DE19815682A1 - Verfahren und Anlage zum Einbauen von Fahrzeugteilen in die Karosserie eines Kraftfahrzeugs - Google Patents
Verfahren und Anlage zum Einbauen von Fahrzeugteilen in die Karosserie eines KraftfahrzeugsInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Einbauen von Fahrzeugteilen in die Karos
serie eines Kraftfahrzeugs.
Sie bezieht sich ferner auf eine Anlage zum Durchführen des Verfahrens.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders leistungsfähige Verfahrensweise
und Anlage dieser Art zu schaffen.
Gemäß der Erfindung wird dieser Zweck in der Weise erfüllt,
daß die Fahrzeugteile auf einem Traggestell in eine Stellung gebracht werden, die bei Posi tionierung des Traggestells an der Karosserie ihre vorgesehene Einbaustellung ist, daß das Traggestell unter genauer Positionierung von unten an die Karosserie angesetzt wird, daß selbsttätige Schraubvorrichtungen in das Traggestell hinein vorgeschoben und in Eingriff gebracht werden und daß nach Betätigen der, die Fahrzeugteile an der Karosserie befestigenden, Schraub vorrichtungen das Traggestell nach unten abgenommen und entfernt wird.
daß die Fahrzeugteile auf einem Traggestell in eine Stellung gebracht werden, die bei Posi tionierung des Traggestells an der Karosserie ihre vorgesehene Einbaustellung ist, daß das Traggestell unter genauer Positionierung von unten an die Karosserie angesetzt wird, daß selbsttätige Schraubvorrichtungen in das Traggestell hinein vorgeschoben und in Eingriff gebracht werden und daß nach Betätigen der, die Fahrzeugteile an der Karosserie befestigenden, Schraub vorrichtungen das Traggestell nach unten abgenommen und entfernt wird.
Hier wird die bisherige, unmittelbare Montage der Kraftfahrzeugteile in der Karosserie ersetzt
durch eine Zwischenmontage auf dem Traggestell. Es entfällt die Über-Kopf-Arbeit, die auf
die Dauer zu Körperschäden führt. Die Zwischenmontage auf dem Traggestell kann in ergo
nomisch günstiger Körperhaltung und -bewegung ausgeführt werden.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird das Traggestell an der
Karosserie und/oder einer Halterung der Karosserie befestigt und mit der Karosserie auf einer
Fertigungslinie weiterbewegt.
Grundsätzlich wäre es aber auch möglich, das Traggestell während der Schraubvorgänge
ohne Befestigung an der Karosserie und/oder der Halterung in der angehobenen Stellung zu
halten, in der die Fahrzeugteile in die Karosserie eingefügt sind.
Eine erfindungsgemäße Anlage ist gekennzeichnet durch
eine Fertigungslinie, entlang derer in einer Führung jeweils eine Karosserie tragende Halte
rungen verfahrbar sind,
eine Anzahl unter genauer Positionierung von unten an eine Karosserie ansetzbarer Tragge stelle, die eine Mehrzahl von Aufnahmen für in die Karosserie einzubauende Fahrzeugteile an solcher Stelle aufweisen, daß die Fahrzeugteile nach dem Ansetzen des Traggestells an die Karosserie ihre vorgesehene Einbaustellung einnehmen,
einen Kreislauf der Traggestelle, der auf einem Teil seiner Länge mit der Fertigungslinie zusammenfällt und auf einem anderen Teil seiner Länge zum Bestücken der Traggestelle mit den Fahrzeugteilen vorgesehen ist,
und in Anordnung auf dem ersteren Teil des Kreislaufs eine Einrichtung zum Anheben der Traggestelle und/oder Absenken der Karosserien, eine Schraubeinrichtung mit selbsttätig in das Traggestell hinein vorschiebbaren einzelnen Schraubern
und eine Einrichtung zum Absenken der Traggestelle und/oder Anheben der Karosserien.
eine Anzahl unter genauer Positionierung von unten an eine Karosserie ansetzbarer Tragge stelle, die eine Mehrzahl von Aufnahmen für in die Karosserie einzubauende Fahrzeugteile an solcher Stelle aufweisen, daß die Fahrzeugteile nach dem Ansetzen des Traggestells an die Karosserie ihre vorgesehene Einbaustellung einnehmen,
einen Kreislauf der Traggestelle, der auf einem Teil seiner Länge mit der Fertigungslinie zusammenfällt und auf einem anderen Teil seiner Länge zum Bestücken der Traggestelle mit den Fahrzeugteilen vorgesehen ist,
und in Anordnung auf dem ersteren Teil des Kreislaufs eine Einrichtung zum Anheben der Traggestelle und/oder Absenken der Karosserien, eine Schraubeinrichtung mit selbsttätig in das Traggestell hinein vorschiebbaren einzelnen Schraubern
und eine Einrichtung zum Absenken der Traggestelle und/oder Anheben der Karosserien.
Die erwähnte Weiterbildung der Erfindung kennzeichnet sich in der Anlage durch an der
Einrichtung zum Anheben der Traggestelle und/oder Absenken der Karosserie zu betäti
gende und an der Einrichtung zum Absenken der Traggestelle und/oder der Karosserie zu
lösende Mittel zum Befestigen der Traggestelle an der Karosserie und/oder der Halterung,
vorzugsweise an den Traggestellen angeordnete, vorzugsweise klemmende, Mittel zum
Befestigen an der Halterung.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind durch die Unteransprüche gekennzeichnet.
Die Zeichnungen geben ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder.
Fig. 1 zeigt eine Anlage zum Einbauen von Fahrzeugteilen, die eine die Kraftstoff- und
Bremsflüssigkeitseinrichtungen bildende Baugruppe darstellen, in die Karosserie eines
Kraftfahrzeugs in isometrischer Darstellung,
Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt aus Fig. 1 in größerem Maßstab,
Fig. 3 zeigt einen weiteren Ausschnitt aus Fig. 1 in noch einmal größerem Maßstab und
Fig. 4 zeigt ein Einzelteil in isometrischer Darstellung in weiter größerem Maßstab.
Entlang einer Fertigungslinie sind in einer Führung 1 hängende Halterungen 2 mittels eines
nicht dargestellten Antriebs verfahrbar, die jeweils auf an ihren unteren Enden nach innen
vorspringenden Halteteilen 3 eine Karosserie 4 tragen. Auf den Halteteilen 3 nach oben
stehende Zentrierbolzen 5 fassen jeweils in eine Ausnehmung der Karosserie 4, die damit
genau in der Halterung 2 positioniert ist.
In Fig. 1 ist ein Ausschnitt aus der Fertigungslinie gezeigt, in der, siehe im einzelnen Fig. 3, der
Tank 6 mit Spannbändern, das Einfüllrohr 7 zum Tank, ein die Kraftstoffleitung vom Tank zum
Motor sowie Bremsleitungen umfassendes Leitungsbündel 8 und eine ABS-Einheit 9 in der
Karosserie 4 montiert werden, z. B. ferner ein lastabhängiger Regler, Hitzeschutzbleche und
eine Anhängerkupplung.
Die genannten Teile werden in einer Zwischenmontage auf Traggestellen 10 angeordnet.
Die Traggestelle 10 werden in einem Kreislauf bewegt, der auf einem Teil 11 seiner Länge
unter der Führung 1 verläuft und auf einem anderen Teil parallel dazu zurückführt. Dieser
andere Teil des Kreislaufs wird durch eine Rollenbank 12 gebildet, auf der die Zwischenmon
tage stattfindet. Der Teil 11 umfaßt eine Andock- und Schraubstation 13 sowie eine Abdock
station 14. Die beiden Stationen sind in Fig. 2 bzw. Fig. 3 im einzelnen dargestellt.
Fig. 4 läßt ein Traggestell 10 im einzelnen erkennen.
Es ist in Leichtbauweise aus rahmenförmig zusammengesetzten Profilen ausgeführt. Ein
rechteckiger Rahmen 15 mit Konsolen 16 an seiner einen Längsseite bildet ein Grundgestell.
Darin sind nach Bedarf durch Quertraversen 17 und Längstraversen 18 weitere, kleinere
Rahmen geschaffen. Auch ein nur einseitig befestigter Arm 19 mit einer Tragsäule 20 ist zu
erkennen.
Das erwähnte Grundgestell wird unter genauer Positionierung an der Karosserie 4 von unten
an die Halteteile 3 der Halterung 2 angelegt und durch über die Halteteile 3 geschwenkte
Klemmbacken 21 an der Halterung 2 befestigt.
Die betreffenden Anlagestellen und Klemmbacken 21 sind ungefähr auf den Ecken eines
Rechtecks angeordnet an dem einen Längsschenkel des Rahmens 15 und gegenüber an
den Konsolen 16.
Für seine Positionierung an der Karosserie 4 weist das Traggestell 10 drei senkrecht nach
oben stehende, in Löcher der Karosserie greifende Zentrierdorne 22 auf. Sie sind auf dem
vorgenannten Längsschenkel des Rahmens 15 nahe der einen erwähnten Anlagestelle, auf
derselben Seite des Rahmens 15 an der einen Ecke und auf der anderen Seite des Rahmens
auf der einen Konsole 16 angeordnet.
Auf dem Traggestell 10 sind Aufnahmen für die zu montierenden Fahrzeugteile angebracht.
Die Aufnahmen sind, was nicht immer dargestellt ist, zur Anpassung an verschiedene Fahr
zeugmodelle, ggf. auch zum Ausgleich von Toleranzen, in Längsrichtung, Querrichtung
und/oder Höhe verstellbar. Im einzelnen:
Auf der Tragsäule 20 ist an einer höhenverstellbaren Spindel 23 eine Aufnahme 24 für die ABS-Einheit 9 angeordnet.
Auf der Tragsäule 20 ist an einer höhenverstellbaren Spindel 23 eine Aufnahme 24 für die ABS-Einheit 9 angeordnet.
Zwei der Quertraversen 17 tragen eine Brücke 25 mit Aufnahmen 40 für das Leitungsbündel
8.
Eine mittels eines Stelltriebes 26 verschiebbare Plattform 27 trägt Aufnahmen 28 für den Tank. Die Plattform 27 ist verschiebbar zwischen der vorgesehenen Einbaustellung und einer ergo nomisch günstigeren Bestückungsstellung.
Eine mittels eines Stelltriebes 26 verschiebbare Plattform 27 trägt Aufnahmen 28 für den Tank. Die Plattform 27 ist verschiebbar zwischen der vorgesehenen Einbaustellung und einer ergo nomisch günstigeren Bestückungsstellung.
Fig. 4 und die vorstehende Beschreibung dazu dienen der Erläuterung und sind, wie schon
angedeutet, nicht vollständig. Erwähnt seien hier noch nicht dargestellte pneumatische
Betätigungseinrichtungen für die Klemmbacken 21 sowie für unter den Klemmbacken 21
angeordnete Haken 29, auf die unten noch eingegangen wird.
Wie in Fig. 1 dargestellt, werden auf der Rollenbank 12 die Traggestelle 10 mit den in die
Karosserie einzubauenden Fahrzeugteilen bestückt. Die Rollenbank 12 ist aus Teilen mit
getrennten Antrieben zusammengesetzt. Die Weiterbewegung der Traggestelle 11 erfolgt
vorzugsweise schubweise. Am Ende der Rollenbank 12 werden die Gestelle mittels einer
heb- und senkbaren Querfördereinrichtung 30 in die Andock- und Schraubstation 13 überführt.
In der Andock- und Schraubstation 13 sind eine Einrichtung zum Anheben der Traggestelle
und eine Schraubeinrichtung zu einer auf einem kurzen Abschnitt der Fertigungslinie syn
chron mit der Halterung 2 der Karosserie 4 mitbewegten und nach Abschluß der Schrau
bungen zur Ausgangsstellung zurückgefahrenen Einheit zusammengefaßt.
Die Einrichtung zum Anheben der Traggestelle 10 besteht im wesentlichen aus einem auf
vier Hubeinheiten 31 angeordneten Hubtisch 32. Die Hubeinheiten 31 weisen jeweils zwi
schen zwei Stangenführungen 33 einen Hydraulikzylinder 34 auf.
Die Schraubeinrichtung besteht aus einer Vielzahl in den Hubtisch 32 integrierter selbsttätiger
Schraubvorrichtungen 35 mit jeweils einem noch einmal nach oben vorschiebbaren
Schrauber.
An der genannten Einheit von Einrichtung zum Anheben und Schraubeinrichtung sind ferner
vier nicht gezeichnete Säulen angebracht als Basen, von denen aus keilförmig-prismische
Zentrierstücke in hohlkeilförmige Fangtaschen 36 vorschiebbar sind, die jeweils an Verlänge
rungen der Halteteile 3 nach der Außenseite der Halterung 2 ausgebildet sind.
Das mit den Fahrzeugteilen bestückte Traggestell 10 gelangt auf der angehobenen Quer
fördereinrichtung 30 über den Hubtisch 32 und wird durch Absenken der Querfördereinrich
tung 30 auf dem Hubtisch 32 abgelegt. Die vorgesehene genaue Lage des Traggestells 10
auf dem Hubtisch 32 kann dabei durch eine Zentrierung eingestellt werden.
Ist die Halterung 2 mit der Karosserie angekommen, so wird die genannte Einheit in Bewe
gung gesetzt und fährt synchron mit der Halterung. Die erwähnten Zentrierstücke werden in
die Fangtaschen vorgeschoben und positionieren damit die Halterung 2 und die in dieser
positionierte Karosserie 4 gegenüber der Einheit. Jetzt wird der Hubtisch 32 mit dem Tragge
stell 10 angehoben. Die Zentrierdorne 22 positionieren bei ihrem Eingriff in die ihnen zuge
ordneten Löcher der Karosserie das Traggestell 10 gegenüber dieser. Die dafür erforderliche
geringfügige waagerechte Verschiebbarkeit ist z. B. in den Auflagern des Hubtisches 32 auf
den Hubeinheiten 31 eingerichtet.
Jetzt werden die Klemmbacken 21 von ihren pneumatischen Betätigungseinrichtungen über
die Halteteile 3 geschwenkt und befestigen damit das Traggestell 10 an der Halterung 2.
Danach werden die Schrauber vorgeschoben.
Danach werden die Schrauber vorgeschoben.
Die, auf der Rollenbank 12 eingesetzten, vorzugsweise ihr Gewinde selbst schneidenden,
Schrauben sitzen in an den Aufnahmen angeordneten köcherartigen Halterungen, die
auch als Zentrierungen für die Schrauber dienen. Die Anpassung der Schrauber wird erlaubt
durch eine taumelbewegliche Lagerung der Schraubvorrichtungen 35 in dem Hubtisch 32.
Nach Abschluß des Schraubvorganges bewegen sich die Schrauber zurück und der Hub
tisch 32 wird abgesenkt. Die Zentrierstücke ziehen sich aus den Fangtaschen 36 zurück.
Die somit freigekommene Einheit mit der Einrichtung zum Anheben der Traggestelle und der
Schraubeinrichtung fährt in die Ausgangsstellung zurück.
Das Traggestell 10 bleibt noch mit der Halterung 2 verbunden und bewegt sich mit dieser
weiter nach der Abdockstation 14.
Die in Fig. 3 dargestellte Abdockstation 14 besteht im wesentlichen aus einer in Scherenkon
struktion ausgeführten Einrichtung 37 zum Absenken der Traggestelle in Verbindung mit einer
Querfördereinrichtung 38. Die Einrichtung 37 zum Absenken ist ähnlich wie die Einrichtung
zum Anheben und die Schraubeinrichtung synchron mit der Weiterbewegung der Halterun
gen ein Stück verfahrbar und dann schnell zurückfahrbar. Ist eine Karosserie 4 mit einem
Traggestell 10 angekommen, so setzt sich die Einrichtung 37 aus ihrer Ausgangsstellung
heraus synchron mit der Halterung 2 in Bewegung und legt sich, einen kurzen Hub ausfüh
rend, mit einem Tragrahmen 39 von unten an das Traggestell 10 an. Die oben erwähnten
Haken 29 werden betätigt; sie verklammern das Traggestell 10 mit der Einrichtung 37. Die
Klemmbacken 21 werden zurückgeschwenkt. Die Einrichtung 37 senkt sich ab und nimmt
damit das Traggestell 10 aus der Karosserie 4 heraus. Sie beendet ihre Fortbewegung und
legt das Traggestell 10 auf der, angehobenen, Querfördereinrichtung 38 ab. Auf dieser
gelangt das Traggestell über die Rollenbank 12, auf der es abgesetzt wird.
Der Abstand zwischen der Andock- und Schraubstation 13 und der Abdockstation 14 richtet
sich nach der für das Bestücken der Traggestelle 10 benötigten Zeit und der dementspre
chend benötigten Länge der Rollenbank 12.
Claims (12)
1. Verfahren zum Einbauen von Fahrzeugteilen in die Karosserie eines Kraftfahrzeugs,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fahrzeugteile auf einem Traggestell in eine Stellung gebracht werden, die bei Positionierung des Traggestells an der Karosserie ihre vorgesehene Einbaustellung ist,
daß das Traggestell unter genauer Positionierung von unten an die Karosserie ange setzt wird, daß selbsttätige Schraubvorrichtungen in das Traggestell hinein vorgeschoben und in Eingriff gebracht werden
und daß nach Betätigen der, die Fahrzeugteile an der Karosserie befestigenden, Schraubvorrichtungen das Traggestell nach unten abgenommen und entfernt wird.
daß die Fahrzeugteile auf einem Traggestell in eine Stellung gebracht werden, die bei Positionierung des Traggestells an der Karosserie ihre vorgesehene Einbaustellung ist,
daß das Traggestell unter genauer Positionierung von unten an die Karosserie ange setzt wird, daß selbsttätige Schraubvorrichtungen in das Traggestell hinein vorgeschoben und in Eingriff gebracht werden
und daß nach Betätigen der, die Fahrzeugteile an der Karosserie befestigenden, Schraubvorrichtungen das Traggestell nach unten abgenommen und entfernt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Traggestell an der Karosserie und/oder einer Halterung der Karosserie befestigt
wird und mit der Karosserie auf einer Fertigungslinie weiterbewegt wird.
3. Anlage zum Durchführen eines Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch
eine Fertigungslinie, entlang derer in einer Führung (1) jeweils eine Karosserie (4) tragende Halterungen (2) verfahrbar sind,
eine Anzahl unter genauer Positionierung von unten an eine Karosserie (4) ansetzbarer Traggestelle (10), die eine Mehrzahl von Aufnahmen (24; 28; 40) für in die Karosserie ein zubauende Fahrzeugteile (6; 8; 9) an solcher Stelle aufweisen, daß die Fahrzeugteile (6; 8; 9) nach dem Ansetzen des Traggestells (10) an die Karosserie (4) ihre vorgesehene Einbaustellung einnehmen,
einen Kreislauf der Traggestelle (10), der auf einem Teil (11) seiner Länge mit der Ferti gungslinie zusammenfällt und auf einem anderen Teil (12) seiner Länge zum Bestücken der Traggestelle mit den Fahrzeugteilen vorgesehen ist, und
in Anordnung auf dem ersteren Teil (11) des Kreislaufs eine Einrichtung (31, 32) zum Anheben der Traggestelle (10) und/oder Absenken der Karosserien (4),
eine Schraubeinrichtung (35) mit selbsttätig in das Traggestell (10) hinein vorschieb baren einzelnen Schraubern
und eine Einrichtung (17) zum Absenken der Traggestelle (10) und/oder Anheben der Karosserien.
eine Fertigungslinie, entlang derer in einer Führung (1) jeweils eine Karosserie (4) tragende Halterungen (2) verfahrbar sind,
eine Anzahl unter genauer Positionierung von unten an eine Karosserie (4) ansetzbarer Traggestelle (10), die eine Mehrzahl von Aufnahmen (24; 28; 40) für in die Karosserie ein zubauende Fahrzeugteile (6; 8; 9) an solcher Stelle aufweisen, daß die Fahrzeugteile (6; 8; 9) nach dem Ansetzen des Traggestells (10) an die Karosserie (4) ihre vorgesehene Einbaustellung einnehmen,
einen Kreislauf der Traggestelle (10), der auf einem Teil (11) seiner Länge mit der Ferti gungslinie zusammenfällt und auf einem anderen Teil (12) seiner Länge zum Bestücken der Traggestelle mit den Fahrzeugteilen vorgesehen ist, und
in Anordnung auf dem ersteren Teil (11) des Kreislaufs eine Einrichtung (31, 32) zum Anheben der Traggestelle (10) und/oder Absenken der Karosserien (4),
eine Schraubeinrichtung (35) mit selbsttätig in das Traggestell (10) hinein vorschieb baren einzelnen Schraubern
und eine Einrichtung (17) zum Absenken der Traggestelle (10) und/oder Anheben der Karosserien.
4. Anlage nach Anspruch 3,
gekennzeichnet durch an der Einrichtung (21, 32) zum Anheben der Traggestelle (10)
und/oder Absenken der Karosserien zu betätigende und an der Einrichtung (37) zum
Absenken der Traggestelle (10) und/oder Anheben der Karosserie zu lösende Mittel (21)
zum Befestigen der Traggestelle (10) an der Karosserie und/oder der Halterung (2), vor
zugsweise an den Traggestellen (10) angeordnete, vorzugsweise klemmende, Mittel (21)
zum Befestigen an der Halterung (2).
5. Anlage nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Traggestelle (10) zu ihrer genauen Positionierung an der Karosserie (4), vorzugs
weise nahe ihrem Rand, senkrecht nach oben stehende, in Löcher der Karosserie (4)
greifende Zentrierdorne (22) aufweisen.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmen (24; 28; 40) mindestens teilweise zur Anpassung, insbesondere an
verschiedene Fahrzeugmodelle, verstellbar auf den Traggestellen (10) angeordnet sind.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmen (28) teilweise zwischen einer Bestückungsstellung und der vorge
sehenen Einbaustellung verschiebbar auf den Traggestellen (10) angeordnet sind.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Traggestelle (10) in Leichtbauweise aus rahmenförmig zusammengesetzten
Profilen ausgeführt sind.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 3 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Aufnahmen (24; 28; 40) köcherartige Halterungen angeordnet sind, in denen
die, vorzugsweise selbstschneidenden, Schrauben vorschiebbar sitzen.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 3 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den die Karosserien (4) fragenden Halterungen (2) seitlich, vorzugsweise hohl
keilförmige, Fangtaschen (36) ausgebildet sind, in die von mit der Schraubeinrichtung
(35), vorzugsweise ferner mit der Einrichtung zum Anheben der Traggestelle, verbunde
nen Basen aus, vorzugsweise keilförmig-prismische, Zentrierstücke vorschiebbar sind.
11. Anlage nach einem der Ansprüche 3 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (31, 32) zum Anheben der Traggestelle (10) und die Schraubeinrich
tung (35) als eine auf einem Abschnitt der Fertigungslinie synchron mit der Halterung (2)
der Karosserie (4) mitbewegte und nach Abschluß der Schraubungen zur Ausgangsstel
lung zurückgefahrene Station (13) angeordnet sind.
12. Anlage nach einem der Ansprüche 3 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Traggestelle (10) Aufnahmen (28) für den Tank (6) mit Spannbändern, das Ein
füllrohr (7) zum Tank, ein die Kraftstoffleitung vom Tank zum Motor sowie Bremsleitungen
umfassendes Leitungsbündel (8) und eine ABS-Einheit (9) aufweisen, vorzugsweise ferner
für einen lastabhängigen Regler, Hitzeschutzbleche und/oder eine Anhängerkupplung.
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19815682A DE19815682A1 (de) | 1997-11-28 | 1998-04-08 | Verfahren und Anlage zum Einbauen von Fahrzeugteilen in die Karosserie eines Kraftfahrzeugs |
EP98122041A EP0919456A3 (de) | 1997-11-28 | 1998-11-20 | Verfahren und Anlage zum Einbauen von Fahrzeugteilen in die Karosserie eines Kraftfahrzeugs |
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE29721038U DE29721038U1 (de) | 1997-11-28 | 1997-11-28 | Anlage zum Einbauen von Fahrzeugteilen in eine Karosserie |
DE19815682A DE19815682A1 (de) | 1997-11-28 | 1998-04-08 | Verfahren und Anlage zum Einbauen von Fahrzeugteilen in die Karosserie eines Kraftfahrzeugs |
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DE19815682A1 true DE19815682A1 (de) | 1999-06-02 |
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DE29721038U Expired - Lifetime DE29721038U1 (de) | 1997-11-28 | 1997-11-28 | Anlage zum Einbauen von Fahrzeugteilen in eine Karosserie |
DE19815682A Withdrawn DE19815682A1 (de) | 1997-11-28 | 1998-04-08 | Verfahren und Anlage zum Einbauen von Fahrzeugteilen in die Karosserie eines Kraftfahrzeugs |
Family Applications Before (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE29721038U Expired - Lifetime DE29721038U1 (de) | 1997-11-28 | 1997-11-28 | Anlage zum Einbauen von Fahrzeugteilen in eine Karosserie |
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DE (2) | DE29721038U1 (de) |
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1997
- 1997-11-28 DE DE29721038U patent/DE29721038U1/de not_active Expired - Lifetime
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1998
- 1998-04-08 DE DE19815682A patent/DE19815682A1/de not_active Withdrawn
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---|---|
DE29721038U1 (de) | 1999-04-01 |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |