DE19806028A1 - Vorrichtung zur Handhabung von Blattmaterial in einem Selbstbedienungsgerät - Google Patents

Vorrichtung zur Handhabung von Blattmaterial in einem Selbstbedienungsgerät

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Handhabung von Blattmaterial in einem Selbstbedienungsgerät entspre­ chend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine Vorrichtung der genannten Art mit mehreren Bankno­ tenbehältern ist aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 36 32 108 A1 bekannt. Darin ist vor jedem Banknotenbehäl­ ter eine Vereinzelungseinrichtung für in dem Banknotenbe­ hälter hintereinander in vertikaler Ausrichtung aufge­ stellte Banknotenbündel angeordnet. An die Rückseite der Stapel von Banknotenbündeln greift eine Andruckeinrich­ tung an, die den Stapel von Banknotenbündeln in Richtung der Vereinzelungseinrichtung vorbelastet. Die Vereinze­ lungseinrichtung umfaßt ein Übergabestück, das zum Zweck einer Bündelentnahme an der Unterseite des vordersten Banknotenbündels angreift und es anhebt, bis es unter der Wirkung der Andruckeinrichtung über die Vorderwand des Banknotenbehälters kippt und in seiner gekippten Lage auf einer Bündelstütze zu liegen kommt. Darauf wird die Bün­ delstütze durch Herunterfahren des Lifts abgesenkt, bis das Banknotenbündel auf einer schrägen Ebene in den Auf­ nahmebehälter gleitet. Nun fährt der Lift in entgegenge­ setzter Richtung bis zum nächsten Banknotenbehälter. Der zuvor beschriebene Vorgang wird von unten nach oben bei jedem Banknotenbehälter wiederholt, bis der Lift die Be­ reitstellungsposition erreicht hat.
Bei der bekannten Anordnung liegen die den Banknotenbe­ hältern entnommenen Banknotenbündel ungeordnet in dem Aufnahmebehälter. Dies mag für die Bereitstellung von Banknotenbündeln zu deren manueller Entnahme aus einer nach oben offenen Entnahmemulde genügen. Will man jedoch ein einzelnes Blatt in der beschriebenen Weise aus einer Blattabgabeeinrichtung in den Aufnahmebehälter befördern, so greift beim freiem Fall des Blattes der Luftwiderstand oder auch unvermeidliche Luftströmungen an diesem an. Das Blatt wird in einem Taumelflug nach unten sinken und un­ ter ungünstigen Umständen an dem Aufnahmebehälter vorbei fallen. Mehrere nacheinander in den Aufnahmebehälter be­ förderte Blätter können darin völlig chaotisch angeordnet sein.
Die Anordnung nach dem genannten Stand der Technik ist nur für einen unidirektionalen Transport hin zu einem Entnahmefach geeignet. Es ist damit nicht möglich, Blatt­ material von einer Annahmeöffnung zu einem Ablagebehälter zu transportieren und darin geordnet abzulegen. Es ist auch nicht vorgesehen, zur Entnahme bereitgestelltes, aber nicht entnommenes Blattmaterial wieder zurückzuzie­ hen und geordnet abzulegen.
In der WO 96/26504 Al ist eine Vorrichtung zur gesicher­ ten Ablage und Ausgabe von Banknoten beschrieben, deren Oberteil neben anderem getrennte Aus- und Eingabemulden für Banknoten und eine Ausgabeeinheit für Belege enthält. Viele Geräteöffnung erschweren besonders ungeübten Benut­ zern die Bedienung der Vorrichtung und bedingen verschie­ dene Transportwege innerhalb der Vorrichtung. Außerdem wird eine solche Vorrichtung um so anfälliger gegen Van­ dalismus und absichtliche Fehlbedienung, je mehr Geräte­ öffnungen vorhanden sind.
Aus der DE 44 12 554 AI ist ein Hochregallager mit einer automatischen Beschickungs- und Entnahmevorrichtung be­ kannt. Diese ist nicht zur geordneten Abnahme und Ablage von Blattmaterial aus bzw. in einzelnen Behältern geeig­ net.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Hand­ habung von Blattmaterial in einem Selbstbedienungsgerät anzugeben, die zur Abgabe von Blattmaterial sowie zur Entgegennahme und/oder Zurücknahme und geordneten Ablage von Blattmaterial geeignet ist.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 ge­ löst.
Die Erfindung geht von der Überlegung aus, daß man bei einem Selbstbedienungsgerät mit einer einzigen Geräteöff­ nung für alle Eingabe- und Ausgabevorgänge auskommt, wenn in dem Gerät ein Mehrkoordinatenförderer vorgesehen wird, der eine für die Aufnahme und den geordneten Weitertrans­ port des Blattmaterials geeignete Transporteinrichtung umfaßt. Dieser kann eine Vielzahl von Abgabe- und/oder Annahmeeinrichtungen für Blattmaterial bedienen, die in seinem Zugriffsbereich neben- und/oder übereinander ange­ ordnet sind.
Die Transporteinrichtung kann mit Hilfe des Mehrkoordina­ tenförderers zwischen den Abgabe- und/oder Annahme­ einrichtungen und wenigstens einer eine Wand des Selbst­ bedienungsgerätes durchsetzenden Ausgabeöffnung, einer Eingabeöffnung oder einer kombinierten Ein-/Ausgabe­ öffnung verfahren werden und dort Blattmaterial aufnehmen und abgeben, wenn die Transporteinrichtung vor einer Ab­ gabeeinrichtung oder einer Ausgabeöffnung in einen für Blattmaterial aufnahmebereiten Zustand gebracht wird.
Vorzugsweise enthält die Transporteinrichtung ein Paar jeweils zwischen Transportrollen ausgespannter motorisch in zwei Richtungen antreibbarer Transportriemen, wobei der obere Trum des ersten Transportriemens horizontal ausgespannt ist und der zweite Transportriemen derart an­ geordnet ist, daß dessen einer Trum zwischen einer an dem oberen Trum des ersten Transportriemens anliegenden und einer von diesem abgehobenen Stellung verstellbar ist.
Zum Aufnehmen von Blattmaterial werden die beiden einan­ der zugewandten Riementrums zueinander auf Abstand ge­ bracht, so daß die Abgabeeinrichtung, der die Transport­ einrichtung gegenübersteht, das Blattmaterial auf dem un­ teren Transportriemen ablegen, z. B. auf diesen aufschie­ den kann.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Transporteinrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß die Bewegungsrichtung des von einer Abgabeeinrichtung oder einer Eingabeöffnung an die Transporteinrichtung zu übergebenden Blattmaterials mit der Erstreckungsrichtung des oberen Trum des ersten Transportriemens übereinstimmt. Die Beibehaltung der Be­ wegungsrichtung des Blattmaterials ermöglicht einen be­ sonders einfachen Aufbau der Abstandsverstellung für die oben genannten Riementrums: Der obere Transportriemen ist um seine von der Abgabeeinrichtung bzw. Eingabeöffnung weiter entfernte Transportrolle schwenkbar. Die Berüh­ rungslinie zwischen den Riementrums des oberen und des unteren Transportriemens bildet zugleich einen Anschlag für das in die Transporteinrichtung beförderte Blattmate­ rial, so daß nacheinander in die Transporteinrichtung transportierte Blätter ordentlich übereinander zu liegen kommen.
Bei einer alternativen Ausführungsform der Transportein­ richtung ist der untere Trum des oberen Transportriemens parallel zu sich selbst verstellbar. Dadurch ist es mög­ lich, Blattmaterial von einer Seite her, also quer zur Erstreckungsrichtung der Transportriemen in die Trans­ portrichtung zu befördern. Nur die Bewegungsrichtung des von der Transporteinrichtung abzugebenden Blattmaterials stimmt dann noch mit der Erstreckungsrichtung der Trans­ portriemens überein. Diese Ausführungsform ermöglicht beispielsweise die Anordnung einer Ausgabeöffnung in ei­ ner quer zur Vorderfläche einer Abgabeeinrichtung stehen­ den Gerätewand.
Die Abgabeeinrichtung kann ein Banknotenmagazin mit einer Vereinzelungseinrichtung für Banknoten oder Banknotenbün­ del, eine Scheckformular-Ausgabeeinrichtung oder ein Be­ legdrucker, insbesondere Kontoauszugdrucker sein.
Die Annahmeeinrichtung ist beispielsweise ein Speicherbe­ hälter für Banknoten und/oder Banknotenbündel und/oder Schecks.
Die vorliegende Erfindung erlaubt auch eine kombinierte Ein-/Ausgabeeinrichtung mit einem Banknotenspeicher für die Annahme und Ausgabe von Banknoten oder Banknotenbün­ deln, der beispielsweise ein Wickelspeicher ist.
Eine kombinierte Ein-/Abgabeeinrichtung kann auch eine Prüfeinrichtung für die Annahme und Echtheitsprüfung von Banknoten und/oder Schecks sein. In Fortbildung einer solchen Anordnung können die Banknoten bzw. Schecks nach Durchlaufen der Prüfeinrichtung von dieser in die Trans­ porteinrichtung zurückgegeben und von letzterer zu einer anderen Annahmeeinrichtung oder zu einer Ausgabeöffnung transportiert werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, welche in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt
Fig. 1 das Innere eines Selbstbedienungsgerätes mit einer Vorrichtung zur Handhabung von Blattmate­ rial in schematischer Darstellung,
Fig. 2 eine Transporteinrichtung für Blattmaterial.
In Fig. 1 ist das Innere eines Selbstbedienungsgerätes 10 mit einer Vorrichtung 12 zur Handhabung von Blattmaterial schematisch dargestellt. Die Vorrichtung 12 umfaßt einen regalartigen Aufnahmerahmen 14, in dem neben- und über­ einander verschiedene Blattmaterial oder Blattmaterial­ bündel abgebende und/oder vereinnahmende Module 16 ange­ ordnet sind. Die Module 16 tragen in ihrer Vorderwand 18 eine Durchtrittsöffnung 20 für Blattmaterial. Vor den Vorderwänden 18 der Module 16 ist ein Mehrkoordinatenför­ derer 22 angeordnet.
Der Mehrkoordinatenförderer 22 umfaßt zwei parallel zu­ einander an den vorderen Seitenkanten des Aufnahmerahmens 14 angeordnete, zwischen zwei Zahnriemenrädern 24, 26 vertikal ausgespannte, von einem beiden gemeinsamen er­ sten Motor 30 angetriebene endlose Zahnriemen 28. An de­ ren einem Trum 32 ist jeweils eine Flanschplatte 34 befe­ stigt, in denen eine von einem zweiten Motor 36 antreib­ bare Gewindespindel 38 drehbar gelagert ist. Die Gewinde­ spindel 38 trägt eine Transporteinrichtung 40 für Blatt­ material, die an Hand der Fig. 2 noch beschrieben wird. Die Transporteinrichtung 40 ist also in horizontaler und vertikaler Richtung vor den Vorderwänden 18 der Module 16 verschieblich.
Parallel zu den Vorderwänden 18 der Module 16 ist eine Wand 42 des Selbstbedienungsgerätes 10 mit Abstand ange­ ordnet. Diese ist der besseren Anschaulichkeit wegen zur Seite geklappt dargestellt, so daß deren in das Innere des Selbstbedienungsgerätes 10 weisende Fläche zu sehen ist. In die Wand 42 ist eine Ein-/Ausgabeöffnung 44 für Blattmaterial eingelassen.
Nachfolgend wird an Hand der Fig. 2 der Aufbau der Trans­ porteinrichtung 40 näher erläutert. Diese umfaßt eine Wanne 46 mit einem Boden 48. Parallel zu letzterem er­ streckt sich ein erster Transportriemen 50 zwischen einer ersten Transportrolle 52 und einer zweiten Transportrolle 54. Die Achsen der Transportrollen 52, 54 liegen parallel zu der Gewindespindel 38. Die erste Transportrolle 52 ist der Vorderseite des Aufnahmerahmens 14 benachbart.
Ein als Auflagefläche für Blattmaterial dienender Flä­ chenabschnitt des oberen Trum 56 des ersten Transportrie­ mens 50 ist horizontal ausgerichtet.
Über der ersten Transportrolle 52 ist achsparallel zu dieser über dem ersten Transportriemen 50 eine dritte Transportrolle 60 und über der zweiten Transportrolle 54 eine vierte Transportrolle 62 angeordnet. Zwischen der dritten und der vierten Transportrolle 60, 62 ist ein zweiter Transportriemen 58 ausgespannt. Die zweite und die vierte Transportrolle 54, 62 werden von einem dritten Motor 68 gemeinsam angetrieben. Der zweite Transportrie­ men 58 ist um die Achse der zweiten Transportrolle 54 herum zwischen einer an dem ersten Transportriemen 50 an­ liegenden Transportposition (gestrichelt dargestellt) und einer davon abgehobenen Zuführposition (mit durchgezoge­ nen Linien gezeichnet) verschwenkbar. Für letztere wird die dritte Transportrolle 60 mit Hilfe eines nicht darge­ stellten Verstellantriebes aus ihrer Position 60' in ihre mit 60 gekennzeichnete Position gebracht. An der Unter­ seite des Bodens 48 der Wanne 46 ist ein Gewindebock 70 mit einem zu dem Transportgewinde der Gewindespindel 38 komplementären Gewinde angebracht. In dieses greift die Gewindespindel 38 ein.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise der Vorrichtung 12 an Hand der Fig. 1 und 2 erläutert, wobei angenommen wird, daß Blattmaterial von einem Modul 16' zur Ein-/­ Ausgabeöffnung 44 transportiert werden soll. Dazu wird die Transporteinrichtung 40 durch zeit- und richtungs­ richtiges Bestromen des ersten Motors 30 und des zweiten Motors 36 in die in Fig. 1 gezeigte Position gebracht. Nun wird die Transporteinrichtung geöffnet, indem der zweite Transportriemen 58 entgegen der Pfeilrichtung A in die Zuführposition geschwenkt wird. Durch seine Durch­ trittsöffnung 20' hindurch kann der Modul 16' Blattmate­ rial auf dem oberen Trum 56 des ersten Transportriemens 50 ablegen. Danach wird der zweite Transportriemen 58 in Richtung des Pfeils A in seine Transportposition ge­ schwenkt und die Transporteinrichtung 40 durch zeit- und richtungsrichtiges Bestromen des ersten Motors 30 und des zweiten Motors 36 vor die Ein-/Ausgabeöffnung 44 ge­ bracht. Dort wird mit Hilfe des dritten Motors 68 das zwischen den Transportriemen 50, 58 gehaltene Blattmate­ rial in Richtung der Pfeile B durch den Ein-/Ausgabe­ schlitz 44 hindurch nach außen geschoben, so daß es von einem vor dem Selbstbedienungsgerät 10 stehenden Benutzer ergriffen werden kann. Vorteilhafterweise wird das Blatt­ material nicht ganz aus der Transporteinrichtung 40 her­ aus befördert, sondern es bleibt mit seinem nacheilenden Ende zwischen den Transportriemen 50, 58 eingeklemmt. Wurde das Blattmaterial nach einer vorgegebenen Zeit nicht entnommen, wird es durch Bestromen des dritten Mo­ tors 68 in Einzugsrichtung zurückgezogen, mit Hilfe des Mehrkoordinatenförderers 22 zu einem für die Annahme von Blattmaterial geeigneten Modul 16, z. B. einer Rejectkas­ sette, transportiert und darin abgelegt.

Claims (13)

1. Vorrichtung zur Handhabung von Blattmaterial in einem Selbstbedienungsgerät (10), dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Abgabe- und/oder Annahme­ einrichtungen (16) für Blattmaterial neben- und /oder übereinander im Zugriffsbereich eines Mehrkoordina­ tenförderers (22) angeordnet ist und daß der Mehrko­ ordinatenförderer (22) eine für die Aufnahme und den geordneten Weitertransport des Blattmaterials geeig­ nete Transporteinrichtung (40) umfaßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Transporteinrichtung (40) zwischen der Vielzahl von Abgabe- und/oder An­ nahmeeinrichtungen (16) und wenigstens einer eine Wand (42) des Selbstbedienungsgerätes (10) durchset­ zenden Ausgabeöffnung (44) und/oder einer Eingabeöff­ nung oder einer kombinierten Ein-/Ausgabeöffnung ver­ fahren werden kann, und daß die Transporteinrichtung (40) vor einer Abgabeeinrichtung (16') oder einer Ausgabeöffnung (44) in einen für Blattmaterial auf­ nahmebereiten Zustand bringbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportein­ richtung (40) ein Paar jeweils zwischen Transportrol­ len (52, 54; 60, 62) ausgespannter motorisch in zwei Richtungen antreibbarer Transportriemen (50; 58) ent­ hält, wobei der obere Trum (56) des ersten Transpor­ triemens (50) horizontal ausgespannt ist und der zweite Transportriemen (58) derart angeordnet ist, daß dessen einer Trum zwischen einer an dem oberen Trum (56) des ersten Transportriemens (50) anliegen­ den und einer von diesem abgehobenen Stellung ver­ stellbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Bewegungsrichtung des von einer Abgabeeinrichtung (16') oder einer Ein­ gabeöffnung (44) an die Transporteinrichtung (40) zu übergebenden Blattmaterials mit der Erstreckungsrich­ tung des oberen Trum (56) des ersten Transportrie­ mens (50) übereinstimmt und daß der obere Transpor­ triemen (58) um die von der Abgabeeinrichtung (16') bzw. Eingabeöffnung (44) weiter entfernte Transpor­ trolle (62) des zweiten Transportriemens (58) schwenkbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Bewegungsrichtung des von einer Abgabeeinrichtung (16') oder der Einga­ beöffnung (44) an die Transporteinrichtung (40) zu übergebenden Blattmaterials mit der Erstreckungsrich­ tung des oberen Trum (56) des ersten Transportrie­ mens (50) übereinstimmt, und daß der untere Trum des oberen Transportriemens (58) parallel zu sich selbst verstellbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabeeinrichtung (16') ein Banknotenmagazin mit ei­ ner Vereinzelungseinrichtung für Banknoten oder Bank­ notenbündel ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabeeinrichtung eine Scheckformular-Ausgabeeinrich­ tung ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabeeinrichtung ein Belegdrucker, insbesondere Kon­ toauszugdrucker ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Annahmeeinrichtung ein Speicherbehälter für Banknoten und/oder Banknotenbündel und/oder Schecks ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine kombinierte Ein-/Abgabeeinrichtung mit einem Bankno­ tenspeicher für die Annahme und Ausgabe von Banknoten oder Banknotenbündeln vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß Banknotenspeicher ein Wickelspeicher ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine kombinierte Ein-/Abgabeeinrichtung mit einer Prüfein­ richtung für die Annahme und Echtheitsprüfung von Banknoten und/oder Schecks vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Banknoten oder Schecks nach Durchlaufen der Prüfeinrichtung von die­ ser in die Transporteinrichtung (40) zurückgegeben und von dieser zu einer anderen Annahmeeinrichtung (16) oder zu der Ausgabeöffnung (44) transportiert werden.
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