DE19815076B4 - Videosignalaufbereitung mit interpolierten Stellzuständen - Google Patents

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    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/222Studio circuitry; Studio devices; Studio equipment
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Abstract

Einrichtung zur Aufbereitung von Videosignalen,
bei welcher signalverarbeitende Einheiten (9, 10, 11) mit Stellelementen (15, 16) über ein lokales Netzwerk (5) verbunden sind, welches Daten von Stellzuständen der Stellelemente (15, 16) asynchron überträgt, und
bei welcher an dem Netzwerk (5) eine Interpolationseinrichtung (13) angeschlossen ist, welche die Daten über den Stellzustand der einzelnen Stellelemente (15, 16) empfängt und aus zeitlich zurückliegenden Stellzuständen einen aktuellen Stellzustand bildet, der zur Ansteuerung der signalverarbeitenden Einheiten (9, 10, 11) vorgesehen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Aufbereitung von Videosignalen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Zur Produktion von Videobeiträgen werden Mischer benötigt, die aus mehreren digitalen Eingangsvideosignalen ein digitales Ausgangsvideosignal ableiten. Die digitalen Videosignale werden in einem Prozessor verarbeitet, der von einem Bedienpult gesteuert wird. Das Bedienpult eines Videomischers enthält eine Vielzahl von Tastenknöpfen und Hebeln, deren jeweilige Stellung bzw. Position abgetastet wird, um digitale Stellwerte zur Steuerung von videosignalverarbeitenden Einheiten abzuleiten.
  • Bei einem solchen Mischer, bei dem Bedienpult und videosignalverarbeitende Einheiten in getrennten Einheiten untergebracht sind und die Stellsignale asynchron, beispielsweise über ein Netzwerk, zu den videosignalverarbeitenden Einheiten übertragen wird, besteht das Problem, dass die unregelmäßig eintreffenden Steuersignale zu sichtbaren Bildunregelmäßigkeiten, d.h. im besonderen zu einer ruckweisen Veränderung der Bildsignale führen.
  • Aus der DE 35 27 744 C1 ist ein Mischpult mit einem Übertragungsglied bekannt, dessen Übertragungseigenschaften durch einstellbare Koeffizienten bestimmt werden können. Zur Übergabe der Koeffizient ist eine Übergabeschaltung vorgesehen, welche in kurzer Zeit eine große Anzahl von Koeffzienten mit geringer Änderung der Übertragungseigenschaften gegenüber dem vorangegangenen Zustand überträgt, um zu verhindern, dass bei einer zu starken und zu plötzlichen Änderung der Übertragungseigenschafen des Übertragungsgliedes unerwünschte Verzerrungen auftreten. Die Übergabeschaltung enthält zusätzliche Adress- und Daten-RAMs, um Koeffizienten parallel unter gleichen fortlaufenden Adressen zwischenzuspeichern. Die fortlaufende Adressierung ermöglicht einen schnellen Datenzugriff auf die Koeffizienten und damit einen größeren Datendurchsatz pro Zeiteinheit.
  • Ferner ist aus der US 5 307 456 A ein vernetztes Multimedia-Produktionssystem bekannt. Das bekannte System ermöglicht es mehreren Benutzern, auf eine Vielzahl unterschiedlicher Produktionsmittel dynamisch zuzugreifen. Die Produktionsmittel sind an einem echtzeitfähigen lokalen Netzwerk angeschlossen. Um Bildszenen und Audiosignale für ein Videoprogramm zusammenzustellen und zu bearbeiten, können Benutzer mit Hilfe von Workstation bestimmte Produktionsmittel auswählen und steuern. Das lokale Netzwerk ist so ausgelegt, dass Daten mit einer Datenübertragungsrate von größer 100 MByte/Sekunde werden können. Als Übertragungsmedium wird eine Glasfaserleitung empfohlen. Zur zeitlichen Synchronisierung sind drei Zeitreferenzen vorgesehen. Darüber hinaus sind von dem lokalen Netzwerk zur Synchronisation der verschiedenen Produktionsmittel Zeitcodes zu übertragen. Ein derartiges lokales Netzwerk ist material- und kostenaufwendig.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine videotechnische Einrichtung der eingangs genannten Art derart auszugestalten, dass sichtbare Bildunregelmäßigkeiten vermieden werden.
  • Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Durch die Interpolation der zu unterschiedlichen Zeitpunkten eintreffenden Stellwerte werden größere Sprünge der Stellwerte vermieden, so dass hierdurch eine Glättung der Mischübergänge eintritt. Die Interpolation der Stellwerte kann hierbei vorzugsweise durch einen Mikroprozessor vorgenommen werden.
  • Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher beschrieben und erläutert.
  • Es zeigt:
  • 1 ein Blockschaltbild einer Mischeinrichtung.
  • Bei der in 1 dargestellten Mischeinrichtung sind ein Videomischer 1, ein Bediengerät 2, ein Zusatzbediengerät 3 und ein Personalcomputer 4 über ein lokales Netzwerk 5, vorzugsweise ein Cheapernet, miteinander verbunden. Der Personalcomputer 4 ist optional und braucht zur Erläuterung der Erfindung nicht näher beschrieben zu werden. Jedes der angeschlossenen Geräte enthält eine Schnittstelle in Form einer Netzwerkkarte 6.
  • Ebenso ist der Mischer 1 an sich bekannt. Zur Veranschaulichung sind jedoch beispielhaft Eingänge 7 für Videosignale, eine Kreuzschiene 8 und Überblendschaltungen 9, 10, 11 sowie ein Ausgang 12 dargestellt. Die Kreuzschiene 8 und die Überblendschaltungen 9 bis 11 werden von einem Rechner 13 gesteuert, der über das lokale Netzwerk eintreffende Befehle in Stellsignale für die Kreuzschiene 8 und die Überblendschaltungen 9 bis 11 umsetzt und Zustandsinformationen von der Mischeinrichtung über das lokale Netzwerk 5 den anderen Komponenten zuleitet.
  • Das ebenfalls seiner Art nach bekannte Bediengerät 2 enthält Tasten 14 zur Auswahl der zu mischenden Videosignale, Überblendregler 15 und eine Reihe von anderen Bedienelementen, die in 1 nicht dargestellt sind. Solche Bedienelemente dienen beispielsweise zur Auswahl von Trickfiguren (Key patterns, Schablonen) oder zur Einstellung von Farbsignalwerten für Zwecke des Chromakeys oder für Farbflächengeneratorsignale (Mattesignale). Bei letzteren handelt es sich um Signale, die eine im wesentlichen ein- oder zweifarbige Fläche mit kontinuierlichen oder trickmuster-gesteuerten Farbübergängen darstellen und bei Bedarf als Hintergrundsignal oder zum Ausfüllen anderer Flächen im Bild verwendet werden können. Zur Eingabe von Zahlenwerten ist bei dem Bediengerät 2 ferner eine Zehnertastatur 16 vorgesehen. Es können von der Mischeinrichtung auch Videorecorder, Laserdisks, Diskrecorder oder Video-Effektgeräte bedient, insbesondere positioniert und in den Wiedergabe- bzw. Aufnahmebetrieb geschaltet werden. Dazu sind bei dem dargestellten Bediengerät 2 mehrere Tasten 17 vorgesehen.
  • Sowohl das Bediengerät 2 als auch der Mischer 1 weisen jeweils mehrere Aus- und Eingänge (Ports) 18, 19 auf; über die weitere Geräte angeschlossen und gesteuert werden können, wie beispielsweise Kreuzschienen, Videorecorder und Video-Effektgeräte.
  • Das Zusatzbediengerät 3 enthält im wesentlichen einen Personalcomputer 21, an den eine Bildwiedergabeeinrichtung 22 und ein Eingabegerät 23 angeschlossen sind. Das Eingabegerät 23 kann eine Tastatur sein. Ersatzweise oder zusätzlich kann jedoch eine Maus oder ein Trackball Verwendung finden.
  • Die Stellbefehle für die Überblendschaltungen 9, 10, 11 des Videomischers 1 werden mittels der in dem Bediengerät angeordneten Überblendregler 15, 16 erzeugt und über das Netzwerk vom Bedienpult 2 zum Videomischer 1 übertragen. Beim Ausführungsbeispiel wird ein sogenanntes Cheapernet verwendet, welches sich besonders einfach aus allgemein erhältlichen Netzwerkkomponenten für Personalcomputer zusammenstellen läßt. Bei der Übertragung von Daten ist durch deterministische Algorithmen garantiert, daß auch bei starker Auslastung des Netzes zur Aussendung anstehende Daten letztendlich auch beim jeweils vorgesehenen Empfänger eintreffen. Die Laufzeit der Daten vom ersten Aussendungsversuch bis zum vollständigen Eintreffen beim Empfänger kann dabei jedoch je nach Netzauslastung sehr stark variieren. Auf diese Weise können vom Bedienpult 2 in regelmäßigen Abständen gesendete Stellbefehle mit unterschiedlichen Zeitabständen im Videomischer 1 eintreffen. Der im Videomischer 1 enthaltene Rechner 13 interpoliert am Videomischer 1 eintreffenden Stellbefehle, bevor er sie zu den Überblendeinrichtungen 9, 10, 11 weiterleitet. Durch zeitliche Integration der eintreffenden Stellbefehle werden auf diese Weise zeitliche Sprünge zwischen den Stellbefehlen, die als solche einem Betrachter des gemischten Bildes sichtbar werden würden, ausgeglichen.

Claims (1)

  1. Einrichtung zur Aufbereitung von Videosignalen, bei welcher signalverarbeitende Einheiten (9, 10, 11) mit Stellelementen (15, 16) über ein lokales Netzwerk (5) verbunden sind, welches Daten von Stellzuständen der Stellelemente (15, 16) asynchron überträgt, und bei welcher an dem Netzwerk (5) eine Interpolationseinrichtung (13) angeschlossen ist, welche die Daten über den Stellzustand der einzelnen Stellelemente (15, 16) empfängt und aus zeitlich zurückliegenden Stellzuständen einen aktuellen Stellzustand bildet, der zur Ansteuerung der signalverarbeitenden Einheiten (9, 10, 11) vorgesehen ist.
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Digitale Filter, Kapitel 22, S. 594-615, in: Tietze, Ulrich, Schenk, Christoph: Halbleiter-Schaltungstechnik, 5. Auflage, Berlin, Heidelberg, New York: Springer, 1980 *

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