DE2326367B2 - Signalübertragungssystem zur Übertragung einer Mehrzahl von Signalfolgen - Google Patents
Signalübertragungssystem zur Übertragung einer Mehrzahl von SignalfolgenInfo
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Description
= (m-Mi)K
m '
worin in die Zeitlange der Signalperiode, π die
Zeitlänge der Pausenperiode, / die Anzahl der Mehrzahl von Signalfolgen und K eine positive
ganze Zahl sind.
Die Erfindung betrifft ein Signalübertragungssystem zur Übertragung einer Mehrzahl von Signalfolgen über
einen Übertragungsweg mit einer Mehrzahl von Kanälen, abwechselnd mii Pausen- und Signalperioden
in vnrbeslimmter Zeitfolge.
Ein Signal, welches durch eine konstante Periode geteilt ist, ein Fernsehtonsignal oder ein Bildtelegraphiesignal,
welches durch die Abtastperiode unterteilt ist, und ein Zeitmultiplexsignal, welches durch Zeitmultiplexaustastung
von Ton- und anderen Informationssignalen erhalten wird in der Form eines Inipulskodemodulationssignals,
sind bekannt
Ein Sendesystem, welches den Erfordernissen und vielfältigen Ansprüchen des menschlichen Lebens
gerecht wird, ist eines der Ideale des zukünftigen Rundfunk und Fernsehens. Die Multiplex-Stehbildübertragung
hat ein großes Interesse der Rundfunkfaebleute und der Lehrer gefunden als ein wirtschaftliches und
technologisches Mittel, durch das eine große Informationsmenge weiter vermittelt werden kann.
Das Konzept der Übertragungeines stehenden Bildes durch Fernsehsignal ist von W. H. H u g e s et al. in der
Oklahoma State University erläutert worden. Dieses System ist für ein Kabelübertragungssystem konzipiert
werden, uei dem eine Zweiwegübertn"gung möglich ist.
Es wurden jedoch keine Einzelheiten άζ- Tonübcrtragung
mitgeteilt In den meisten Fällen ist es vorteilhaft, den Ton zusammen mit dem Bild zu übertragen, weil das
Betrachten eines Fernsehbildes ohne Ton dem menschliehen
Empfinden nicht entspricht und es für die Betrachter wenig wirkungsvoll ist Deshalb ist es
wünschenswert, ein neues Sendesystem für stehende Bilder und zugehörige Töne zu entwickeln, um die
wirkungsvollste Anwendungsmöglichfce't der Stehbild-
jo übertragung und die Eignung von stehenden Bildern für
Betrachter zu untersuchen.
Neben dem obengenannten Übertragungssystem zur Übertragung stehender Bilder und zugehöriger Töne
sind eine Reihe Übertragungssysteme bekannt, bei
J5 denen ein erstes Informationssignal und ein zweites
Informationssignal abwechselnd in einem bestimmten Zeitverhältnis übertragen werden (GB-PS 11 40 685).
Beispielsweise kann ein Bildtelegraphiesignal urd ein zugehöriges Tonsignal in einem bestimmten Zeitverhältnis
abwechselnd übertragen werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Zeitmultiplexübert-ragungssystem
anzugeben, bei dem ein kontinuierliches Signal in ein diskontinuierliches Signal urr.gewandek
wird, um das kontinuierliche Signal über einen
intermittierenden Übertragungsweg zu übertragen, und bei dem auf der Empfängerseite das empfangene Signal
wieder in das kontinuierliche Signal umgewandelt wird.
um das ursprüngliche Signal zu reproduzieren.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch I
->o angegebenen erfindungswesentlichen Merkmale gelöst.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung liefert also ein Steh-Bildübertragungssystem
zum alternierenden Senden von Bild- und
T> Impulskodemodulations-Tonsignalen, die intermittierend
in verschiedene Teilperioden aufgeteilt sind, ohne daß die Kontinuitä1. des Hörsignals verloren geht.
Mil dem System gemäß der Erfindung können also stehende Bilder zusammen mit den zugehörigen Tönen
Mi übertragen werden. Die Erfindung ist aber nicht auf ein
Übertragungssystem für stehende Bilder und ihre zugehörigen Töne beschränkt, sondern kann auch Für
die Übertragung von Fernsehbildsignalen oder Bildtelegraphiesignalen verwendet werden, die unterteilt
;,-, werden in Abtaslperiodeii, und alle anderen in
Zeitmultiplexweise getastete Informationssignale in der Form von Impulskodemodulation-iPCM), Impulszeitmodulation-(PTM),
lmpulsweitenmodtilation-(PWM)
oder Impulsamplitudenmodulation-(PAM) Signalen.
Zum Zweck der Erklärung wird jedoch im folgenden ein Übertragungssystem zur Übertragung von stehenden
Bildern und zugehörigen Tönen als Fernsehsignale über einen Fernsehübertragungsweg erläutert. Das heißt, es
werden Fernsehsignale stehender Bilder und Ton-PCM-Signale auf demselben Übertragungsweg in einem
Verhältnis von 1 zu 2 Fernsehteilbildern des NTSC-Systems übertragen. Auf diese Weise werden Bildsignale
jedes stehenden Bildes in einer Teilfeldperiode (etwa 1 ίο Sekunde) als Quasi-NTSC-Signale übertragen, und
Ton-PCM-Signale werden in aufeinanderfolgenden
zwei Teilfeldperioden (etwa Vr1 Sekunde) übertragen.
I ine Mehrzahl stehender Bilder und ihre zugehörigen
Töne bilden eine einzige Gruppe, die als ein Programm bezeichnet wird. Am Scnderausgang wird dieses
Programm wiederholt übertragen, und am Empfängcrende kann ein gewünschtes stehendes Bild und sein
zugehöriger Ton aus der Programmquelle ausgewählt werden, das übertragen werden soll. Am Sendcrausgang
kann eine Mehrzahl von Programmen vorgesehen sein, und em erstes Programm wird wiederholt in einer
vorgegebenen Periode übertragen, usw. Am Empfängerende
kann man ein gew ünschles Programm aus einer Mehrzahl von übertragenen Programmen auswählen.
Die Zeitdauer eines Programmes kann festgelegt werden im Hinblick auf verschiedene Faktoren wie die
Informationsmenge, die übertragen werden soll. d. h. die Zahl der stehenden Bilder, die notwendige Zeitdauer
der Töne, die Besonderheit eines Übertragungsweges und seiner Bandbreite, die Komplexität der Vorrichtungen
an der Sende und der Empfängerseitc. die zulässige
Zugriffsze't (zulässige Wartezeit) auf der Basis der psychologischen Eigenschaft der Betrachter. In der im
weiteren beschriebenen Ausführungsform wird die Zeitdauer eines Programms mit 5 Sekunden bestimmt.
In dem oben genannten Stehbild-Ton-PCM-Multipiex
Übertragungssystem ist das PCM Tonsignal in Tonfeldern ,^/enthalten, welche zeitfolgemäßig durch
Bildfelder Vf unterbrochen werden, die das Bildsignal
enthalten, so daß das PCM-Tonsignal diskontinuierlich übertragen wird.
Weitere Merkmale ι ί Zweckmäßigkeiten der Fahndung ergeben sich aus der Beschreibung von
Ausfühmngsbeispielen anhand der Figuren. Von den
figuren /eigen
Fig. la bis Id die Größen eines Hauptfeldes, eines
I nterfeldes. eines Bild-Tonfeldes und eines Teiles des Feideseines zu übertragenden Bild-Tonsignales:
F ι g. Ie das Prinzip der Zuordnung eines Ton-PCM-Signals:
F ι g. 2 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform des
Senders, in dem das Stehbild- und PCM-Tonsignal in
Zeitmultiplexweise ausgetastet werden;
F i g. 3 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform des
Empfängers des Signalübertragungssystems:
Fig.4a bis 4o verschiedene Wellenformen der
Signale an verschiedenen Steilen des in F i g. 3 gezeigten Empfängers;
F i g. 5a das Prinzip der Grundsignalzusammensetzung:
F i g. 5b das Prinzip der Grundsignaltrennung;
F i g. 5c ein erläuterndes Diagramm einer Ausführungsform
der Kombination von tatsächlichen Tonsignaien;
F i g. 5d ein Diagramm zur Erläuterung der Trennung
des gemäß F i g. 5c zusammengesetzten Signales;
Fig. 6 ein Biockdiagramrn einer Ausführungsform
des Senders zur Verarbeitung der Tonsignale mit Hilfe des in F i g. 5c dargestellten Prinzips;
Fig. 7a und 7b Signalformen zur Erläuterung des Verhältnisses zwischen Fernsehbildraster Fund PCM-Feld /'des PCM-Zeitmultiplex-Ausgangssignals;
F i g. 8 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der PCM-Zeitmultiplex-Verarbeitungsstufe in F' i g. 6;
F i g. 9a bis 9d Wellenformen zur Erläuterung des Austastens von drei Signalen pro Bit-Einheit in
in 7eitmultiplexweise:
F i g. 9A die Taktzeiten der AustaMsignalc. die den
Toren in F i g. 6 zugeführt werden;
Fig. IO die Impiilsanordnung des iHivächlichcn in
Multiplexweise ausgetasteten Signals im lall der π Multiplexaustastung dreier Signale pro Bit-Einheit in
Zeitiintcrieilung:
F i g. 1 I ein Blockdiagramm einer Ausführungsform
des Empfängers:
Fig. 12 eine logische Schaltung einer Ausführungs-.'Ii
form des in F i g. 11 gezeigten Empfängers:
Fig. 13a bis 13h und 14a bis 14g Wellenformen der
Signale an vielen Teilen des in Fig. 12 gezeigten Empfängers;
Fig. 15 ein Prinzip der alternierenden Übertragung
?-, von Ton-und Bildsignalen:
Fig. 16a bis 16c Diagramme zur Erläuterung dreier
Verfahren der Übertragung von Ton- und Bildsignalen; F i g. 17 die Verarbeitung der Ist-Signalkombination;
Fig. 18 eine Ausführungsform der Zuordnung von
in Bild- und Tonfeldcrn im Fall des variablen Verhältnisses
von der Übertragungsperiode zwischen Bild- und Tonsignalcn. die in Zeitmultiplexweise ausgetastet sind;
Fig. 19a bis 19h Diagramme zur Erläuterung einer Ausführungsweise der Signalverarbeitung;
r, F i g. 20. 21. 22 Blockschaltbilder der Signalverarbeitung gemäß F i g. 19:
r, F i g. 20. 21. 22 Blockschaltbilder der Signalverarbeitung gemäß F i g. 19:
F i g. 23 ein Blockschaltbild einer Vorrichtung für das Verfahren der Zcitmultiplexaustastung dreier Signale
pro Worteinheit:
in F i g. 24 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der in
I- i g. 23 gezeigten Vorrichtung:
F i g. 25 die Impulsanordnung des Ist-Ausgangssignals
der in F i g. 23 gezeigten Vorrichtung;
Fig. 26 ein Blockschaltbild einer abgewandelten
ι-, Ausführungsform der Übertragungsvorrichtung;
F i g. 27a bis 27d Diagramme zur Erläuterung einer typischen Anordnung der PCM-Impulse;
Fi g. 28a und 28b die Anordnung von Bits innerhalb des PCM-Wortes;
V) F i g. 28c bis 28e Diagramme zur Erläuterur ; der Bildung von Vier-Niveauimpuisen;
F i g. 29 die Worlanordnung in dem PCM-FeId;
F i g. 30 ein Blockdiagramm einer weiteren Ausführungsfonn der Übertragungsvorrichtung;
Fig.3!a bis 31g Steuerungsdiagramme der Bit-Anordnung in dem Wort, welche durch die Übertragungsvorrichtung gemäß F i g. 30 erhalten werden; und
F i g. 32 eine Schaltung einer Ausführungsform des Zwei-Vier-Niveau-Umwandlers in F i g. 30.
bO Im folgenden wird der Grundaufbau des Übertragungsüystems nach der Erfindung unter Bezugnahme
auf die F i g. 1 bis 4 beschrieben. F i g. 1 zeigt ein Format des Signals, welches in Bild-Ton-Multiplexweise zu
übertragen ist. Fig. la zeigt ein Programm von fünf
-;5 Sekunden. DdS Programm Wiru 3i5 CiH ι laüpiiCiu int
bezeichnet. Das Hauptfeld MF besteht aus fünf Unterfeldern .SF, die jedes eine Dauer von einer
Sekunde haben. Wie in Fig. Ib gezeigt ist. besteht jedes
Unterfeld SFaus zehn Bild-Ton-Feldern VAF, und jedes
Bild-Ton-Feld VAF besitzt eine Dauer von 1Ao
Sekunden. Wie in Fig. Ic gezeigt ist, besteht jedes Bild-Ton-Feld VAF ferner aus einem Bildfeld VF aus
einer Fernsehrasterperiode (von etwa '/30 Sekunde) und
einem Tonfeld AF von zwei Fernsehrasterperioden (etwa '/i5 Sekunde). Jedes Tonfeld AF besteht ferner
aus einem ersten Tonfeld A\F und einem zweiten Tonfeid AiF, die jedes eine Fernsehrasterperiode (etwa
'/30 Sekunde) haben. Auf diese Weise ist das Hauptbild
Λ/Faus 150 Fernsehbildrastern zusammengesetzt.
Durch den Aufbau des llauptbildes W/in der oben
beschriebenen Weise können in das Haiiptbild Ml
fünfzig unbewegte Bilder eingefügt werden. Tatsächlich ist es jedoch nötig. Kodesignale /um Identifizieren
stehender Bilder und ihrem zugehörigen Ton und zum Anzeigen der Zeitpunkte von Anfang und Ende der
verschiedenen Signale zu übertragen. Es ist vorteilhilft.
Suiciic KuuCbigiiditr iicuei in (Jen Bliui asici Ii Vr" a is in
den Tonfeldern AFzu übertragen. In der vorliegenden
Ausführungsform werden die Kodesignale in einem Bildraster VFjedes Teilbildes SFübertragen. F.in Feld,
während dessen Dauer die Kodesignale übertragen werden, wird als Kode-Feld CF bezeichnet. Fig. Id
zeigt einen Teil des Teilrahmens SF. welcher dieses Kode-Feld CF enthält. Deshalb sind in dem Hauptabtastfeld
MF45 ruhende Bilder eingefügt, und so ist es erforderlich, 45 dazugehörige Tonsignale zu übertragen,
d. h. 45 Kanäle der Tonsignale.
Ein Ton wie Sprache oder Musik erfordert einige Sekunden oder mehr, um einen bestimmten Sinn zu
ergeben, weil ein Ton von Natur aus kontinuierlich ist. In der vorliegenden Ausführungsform ist die Durchschnittsdauer
jedes zu jedem ruhenden Bild gehörenden Tones auf zehn Sekunden begrenzt. Wie oben erwähnt
wurde, besitzt das Hauptabtastfeld /V/Feine Dauer von
nur fünf Sekunden, so daß es zur Übertragung von Tönen von zehn Sekunden Länge notwendig ist. eine
Anzahl von Kanälen zu verwenden, die gleich dem Zweifachen der Zahl der Tonkanäle ist. Das heißt, zur
Übertragung von Tönen von 45 zu 45 ruhenden Bildern gehörenden Tonkanälen müssen 90 Tonkanäle eingerichtet
werden. Darüber hinaus ist es unmöglich. Tonsignale in den Bildrastern VF zu übertragen.
Deshalb müssen Impulskode-modulierte Tonsignale unterteilt und nur in die Tonfelder AF aufgenommen
werden. Um eine solche Zuteilungsbehandlung für die Tonsignale zu bewirken, werden die Impulskode-modulierten
(PCM) Tonsignale der neunzig Kanäle in zwei Gruppen PCMX und PCMII unterteilt, wie es in Fig. Ie
gezeigt ist. Teile der PCM I, die den zweiten Tonfeldern ^Fundden Bildrastern VFentsprechen. sind verzögert
für zwei Fernsehbildrasterperioden von etwa Vi 5 Sekunden, und Teile der PCAfII, die den Bildrastern VF
und den ersten Tonfeldern A\Fernsprechen, werden für eine Fernsehbildrasterperiode von etwa '/30 Sekunden
verzögert. Die so verzögerten PCM-Signale bilden Tonkanäle A und C, wie es in Fig. Ie gezeigt ist. Die
Teile von PCM I und PCM II, die den ersten Tonfeldern A ι F und den zweiten Tonfeldern ArF entsprechen,
werden jeweils direkt in Tonkanäle B\ und Bi zur
Bildung eines Tonkanals B eingeführt Auf diese Weise werden in den Tonkanälen A, Bund Cunbesetzte Felder
gebildet, und diese unbesetzten Felder entsprechen den Bildrastern VF. Durch ein derartiges Zuteilen für die
Tonsignale wird es in jedem der Tonfelder AF notwendig, eine Anzahl von Tonkanälen einzurichten,
die gleich dem Eineinhalbfachen der Zahl der
Tonsignalkanälc ist. In der vorliegenden Ausführungsform müssen 135 Tonkanäle in jedem Tonfeld AF
vorgesehen werden. Auf diese Weise werde Tonsignale von 135 Kanälen in jedem Tonfeld A F in Form von
Impulskode-modulierten Signalen eingeführt, welche vorgegebenen Zeitspalten zugeordnet werden.
Im folgenden wird eine Ausfiihrungsform eines Senders unter Bezugnahme auf F i g. 2 beschrieben, mit
dem die oben genannte ruhendes Bildimpulskodemoduliertes Tonsignal-Zeitmultiplexübertragung ausgeführt
wird. Der Sender umfaßt ein Bildsignal-Vcrarbeitungssysicm
und ein Tonsignal-Verarbeitungssystcm. Das Bildsignal-Verarbeitiingssystem umfaßt einen Projektor
mit direktem Zugriff 1. dem Dias der ruhenden Bilder zugeführt werden. Der Projektor 1 projiziert auf
optischem Wege ein Bild des Dias des stehenden Bildes auf eine Fernsehkamera 3. Die Kamera 3 nimmt das Bild
auf und erzeugt ein elektrisches Bildsignal. Das Bildsignal wird einem Frequenzmoduiator 5 zugeführt,
uo ein Träger durch das Bildsignal frequenzmoduliert wird. Das frequenzmodulierte Bildsignal wird durch
einen Aufnahmeverstärker 7 verstärkt, und ein verstärktes Bildsignal wird einem Bildaufnahmekopf 9 zugeführt.
Dieser Kopf 9 ist ein luftgelagerter Schwimmkopf (floating head), der so angeordnet ist. daß er einer
Oberfläche einer magnetischen Speicherscheibc 11 gegenüberliegt. Der Kopf 9 wird durch einen Kopfantreibmechanismus
13 in der Weise betätigt, daß er sich linear in einer radialen Richtung über der Oberfläche
der Speicherscheibe 11 bewegt. Die Speicherscheibe 11
ist vorzugsweise als eine Plastikscheibe mit einer Magnetschicht-Bcschichtung darauf ausgebildet. Diese
Art eines Speichers ist im einzelnen in einer NHK-Laboratories-Miueilung, Serial No. 148 unter
dem Titel »Überzogene magnetische Scheibe mit einer Plastikbasis« im Dezember 1971 beschrieben worden.
Die Scheibe 11 wird durch einen Motor 15 mit einer Geschwindigkeit von 30 Umdrehungen pro Sekunde in
Drehrichtung angetrieben. Es ist ferner ein luftgelagerter Schwimmkopf 17 zürn Reproduzieren der auf der
Speicherscheibe 11 aufgenommenen Bildsignale vorgesehen. Der Wiedergabekopf 17 wird ebenfalls durch
einen Antriebsmechanismus 19 bewegt, so daß er sich linear in radialer Richtung über die Oberfläche der
Scheibe 11 bewegt. Die Magnetköpfe 9 und 17 werden stufenweise bewegt, so daß auf der Oberfläche der
Scheibe 11 viele konzentrische Kreisspurfen gebildet werden. Auf jeder Spur wird das Bildsignal für eine
Fernsehbildrasterperiode entsprechend jedem stehenden Bild aufgezeichnet. Das reproduzierte Bildsignal
von dem Wiedergabekopf 17 wird einem Wiedergabeverstärker 21 zugeführt, und das verstärkte Bildsignal
wird sodann zu einem Frequenzdemodulator 23 geleitet. Das demodulierte Bildsignal von dem Frequenzdemodulator
23 wird zu einem Zeit-Fehlerkompensator 25 geführt, in dem Zeitfehler des demodulierten Bildsignals
als Folge von Ungleichmäßigkeit der Drehung der Speicherscheibe 11 kompensiert werden können. Das
Zeitfehler-kompensierte Bildsignal wird einem BiIdeingangskontaktpunkt
eines Bild-Ton-Multiplexschalters
27 zugeführt.
Das Tonsignal verarbeitende System weist ein Tonbandaufnahmegerät 29 mit Fernsteuerung auf. In
dieses Tonbandgerät 29 ist ein Band eingegeben, auf dem verschiedene Arten von zu den 45 stehenden
Bildern zugehörige Tonsignale aufgenommen worden sind. Die von dem Tonbandgerät 29 reproduzierten
Tonsignale werden einem Schalter 31 zugeführt, der
jedes Tonsignal entsprechend jedem stehenden Bild zu jedem Paar von Aufnahmeverstärkern 33-1, 33-2; 33-3,
33-4;.... 33-n verteilt. Die verstärkten Tonsignale von
den Verstärkern 33-1, 33-2, 33-3 33-n werden
Tonaufzeichnungsköpfen 35-1, 35-2, 35-3 35-n
zugeführt. Es ist eine Tonaufnahme-Magnettrommel 37 vorgesehen, die durch einen Antriebsmotor 39 mit einer
Geschwindigkeit von einer Umdrehung pro 5 Sekunden gedreht wird. Wie bereits ausgeführt wurde, dauert
jeder einem stehenden Bild entsprechende Ton IO
Sekunden , so daß jedes Tonsignal von jedem Ton auf zwei Spuren der Magnettrommel 37 mit Hilfe eines
Paares von Tonaufnahmeköpfen 35-1 35-2; 35-3, 35-3, 35-4;.... 35-n aufgezeichnet wird. Das heißt, eine erste
Hälfte eines ersten Tonsignals von 5 Sekunden wird auf einer ersten Spur der Trommel 37 mit Hilfe des ersten
Aufnahmekopfes 35-1 aufgenommen, und dann wird die verschiedenen Teile des Senders mit einem äußeren
Gleichlaufsignal zu synchronisieren. Zu diesem Zweck ist ferner ein Gleichlauf- und Taktsignalgenerator 61
vorgesehen, der das äußere Gleichlaufsignal empfängt und Gleichlauf- und Taktsignale R, S, T, U, V, W, X, Y
und Z für die Kamera 3, die Servoverstärker 57 und 59, den Zeitfehlerkompensator 25, den Tonmultiplexschalter
45, den A-D-Umwandler 47, die Tonzuordnungsverarbeitungsstufe
49, den Zwei-Vier-Niveau-Umwandler 51 und die Synchronisatioiissignaladdierstufe 55 erzeugt.
Der Generator 61 liefert feiner Gleichlauf- und Taktsignale an eine Steuervorrichtung 63, die die
Auswahl der stehenden Bilder und Töne, das Aufzeichnen, das Reproduzieren und Löschen von Bild- und
Tonsignalen, die Erzeugung eines Kodesignales usw. steuert. Die Steuerungsvorrichtung 63 empfängt ferner
Befehlssignale von einer Befehlstastatur 65 und liefert
/weite nuirie ues eiMcn ι uiiMgiiuic.-i aui cmci /.weiten
Spur durch den zweiten Kopf 35-2 aufgezeichnet. Auf diese Weise werden aufeinanderfolgende Tonsignale
entsprechend den aufeinanderfolgenden stehenden Bildern auf der Magnettromme! 37 aufgezeichnet.
Die auf der Trommel 37 aufgezeichne'en Tonsignalc werden simultan durch Tonwiedergabeköpfe 41-1, 41-2,
41-3 41-n, deren Anzahl der Zahl der Tonaufnahmeköpfe
35-1,35-2 35/j entspricht, reproduziert. In der
vorliegenden Ausführungsform ist π = 90. Die reproduzierten
Tonsignale werden durch Wiedergabeverstärker 4.3-1, 43-2, 43-3 43-n verstärk!. Die verstärkten
Tonsignale werden parallel einem Multiplexschalter 45 zugeführt, in dem die Tonsignale im Zeitmultiplexverfahren
zur Bildung eines Zeitmultiplex (TDM)-Tonsijjnales ausgetastet werden. Das Zeitmultiplex-Tonsignal
wird dann einem A-D-Umwandler 47 (Analog-Digital-Umwandler)zur
Bildungeines PCM-Zeitmultiplex-Tonsignales
zugeführt. Dieses PCM-Tonsignal wird ferner einer Tonzuteilungsverarbeitungsstufe 49 zugeführt, in
der das PCM-T;nsignal in die Tonfelder /4Faufgenommen
wird, wie es unter Bezugnahme auf Fig. Ie erläutert worden ist. Die Einzelheiten des Aufbaus und
des Betriebes der Tonzuoruitungsverarbeitungsstufe 49
wird später beschrieben. Das von der Verarbeitungsstufe 49 gelieferte PCM-Tonsignal ist ein Zwei-Niveau-PCM-Signal.
Dieses Zwei-Niveau-Signal wird in einem Zwei-Vier-Niveau-Umwandler 51 in ein Vier-Niveau-PCM-Signal
umgewandelt. Das Vier-Niveau-PCM-Tonsignal wird einem Tonsignal-Eingangskontaktpunkt der
Bild-Ton-Multiplexstufe 27 zugeführt. In der Multiplexstufe
27 werden das Bildsignal von dem Zeitfehlerkompensator 25 und das Vier-Niveau-PCM-Tonsignal von
dem Zwei-Vier-Niveau-Umwandler 51 in Zeitmultiplexweise ausgetastet. Ein in Multiplexweise ausgetastetes
Bild-Tonsignal von der Multiplexstufe 27 wird einem Kodesignaladdierer 53 zugeführt, der diesem Signal das
Kodesignai zur Auswahl der gewünschten stehenden Bilder und ihrer zugehörigen Töne am empfängerseitigen
Ende zur Bildung der in Fig. Id gezeigten
Signalspur hinzufügt. Die Signalspur von dem Kodesignaladdierer 53 wird ferner einem Synchronisationssignaladdierer
55 zugeführt, in dem ein Digitalsynchronisiersignal hinzuaddiert wird zur Bildung eines auszusendenden
Ausgangs-Bild-Tonsignals.
In dem in Fig.2 gezeigten Sender sind weiterhin Servoverstärker 57 und 59 vorgesehen, um die Drehung
des Bildscheibenspeichers 11 undderTon-Magnettrommel
37 konstant zu halten.
Um das Ausgangs-Bild-Tonsignal als ein Fernsehsignal zu übertragen, ist es notwendig, die Operation der
l Ul~lt I IUJV.1MUI
das Tonbandaufnahmegerät 29, den Kodesignaladdierer 53, den Bildaufnahmeverstärker 7, den Bildaufnahmekopf-Antriebsmechanismus
13, den Bildwiedergabekopf-Antriebsmechanismus 19und den Schalter31.
In dem oben genannten Sender wird der Diaprojektor 1 mit freiem Zugriff durch die Steuervorrichtung 63
gesteuert, um aufeinanderfolgend 45 stehende Bilder zu projizieren, und der Aufnahmekopf 9 wird durch den
Mechanismus 13 angetrieben, um Spuren auf dem Scheibenspeicher 11 zu drehen. In diesem Fall bewegt
sich der Bildaufnahmekopf 7 in einer Richtung, um 23 Spuren zu drehen, um 23 stehende Bilder aufzuzeichnen,
und bewegt sich dann in einer entgegengesetzten Richtung, um die verbleibenden 22 Spuren zu drehen,
die zwischen den Spuren liegen, auf denen die Bildsignale der ersten 23 stehenden Bilder aufgezeichnet
worden sind. Der Bildaufnahmeverstärker 7 empfängt ein Tastsignal D von einer '/jo Sekunde von
der Steuervorrichtung 63 und liefert für diese Dauer einen Aufr.ahmestrom an den Bildaufnahmekopf 9. Der
Motor 15 zum Antreiben der Scheibe 11 wird durch den Servoverstärker 57 gesteuert, damit diese rit einer
konstanten Winkelgeschwindigkeit von 30 Umdrehungen pro Sekunde dreht. Der Servoverstärker 57 zeigt
die Drehung der Scheibe 11 auf und steuert den Motor
15 in der Weise, daß das aufgezeigte Signal mit dem Taktsignal 5koinzidiert, welches von dem Generator 61
zugeführt wird. Der Bildwiedergabekopf 17 wird durch den Mechanismus 19 in derselben Weise wie der
Bildaufzeichnungskopf 9 angetrieben. Der Wiedergabekopf 17 wird in der Tonfeld- und Kodefeldperiode
bewegt und in der Bildrasterperiode angehalten, um das Bildsignal zu reproduzieren. Der Wiedergabekopf 17
reproduziert wiederholt das Tonsignal der 45 stehenden Bilder.
Wie bereits ausgeführt wurde, wird das Tonsignal von jedem zu jedem stehenden Bild gehörigen Ton auf zwei
Spuren auf der Magnettrommel 37 aufgezeichnet Diese Trommel 37 wird durch den Motor 39 angetrieben, und
dieser Motor 39 wird durch den Servoverstärker 59 gesteuert Der Servoverstärker 59 stellt die Drehung
der Trommel 37 fest und steuert den Motor 39 in der Weise, daß das Nachweissignal mit dem Taktsignal T
übereinstimmt, das von dem Generator 61 geliefert wird.
Zs ist möglich, einen Teil der vorher aufgezeichneten Bilder oder Töne durch neue Bilder zu ersetzen,
während die verbleibenden Bilder und Töne reproduziert werden. Für Bildinformation hat der Bildaufnahmekopf
9 durch den Kopfantreibmechanismus 13 einen
Zugang zu einer bestimmten Spur, und es wird ein neues 1JiId durch den Diaprojektor 1 mit wahlfreiem Zugang
projiziert und von der Fernsehkamera 3 aufgenommen. Das so aufgenommene Bildsignal wird dem Frequenzmodulator
5 und dann dem Aufnahmeverstärker 7 zugeführt. Vor der Aufzeichnung fließt ein Gleichstrom
durch den Bildaufnahmekopf 9, und das vorher aufgezeichnete Bildsignal wird gelöscht. Dann wird das
neue Bildsignal auf der gelöschten Spur auf der Scheibe 11 aufgezeichnet. Für dieTuninformation wird ein neuer
Ton durch das Tonbandaufnahmegerät 29 reproduziert, und es wird eine gegebene Spur der Magnettrommel 37
durch den Schalter 31 ausgewählt. Vor der Aufzeichnung wird die ausgewählte Spur durch einen nicht
gezeigten Löschkopf, der dem ausgewählten Aufnahmekopf entspricht, gelöscht. Diese Vorgänge werden durch
die Steuersignale gesteuert, die von der Steuervorrich-
* ο i:_r__* j f ι Λ n~r~ui~.. ..„« ,4«-
Befehlstastatur 65, und die Tastsignale von dem Generator61.
Als nächstes wird der Grundaufbau eines Empfängers unter Bezugnahme auf F i g. 3 beschrieben. Ein empfangenes
Signal wird gleichzeitig einem Synchronisiersignalregenerator 67, einem Bildwähler 69 und einem
Tonwähler 71 zugeführt. In dem Synchronisiersignalregenerator 67 wird ein Synchronisiersignal von dem
empfangenen Signal zurückgewonnen. Das so zurückgewonnene Synchronisiersignal w:rd einem Tastsignalgenerator
73 zugeführt. Der Tastsignalgenerator 73 ist auch mit einer Befehlstastatur 75 verbunden. Der
Tastsignalgenerator 73 erzeugt Tastsignale für den Bildwähler 69 und den Tonwähler 71 auf der Basis des
Synchronisiersignales von dem Regenerator 67 und dem Befehl von der Tastatur 75. Der Bildwähler 69 wählt ein
gewünschtes Bildsignal, und der Tonwähler 71 wählt ein gewünschtes Tonsignal in Bezug auf das gewünschte
Bildsignal. Das gewählte Bildsignal des gewünschten stehenden Bildes wird einmal in einem Ein-Feld-Speicher
77 (one frame memory) gespeichert, das Bildsignal von einer Feldperiode (Rasterperiode) wird wiederholt
zur Bildung eines kontinuierlichen Fernsehbildsignales ausgelesen. Dieses Fernsehbildsignal wird auf einem
Fernsehempfänger 79 als Bild wiedergegeben.
Das ausgewählte Ton-PCM-Signal wird einer Ton-Rückordnungsverarbeitungsstufe
81 zum Zurückgewinnen eines kontinuierlichen Ton-PCM-Signals zugeführt.
Das Ton-PCM-Signal wird zu einem D-A-Umwandler 83 zur Bildung eines analogen Tonsignals geleitet
Dieses Tonsignal wird durch einen Lautsprecher 85 reproduziert.
Im weiteren wird der Betrieb des Empfängers im
einzelnen unier Bezugnahme auf F i g. 4 erläutert, die verschiedene Wellenformen zeigt
In dem Synchronisiersignalregenerator 67 werden PCM-Bit-Synchronisiersignale und PCM-Feldsynchronisiersignale
in derselben Weise reproduziert, die später im einzelnen beschrieben wird, und ebenso Torsignale,
die in den Fig.4b, 4c und 4d gezeigt sind. Der Taktsignalgenerator 73 zeigt einen Bildidentifikationskode
VlD auf, der in einer vertikalen Rücklauf-Austastperiode im vordersten Teil der Bildübertragungsfeldperiode
VFübertragen worden ist Wie in F i g. 4a zu sehen ist, werden der Bildidentifikationskode λ für das Bild Px,
der Bildidentifikationskode β für das Bild Pß usw. im vordersten Teil der Bildübertragungsfeldperioden VF
übertragen, und der Taktsignalgenerator 73 vergleicht den festgestellten Bildidentifikationskode VlD mit der
gewünschten Bildnummer, beispielsweise ß, die durch die Tastatur 75 eingegeben worden ist. Stimmen diese
überein, dann erzeugt der Taktsignalgenerator 71 einen Koinzidenzimpuis, der in Fig.4e gezeigt ist. Der
Koinzidenzimpuls wird durch einen monostabilen Multivibrator verlängert, wie es durch die gestrichelte
Linie in Fig.4e gezeigt ist, und der verlängerte Impuls
wird durch ein Torsignal, wie es in Fig.4b gezeigt ist,
ausgetastet zur Bildung eines Bildaustastsignales, wie es in Fig.4f gezeigt ist. Das Bildaustastsignal wird dem
ίο Bildwähler 69 zum Austasten des Bildsignales Pß in ein
gewünschtes Bildfeld zugeführt, und das so gewählte Bildsignal Pß wird in dem Ein-Feld-Speicher 77
gespeichert. In dem Speicher 77 wird das Bildsignal Pß
aufeinanderfolgend wiederholt ausgelesen, so daß das kontinuierliche Bildsignal, wie es in Fig.4g gezeigt ist,
dem Fernsehempfänger 79 zugeführt wird. Auf diese Weise gibt der Fernsehempfänger 79 das Bildsignal Pß
als ein stehendes Bild anstelle des Bildes Pr1 wieder,
welches bis dahin gezeigt worden ist.
Das Tonsignal wird in den Tonfeldperioden /tiFuncl
AiFm der Form eines PCM-Multiplexsignales übertragen.
Das Taktsignal zum Auswählen der PCM-Kanalnummer entspricht der gewünschten Bildnummer,
beispielsweise wird β durch Zählen der oben genannten PCM-Bit-Synchronisierimpulse und PCM-Feldsynchronisierimpulse
erzeugt. Das so erzeugte Steuerungssignal wird dem Tonwähler 71 zur Auswahl des zu dem
gewählten stehenden Bild gehörigen gewünschten PCM-Signales geführt. Fig.4h zeigt eine Impulsfolge
to des Tonkanals A, die durch den Tonwähler 7!
ausgewählt ist, und Fig.4i zeigt eine Impulsfolge des
Tonkanals ßi, die durch den Tonwähler 71 ausgewählt und durch das in F i g. 4c gezeigte Torsignal ausgetastet
ist Die Ton-Wiederzuordnungsverarbeitungsstufe 81
j5 liefert die PCMTmpulsfolge, die in Fig.4h gezeigt ist,
direkt an den D-A-Umwandler 83 und liefert auch die in Fig. 4i gezeigte PCM-Impulsfolge an den D-A-Umwandler
83, jedoch nach eir-r Verzögerung um zwei
Fernsehbildrasterperioden, wie es in Fig. 4j gezeigt ist.
Zu diesem Zweck wird das Steuersignal von dem Generator 73 der Verarbeitungsstufe 81 zugeführt. Die
in den F i g. 4h und 4j gezeigten Impulsfolgen wurden kombiniert zur Bildung einer kontinuierlichen Impulsfolge,
wie sie in Fig. 4k gezeigt ist. Das zusammengesetzte
PCM-Signal wird durch den D-A-Umwandler 83 in das kontinuierliche Analogtonsignal transformiert.
Wird der gewünschte Ton in den Kanälen C und B2
übertragen, dann wird derselbe Vorgang wie oben beschrieben ausgeführt, wie es in den F i g. 41,4m, 4n und
so 4o gezeigt ist, um ein gewünschtes kontinuierliches
Analogtonsignal zu erzeugen. Die Biidnummer und die PCM-Kanalnummer können zueinander in der Weise in
Beziehung gesetzt werden, daß gerade Bildnummern den Tonkanälen A und Si und ungerade Bildnummern
den Tonkanälen Cund Bi entsprechen.
Im folgenden wird anhand von Fig.5 eine Ausführungsform
eines Senders für ein stehendes Bild gemäß der Erfindung für den Fall erläutert daß die
TonfeId-(AF)Periode zwei Fernsehbildraster (2F) und
die Bildfeld-(VF)Periode einen Fernsehbildraster (1 F) entspricht.
Wie es in F i g. 5a gezeigt ist, werden zwei Kanäle des Tonsignals a\ und ar jeweils in Teile a\.\ und aj.\
entsprechend der VF-Periode und Teile a\-2 und a22
entsprechend der AF-Periode unterteilt die Teile a\.\ und Sm werden jeweils um lFund 2Fverzögert Beide
so verzögerten Teile a\.\ und a 2-1 werden zeitfolgemäßig
kombiniert zur Bildung eines neuen Signales B.
welches in dem -# 2-Kanal enthalten ist Die verbleibenden
Teile a\.j und ai-2 sind entsprechena in # t- und
*3-Kanälen als Signale A und C enthalten. Auf diese Weise werden zwei Arten von Tonsignalen mit
Zeitdauern von 3F in drei resultierende Signale umgewandelt, die in den Kanälen von 2Fenthalten sind.
Zum Reproduzieren der Originalsignale a\ und 02 aus
den resultierenden Signalen A, B und C in F i g. 5a auf der Empfängerseite wird das in Fig.5b gezeigte
Verfahren angewendet In diesem Fall ist der Betrag oder die Zeitlänge des vorübergehend zu speichernden
Signals gleich 2Fwie aus Fig.5b ersichtlich ist. Weil
sendeseitig die 1 F-Teile a\.\ und 3m zeitfolgemäßig nach
dem Verzögern oder Speichern kombiniert sind, ist es notwendig, die empfangenen Signale zu speichern, um
nicht die Reihenfolge der empfangenen Signale auf der Empfänger^eite umzukehren. Im üblichen Rundfunksystem
wird vorzugsweise die Folge der Signale umgekehrt, un diese zeitweise sendeseitig zu speichern,
da es gewünscht wird, die Anordung der Empfängereinheit
im Vergleich tv der Sendereinheit einfach
auszubilden, um die Stehbildsendung zu erfüllen. Das heißt die Zeitlänge der Teile 3i-i und 32-1 ist jeweils 2F,
und die Zeitlänge der Teile a\.j und 32.2 ist jeweils 1F.
Wie in F i g. 5c gezeigt ist wird der Anfangszeitpunkt des Tonsignales 32 um eine 1 F-Periode verzögert, und
der Teil a\.% ist um eine 2F-Periode verzögert, so daß ein Signal 3 Vi geformt wird, welches in dem Kanal # 1
en:.ialten ist Der Teil 32-1 wird um eine 1 F-Periode
verzögert so daß ein Signal a Vi gebildet wird, welches
in dem Kanal =tt 3 enthalten ist. Die beiden verbleibenden Teile a\-i und 32-2 werden kombiniert, so daß si*; in
dem Kanal # 2 enthalten sind. Bei der Reproduktion werden die Teile a\.\ und ai-\. wie es in F i g. 5d gezeigt
ist. nicht verzögert, der Teil a'1.2 wird um eine 2F-P<;riode verzögert, und der Teil a'i-i um eine
1 F-Periode. Die resultierenden Signale werden nach einer solchen Verzögerung mit den Teilen a\.\ und 32-1
kombiniert, so daß die Originalsignale a\ und 32
reproduziert werden. In Übereinstimmung mit dieser Verfahrensweise reicht es aus, daß das Signal der
1 F-Periode gespeichert wird durch Verzögerungs- oder Speichermittel der Empfangseinheit so daß die
Anordnung der Empfangsstation einfach wird.
Wie aus den F i g. 5c und 5d hervorgeht, werden nach
diesem Verfahren zwei Signale a\ und 32 in Abschnitte
oder Teile wie a%.\, ai.2, 321. 32-2 unterteilt, deren
Reihenfolge umgruppiert wird. In diesem Fall wird die
Signalfolge, die in jedem Teil enthalten ist, nicht geändert so daß es ausreicht einfach das Signal dadurch
zu verzögern, daß die Zeitperiode des Teiles (IF^ als
Einheit der Verzögerungszeit genommen wird.
Auf diese Weise werden 100 Arten von Tonsignalen in 150 Arten von Abschnittssignalen umgewandelt, von
denen jedes einen Zeitschlitz von einer Zeitdauer von
2Fhat Zwischen zwei benachbarten Zeitschlitzen liegt
eine Leerzeit von 1 F. Um diese 150 Arten von Signalen
in Multiplexweise auszutasten, wird das Originaltonsignal
in der Form von PCM moduliert, und das durch diese Impulskodemodulation erhaltene Signal wird in
Zeilmultiplexweise ausgetastet. Wenn die obige Verzögerung und Kombination der Signale innerhalb eines
Frequenzbandes durchgeführt wird, in dem das Originaltonsignal vorliegt, dann sind 100 unabhängige
Tonverarbeitungsstufen (audio processors) zur Verarbeitung der obigen Verzögerung und Kombination der
Signale erforderlich.
stufen zu vermindern, werden zwei PCM-Zeitmodulations-Geräte
zur Verarbeitung von 50 Tonsignalen in einer PCM-Zeitmultiplexweise verwendet Die von
diesen Geräten durch die PCM-Zeitmultiplexverarbeitung
sich ergebenden Ausgangssignale können als zwei Kanäle von Signalen 3i und ai gemäß F i g. 5 verwendet
werden.
Diese Ausgangssignale können mit nur zwei PCM-Zeitmultiplex-Tonverarbeitungssu/en in derselben
Weise wie oben behandelt werden, so daß der Aufbau der Tonverarbeitungsstufe, in der die drei
Signale A, B und C in Multiplexweise ausgetastet werden, ohne große Kompliziertheit vorgenommen
werden kann.
Fig.6 zeigt eine Anordnung der Tonverarbeitungsstufe
in der Sendereinheit für den Fall, daß Tonsignale in PCM-Zeitmultiplexweise ausgetastet werden. Diese
Tonverarbeitungsstufe entspricht derTonmultiplexstufe
45, dem A-D-Umwandler 47, der Tonzuordnungsverarbeitungsstufe
49 und dem Zwei-Vier-Niveauumwandler 51 in F i g. 2. In F i g. 6 ist 87 ein PCM-Taktsignalgenerator
zur Erzeugung von PCM-Feldsynchronisiersignal F
Tondiskriminatorsignal S, Bit-Taktgeber bc. Synchronisiersignal
V pro Fernsehbildraster usw. 89 ist ein Torsignalgenerator zur Erzeugung von Austasiimpulsen
gt, g2, g3 und gt, von dem Synchronisiersignal Vvon dem
Generator 87. Diese Austastimpulse haben Perioden, wie sie in Fig.4a gezeigt sind. 91 und 93 sind
PCM-Zeitmultiplex-Verarbeitungsstufen, in denen ein
jo Tonsignal in ein PCM-Signal umgewandelt und das
PCM-Signal in Zeitmultiplexweise ausgetastet wird
Beispielsweise sind 100 Kanäle des Tonsignals in zwei Gruppen von Kanälen unterteilt, d. h. erste bis
fünfzigste Kanäle und einundfünfzigste bis hundertste Kanäle. Diese zwei Kanalgruppen werden zur Bildung
von PCM-Zeitmultiplexsignalen a\ und a2 betrieben. Die
Bezugszeichen 95, 97, 99 und 101 bezeichnen UND-Glieder. Das Tor 95 empfängt ein ai-Signal und
Torsignal g\ zum Austasten des ai-Signals. wie es in der
Fig.5c und 9a gezeigt ist. Das heißt, dieses Tor leitel
während jeder zwei Feldperioden, wie to— h, h-ts
und es ist gesperrt während der verbleibenden einen
Feldperiode wie ti — ti, fs- fe Das Tor 97 empfängt
das Torsignal gi, dessen Polarität gegenüber dem Signal
gt umgekehrt ist. Dieses Tor ist gesperrt während der zwei Feldperioden und es leitet während einer
Feldperiode (wie etwa /2— '3)· Das Tor 99 empfängt das
Torsignal gj. Dieses Torsignal gi wird um eine
Feldperiode relativ zum Torsignal g\ verzögert, so daß dieses Tor 99 während der Zwei-Feld-Periode (wie
/i-/j) leitet und gesperrt ist während der Ein-Feld-Periode,
nach einer Feldperiode im Vergleich zu dem Tor 95. Das Tor 101 empfängt das Torsignal g4, welches um
eine Feldperiode relativ zu dem Torsignal ji verzögert
ist. Dieses Tor ist gesperrt während der zwei Perioden und leitet während der einen Periode (wie fj-l«). Die
leitenden uiid gesperrten Taktzeiten sind umgedreht gegenüber denen des Tores 99. Mit dem Tor 95 ist eine
Verzögerungsschaltung 103 verbunden, die das Aus-
μ gangssignal desselben um zwei Feldperioden verzögert
Eine Verzögerungssehaltung 105 ist mit dem Tor 101
verbunden, um dessen Ausgangssignal um eine Feldperiode zu verzögern. Die Ausgänge der Tore 97 und 95
sind mit einer Mischschaltung 107 verbunden. 109 ist eine Zeitmultiplexstufe, der das Signal aVi von det
Verzögerungsschaltung 103. das Signal aVi von dei
Verzögerungssehaltung 105 und die Signale a'1.2. a2.;
von der Mischschaltiing 107 zugeführt werden, um diese
Signale in Zeitmultiplexweise auszutasten. Das Ausgangssignal dieser Multiplexstufe 109 wird einem
Zwei-Vier-Niveauumwandler 111 zugeführt, in dem ein
Zwei-Niveau-PCM-Signal in ein Vier-Niveau-PCM-SignaJ umgewandelt wird, wie es im folgenden noch
beschrieben wird.
Die MultiplexstuFe 109 besteht aus einem Schieberegister, weiches eine Mehrzahl von parallelen Eingangskontakten und einen Reihenausgangskontaktpunkt besitzt Diesen parallelen Eingangskontaktpunk-
ten werden die Signale a'M. a'1-2, s'm und a'2.2 zugeführt.
Bei Verwendung einer Zeitimpulsfolge mit einem Verhältnis, welches dreimal größer ist als der Bit-Taktgeber bc, werden diese Signale aVi, a'1.2, a'2-1 und a'2.2
aufeinanderfolgend von dem Reihenausgangskontaktpunkt ausgelesen.
Beispielsweise sind im Fall von 100 Kanälen von Tonsignalen die Tonsignale der ersten bis fünfzigsten
Kanäle impulskodemoduliert und in Zeitmultiplexweise ausgetastet durch die erste PCM-Zeitmultiplex-Verarbeitungsstufe 91. In diesem Beispiel wird die PCM-Verarbeitung ausgeführt durch Austastfrequenz von
10,5 kHz, 256 Quandsierungsniveaus (8 Stellenziffern)
und Feldperiodenimpuls von 8 Ziffern, und die Impulswiederholungsfrequenz, die durch Multiplexaustastung von 50 Kanälen der Tonsignale in Zeitmultiplexweise erhalten wird, ist 4,284 MHz.
Die verbleibenden Tonsignale der 51. bis 100. Kanäle werden auch durch die zweite PCM-Zeitmultiplex-Verarbeitungsstufe 93 in gleicher Weise verarbeitet Die
zwei Folgen der PCM-Impulsspuren.die auf diese Weise
erzeugt werden, sind so angeordnet, wie es in F i g. 7 gezeifjt ist. Wenn die Austastfrequenz in diesem Beispiel
als 103 kHz gewählt wird, was gleich zwei Drittel mal
der Horizontalsynchronisierfrequenz von 15,75 kHz des
Femsehsignals ist, dann ist eir Fernsehbild, d. h. ein
Fernsehbildraster (IF= 525 Abtastzeilen) gleich 350/ (f
ist ein PCM-FeId). Entsprechend ist das Tonsignal, welches drei Fernsehbildrastern (3F) entspricht, gleich
1050/von PCM-Feldern. Die ersteren PCM-Felder 700/
werden dem Signal a\.\ oder «2.1 zugegeben, und die
verbleibenden letzteren Felder 350/werden dem Signal 3|.2 oder ai.-i zugegeben.
Was die Anordnung innerhalb 1/des PCM-Zeitmultiplexsignals betrifft, sind, wie es in Fi g. 7b gezeigt ist,
erste bis achte Impulse der PCM-Feldsynchronisation,
neunte bis sechszehnte Impulse der Quantisierungsimpulsgruppe entsprechend dem ersten Tonsignal, siebzehnte bis vierundzwanzigste Impulse entsprechend
dem zweiten Tonsignal und vierhundertste bis vierhundertachte Impulse entsprechend dem fünfzigsten
Tonsignal zugeteilt. Dasselbe ist anwendbar auf das einundftnfzigste bis hundertste Tonsignal. Die oben
genannten Signale werden abgeleitet von den PCM-Zeitmultiplex-Verarbeitungsstufen 91 und 93 von
Fig. 6.
Die Ausführungsform der PCM-Zeitmultiplex-Verarbeilungsstufe wird im einzelnen anhand von F i g. 8
erläutert In Fig.8 bezeichnen Bezugszeichen 113-1 bis
113-50 Toneingangssignalkontaklpunkte, 115 einen {,0
Auswahlschalter zum Auswählen eines der Kontaktpunkte 113-1 bis 113-50. Dieser Schalter 115 wird durch
ein Tondiskriminatorsignal 5 angetrieben, um aufeinanderfolgend einen der Eingangskontaklpunkte 113
auszuwählen und das Toneingangssignal aufeinander- (,5
folgend zu prüfen. Die ganze Wähldaucr des Schalters 115 ist gleich der reziproken Zahl der Diskriminalorfrequenz des Tonsignals, d. h. (1/103) χ 10-3 see, so daß der
Takt des Wechsels von jedem Eingangskontaktpunkt durch den Schalter 115 gleich
VlO.5
10"
^ = (1/525) ΙΟ"3see.
Das diskriminierte Signal wird durch einen Verstärker
117 verstärkt Das verstärkte Ausgangssignal wird einer
Austasthalteschaltung zugeführt, die aus einem Schalter 119 und einer Kapazität 121 zusammengesetzt ist Das
kontinuierliche analoge Ausgangssignal von dem Verstärker 117 wird durch den Schalter 119 ausgetastet,
und das so ausgetastete Signal wird als ein konstanter Wert während einer vorgegebenen Periode durch die
Kapazität 121 gehalten. Das durch die Kapazität 121 gehaltene Signal wird einem differentialverstärker 123
zugeführt, in dem das ausgetastete Haltesignal jnd das
Ausgangssignal von einer Voreinstell-Widerstandsschaltung 125 (weighting resistor circuit) differentiell
verstärkt werden. Das Differentialausgangssignal von dem Verstärker 123 wird einer Polaritätsentscheidungsschaltung 127 zugeführt Das Ausgangssignal dieser
Schaltung 127 wird einem PCM-Ausgangskontaktpunkt 129 und einem Register 131 zur zeitweisen Speicherung
des Ausgangs-PCM-Signals zugeführt Die Speicherausgangssignale werden einer Schaltergruppe 133 zugeführt und steuern diese Schaltergruppe. Die Voreinstellungs-Widerstandsschaltung besitzt viele Voreinstellungs-Widerstände 125-1 bis 125-8, die jeder einen
Widerstandswert R, IR, AR,..., 128Ä haben, und ist mit
einer zweiten Schaltergruppe 133 verbunden. Dieser Schaltergruppe 133 wird ein Zeitsignal te1 zugeführt.
Wenn das Austastsignal dem Differentialverstärker 123 das erstemal zugeführt wird, dann wird kein
Ausgangssignal von dem PCM-Ausgangskontaktpunkt 129 erhalten. Dementsprechend wird kein Signal in dem
Register 131 gespeichert, so daß der Schaltergruppe 133 kein Signal zugeführt wird. Wenn die Schaltergruppe
133 nicht betätigt ist, dann liegt das Ausgangssignal der Vorwähl-Widerstandsschaltung 125 auf Nullspannung.
In diesem Zustand arbeitet der Differentialverstärker 123 nur als gewöhnlicher Verstärker, so daß sein
Ausgangssignal proportional einem Eingangssignal ist. Dieses Ausgangssignal wird der Polaritätsunterscheidungsschaltung 127 zugeführt, in der entschieden wird,
ob dieses Ausgangssignal groß oder klein relativ zu einem vorgegebenen Entscheidungsniveau ist. Das
Entscheidungsausgangssignal, das so erhalten wird, ist die wichtigste Ziffer MSD (most significant digit) des
PCM-Ausgangssignals. Dieses Entscheidungsausgangssignal wird in dem Register 131 gespeichert. Das
PCM-Ausgangssig.ial, das das erstemal gespeichert wird, d. h. das MSD-Signal, wird über den ersten
Ausgang 131-1 zu der Schaltergruppe 133 bei dem Takt des Bitzeitgebers bc geführt. Ist MSD = »1«, dann wird
ein konstantes Spannungsausgangssignal von der Schaltergruppe 133 erzeugt und dem Differentialverstärker 123 über den Widerstand 125-1 der Voreinstell-Widerstandsschaltung 125 zugeführt. Ist MSD = »0«.
dann bleibt das Ausgangssignal der Voreinstell-Widerstandsschaltung 125 auf Nullspannung. Zur weiteren
Beschreibung wird angenommen, daß MSD = »1« sei. Die konstante Spmnung am Ausgang der Schaltung 125
kann variiert werden durch die Spannung, die von der Schaltergruppe 133 zugeführt wird, und in diesem Fall
liegt eine Spannung an, um die Hälfte des Maximalwertes des Ausgangssignals der Kapazität 121 zu haben.
Dann verstärkt der Differentialverstärker 123 die
Differenz der beiden Eingangssignale, so daß dieser
Verstärker 123 eine Spannung erzeugt, die um die Hälfte der Maximalhöhe verschoben (oder verkleinert)
ist Diese Spannung wird mit dem Entscheidungsniveau in der Schaltung 127 verglichen, um ein zweites
PCM-Ausgangssignai zu erzeugen, d. h. eine zweite wichtige Ziffer. Dieses PCM-Ausgangssignai wird in
dem Register 131 gespeichert. Das gespeicherte PCM-Ausgangssignai wird über einen zweiten Ausgang
131-2 der Schaltergruppe 133 zugeführt, um eine konstante Spannung durch den Widerstand 12S-2 zu
erzeugen. Dieser Widerstand 125-2 besitzt einen Widerstandswert 2R, der größer ist als der des
Widerstandes 125-1, so daß die durch den Widerstand 125-2 erzeugte Spannung gleich der Hälfte der
Spannung ist, die durch den Widerstand 125-1 erzeugt wird.
Ist das zweite PCM-Ausgangssignai auch eine »1«, dann ist die Spannung, die von der Voreinstellungs-Widerstandsschaitjng 125 erhalten wird, gleich drei
Vierte!
25
der maximalen Spannung, die von der Kapazität 121 gefaßt wird. Diese neu erhaltene Spannung wird dem
Differentialverstärker 123 und darauffolgend der Polaritätsentscheidungsschaltung 127 zum Entscheiden
des PCM-Vorzeichens zugeführt Derselbe Vorgang wird wiederholt, bis rtas Register 131 vollgeschrieben ist
Nach dem Vollschreiben wird die PCM-Verarbeitung eines Tonsignals vervollständigt Während dieser
PCM-Verarbeitung muß das duich die Kapazität 121 gehaltene Signal konstant sein. Sonst unterscheidet sich
das Referenzniveau der früheren Entscheidung von dem der letzten Entscheidung, und dieser Unterschied
bewirkt eine Signalzerstörung. Daher muß das Signal von der Kapazität 121 während der PCM-Verarbeitung
eines Tonsignales auf einem konstanten Wert gehalten werden.
Nach der obigen PCM-Verarbeitung wird der Wählschalter 115 auf den nächsten Eingangskontaktpunkt 113-2 geschaltet, und das Tonsignal des zweiten
Kanals läuft durch den Verstärker 117. Das Ausgangssignal des Verstärkers 117 wird in derselben Weise wie
oben beschrieben verarbeitet.
Dasselbe wird auf alle 50 Kanäle des Tonsignales durch aufeinanderfolgendes Umschalten des Wählschalters 115 angewendet.
Für die obigen Schalter, Verstärker usw. können übliche integrierte Schaltungen verwendet werden wie
ein DG 506 für den Schalter 115, G 150 für den Schalter
119, DG 501 für den Schalter 133, μΑ 709 für die Verstärker 117 und 123, μΑ 710 für die Polaritätsent-Scheidungsschaltung 127,9300 für das Register 131.
In Fig.6 teilen die UND-Glieder 95, 97, 99, 101 die
Signale a\ und a2 (die in Fig. 5c gezeigt sind) in die Teile
aii, ai2. a2.i und aj.2 und formen diese Teile um, wie es in
F i g. 5c gezeigt ist. Das heißt, der Teil 3|.|, der durch das (,o
Tor 95 geht, wird um zwei Feldperioden (2F=2/josec)
durch die Verzögerungsschaltung 103 verzögert, um das Signal A (a'\.\) zu erzeugen. Der durch das Tor 101
gehende Teil an wird um eine Feldperiodc durch die Verzögerungsschaltung 105 verzögert zum Erzeugen
des Signals C(V21). Der durch das Tor 97 laufende Teil
ai2 und der Teil a2-2, der durch das Tor 99 läuft, werden
durch die Mischschaltung 107 kombiniert zur Erzeugung
des Signals B. Durch Verschieben der Teile a\.2 und a2-2
um eine Feldperiode, die gleich der Zeitlänge de« Teiles 3|-2 ist, können die Teile «^ und a2.| ohne Zeitspalt oder
ohne Überlappung verbunden werden. Diese drei Signale A, Bund Cwerden nur durch Verzögerung und
Umformung verarbeitet, so daß die tmpulswiederho-Iungsfrequenz dieser Signale A, Äund Cnicht verändert
wird und gleich 4,284 MHz bleibt Die den UND-Gliedern 95,97,99 und 101 zugeführten Tastimpulse srnd in
F i g. 9A gezeigt
Diese drei Signale A, B und C werden der Zeitmultiplexschaltung 109 zugeführt in der die
Impulsbreite jedes Signals auf ein Drittel der ursprünglichen Breite eingeengt wird, und zwei Drittel derselben
bieben leer und werden für die verbleibenden zwei Signale reserviert, die in diese Leerperiode hineingefügt
werden. Durch dieses Einengen wird die Impulswiederholungsfrequenz 12352 MHz, was gleich dem Dreifachen der Frequenz 4,284 MHz ist
Dieser Vorgang ist in F i g. 9 gezeigt Wie dort klar zu erkennen ist, werden die Impulse yen den drei
Impulssignalfolgen A, B. und C von diesen in Zeitfolge
von A, B und C gewonnen, so wie Au Bt, Q, A2, B2,
C2,... und in Reihen umgeordnet Dieser obige Prozeß
zum Erzeugen des in Zeitmultiplexweise ausgetasteten Ausgangssignals wird aus der Impulsanordnung in
Fig. 10 deutlich.
Fig. 10a zeigt zwei Folgen von PCM-Zeitmultiplexsignalen a\ und a2, die von den PCM-Zeitmultiplex-Verarbeitungsstufen 91 und 93 erzeugt wurden. Fig. 10b
zeigt die drei Signale A, B und C die der Zeitmultiplexstufe zugeführt werden. Das Signal A, B
oder Cbesitzt 700 PCM-Felder (If—700/Jl von denen
eines, wie es in F i g. 10c gezeigt ist, drei Synchronisiersignale Sa, Seund Senat die einen PCM-Kanal besetzen,
und Ton-PCM-Signale, von derren jedes 50 PCM-Kanä-
Ie 1-1,2-1,... 50-1,...1-701,2-7Ol 50-701,511,
52-1,..., 100-1, 51-701, 52-701 100-701 hat Der
PCM-Kanal von Fig. 10c hat acht B'ts, wie es in Fig. 1Odgezeigt ist. Die so zusammengesetzten Signale
A, B und C werden in Zeitmultiplexweise durch die Zeitmultiplexstufe 107 ausgetastet um das in Fig. 1Oe
gezeigte Signal herzuleiten, in dem die entsprechenden Bits der Signale A, Bund Calternativ in Zeitmultiplexweise nebeneinander liegen.
Das von der Multiplexstufe 107 in Multiplexweise ausgetastete Signal wird durch den Zwei-Vier-Niveauumwandler 109 in das Vier-Niveausignal umgewandelt.
Der Grund für die Umwandlung des Niveaus des PCM-Impulssignals wird weiter unten erklärt.
Die Vorrichtung zum Reproduzieren des Originaltonsignals von dem übertragenen Signal, wie es in Fig.5d
gezeigt wird, wird im weiteren anhand von F i g. 11 erläutert. Diese Vorrichtung entspricht der Ton-Wiederzuordnungsverarbeitungsstufe 81 von F i g. 3.
Ein Vier-Zwei-Niveauumwandler 135 empfängt das übertragene Vier-Niveau-PCM-Signal und wandelt es in
ein Zwei-Niveausignal um. Das umgewandelte Zwei-Niveausignal wird einem Impulsverhältnisumwandler 137
zugeführt, in dem die empfangenen Signale A, Sund C
wieder ineinander aufgeteilt werden und die Impulsrate dieser Signale auf ein Drittel der empfangenen reduziert
wird. Das Ausgangssignal von diesem Umwandler 137 wird einem Kanaltor 139 zugeführt, welches gesteuert
wird durch einen Kanalwähler 141, um das Signal zu gewinnen, das in einem Zeitschlitz entsprechend einem
gewünschten Kanal enthalten ist. Das ausgetastete Signal von diesem Tor wird danach unterschieden, ob es
dem Signal A, B oder Centspricht In dem Fall, in dem
dieses Signal dem Signal A oder C entspricht, wird es
direkt einer Mischschaltung 143 zugeführt, ohne daß es durch die Verzögerungsschaltungen 145 und 147 läuft
Entspricht das ausgetastete Signal dem Signal B, dann
wird dieses daraufhin unterschieden, ob es dem Signal a'i-2, das in der ersteren Hälfte der Tonübertragungsperiode enthalten ist, oder den: Signal a'2.2, das zu der
letzteren Hälfte derselben gehört, entspricht Für den Fall, daß es dem Signal a\.i entspricht, wird das
ausgetastete Signal der Zwei-Feld-Periodenverzögerungsschaltung 147 zugeführt In dem Fall, daß es dem
Signal a'2.2 entspricht, wird das ausgetastete Signal der
Ein-Feld-Periodenverzögeningsschaltung 145 zugeführt Die Ausgänge dieser Verzögerungsschaltungen
145 und 147 sind mit der Mischschaltung 143 verbunden.
Auf diese Weise wird durch den Prozeß, der schon unter Bezugnahme auf F i g. 4d beschrieben worden ist, das
Originalsignal a\ oder οι von dem Ausgangssignal der
Mischschaltung 143 reproduziert Da die reproduzierten Signale &·, und S2 noch PCM-Digitalsignale sind, werden
diese Signale durch einen Digital-Analogumw.ndler in
Analogsignale umgewandelt, um ein übliches Tonsignal wieder zu gewinnen.
Die bevorzugte Ausführungsform der Wiedergabeapparatur von Fig. 11 ist in Fig. 12 gezeigt. In Fig. 12
sind die Komponenten, die den schon in F i g. 11 gezeigten entsprechen, mit denselben Bezugszeichen
versehen. Die Bezugszeichen 151, 153 und 155 bezeichnen Niveaudetektoren, die zusammen mit einem
Inverter 157 und einem UND-Glied 159 einen Vier-Zwei-Niveauumwandler 135 bilden. Der Niveaudetektor kann aus einem Vergleicher für eine lineare
integrierte Schaltung wie ein μ Α 710, S/V 710 zusammengesetzt sein. Das Bezugsniveau für das Detektoreingangsniveau dieser Detektoren 151, 153, 155 wird so
gewählt daß es Ve, V2 und Ve des maximalen
Eingangsniveaus beträgt, um zu entscheiden, ob das Eingangsniveau dem hohen (H) mittleren (M) oder
niedrigen (L^Kiveaubereich entspricht Der Umwandler
157 und das UND-Glied 159 bilden eine logische Schaltung für die Bestimmung des L-Niveaus des
Zwei-Niveausignals.
Zweiniveau-Ausgangssignale (/und L des Umwandlers 135 werden jeweils den folgenden Impulsverhältnisumwandlern 137 und 138 zugeführt, die jeder UND-Glieder 161,163,165 aufweisen, und wobei die Zeitfolge
der Operation dieses Umwandlers in F i g. 13 gezeigt ist
Der Inhalt der Register 167,169 und 171 wird durch die Taktgabe des Leseimpulst^. P4, wie in Fig. 13f, 13g und
13h gezeigt, ausgelesen, und diese Ausgangssignale werden den UND-Gliedern i73, 175, 177, 179, 181 und
183 mit der in Fig. 12 gezeigten Verbindungsweise zugeführt. Die Ausgangssignale der UND-Glieder 173
und 177 werden einem ODER-Glied 185 zugeführt und die Ausgangssignale der UND-Glieder 175 und 179
werden einem ODER-Glied 187 zugeführt Diese Schaltglieder 173 bis 187 bilden das KanaUor 139. Das
Signal A wird durch die Taktgabe des Torimpulses Ps ausgetastet, welches einer Zeitdauer von einer Feldperiode entsprechend der Zeitstelle von At F entspricht
Das Signal B wird durch die Einstellung des Torimpulses P6 ausgetastet, der zur selben Zeiteinstellung auftritt wie
der Torimpuls Ps während der /t|F-Periode und der
auch zur selben Taktzeit auftritt wie der Torimpuls Pi
während der /^F-Periode. Die Ausgangssignale der
ODER-Glieder 185 und [Π und der UND-Glieder 181
und 183 werden UND-Gliedern 189, 191, 193 und 195
zugeführt Diese UND-Glieder bilden zusammen mit
den nachfolgenden ODER-Gliedern 197 und 199 ein Tor für das Mischen der Zwei-Niveauausgangssignale U und
L Die Glieder 189, 191, 197 und 193, 195, 199 dienen zum Ändern der PCM-Impulsspur, die ein PCM-Wort
aus zwei Reihen von Zwei-Niveausignalen von vier Bits zusammensetzt, in eine Impulsfolge, die ein PCM-Wort
durch acht Bits von einem Zwei-Niveausignal bildet Diese Glieder betreiben die Steuerung der Torimpulse
Ps und At, und das ODER-Ausgangssigna!, wie es etwa in
Fig. 14g gezeigt ist, wird von dem ODER-Glied 197 oder 199 abgeleitet Die Ausgangssignale der ODER-Glieder 197 und 199 werden den UND-Gliedern 201,
203,205,207 und 209 zugeführt Die UND-Glieder 201,
IS 203 und 205 bilden zusammen mit dem nachfolgenden
ODER-Glied 211 die Mischschaltung 143. Diesen UND-Gliedern 201,203 und 205 werden Torimpulse Pi0.
Pu und Pn zugeführt Die Torimpulse /Ίο treten auf
während der Perioden von A\F und A2Fvon Fig. la
Die Steuerimpulse Pu und P12 sind die invertierten des
Torimpulses Piound treten während dev VF-Periode auf.
Die Impulse Pn und P)2 haben sogar denselben Takt,
aber sie werden in dem PCM-Kanal erzeugt der durch den Kanalwähler 141 angewiesen wird. Die Ausga.igs
signale der UND-Glieder 207 und 209 werden jeweils
den Verzögerungsschaltungen 145 und 147 zugeführt Die Zeiteinstellung der Torimpulse Pi3 und Pu, die den
UND-Gliedern 207 und 209 zugeführt werden, ist gleich der der Torimpulse £3 und g2 von Fig.9A. Die
Ausgangssignale dieser Verzögerungsschaltungen werden den UND-Gliedern 203 und 205 zugeführt Das
ODER-Glied 211 kombiniert das ausgetastete Signal aufeinanderfolgend in der Weise, daß das Signal B mit
dem Signal A oder C von F i g. 5d verbunden wird. Das
Ausgangssignal des ODER-Gliedes 211 ist ein Reihen-PCM-Signal des gewählten PCM-Kanals und wird
einem Register 213 zugeführt, der das ODER-Ausgangssignal speichert Die Ausgangssignale des Registers 213 werden einer Voreinstellungs-Widerstands-
schaltung 215 zur Digital-Analogumwandlung parallel
zugeführt Den oben genannten vielen Gliedern werden
gewünschte Torimpulse von dem Kanalwähler 141
zugeführt.
Beispiel behandelt, bei dem die Bildsigndperiode ein
Feld und die Tonsignalperiode zwei Felder einnahm. Die Erfindung ist aber nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie ist grundsätzlich auf den Fall
anwendbar bei dem eine Tonfeldperiode gleich dem
/J-fachen der Zeitlänge der Bildfeldperiode gewählt
werden kann.
Wenn die Tonfeldperiode AFso gewählt wird, daß sie
gleich den η-fachen der Bildfeldperiode VF(AF=nVF)
ist, dann werden die der Stelle des Bildfeldes
entsprechenden Tonsignale aufeinanderfolgend um
η VF, (π -1) VF,..., 2 VF und 1 VF verzögert. Dann wird
durch aufeinanderfolgende Kombination von jedem der so verzögerten Tonsignale ein Tonkanal ohne jede
Zeitleerstelle neu gebildet. Dieser neue Tonkanal wird
den ursprünglichen Tonkanälen während einer Tonfeldperiode hinzugefügt, so daß es insgesamt (n+ I)-Tonkanäle gibt, aber die Zunahme der Kanäle ist
η + I
Im allgemeinen gibt es die drei folgenden Verfahren
zur Anordnung der Ton- und Bildsignale für den Fall der Übertragung dieser Signale in Zeitmultiplex weise:
(a) Alternierende Übertragung von Ton- und Bildsignalen (F i g. 16a).
(b) Aufeinanderfolgende Übertragung von Ton- und Bildsignalen in zwei getrennten Gruppen
(Fig. 16b).
(c) Alternierende Übertragung von Paaren von Partialton-
und Bildsignalen, die zwei aufeinanderfolgenden getrennten Gruppen zugeteilt sind
(Fig. 16c).
Die Übertragungsweise gemäß (a) hat die vorteilhafte Wirkung, daß die Kapazität des Speichers am
empfangsseitigen finde klein sein kann, weil in diesem
F:all nur des Tonsignal während einer Feldperiode in
dem Speicher gespeichert werden muß.
Im folgenden wird das Übertragungsverfahren (a), in
dem die Bildsignalperiode iileich einem Feld und das
Tonsignal gleich n-Feldern ist, im einzelnen beschrieben.
Fig. 15 zeigt ein Prin/.ip des obigen erfindungsgemäßen
Verfahrens (a). Wenn dieses Verfahren angewendet wird, dann ist es, wie in Fig. 15 gezeigt ist, notwendig,
den Teil, der am sendeseitigen Ende nicht verzögert worden ist. um dieselbe Zeit wie den verzögerten Teil
nach dem Empfang des gesendeten Signals am empfangsseitigen Ende zu verzögern, so daß der
Signalanteil, der verzögert werden muß, ziemlich groß ist. Im Fall von n = 2 wird dasselbe Verfahren
genommen wie bei dem in F i g. 5c gezeigten Verfahren. Das heißt, wie es in F i g. 17 gezeigt ist, wird in dem Fall,
in dem die Tonperiode n-mal so lang ist wie die Bildperiode, wie in dem in F i g. 5c gezeigten Verfahren
das Tonsignal am sendeseitigen Ende und nicht am empfängerseitigen Ende hinreichend verzögert. Nämlich
in Bezug auf das Signal in dem ersten Kanal wird der der Tonfeldperiode entsprechende Signalteil um die
Zeitlänge verzögert, die gleich dem Bildfeld ist, und was daj Tonsignal in dem zweiten Kanal betrifft, so ist der
der Tonfeldperiode entsprechende Signalteil um eine Zeitlänge verzögert, die gleich den zwei Bildfeldern ist.
und dasselbe erfahren alle ^Kanäle, d. h. für das Tonsignal in dem /7-ten Kanal wird der der Tonfeldperiode
entsprechende Signalteil um das n-fache der Bildfelder verzögert. Das verzögerte Signal ist in dem
jeweils gewünschten Kanal enthalten.
in der obigen Äusfuhrungsform ist der Wert von η ein
fester Wert, aber die Erfindung ist nicht auf einen solchen Fall begrenzt, und der Wert von π kann variabel
sein, wie es in Fig. 18 gezeigt ist. In dem variablen
n-System wird gefordert, daß das Verhältnis zwischen
den Beträgen der Bild- und Tonsignalperiode, die zu übertragen sind, oder die optimale Zeitstelle des
Bildfeldes zu bestimmen, das der Signalspur zugeordnet werden soll. Zur Durchführung des obigen Prozesses ist
ein Digitalcomputer an der Senderseite vorgesehen, um die Bild- und Tonsignale in Digitalweise anzuordnen.
Im folgenden wird anhand von Fig. 19 eine andere
Ausführungsform der Signalverarbeitung erläutert bei der das Verhältnis zwischen der Informationssignalübertragungsperiode
und der Pausenperiode ein ganzzahliges ist und die Pausenperiode gleich dem n-fachen
(mit Ausnahme von n= l)der Einheitsperiode Tu ist.
In Fig. 19 ist die Signalübertragungsperiode Tc
(entsprechend der Tonsignalperiode im Falle des Siehbiidsysterrss} 5Tn, und die Pausenperiode Ta
(entsprechend der Bildsignalperiode im Fall des Siehbildübertragungssystems) gleich 2T0. Sf SJ+ j, Sy+2.
S.j und S,+i sind jeweils kontinuierliche Signale wie
etwa Tonsignale. Die Einheitsperiode Tu ist die vorgegebene Periode, die durch den größten gemeinsamen
Teiler (most common divisor) der Perioden 7"cund
Tj bestimmt wird. In Übereinstimmung mit den
Beispielen von F i g. 1 entspricht diese Einheitsperiode 7*.einem Fernsehbildraster. Die Zeitskala von Fig. 19h
wird in Zeitabstände von einer Einheitsperiode wie
etwa ίο, U, h /12.. ■ ■ unterteilt.
Sind die fünf Signale 5, bis Sy+4 kontinuierlich, dann
in wird der Signalteil des ersten Signals S, während der
fünf T„-Perioden von f? bis ti um 57"„-Perioden
verzögert, wie es in Fig. 19a gezeigt ist, so daß das
verzögerte Signal als S'j während der ?7—'12-Periode
übertragen wird. Der Signalteil des Signals 5, während
r> 2T„ von fo bis h wird direkt als Signal 5" ohne
Verzögerung übertragen. Der Signalteil des zweiten Signals S,+1 von /3 bis fo wird um 4 T1, verzögert, wie es in
Fig. 19b gezeigt ist. so daß das verzögerte Signal als
5/n während der tj— Λ2-Periode übertragen wird, und
der Signalteil des Signals Sy + i von /1 bis fj wird direkt als
das Signal S";+i ohne Verzögerung übertragen. Der
Signalteil des dritten Signals 5,+2 während der
U— fo-Periode wird um 3TU verzögert, wie es in F i g. I9c
gezeigt ist, so daß das verzögerte Signal als S; + j
2r, während der /7— /12-Periode übertragen wird, und der
Signaltei! des Signals Sy+2 während der /2—'«-Periode
wird ohne Verzögerung direkt als Signal S" +2 übertragen. Der Signalteil des vierten Signals S7+3
während der fs—/10-Periode wird um 2 T11 verzögert, wie
K) es in Fig. 19d gezeigt ist. so daß das verzögerte Signal als Sy+3 während der ti—t\2-Periode übertragen wird,
und der Signalteil des Signals SJ+j während der
'3— '5-Periode wird direkt als Signal S"y+3 ohne
Verzögerung übertragen. Der Signalteil des fünften Signals SJ+4 während der f2—fr-Periode wird um 5T11
verzögert, wie es in Fig. 19e gezeigt ist, so daß das verzögerte Signal als S'J+4 während der tj— tn-Periode
übertragen wird, und der Signalteil des Signals Sy+4
während der tc—h-Penode wird in zwei Signale
unterteilt, wobei das der ersten halben Tu- Periode
(k—h) entsprechende Signal direkt als Signal S"y+4
während der fo— fi-Periode übertragen wird und das der
letzteren halben 7"„-Periode (h — h) entsprechende
Signal um drei Tu verzögert wird, so daß das Signal
S'"+4 während der u— fs-Periodeübertragen wird.
Die obige Behandlung wird auf jedes Signa! des entsprechenden Kanals in einem Zyklus einer 7Tu-Periode
angewandt. Auf diese Weise wird das in Fig. 19 gezeigte intermittierende Signal erhalten. Die intermittierende
Signalspur besitzt eine Signalperiode Tc{ = " T„)
und eine Pausenperiode Td{ — 2TU).
Im Fall der Übertragung von fünf Signalen S.—Sy+4
werden das Signal Sy von fo bis is und das Signal S"j,
welches die Pausenperiode /0— i2 zwischenschaltet für
das Signal Sy übertragen, das Signal S'j+1 von fo— is und
das Signal S'y+i, das die Pausenperiode f2— h
zwischenschaltet für das Signal Sy+1 übertragen, und
dasselbe ist auf die Signale S"y+2 und S"+3 anwendbar.
Das Signal Sy+4 wird in der Form von den Signalen Sy+4,
μ S'y+4 und S"y+4 übertragen. Auf diese Weise senden bei
dieser Übertragung die Kanäle j, j+\, j+2, y+3, y+4
die Signale Sy, Sy+1, S'j+i, S'j+3 und Sy+4, während die
Kombination der zwischengeschalteten Signale S'y, S'y+2 und S'y+4 durch den Kanal _/"+ 5 übertragen wird,
wie es in F i g. 19f gezeigt wird, und die Kombination der
zwischengeschalteten Signale S'y+4, S'y+i und S"y+3
wird durch den Kanal y+6 übertragen, wie es in Fig. 19ggezeigt ist.
Auf diese Weise werden die ursprünglich kontinuierlichen Signale der fünf Kanäle in sieben Kanäle
intermittierender Signale umgewandelt, die aufeinanderfolgend wiederholt werden in dem Zeitverhältnis
von 5 :2 zwischen der Signalperiode und der Pausenperiode.
Einp Ausführungsform der Schaltung zum Erzeugen der Signale Sy und 5" von dem ursprünglichen Signal Sj
ist in Fig.20 gezeigt. In Fig.20 bezeichnen das
Bezugszeichen 217 eine Signalquelle von dpm Signal Sj. 219 eine Verzögerungsschaltung mit einer Verzögerungszeit
von 5T11. 221 und 223 UND-Glieder, denen
Tastimpulse C,und G',zugcführt werden. Das Glied 221
ist gesperrt während 2TU( — Td)-Perioden und ist durch
den Tastimpuls Gewährend 5T,H= 7c)-Periodcn leitend.
In gleicher Weise ist das Glied 223 leitend während der
ersten 27"„-Perioden und gesperrt während der anderen 57"„-Perioden.
Als ein Ergebnis davon geht das Signal 5) von der Signalquelle 217 durch das Glied 22:1 während der
ίο— (2-Periode und läuft durch das Glied 221 während
57"„-Perioden nach einer Verzögerung um 5 7",,-Perioden
durch die Verzögerungsschaltung 219. F Jr die Verzögerungsschaltung
219 können viele Arten von Verzögerungselementen wie etwa ein Ultrascnallaufzeitglied.
ein magnetostriktives Laufzeitglied, eir; Federlaufzeitglied und ähnliches unter Berücksichtigung des Ausmaßes
der Verzögerungszeit verwendet werden. Dasselbe ist anwendbar auf den Prozeß für die Erzeugung der
Signal" S'J+ ι, 5"y+2, S',+3 und 5">+1, S"j+ .-·, S"+ 3 von dem
jeweiligen Signal S,+ i, S)+2. Sy+3 durch Einstellen der
Verzögerungszeit der Verzögerungsscraltung als 47",»
3Tu, IT* und auch der Takt des Tastsignals Gj, bei dem
das Glied 223 während 27"„-Perioden leitend ist, wird
aufeinanderfolgend um 1 T11 verschoben.
Eine Ausführungsform der Schaltung zur Erzeugung der Signale Sy+4 und S",+* von dem Ori^inalsignal Sy+4
wird im folgenden anhand von Fig. 21 erläutert. 225 bezeichnet eine Signalquelle des Signales Sy+4, 227 eine
Verzögerungsschaltung mit einer Verzöj erungszeit von 5Tu. 229 eine Verzögerungsschaltung mit einer Verzögerungszeit
von 3Tu, und 231, 233 und 235 sind UND-Glieder. Cj+4, G"j+4 und G'"y+4 snd Tastsignale.
Das Glied 231 ist während der Fc-Perode durch den
Tastimpuls G'J+t '«mend, das Glied 233 st während der
ersten i !"„-Periode von der ?>
Periode durch das Tastsignal G"j+4 leitend, und das Glied 235 ist während
der letzten 1 T„-Periode von der Tc-Pe: iode durch das
Tastsignal G'"y+4 leitend. Das Signal Sy., wird von dem
Glied 231 erzeugt, das Signal S"y+4 mn der Zeitdauer
von Tc kommt von dem Glied 233 und das Signal S"y+4
von dem Glied 235.
F i g. 22 zeigt eine Schaltungsanordnung, bei der die in den Fig.20 und 21 gezeigten Schaltungen kombiniert
sind. Diese Anordnung kann die fünf Signale Sj-Sj+4 in
der in F i g. 19 gezeigten Weise verarbeiten.
In Fig.22 bezeichnen die Bezugsze-ichen 237, 239,
241, 243, 245 und 247 Verzögerungsschaltungen mit
einer Verzögerungszeit von 5TnAT0, 3Ta 2Tn, 5T„ und
3Tu. 249, 251, 253, 255, 257 und 259 sine UND-Glieder,
261 und 263 sind Inverter und 265 und 267 UND-Glieder. 269 und 271 sind Mischsdialtungen, und
273 ist ein Multiplexglied. Das Tastsigr.al Gm tritt nur
während der ersten und zweiten 7"„-Ferioden in der
7"c-Periode, das Tastsigna! Gs nur während der zweiten
und dritten Perioden in der 7>Pen'ode und das Tastsignal G34 nur während der dritten und vierten
Perioden in der Tf-Periode und das Tastsignal G45 nur
während der vierten und fünften Perioden in der 7>Periode auf. Die Glieder 249, 251, 253, 255, 257 und
259 sind jeweils während der ersten und zweiten, zweiten und dritten, dritten und vierten, vierten und
fünften, ersten und fünften T„-Perioden in der Tf Periode leitend.
Das UND-Glied 265 empfängt das Tastsignal Gn und das invertierte Tastsignal G23 von dem Inverter 261. um
ein Tastsignal an das Glied 257 während der ersten 7>Periode zu liefern. In gleicher Weise empfängt das
UND-Glied 267 das Tastsignal G4i und das invertierte
Tastsignal G34 von dem Inverter 263, um ein Tastsignal
an das Glied 259 während der fünften 7"„-Periode zu
liefern. Die Mischschaltungen 269 und 271 mischen jeweils das Signal S'y, S"+2 und S"+4 und die Signale
S"j±t, .Τ',+ ι und 5"7+3, wie es in den Fig. I9f und 19g
gezeigt ist. Die Ausgangssignale dieser Mischschaltuneen
269 und 271 und die Ausgangssignale der Verzögerungsschaltungen 237, 239, 241, 243 und 245
werden durch die Multiplexstufc 273 kombiniert, in der die sieben Eingangssignale durch die sieben Kanäle
j—j+'j in Multiplex weise ausgetastet werden, beispielsweise
in Zeit- oder Frequenzmultiplexweise, um ein ir. Multiplexweise ausgetastetes Signal am Ausgangskontaktpunkt
275 der Multiplexstufe zu erhalten.
In der in Fig. 22 gezeigten Ausführungsform werden
die Ausgangssignale der Verzögerungsschaltungen 237, 239, 241, 243 und 245 der Multiplexstufe zugeführt, ohne
daß sie durch irgendein Glied laufen, so daß das Multiplex-ausgetastete Ausgangssignal kein intermittierendes
Signal mit Pausenperioden Td ist. Um ein intermittierendes Signal, das nur während der T"r-Periode
existiert, von dem Ausgangskontaktpunkt 275 abzuleiten, wird hierauf ein Tastsignal GTC zu der
Multiplexstufe 273 geführt, so daß das Multiplex-ausgetastete Signal nur während der 7"c-Perioden hindurchgeht.
In der obigen Ausführungsform besitzt das so Multiplex-ausgetastete Signal ein Verhältnis von 5 :2
zwischen der Signalperiode und der Pausenperiode, aber die Aufgabe der Erfindung kann in jedem Fall, in
dem ein ganzzahliges Verhältnis zwischen der Signalperiode Tc und der Pausenperiode Td gewünscht wird,
erreicht werden durch Bestimmung der Verzögerungszeiten der Verzögerungsschaltungen und der Impulsbreiten
derTastimpuise.
Wenn das Verhältnis zwischen den Zeitlängen von Signal- und Pausenperioden als m :n gewählt wird (m
und π sind positive ganze Zahlen), dann ist der Betrag
des kombinierten Signals wie S"j. S"J+t, ... für die
Sigr.alzwischenschaltung n/m, so daß durch Bestimmung von /= km (worin / die Zahl der Originalsignale
und k eine ganze Zahl ist) diese Originalsignale wirksam in Multiplexweise in die neuen Kanäle ausgetastet
werden können ohne jede Le™rperiode. Die Zahl Cder Signale, die durch die Multiplexstufe 273 auszutasten ist.
wird gegeben durch die folgende Gleichung:
V ft/
worin
k = —
m
In allen bereits beschriebenen Ausführungsformen werden die zwei Kanäle der PCM-Zeitmultiplexsignale
von vielen Kanälen der Originaltonsignale erhalten und
nach diesem PCM-Zeitmultiplexprozeß wird die Erfindung
auf die PCM-Zeitmultiplexsignale angewandt.
Im folgenden wird ein anderes Verfahren der Multiplexaustastung erläutert. Gemäß diesem Verfahren
wird das PCM-Signal in viele Gruppen von acht Impulsen unterteilt, oa der ausgetastete Wert durch acht
Bits quantisiert ist (d. h. 28 = 256 Niveaus). Da die acht
Impulse ein Wort zusammensetzen, wird in diesem Verfahren das PCM-Signal mit einer Worteinheit
verarbeitet. Beispielsweise werden im Fall von drei PCM-Kanälen A. B. C die PCM-Signale durch eine
Worteinheit wiederholt wie A, B, C. A. B. C. ...
Zusätzlich wird vor der Multiplexaustastung die Impulswiederholungsfrequenz in Multiplexweise durch
drei Takte ausgetastet. Eine Ausführungsform dieser r, Frequenzmultiplikation und das Laufzeitdiagramm
darüber sind in den F i g. 23 und 24 gezeigt.
Die drei Kanäle der Signale A, Sund Cgelten jeweils fur acht-Bit-Schieberegister Hi, in und 2»\. Üiese
Signale werden in die entsprechenden Register durch >n ein Taktsignal CLK{ in Reihenweise eingeschrieben,
welches mit den Signalen A. öund C synchronisiert ist.
Die so eingeschriebenen Signale werden den folgenden Gliedern 283, 285 und 287 in Parallelweise zugeführt.
Wenn diese Einschreibungen vollständig sind, dann >> werden die Glieder 283, 285 und 287 durch einen ihnen
zugeführten Schaltimpuls SWP leitend, so daß die Ausgangssignale der Schieberegister weiteren Schieberegistern
289, 291 und 293 zugeführt werden. Die in diesen Schieberegistern 289, 291 und 293 gespeicherten jo
Signale werden in Reihenweise durch drei Arten von Taktimpulsen CLK2, CLK1 und. CLKa ausgelesen, die
den weiteren Schieberegistern zugeführt werden. Die Frequenzen dieser Taktimpulse sind um das Dreifache
höher als die des Taktimpulses CLK\, und diese Impulse a
werden miteinander durch acht Bits geschoben, wie es in F i g. 24 gezeigt ist. Die so ausgelesenen Signale werden
durch ein ODER-Glied 295 kombiniert, so daß eine Impulsfolge erzeugt wird, wie sie in Fig. 24 gezeigt ist.
Die Impulsanordnung des tatsächlichen Ausgangs- -in signals ist in F i g. 25 gezeigt. Die Impulswiederholungsfrequenz
dieses Ausgangssignales von dem ODER-Glied 295 beträgt 12,852 MHz, gleich der Frequenz von
Fig. 10.
In beiden Fällen von Fi g. 10 oder 25 wird der Impuls
in einer binären Form vorgesehen, so daß die Impulswiederholungsfrequenz höher wird und das
Übertragungsfrequenzband breiter wird, da die zu übertragende Information anwächst. Dementsprechend
w'rd die binäre Impulsform auf das Fernsehfunksystem nicht zweckmüßig angewendet, bei dem das Sendefrequenzband
auf einen bestimmten Wert begrenzt ist. Im Hinblick darauf kann zur Verbesserung der zu
übertragenden Informationsmenge das Mehrniveau-Impulsübertragungssystem
angewendet werden. Im Fall eines Vierniveau-Impulses kann die Impulswiederholungsfrequenz
auf eine Hälfte von 12,852 MHz, d. h. auf
6,426 MHz vermindert werden.
Zur Bildung des Vier-Niveauimpulses werden zwei kontinuierliche Binärimpulsfolgen oder zwei unabhän- &o
gig gebildete Binärimpulsfolgen passend kombiniert In den Fig. 10 und 25 ist die Impulsfolge von 12,852 MHz
geformt worden, so daß die Impulse alternativ gewonnen werden können zur Kombination mit den
verbleibenden Impulsen. Dieses Verfahren kompliziert b5
jedoch die Prozesse zur Aufteilung und des Wieöerzusammensetzens
des schon Multiplexausgetasteten Signals, bestehend aus drei Originalsignalen.
Das Verfahren, in Hern die zwei Binärsignalfolgen von
6,426MHz unabhängig gebildet sind und in dem die Binärsignalfolgen kombiniert werden zur Bildung einer
Vier-Niveausignalfolge, hat vorteilhafte Wirkungen insofern, als die Impulsrate nicht hoch wird und eine
Schaltungsanordnung hoher Geschwindigkeit nicht erforderlich ist ohne Begrenzung der Schaltungseigenschaften.
Beispielsweise kann die Rate des Signales welches durch die Verzögerungsschaltungen 103 und
105 in Fig. 6 läuft, 4,284 MHz betragen. Da eine lange Verzögerungszeit für diese Verzögerungsschaltungen
verlangt wird, können ein Kristallaufzeitglied und ein
magnetostriktives Laufzeitglied als solche Verzögerungsschaltungen verwendet werden. Das Kristallaufzeitglied
ist jedoch wegen seiner Verzögerungszeit nicht ausreichend und das Magnetostriktionslaufzeitglied
ist wegen seiner Bandbreite nicht ausreichend. Zur Vermeidung dieser Nachteile ist das obige Verfahren,
bei dem zwei Folgen von b,42b MHz-Signaien gebildet
werden, vorzuziehen.
Eine Ausführungsform des Verfahrens wird im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 26 beschrieben,
die in F i g. 26 gezeigte Anordnung scheint die in F i g. 6 gezeigten Anordnungen zu haben. In dieser Ausführungsform
hat jedoch die PCM-Zeitmultiplex-Verarbeitungsstufe nicht 50 sondern 25 Eingänge, und es sind vier
PCM-Zeitmultiplex-Verarbeitungsstufen vorhanden.
In Fig. 26 bezeichnen die Bezugszeichen 297, 299, 301 und 303 die oben genannten PCM-Zeitmultiplex-Verarbeitungsstufen.
Im Fall einer Acht-Bit-Feldsynchronisation in der PCM-Zeitmultiplex-Verarbeitungsstufe
beträgt die Frequenz des Ausgangs-PCM-Zeitmultiplexsignals 2,184 MHz. Die PCM-Zeitmultiplex-Verarbeitungsstufen
297 und 299 und 301 und 303 entsprechen den Verarbeitungsstufen 91 und 93. Die Ausgangssignale
dieser Verarbeitungsstufen 297, 299, 301 und 303 werden den UND-Gliedern 305,307;309,311; 313,315;
317,319 zugeführt. Die Ausgangssignale der UND-Glieder 305, 311, 313 und 319 werden jeweils den
Verzögerungsschaltungen 321, 323, 325 und 327 zugeführt. Die Verzögerungsschaltungen 321 L.id 325
besitzen eine Verzögerungszeit von 2F und die Verzögerungsschaltungen 323 und 327 eine solche von
IF. Die Ausgangssignale der Glieder 307 und 309 werden einer Mischschaltung 329 und die Ausgangssignale
der Glieder 315 und 317 einer Mischschaltung 331 zugeleitet. Folglich werden sechs Kanäle von
Signalen A, B, C, D, E und F von den Verzögerungsschaltungen 321, 323, 325 und 327 und den Mischschaltungen
329 und 331 erhalten. Da die Frequenz der durch die Verzögerungsschaltungen hindurchgehenden Impulse
2,185 MHz beträgt, kann das obige Magnetostriktionslaufzeitglied
für diese Verzögerungsschaltungen verwendet werden.
Die Signale A, B und Cund D. Fund Fwerden jeweils
in Zeitmultiplexweise durch Zeitmultiplexstufen 333 und 335 ausgetastet, so daß zwei Reihen G und H binärer
Impulse von 6,552 MHz von den Multiplexstufen 335
und 335 erzeugt werden. Diese zwei Impulsreihen G und H werden einem Zwei-Vier-Niveaukonverter 337
zugeführt, in dem diese Impulse kombiniert werden zur
Bildung von Vier-Niveauimpulsen. Die Impulsanordnung dieser Impulsreihen G und H ist ähnlich der von
denen in den Fig. 10 und 25 mit Ausnahme des Unterschiedes der !mpulswiederhoiungsfrequenz und
der Zahlen der Tonsignalkanäle.
Der Vier-Niveauimpuls kann leicht nach einem bekannten Verfahren erzeugt werden, bei dem einer der
zwei synchronisierten Impulse relativ zu dem anderen
bezüglich seiner Amplitude verdoppelt wird und dann 4er so verstärkte Impuls und der andere Impuls addiert
werden.
Zusätzlich zur Übertragung des Tonsignals nach dem Impulskodemodulieren desselben können in Wechselbeziehung
stehende Signale in der Umgebung desselben Taktes gesammelt werden durch geeignete Wahl der
Kanalanordnung, der Signalverteilung bei Umwandlung des Zwei-Niveausignals in das Vier-Niveausignal usw.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf F i g. 27 die
abgewandelte Ausführungsform des obigen Falles erläutert. Im allgemeinen sind zur Bildung eines
PCM-Feldes zwei Verfahren zur Anordnung von PCM-Wörtern innerhalb eines PCM-Feldes bekannt
Eines ist ein Verfahren, in dem PCM-Signale pro Worteinheit in Multiplexweise ausgetastet werden, wie
es in Fig. 27a gezeigt ist, und das andere ist ein Verfahren, in dem PCfvi-Signaie pro Biteinheit in
Multiplexweise ausgetastet werden, wie es in Fig. 27b
gezeigt ist. Sind zwei PCM-Eingangskanäle der Signale
vorhanden, wie es in den Fig.27a und 27b gezeigt ist,
dann nehmen entsprechend dem ersteren Verfahren der Worteinheit-Multiplexaustastung die einem PCM-Wort
entsprechenden Ziffernimpulse, die von Ziffer © zu Ziffer© einen Zeitschlitz ein, wie es in F i g. 27c gezeigt
ist, während nach dem letzteren Verfahren der Biteinheit-Multiplexaustastung die Ziffern derselben
Ordnung entsprechender PCM-Wt-.Uer in der Folge der
PCM-Wörter angeordnet sind, wie © des Kanals 1 und ©des Kanals 2,©des Kanals 1 und® des Kanals 2
usw, wie es in F i g. 27d gezeigt ist.
Fig. 27c und 27d zeigen den Fall der Zwei-Niveau-PCM,
während sonst zur Bildung der Vier-Niveau-PCM das Problem, die Obereinstimmung zwischen den Vier-
und Zwei-Niveausignalen herzusiellen, auftritt. In solcher Vier-Niveau-PCM kann das Vier-Niveausignal
durch Kombination zweier unabhängiger binärer Signale gebildet werden. Es besteht jedoch der Nachteil,
daß der in einem Impulssignal auftretende Fehler einen schlechten Einfluß auf die zwei Vier-Niveausignale, die
so gebildet werden, ausüben kann.
Der obige Nachteil wird durch das im folgenden beschriebene verbesserte Übertragungssystem beseitigt.
Wie es in Fi g. 5d gezeigt wird, wird zusätzlich der
erstere Halbteil a\.2 (in der folgenden Erläuterung als ßi
bezeichnendes Signals öumVis see verzögert, um nach
dem Signal A angeschlossen zu werden, und der letztere Halbteil a'2-2 (der in der folgenden Beschreibung als B1
bezeichnet wird) des Signals B wird um '/30 see
verzögert, um nach dem Signal C angeschlossen zu werden. Da diese Signalteile B\ und Bi wie dasselbe
Signal B übertragen werden, ist es erforderlich, sie
voneinander zu unterscheiden.
Die Bildung des Signals B ist nicht auf das in F i g. 5
gezeigte beschränkt Beispielsweise kann die Impulsdichte (d. h. Impulsfrequenz) dieser Signalteile S1 und Bi
gieich der Hälfte der Impulsdichte des in Fig.5
gezeigten Falles gewählt werden, und der Impuls a'2-2 des Signalteiles Bi kann zwischen die impulse a'1-2 des
Signalteiles B\ zwischengeschaltet werden. In einem solchen Fall können jedoch die Signalteile B1 und B2
nicht klar unterschieden werden, und beim Empfang dieser Signale ist es notwendig, die empfangenen
Signale auf einer Zeitachse auseinanderzuziehen, um die Originalimpulsdichte wieder herzustellen, so daß dieses
Verfahren der Impulszwischenschaltung nicht effektiv ist Im Gegensatz dazu kann gemäß dem Verfahren von
F i g. 5 deshalb, weil die Periode des Tonfeldes /tFgleich
den zwei Perioden des Bildfeldes VF, ist, die Periode des Bildfeldes VFaIs Takt für die Unterscheidung der zwei
Signalteile B\ und B2 durch Verwendung des -Minieren
Zeitpunktes der AF-Periode benutzt werden.
Deshalb ist es für die Kanalauswalil erwünscht, doB
die PCM-Kanalwörter, die zu einem Tonsignal in Bezug stehen, ihre Position aufrecht erhalten, um an einer
in gleichen Taktstelle oder in der Nähe derselben angesammelt zu werden, selbst wenn die PCM-Kanalwörter
in Multiplexweise ausgetastet werden. So werden gemäß der Ausführungsform der Erfindung die
Wörter innerhalb des PCM-Feldes als Worteinheit in Multiplexweise ausgetastet, wie es in Fig. 27c gezeigt
ist und nicht durch eine Worteinheit von Fi g. 27d. Zur
Bildung des Vier-Niveausignals wird diese Multiplexausgetastete Worteinheit in einer modifizierten Weise
verarbeitet. Beispielsweise wird ein Worisigna!, das aus
den acht Ziffern zusammengesetzt ist in zwei Gruppen von vier Ziffern unterteilt, die als zwei binäre
Signalreihen so kombiniert werden, daß sie ein Vier-Niveausignal bilden. Durch diese Verarbeitung
werden die Worttakte enger aneinander gesammelt, so daß das impulsrauschen (pulsive noise), das in ein Wort
gemischt ist, keinen Einfluß auf die anderen Wörter besitzt. Als Folge davon wird die Zahl der Wortfehler
vermindert und zusätzlich im Fall des Vorhandenseins eines Kodierfehlers der Einfluß dieses Fehlers auf dieses
selbe Wort begrenzt so daß keine Wechselwirkung zwischen den PCM-Kanälen auftritt
Bei der Zwei-Vier-Niveauumwandlung wird es bevorzugt, den Gray-Kode zu verwenden, um einen der
Binärkodes in richtiger Weise selbst dann zu empfan-
j5 gen, wenn der Kodefehler des Vier-N:veausignals
auftritt Die Zahl der Ziffern in einem Wort wird als gerade Ziffer gewählt Die ungeraden Ziffern bilden die
2'-Ziffer des Gray-Kode, und die geraden Ziffern bilden die 2°-Ziffer. In diesem Fall rr'cht ein Speichel, der nur
ein Bit speichern kann, zur Zwei-vier-Niveauumwandlung zur Verarbeitung des Tonsignals in Realzeit aus.
Dementsprechend wird die Bitanordnung innerhalb eines Wortes vorzugsweise in der in Fig.28 gezf'gten
Weise bestimmt.
Auf der Basis des obigen Prinzips werden die Signale A, B und C von F i g. 5 in Zeitmuliplexweise in der Form
des PCM-Signals ausgetastet.
Nimmt man an, daß die Signale A und Centsprechend
der Zeitlänge der Signalperiode ein Realsignal R sind und daß das Signal B entsprechend der Zeitlänge der
Pausenperiode ein Speichersignal M ist, dann kann das Speichersignal Mohne jede Abwandlung der Form des
Originalsignals allein durch Austastmittel geformt werden, in denen die Signalteile B\ und Bi von '/» see
um '/30 see verzögert werden, so daß diese verzögerten
Signale kombiniert werden können. Alternativ dazu kann aber auch jedes andere Verfahren für die Bildung
des Speichersignals M verwendet werden. Beispielsweise können die Signalteile B\ und B2 alternativ in
Zeitmultiplexweise pro Wort- oder Biteinheit ausgetastet
werden. In diesem Fall scheint die Wort- oder Bitrate des Signalteiles Bx oder B2 die Hälfte der
Originalrate zu werden, so daß es notwendig wird, die
Wort- oder Bitrate des empfangenen Signals umzuwandein und so die Origmalrate zu reproduzieren.
Wird im Gegensatz dazu das Signal durch jede ■/30-sec-Periode verarbeitet, dann kann das empfangene
Signal einfach unterteilt werden in die Signalteile B\ und
B2, und es kann auch die Speicherzeit (welches die
Verzögeningszeit für das Zwischenschalten des Tonsignals entsprechend der Dauer der Bildsignalperiode
ist) des Speichersignals Mleicht bestimmt werden.
Zu diesem Zweck wird die Signalübertragungsperiode
AF des Tonsignals in zwei Teile AyF und AzF
unterteilt. Der Signalteii B\ ist in dem ersteren Halbteil
Λι F der Tonperiode AF enthalten, da dieser Signalteil
B\ zu dem Signa] A gehört Der Signalteii B2, der zu dem
Signal Cin Bezug steht, ist in dem letzteren Halbteil A2F
der Tonperiode AFenthalten.
Bei einer Zeitmultiplexaustastung dieser Signale A, B
und C ist es leicht, einen PCM-Kanal zu wählen, wenn
die Real- und Speichersignale R und M desselben Tonsignals benachbart angeordnet werden, so daß die
Signale A und B\ und B2 und C aneinandergrenzenden
Wörtern zugeteilt werden. Da die Signalteile Bi und B2
den Signalinhalt in derselben Taktzeit haben, folgen die
Wörter tatsächlich in der Reihenfolge von A, B, und C,
und die so gebildeten Wörter werden aufeinanderfolgend wiederholt, wie es in F i g. 28 gezeigt ist.
Damit der Empfangskanal ausgewählt werden kann, wird der Tastimpuls in einer Weise gebildet, daß die
Periode der Signale A und ßoder Bund Cerhaiten wird.
Folglich wird das Signal B immer zusammen mit dem Signal A oder C ausgetastet, so daß die Formation der
Wortaustastung vereinfacht werden kann, weil es ausreicht, nur zwischen den ersteren und den letzteren
Hälften von '/» see zu unterscheiden.
Eine Ausführungsform der Vorrichtung zur Verarbeitung
des oben beschriebenen Signals ist in Fig.30 gezeigt In Fi g. 30 sind die Eingangstonsignale St-Si«
in zwei Gruppen von ungeraden und geraden Ziffernsignalen unterteilt Die zwei Gruppen der
Toneingänge Sj1 S* .... 5»; S2, St,..., St« werden
jeweils PCM-Zeitmultiplex-Verarbeitungsstufen 339
und 341 zugeführt Die PCM-Multiplex-ausgetasteten
Ausgangssignale dieser Verarbeitungsstufen 339 und 341 werden UND-Gliedern 343, 345, 347 und 349
zugeführt Das Ausgangssignal des Gliedes 343 wird um '/i5sec durch eine Verzögerungsschaltung 351 verzögert, die Ausgangssignale der Glieder 345 und 347
werden durch eine Mischschaltung 353 kombiniert und das Ausgangssignal des Gliedes 349 wird um eine
Vm see durch eine Verzögerungsschaltung 355 verzögert Die Ausgangssignale dieser Schaltungen 351, 353
und 355 werden als die Signale A, B und C Schieberegistern 357, 359 und 361 zugeführt Die
detaillierte Beschreibung der Anordnung und des Betriebes der in F i g. 30 gezeigten Vorrichtung ist ganz
ähnlich derjenigen, die im Zusammenhang mit den F i g. 5 und 27 erfolgt ist
Um die Signale A, B und C in der Form von F i g. 28
anzuordnen, werden die Signale A, B und C den Schieberegistern 357, 159 und 361 in Reihenform
zugeführt. Die parallelen Ausgangssignale dieser Schieberegister werden zu Schieberegisterpaaren 363, 365;
367, 369; 371, 373 durch Glieder 375, 377 und 379 geführt. Diese Glieder 375, 377 und 379 dienen der
Trennung der Bits innerhalb eines Wortes nach ungeraden und geraden Ziffernbits. Beispielsweise
werden die Bits ungerader Zahlen der Signale A, B und C jeweils den Schieberegistern 363, 367 und 371
zugeführt und die Bits der geraden Zahlen dieser Signale jeweils den Schieberegistern 365, 369 und 373.
Der Ubertragungstakt kann hier für jedes Schieberegister mit jedem anderen zusammenfallen oder kann so
verschoben sein, daß die gleiche Zcitabgleichung
vorhanden ist
Wenn der Inhalt der Schieberegister ausgelesen wird,
dann wird der Inhalt der beiden Schieberegister 363 und 365 durch einen Taktimpuls CLK-A simultan ausgelesen,
der Inhalt der beiden Schieberegister 367 und 369 wird durch einen Taktimpuls CLK-B und der Inhalt der
beiden Schieberegister 371 und 373 durch einen Taktimpuls CLK-C simultan ausgelesen. Die so
ausgelesenen Ausgangssignale von den Schieberegistem
363, 367 und 371 werden einem ODER-Glied 381 zugeführt, und die Ausgangssignale der übrigen
Schieberegister 365, 369 und 373 werden einem ODER-Glied 383 zugeführt Die ODER-Ausgangssigna-Ie
t/und L liegen an den Ausgängen der ODER-Glieder
is 381 und 383.
Fig.31a, 31b und 31c zeigen jeweils die Takte der Signale A, B und C, die gleichzeitig synchron auftreten
und die den Schieberegistern 357,359 und 361 zugeführt werden. Fig.3Id zeigt den Tastimpuls, der den
Schieberegistern zugeführt wird, und Fig.3Ie, 31 f und
31g zeigen die Zeiten der verschiedenen Taktimpulse CLK-A. CLK-B und CLK-C, die an verschiedenen
Momenten auftreten und die Taktperiode von jedem Taktimpuls beträgt zwei Drittel der Signale A, ßund C
die in den Schieberegistern 357,359 und 361 gespeichert werden.
Folglich werden die Signale, wie es in F i g. 29 gezeigt ist in der Reihenfolge von A, B\, C A, B\, C,... in der
ersteren Halbperiode A\F des Tonsignals und in der Reihenfolge von A, B2, Q A, B2, C,... in der letzteren
Halbperiode A2Fdes Tonsignals angeordnet Das heißt
in der Form von Real- und Speichersignalen R und M »,erden die Signale durch die Folge von R, M, R, R, M,
R,... in jeder dieser Halbperioden angeordnet Wie aus der obigen Erläuterung klar ist, sind das Speichersignal
Min der ersteren Halbperiode AiFdes Tonsignales und
das Realsignal R, das um einen Zeitschlitz dem Speichersignal M relativ vorhergeht in demselben
Kanal enthalten und das Speichersignal M in der letzteren Halbperiode A2F des Tonsignals und das
Realsignal R nach einem Zeitschlitz relativ zu dem Speichersignal M in demselben Kanal enthalten, so daß
am empfängerseitigen Ende die Schaltungsanordnung, die Verzögerungs- und Austastschaltungen hat, um die
empfangenen Signale zu trennen und sie rückzuordnen, einfacher hergestellt werden kann.
Die ungeraden Bits U und die geraden Bits L des entsprechenden Wortes in jedem Tonsignal werden von
den ODER-Gliedern 381 und 383 erhalten. Die beiden Ausgangssignale U und L dieser ODER-Glieder werden
einem Vier-Zwei-Niveauurnwandler 385 zugeführt zur Bildung des Vier-Niveausignals durch Kombination
dieser Signale U und L, wie es bereits in den F i g. 28c,
28d und 28e gezeigt worden ist. Das Vier-Niveau-PCM-Ausgangssignal
wird von einem Ausgangskontaktpunkt 387 des Zwei-Vier-Niveauumwandlers 385 abgenommen.
Die Zwei-Vier-Niveauumwandlung wird durch den Umwandler 385 in der folgenden Weise vorgenommen:
Zuerst werden die Eingangssignale U und L in ein
μ Digitalsignal vom Gray-Binärkode von dem Eingangsdigitalsignal
des üblichen Binärkodes (natural binary code) umgewandelt, als zweites wird das Digitalsignal
des Gray-Binärkode in ein Vier-Niveausignal umgewandelt. Die logische Umwandlung der Signale U und L
(,5 wird durch die folgende Gleichung beschrieben:
X = U, und
V = U- L+U- L
Der Binärkode nach dieser Umwandlung wird ausgedrückt als (X, Y).
Eine Ausführungsform des Umwandlers 385 ist in Fig.32 gezeigt. Die Bezugszeichen 389 und 391
bezeichnen Eingangskontaktpunkte, denen die Signale t/und L jeweils zugeführt werden. 393 ist ein exklusives
ODER-Glied. Transistoren 395 und 397 bilden einen Stromaddierer. Die Emitter dieser Transistoren sind mit
Widerständen 399 und 401 verbunden. Der Widerstandswert des Widerstandes 401 ist gleich dem
Zweifachen desjenigen des Widerstandes 399. Die Kollektoren dieser Transistoren sind gemeinsam mit
einer Spannungsquelle + Vüber einen Kollektorwiderstand
403 verbunden. Die Basen der Transistoren 395 und 397 sind jeweils mit dem Eingangskontaktpunkt 389
und dem Ausgangskontaktpunkt des exklusiven ODER-Gliedes 393 verbunden. Die Kollektoren der Transistoren
395 und 397 sind mit der Basis eines Augangstransistors 405 verbunden. Das Vier-Niveau-Ausgangssignal
wird an dem Ausgangskoniaktpunkt 407 erhalten, der
an dem Kollektor des Transistors 405 liegt. Der Emitter dieses Transistors ist mit der Spannungsqueüe ι '/über
einen Emixterwiderstand 409 verbunden.
Da der Widerstandswen des Widerstandes 401 gleich
dem Zweifachen desjenigen des Widerstandes 399 ist. ist der Strom, der durch den Kollektorwidersland 403 in
dem Fall fließt, daß die Eingangsspannungen der Transistoren 395 und 397 »1« und »0« sind, gleich dem
Zweifachen von dem für den Fall, daß die Eingangsspannungen der Transistoren 395 und 397 »0« und »I« sind.
Der so gebildete Umwandler 385 arbeitet in der folgenden Weise: Wenn die Eingangssignale U und L
»0« sind, dann sind die Spannungen, die den Basen der Transistoren 395 und 397 zugeführt werden, »0«, so daß
die an dem Ausgangskontaktpunkt 407 erzeugte Spannung »0« ist. Für den Fall, daß £/=»0« und L = »1«
ist, bleibt der Transistor 395 gesperrt, und der Transistor 397 ist leitend, weil das Ausgangssignal der exklusiven
ODER-Schaltung »I« ist, so daß die an dem Ausgangspunkt erhaltene Spannung 407 »1« ist. Im Fall
von U= »la und L = »0« sind die Transistoren 395 und 397 leitend, weil das Ausgangssignal der exklusiven
ODER-Schaltung »1« ist, so daß der durch den Widerstand 403 fließende Strom die Summe (»3«) des
Stromes (»1«) durch den Transistor 397 und des Stromes (»2«) durch den Transistor 395 ist. Folglich ist die an dem
Ausgangskontaktpunkt 407 erhaltene Spannung »3«. Wenn die Eingangssignale Uund L »1« sind, dann ist das
ίο Ausgangssignal des exklusiven ODER-Gliedes »0«, und
der Transistor 395 ist leitend, so daß der Strom durch den Widerstand 403 gleich dem Strom (»2«) durch den
Widerstand 395 isL Folglich ist die an dem Ausgangskontaktpunkt 407 erhaltene Spannung »2«.
ii Die Ausgangssignale des Umwandlers 385 werden in
der in der Tabelle gezeigten Weise aufsummiert.
| Eingang | Ausgang |
| U L | |
| I 1 | 2 |
| I 0 | 3 |
| 0 1 | 1 |
| 0 0 | 0 |
ii: In der obigen Ausführungsform wurde das Übertragungssystem
gemäß der Erfindung anhand der Übertragung stehender Bilder und seiner zugehörigen Töne in
Zeitmultiplexweise beschrieben. Das Übertragungssystem ist jedoch nicht auf ein solches Stehbild- und
η Tonübertragungssystem begrenzt und kann verwendet
werden für Fernsehbilder und Funkbildsignale oder verschiedene Signale wie Fernsteuerungssignale, Tonsign?le,
Bildfunksignale in der Form eines PCM-, PTM-, PWM-oder PAM-Signals.
Hierzu 24 HIaIl Zeichiuiimcn
Claims (9)
1. Signalübertragungssystem zur Übertragung einer Mehrzahl von Signalfolgen über einen
Übertragungsweg mit einer Mehrzahl von Kanälen, abwechselnd mit Pausen- und Signalperioden in
vorbestimmter Zeitfolge, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Senderseite
Austastmittel (G, Fig.6) zum Unterteilen jedes Signales der Mehrzahl von Signalfolgen (at, a2, F i g. 5c) in erste Signalteile (a\.\, h-i, F i g. 5c), deren Periode jeweils gleich der Signalperiode (2F, Fig.5a) ist, und in zweite Signalteile (β\.χ, a-i-i, F i g. 5c), deren Periode jeweils gleich der Pausenperiode (1F, F i g. 5a) ist. Verzögerungsmittel (103,105, F i g. 6) zur Verzögerung von einem der ersten und zweiten Signalteile,
Austastmittel (G, Fig.6) zum Unterteilen jedes Signales der Mehrzahl von Signalfolgen (at, a2, F i g. 5c) in erste Signalteile (a\.\, h-i, F i g. 5c), deren Periode jeweils gleich der Signalperiode (2F, Fig.5a) ist, und in zweite Signalteile (β\.χ, a-i-i, F i g. 5c), deren Periode jeweils gleich der Pausenperiode (1F, F i g. 5a) ist. Verzögerungsmittel (103,105, F i g. 6) zur Verzögerung von einem der ersten und zweiten Signalteile,
signalvereinigende Mittel (107, Fig.6) zur Bildung
einer zweiten Signalfolge (=8=2 Kanal (B) Fig.5c)
durch aufeinanderfolgendes Kombinieren von allein den zweiten Signalteilen (a\.2, a'2.2) der Mehrzahl
der Signalfolgen, und
Signalübertragungsmittel (109, Fig.6) zur Übertragung
einer ersten Signalfolge (* 1 Kanal (A) # 3
Kanal (C), Fig.5), die den erste,! Signalteilen (a\.\,
a2-i, F i g. 5) und den zweiten Signalfolgen (# 2 Kanal
(B), F i g. 5), die von den Signalvereinigungsmitteln (107, Fig.6) gebildet werden, entsprechen, über
verschiedene Kanäle, und ferner an der Empfänger- jo
seite
signalreproduzierende MIttel(13C, 137,139, Fig. 11)
zur Wiedergewinnung der ersten und zweiten
Signalfolgen von dem empfangene Signal.
Verzögerungsmittel (145,147, F i g. 11) zur Verzöge- j> rung von einer der ersten und zweiten Signalfolgen, und
Verzögerungsmittel (145,147, F i g. 11) zur Verzöge- j> rung von einer der ersten und zweiten Signalfolgen, und
signalkombinierende Mittel (143, Fig. 11) zur Vereinigung der verzögerten Signalfolgen von den
Verzögerungsmitteln mit dem anderen Signalteil vorgesehen sind.
2. Signalübertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender ferner eine
Signal-Multiplexstufe zur Multiplexaustastung der Mehrzahl von Signalfolgen besitzt zur Bildung einer 4-,
Mehrzahl von Signalen, deren Zahl dem Periodenverhältnis zwischen den Pausen- und Signalperioden
entspricht, und Mittel zur Zuführung des Ausgangssignals der Signal-Multiplexstufe zu den Austastmitteln
aufweist, wobei der Empfänger Austastmittel -,0 zum Auswählen einer über einen gewünschten
Kanal empfangenen Signalfolge besitzt.
3. Signalübertragungssystem nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender
erste Verzögerungsmittel (105, Fij,- 6) zur Verzöge- v,
rung des ersten Signaltcilcs (ih\. F i g. 1Jc) des ersten
Signalcs der Mehrzahl von Signalfolgen um eine
Verzögerungszeit, die gleich der Pausenperiode ist, zweite Verzögerungsmittel (103, F i g. 6) zur Verzögerung
des ersten Signalleiles des zweiten Signalcs wi
(π\.\, Fig. 5c) der Mehrzahl von Signalfolgen um eine Verzögerungszeit, die gleich dem Zweifachen
der Pausenperiode isl, und so weiter, und schließlich /i-tc (wobei /) eine positive ganze Zahl ist)
Verzögerungsmittel zur Verzögerung des ersten ι,·-, .Signalteiles des »-ten Signals der Mehrzahl von
Signalfolgcn um eine Ver/.ögeriingszeit, die gleich
dem «-fachen der Pausenperiode ist,
Mittel (107, Fig.6) zum aufeinanderfolgenden Kombinieren der zweiten Signalteile der n-Signalfolgen
zur Erzeugung zweiter Signalfolgen und Signalübertragungsmittel (109, Fig.6) mit einer
Mehrzahl von Kanälen zur getrennten Übertragung von η ersten Signalfolgen, die den jeweiligen ersten
Signalteilen entsprechen, mit den zweiten Signalfolgen über die jeweiligen Kanäle, wobei die signalreproduzierenden
Mittel die π ersten Signalfolgen und die zweiten Signalfolgen von dem empfangenen
Signal reproduzieren, und ferner der Empfänger
Austastmittel (139, Fig. 11) zum Unterteilen der zweiten Signalfolgen in η-Signale, die den zweiten Signalteilen entsprechen,
Austastmittel (139, Fig. 11) zum Unterteilen der zweiten Signalfolgen in η-Signale, die den zweiten Signalteilen entsprechen,
erste Verzögerungsmittel (145, Fig. 11) zur Verzögerung
des zweiten Signalteiles des ersten Signales um eine Verzögerungszeit, die gleich der Pausenperiode
ist, zweite Verzögerungsmittel (147, Fig. 11) zur Verzögerung des zweiten Signalteiles des
zweiten Signales um eine Verzögerungszeit, die gleich dem Zweifachen der Pausenperiode ist, usw.,
und schließlich n-te Verzögerungsmittel zur Verzögerung des zweiten Signalteiles des n-ten Signals um
eine Verzögerungszeit, die gleich dem /j-fachen der Pausenperiode ist, und signalvereinigende Mittel
(143, Fig. 11) zur Kombination der /Ken verzögerten
zweiten Signaheile von den Verzögerungsmitteln mit dem jeweiligen n-ten ersten Signalteil
aufweisen.
4. Signalübertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender
eine Zeitmultiplexaustastung (91, 93, Fig. 6) zur Erzeugung einer Mehrzahl Zeitmultiplexsignale, deren Zahl dem Periodenverhältnis zwischen den Pausen- und Signalperioden entspricht,
erste Verzögerungsmittel (105, F i g. 6) zur Verzögerung des ersten Signalteiles (ai.u Fig.6) des ersten Zeitmultiplexsignales um eine Verzögerungszeit, die gleich der Pausenperiode isi, zweke Verzögerungsmittel (103, Fig.6) zur Verzögerung des ersten Signalteiles (a\.\, Fig.6) des zweiten Zeitmultiplexsignales um eine Verzögerungszeit, die gleich dem Zweifachen der Pausenperiode ist, usw., und schließlich n-te (wobei η eine positive ganze Zahl ist) Verzögerungsmittel zur Verzögerung des ersten Signalteiles des /Men Zeitmultiplexsignales um eine Verzögerungszeit, die gleich dem n-fachen der Pausenpericde ist.
eine Zeitmultiplexaustastung (91, 93, Fig. 6) zur Erzeugung einer Mehrzahl Zeitmultiplexsignale, deren Zahl dem Periodenverhältnis zwischen den Pausen- und Signalperioden entspricht,
erste Verzögerungsmittel (105, F i g. 6) zur Verzögerung des ersten Signalteiles (ai.u Fig.6) des ersten Zeitmultiplexsignales um eine Verzögerungszeit, die gleich der Pausenperiode isi, zweke Verzögerungsmittel (103, Fig.6) zur Verzögerung des ersten Signalteiles (a\.\, Fig.6) des zweiten Zeitmultiplexsignales um eine Verzögerungszeit, die gleich dem Zweifachen der Pausenperiode ist, usw., und schließlich n-te (wobei η eine positive ganze Zahl ist) Verzögerungsmittel zur Verzögerung des ersten Signalteiles des /Men Zeitmultiplexsignales um eine Verzögerungszeit, die gleich dem n-fachen der Pausenpericde ist.
Mittel (107, Fig.6) zur Bildung einer zweiten
Signalfolge durch Kombinieren der zweiten Signalteile und
Signalübertragungsmittel (109, Fig. 6) mit einer Mehrzahl von Kanälen zur getrennten Übertragung
von η ersten Signalfolgen entsprechend den jeweiligen ersten Signaiteilen mit den zweiten
Signalfolgcn von den Vereinigungsmitteln durch jeden der verschiedenen Kanäle, aufweist,
und worin die signalreproduzierenden Mittel die /7 ersten Signalteile der n-Zeitmultiplexsignale und zweiten Signalfolgen reproduzieren, und
ferner der Empfänger Austastmittel (139, Fig. 12) zum Auswählen eines über einen gewünschten Kanal übertragenen Signales,
Verzögerungsmittel(145,147, Fig. 12)zur Verzögerung des /weiten Signalteiles in dem ausgewählten Signal um eine dem ausgewählten Kanal entsprechende Verzögerungszeit und
signalkomhinicrcndc Mittel (14.1, Fig. 12) zur
und worin die signalreproduzierenden Mittel die /7 ersten Signalteile der n-Zeitmultiplexsignale und zweiten Signalfolgen reproduzieren, und
ferner der Empfänger Austastmittel (139, Fig. 12) zum Auswählen eines über einen gewünschten Kanal übertragenen Signales,
Verzögerungsmittel(145,147, Fig. 12)zur Verzögerung des /weiten Signalteiles in dem ausgewählten Signal um eine dem ausgewählten Kanal entsprechende Verzögerungszeit und
signalkomhinicrcndc Mittel (14.1, Fig. 12) zur
Vereinigung des ersten Signalteiles in dem ausgewählten
Signal mit dem verzögerten zweiten Signalteil von den Verzögerungsmitteln aufweist.
5. Signalü'ucrtragungssytem nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Signalübertragungssystem eine Zeitmultiplexstufe (91, 93, Fi g. 6)
aufweist und die signalreproduzierenden Mittel die η ersten Signalteile der i7 in Zeitmultiplexweise
ausgetasteter. Signale und zweite Signalfolgen von dem empfangenen Zeitmultiplexsignal reproduzieren.
6. Signalübertragungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitmultiplexstufe
so zusammengesetzt "ist, daß sie impulskodemodulierte
Signale verarbeitet (Fig.8), und daß der Empfänger einen Digital-Analog-Umwandler (149,
Fig. i 1)zum Umwandeln des kombinierten Signales von den Signalvereinigungsmitteln in ein Analogsignal
aufweist
7. Signalübertragungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zeitmultiplexstufe (91, 93, Fig.6) jedes der
durch eine Mehrzahl von Kanälen übertragener Signale in Zeitmultiplexweise austastet zur Bildung
binärer PCM-Signale, von denen jedes mehrere aus den geraden Zahlen der Ziffern zusammengesetzte
Wörter hat,
und daß der Sender ferner Mittel (111, Fig.6) zur
Kombination benachbarter Ziffern von geraden und ungeraden Zahlen und zur Umwandlung des
kombinierten Signales in ein Vier-Niveau-PCM-Signal und Mittel zur Übertragung des Vier-Niveau-PCM-Signales
und der Empfänger Mittel (135, Fig. 11) zur Umwandlung des Vier-Niveau-PCM-Signales,
welches durch die Signalreproduktionsmittel reproduziert wird, in ein Zwei-Niveau-Binär-PCM-Signal
aufweist.
8. Signalübertragungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitmultiplexstufe
Mittel aul weist, die die ausgetasteten Signale der Multiplexstufe in einer solchen Weise anordnet
(Fig. 9), daß erste und zweite SignalteMo einander
benachbart sind.
9. Signalübertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl C der
Mehrzahl der Kanäle durch die folgende Gleichung bestimmt wird:
Applications Claiming Priority (3)
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|---|---|---|---|
| JP5098972A JPS5321247B2 (de) | 1972-05-23 | 1972-05-23 | |
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| JP5099172A JPS539689B2 (de) | 1972-05-23 | 1972-05-23 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2326367A1 DE2326367A1 (de) | 1973-12-20 |
| DE2326367B2 true DE2326367B2 (de) | 1979-05-17 |
| DE2326367C3 DE2326367C3 (de) | 1980-01-17 |
Family
ID=27294153
Family Applications (1)
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Country Status (2)
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Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |