zur Verfügung aus einander durchdringenden, länglichen Ket­ tengliedern mit einem durchgehenden, die Kreuzungsstellen der Kettenglieder durchdringenden Zugele­ ment.
Eine Ausbildung des Zugelements zeichnet sich dadurch aus, daß das Zugelement fadenartig oder seilartig aus einem Kunststoff ausgebildet ist.
Eine andere Ausbildung zeichnet sich dadurch aus, daß das Zugelement fadenartig oder seilartig aus Metall ausgebildet ist.
Es ist jedes langgestreckte Zugelement aus einem genügend festen Stoff zugelassen, ein Faden, ein Draht, ein Seil aus Metall, Kunststoff, Textilien oder dergleichen.
Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der Zeichnungen erläutert, in denen darstellen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts der Gliederkette mit Zugelement,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des geöffneten Spritzgießwerkzeugs,
Fig. 3 eine Draufsicht auf Fig. 2,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des schließseitigen Formteils mit einer Schieberstange in Spritzstellung und
Fig. 5 eine entsprechende Ansicht wie Fig. 4 in Auswerferstellung.
Fig. 1 zeigt einen Abschnitt einer Endlosgliederkette, deren einstückige, ovalförmige Kettenglie­ der 1, 2 einander durchdringend ineinanderhängen. Jedes Kettenglied 1, 2 umfaßt zwei gerade Abschnitte 3 und zwei Halbringabschnitte 4, so daß sich insgesamt ein ovalförmiges Kettenglied ergibt. Die Ket­ tenglieder 1 sind in einer Ebene und die Kettenglieder 2 in einer dazu senkrechten Ebene ausgerichtet. Die Gliederkette besteht aus einem thermoplastischen Kunststoff und ist endlos geformt, was noch in Einzelheiten erläutert wird. Jeweils aufeinanderfolgende Abschnitt von 2, 3, oder 4 Kettengliedern kön­ nen unterschiedlich gefärbt sein.
Die Gliederkette wird vielfach für Absperrungen eingesetzt. Der thermoplastische Kunststoff ergibt in solchen Fällen keine ausreichende Festigkeit, insbesondere Zugfestigkeit der Gliederkette. Des­ halb ist in Längsrichtung ein lineares Zugelement 5 hoher Zugfestigkeit, z. B. ein Faden, ein Seil, ein Band oder dergleichen aus Polyamid, Stahl oder einem anderen geeigneten Werkstoff angeordnet. Dieses Zugelement 5 durchdringt die Kreuzungsstellen der ineinandergreifenden Halbringabschnitte 4 der Ket­ tenglieder 1, 2. Am Ende des jeweiligen Kettenabschnitts ist das Zugelement durch eine Öse oder der­ gleichen gesichert.
Die Fig. 2 und 3 zeigen in schematischer Darstellung die funktionellen Teile eines Spritzgieß­ werkzeugs zur Herstellung der beschriebenen Gliederkette. Die Teile der Spritzgießmaschine wie Holme. Aufspannplatten. Extruder, Düsenteile, Auswerfer und dergleichen sind nicht dargestellt.
Das Spritzgießwerkzeug umfaßt ein düsenseitiges Formteil 6, ein schließseitiges Formteil 7 und zwei Backenformteile 8, 9, die in üblicher Weise auf die Spritzgießmaschine aufgespannt sind. Die Formteile 6 und 7 weisen jeweils zwei Formwände 10, 11 bzw. 12, 13 auf. Die Formwände 10, 11 und 12, 13 sind jeweils unter einem Winkel von 45° zur Schließrichtung ausgerichtet und bilden einen rechten Winkel miteinander. Damit ergeben sich zwischen den Formteilen 6 und 7 in Schließstellung Ausschnitte mit rechtwinkligem Querschnitt. Die Backenformteile 8 und 9 füllen diese Ausschnitte mit Formwänden 14, 15 aus, die jeweils unter einem Winkel von 45° zur Schließrichtung ausgerichtet sind und einen rechten Winkel miteinander bilden. Die Formteile 6, 7 und die Backenformteile 8, 9 bilden also zusam­ men ein durch zwei rechtwinklig zueinander ausgerichtete Ebenen segmentiertes Werkzeug.
Jede Formwand 10, 11, 12, 13, 14, 15 enthält mehrere Formkammern 16 in Form von halboval­ förmigen Rinnen. Die Formwand 13 und entsprechend die Formwände 11 und 15 enthalten in einer Rei­ he vier Formkammern 16 und eine Halbrinne 17, die für die Endlosfertigung benötigt wird. Die Form­ kammern 16 und die Halbrinne 17 sind den in einer Ebene ausgerichteten Kettengliedern 1 zugeordnet. Die Formwände 10, 12 und 14 enthalten vier Formkammern 16 für in einer dazu senkrechten Ebene ausgerichtete Kettenglieder 2. Die Gesamtheit der Formkammern bildet bei geschlossenem Spritzgieß­ werkzeug einen Abschnitt von 8 einander durchdringenden Kettengliedern. Das beschriebene Spritz­ gießwerkzeug ermöglicht also die Herstellung eines Abschnitts aus insgesamt acht Kettengliedern in einem Spritztakt. Dabei können die beiden Abschnitte von jeweils vier Kettengliedern in unterschiedli­ chen Farben ausgebildet sein.
In einer Rinne 18 der Formwand 10 des schließseitigen Formteils 7 ist eine Transportstange 19 in vertikaler Richtung verschiebbar. Die oberste Formkammer 16' der Formwand 10 weist eine Ausneh­ mung 20 für einen Verbindungssteg eines Kettengliedes auf. Die Ausnehmung 20 setzt sich in eine Kam­ mer 21 der Transportstange 19 für einen an dem Verbindungssteg angeformten Halter fort. Die Trans­ portstange 19 ist in einer Führung 22 eines Balkens 23 vertikal geführt. Der Balken 23 läßt sich durch eine Verschiebeeinheit 24 in Schließrichtung verschieben. Zur vertikalen Verschiebung der Transport­ stange 19 ist eine Verschiebeeinheit 25 vorgesehen.
Schließlich ist oberhalb des Spritzgießwerkzeugs ein Tragschenkel 26 an einer vertikalen Ver­ schiebeeinheit 27 angeordnet. Der Tragschenkel 26 ist außerdem in Schließrichtung verschiebbar, was nicht dargestellt ist. An dem Tragschenkel 26 sitzt ein vertikal ausgerichtetes Rohr 28, das im Zentrum des Spalts der Formteile positionierbar ist. In das Rohr 28 ist ein Faden 29, z. B. ein Polyamidfaden einge­ führt. Unter einem Faden 29 ist ein dünnes, langgestrecktes, quer zu Längsachse in alle Richtungen ver­ formbares Teil verstanden, das monofil, als Flechtteil, als Seil oder dergleichen ausgebildet ist. Der Faden 29 kommt von einer nicht dargestellten Abrollvorrichtung. Der Faden 29 wird über eine ebenfalls nicht dargestellte Spannvorrichtung zugeführt.
Die Arbeitsweise des beschriebenen Spritzgießwerkzeugs ist folgende: Nachdem die vertikal nach unten verfahrene Transportstange 19 gemäß Fig. 5 wieder in das schließseitige Formteil 7 zurückgefahren ist, wird das zuletzt gefertigte Kettenglied in die unterste Formkammer 16 eingehängt. Das Werkzeug bzw. die Spritzgießmaschine wird zugefahren. In der Schließstellung noch vor der Druckbeaufschlagung wird die Transportstange 19 in die Spritzstellung nach Fig. 4 hochgefahren. Dabei reißt der Halter ab.
Der Schließdruck wird dann aufgebracht. Die Formmasse wird eingespritzt, gegebenenfalls zwei Farbkomponenten. Die Formmasse füllt auch die Formkammer 21 der Transportstange 19, so daß ein Halter für den jeweiligen Kettenabschnitt geformt wird. Nach Ablauf der Standzeit öffnet die Form. Da­ bei wird der Balken 23 mit der Transportstange 19 von dem schließseitigen Formteil 7 wegbewegt, so daß die Kettenglieder aus den Formkammern ausgehoben werden. Dieses wird durch nicht dargestellte Auswerfer unterstützt. Die an dem Halter festgehaltene Kette wird durch die Transportstange 19 nach unten bewegt. Nach Abschluß der Absenkung wird die Transportstange 19 wieder in Schließrichtung in die Führung 22 zurückgefahren, wie oben beschrieben. Es beginnt an ein neuer Arbeitstakt.
Das auf das Zentrum des Spaltes zwischen den Formteilen ausgerichtete Rohr 28 umschließt einen Faden und verhindert, dessen Verbindung mit der Formmasse. Zu Beginn des Öffnungshubes bei noch geschlossener, jedoch druckfreier Form wird das Rohr 28 an dem Tragschenkel 26 hochgefahren. Der Faden wird mit der Kette nach unten mitgenommen. Nach dem Schließen der Form wird das Rohr in Zentrum des Spaltes wieder abgesenkt, so daß nach Druckbeaufschlagung der nächste Spritztakt begin­ nen kann.
Der Faden aus Polyamid kann als Zugelement in der Kette bleiben. Man kann auch anstelle des Fadens ein Drahtseil oder dergleichen aus Metall einführen bzw. einziehen, wobei der Faden als Ein­ führhilfe dient.

Claims (11)

1. Spritzgießwerkzeug zur Herstellung einer Gliederkette, mit einem düsenseitigen Formteil und einem schließseitigen Formteil, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Formteile (6, 7) jeweils unter 45° zur Schließrichtung ausgerichtete und einen rechten Winkel miteinander bildende Formwände (10, 11 bzw. 12, 13) mit Formkammern (16) aufweisen, daß zwei Backenformteile (8, 9) jeweils mit unter 45° zur Schließrichtung ausgerichteten und einen rechten Winkel miteinander bildenden Formwänden (14, 15) die Ausschnitte zwischen dem düsenseitigen und dem schließseitigen Formteil (6, 7) ausfüllen, wobei die Formkammern (16) der Formwände jeweils Hohlräume für mehrere einander durchdringende Ket­ tenglieder (1, 2) bilden, und daß ferner eine Transportstange (19) zur Aufnahme eines an dem obersten Kettenglied angeformten Halters einerseits in Schließrichtung und andererseits in Vertikalrichtung hin- und herverschiebbar ist.
2. Spritzgießwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportstange (19) in einer vertikal ausgerichteten Führung (22) eines Formteils im Schließzustand des Werkzeugs bei fehlen­ dem Schließdruck verschiebbar ist.
3. Spritzgießwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme des Halters in der Transportstange (19) eine Kammer (21) ausgebildet ist.
4. Spritzgießwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bak­ kenformteile jeweils in Schließrichtung gesondert von dem schließseitigen Formteil und außerdem quer zur Schließrichtung verschiebbar sind.
5. Spritzgießwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Zen­ trum des Spaltes zwischen den Formteilen (6, 7) und den Backenformteilen (8, 9) ein Rohr (28) an einem Tragschenkel (26) angeordnet ist, der in Schließrichtung verschiebbar ist.
6. Spritzgießwerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (28) auch in sei­ ner Längsrichtung verschiebbar ist.
7. Verfahren zum Spritzgießen einer Kette mittels eines Spritzgießwerkzeugs nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einhängen eines Kettengliedes mit einem Halter in die Formkammer und nach druckfreiem Schließen des Werkzeugs die Transportstange in der Schließebe­ ne unter Abreißen des Halters in die Spritzstellung verschoben wird, daß nach Aufbringen des Schließ­ drucks die Formmasse eingespritzt wird, daß nach Öffnen der Form die Transportstange unter Ausheben der Kette aus der Formkammer in Schließrichtung und in Vertikalrichtung nach unten verschoben wird und daß die Transportstange zum Einhängen des Kettengliedes mit dem Halter in die Formkammer wie­ der in Schließrichtung zurückbewegt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in das Zentrum des Spaltes zwischen den Formteilen ein einen Faden umschließendes Rohr eingebracht wird, das vor dem Öffnen der Form wieder herausgezogen wird.
9. Kette aus einander durchdringenden, länglichen Kettengliedern mit einem durchgehenden, die Kreuzungsstellen der Kettenglieder durchdringenden Zugelement.
10. Kette nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement fadenartig oder seilartig aus einem Kunststoff ausgebildet ist.
11. Kette nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement fadenartig oder seilartig aus Metall ausgebildet ist.
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