DE19803605A1 - Verfahren zur Herstellung elektrischer Sicherungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung elektrischer SicherungenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel
lung elektrischer Sicherungen, bei dem
- - mindestens ein Schmelzleiter
- - an mindestens einem Anschlußstift
- - in einem isolierenden Körper
- - elektrisch leitend
- - befestigt wird.
Bekannte Verfahren, wie beispielsweise das der Pfostenlötung
zur Verbindung eines Schmelzleiters mit Anschlußstiften, wur
den in der Vergangenheit insbesondere aufgrund ihrer hohen
Fehleranfälligkeit weiterentwickelt. Ein sehr zuverlässiges
Herstellungsverfahren wird anhand einer elektrischen Kleinst
sicherung mit einem isolierenden Körper in der DE 34 08 854
offenbart. Danach wird der Schmelzleiter an abgeplatteten und
mit einer länglichen Ausnehmung versehenen Endbereichen abge
längter Anschlußstifte gespannt, wobei in einem nachfolgenden
Schritt aus diesen Endabschnitten durch Biegen Ösen um den
Schmelzleiter herum zu dessen Fixierung ausgebildet werden.
Auf einen unter Zufuhr von Hilfsstoffen, wie beispielsweise
Lötzinn und Flußmittel, durchgeführen Lötschritt folgend wird
das überstehende Schmelzleiter-Material durch speziell ausge
bildete Scheren oder Messer abgeschnitten. Dieses Verfahren
ermöglicht zwar eine sichere elektrische und mechanische Ver
bindung zwischen dem Schmelzleiter und den Anschlußbeinen,
aber der Fertigungsaufwand ist relativ hoch.
Es besteht daher die Aufgabe, ein Verfahren der vorstehend
genannten Art vor allem zum Zweck der Reduzierung der Ferti
gungskosten weiterzuentwickeln.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß eine
elektrisch leitende Verbindung zwischen dem Schmelzleiter und
einem Anschlußstift durch Lasern hergestellt wird.
In einem Verfahren zur Herstellung elektrischer Sicherungs
elemente, wie z. B. einer Kleinstsicherung der eingangs genann
ten Art, wird an in entsprechend abgelängten und positionier
ten Anschlußstiften ein Schmelzleiter durch gezielte Zufuhr
thermischer Energie unter Nutzung eines Lasers mit vorbestimm
ten Bereichen eines Anschlußstiftes elektrisch leitend verbun
den bzw. daran dauerhaft befestigt. Der thermische Energie
inhalt eines :Laserstrahls ist auch bei kurzen Pulsen aus mo
dernen Lasern so hoch, daß er zu einer starken Erwärmung in
dem nahezu punktförmigen Bereich seines Auftreffens führt. So
wird ohne Einsatz von Lötzinn eine elektrisch und mechanisch
dauerhafte Verbindung hergestellt, die sich gegenüber Löt
verbindungen besonders durch ihre Temperaturstabilität aus
zeichnet.
Der Verbindungsbereich zwischen Anschlußstift und Schmelzlei
ter wird durch die Prozeßführung sehr genau bestimmt, so daß
es im Vergleich zu Verfahren nach dem Stand der Technik sehr
geringe Variationen der Länge des Schmelzleiters zwischen zwei
Verbindungsstellen in einem Sicherungselement gibt. Damit wird
eine insgesamt sehr geringe Streuung der Sicherungswiderstände
innerhalb des Herstellungsprozesses erreicht. Zudem werden
mindestens die Prozeßschritte Einrollen und Löten mit den
darin enthaltenen Werkzeugen, Hilfsstoffen sowie maschinellen
Vorrichtungen eingespart, was neben der deutlichen Steigerung
der Fertigungsgenauigkeit eine Erhöhung des Rationalisierungs
grades und der Wirtschaftlichkeit des erfindungsgemäßen Ver
fahrens gegenüber bekannten Sicherungsherstellverfahren be
wirkt.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kann der Laserstrahl
daher in dem beabsichtigten Verbindungsbereich auch vorteil
haft auf den hinter dem Anschlußstift angeordneten Schmelzlei
ter gerichtet werden. Durch den Berührungskontakt zwischen
Schmelzleiter und Anschlußstift wird in ausreichendem Maße
thermische Energie auch auf den Schmelzleiter übertragen. So
ergibt sich durch mindestens oberflächliches Anschmelzen des
Schmelzleiters eine dauerhafte mechanische und elektrisch
leitende Verbindung über den gesamten Kontaktbereich, der
insbesondere durch eine Stanzung an dem Anschlußstift genau
definiert wird. Andere Einsatzmöglichkeiten werden nachfolgend
anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben.
In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
wird auch das Trennen des an der Verbindungsstelle einseitig
überstehenden Schmelzleiters durch einen Laser durchgeführt.
Lasertrennen ist auch bei extrem kurzer thermischer Einwir
kungszeit bei Mehrkomponentenschmelzleitern einsetzbar, bei
denen beispielsweise der Schmelzleiter in Form eines oder
mehrerer metallischer Drähte um einen Seidenfaden oder einen
Keramikkörper oder ähnliches herumgewickelt ist. Durch die
starke Konzentration der Energie auf einen Durchtrennungs
bereich kann das Abtrennen sehr schnell durchgeführt werden,
wodurch auch die starke Erwärmung lokal eng im Schmelzleiter
begrenzt bleibt. Dadurch kann insbesondere bei der Herstellung
von Sicherungselementen mit träger Schaltcharakteristik eine
vorzeitige Alterung des Schmelzleiters im Bereich seines Hot
spots, dem gezielten Durchtrennungsbereich beim Abschalten des
Sicherungselementes, vermieden werden.
Je nach Durchmesser und Materialbeschaffenheit eines einge
setzten Schmelzleiters sowie des für das Herstellungsverfahren
zur Verfügung stehenden Lasers wird das Trennen mit einem
einzigen Laserpuls oder aber einer schnellen Abfolge mehrerer,
in einer Linie über den Durchtrennungsbereich am Schmelzleiter
geführter Laserpulse durchgeführt. Zum Trennen können zusätz
liche Laser eingesetzt werden, wodurch nach dem Verbinden das
Einstellen neuer Laserstrahl-Positionen eingespart werden
kann. Durch den Einsatz handelsüblicher Laser mit moderner
Kalibrierungs- und Umlenkoptik sind beide Arten der Trennung
bei der Einrichtung einer Fertigungsstraße sowie im Dauer
betrieb fast gleich wirtschaftlich.
Vorteilhafterweise wird das Verbinden des Schmelzleiters mit
einem Anschlußstift sowie das Trennen des überstehenden
Schmelzleiters in einem Schritt durchgeführt. Dazu wird vor
zugsweise der Laserpuls seitlich leicht gegenüber dem An
schlußstift versetzt gegen den Anschlußstift und mindestens
teilweise auch direkt gegen den Schmelzleiter gerichtet, so
daß zeitlich genau aufeinanderfolgend erst ein Verbinden und
dann ein Abtrennen des Schmelzleiters durchgeführt wird. In
einer Weiterbildung des Verfahrens nach Anspruch 3 oder An
spruch 4 werden die übrigbleibenden Abschnitte des befestigten
Schmelzleiters durch Druckluft von der Verbindungsstelle di
rekt nach dem Einsatz des Laserpulses abgeblasen. Unter Ver
wirklichung von Anspruch 5 ergibt sich somit ein gegenüber dem
Stand der Technik hinsichtlich der Sauberkeit der Trennstelle
überlegenes Herstellungsverfahren. Zudem arbeitet ein Laser
trennverfahren vergleichsweise wartungsfrei, da an dem Trenn
werkzeug im Gegensatz zu mechanischen Vorrichtungen kein Ver
schleiß auftreten kann. Das kontaktfrei durchgeführte Trennen
ermöglicht auch das problemlose Verarbeiten extrem dünner
Schmelzleiters, da Vibrationen oder übermäßige mechanische
Beanspruchung des Schmelzleiters oder der Verbindungsstelle
prinzipbedingt nicht auftreten können.
Das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren wird vorteilhafter
Weise im Vielfachnutzen durchgeführt, wobei insbesondere Be
stückungskassetten zur Aufnahme der Anschlußstifte verwendet
werden. Diese Kassetten können einzeln oder zur weiteren Pro
duktivitätserhöhung in kettenförmiger Aneinanderreihung einge
setzt werden.
Die Flexibilität des vorstehend beschriebenen Verfahrens er
laubt auch, daß ein rationelles und sicheres Verbinden des
Schmelzleiters mit einem Anschlußstift durch Lasern nicht nur
im unmittelbaren Endbereich des Anschlußstiftes durchgeführt
wird. Bei Einsatz des erfindungsgemäßen Verfahrens können die
stiftförmigen Anschlüsse zwar zur Materialeinsparung in ihrer
Länge prinzipiell reduziert werden, wie ein Vergleich der
nachfolgenden Ausführungsbeispiele mit den Abbildungen aus der
DE 34 08 854 deutlich zeigt. Bei Bedarf können die Anschluß
stifte jedoch auch jenseits einer Verbindungsstelle unver
ändert weiterlaufen.
Endprodukt eines der vorstehend erläuterten erfindungsgemäßen
Verfahren ist eine elektrische Sicherung aus einem isolieren
den Körper und zwei mindestens teilweise stiftförmigen An
schlüssen, die innerhalb des Körpers elektrisch leitend mit
mindestens einem Schmelzleiter durch Laserschweißung verbunden
sind, wobei der Schmelzleiter vorzugsweise durch Lasern abge
längt ist. Eine derartige elektrische Sicherung wird als Gerä
tesicherung in sehr hohen Stückzahlen eingesetzt, so daß die
Verwirklichung der genannten Merkmale und die Nutzung der
damit verbundenen Einsparungspotentiale von großer wirtschaft
licher Bedeutung sind.
Nach dem Stand der Technik haben sich elektrische Verbindungen
dünner Schmelzleiter an stiftförmigen Anschlüssen als beson
ders schwierig dargestellt, so daß im Rahmen dieser Erfindung
auch vorrangig auf derartige Verbindungen Bezug genommen wur
de. Darin ist jedoch keine Beschrankung der Erfindung nur auf
diesen Bereich zu sehen, da eine Übertragung der Erfindung auf
andere technische Anwendungsfälle mit ähnlichen Randbedingun
gen nahe liegt.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand
der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1a eine Draufsicht auf einen Standard-Sockel einer Siche
rung mit zwei Anschlußstiften und dem skizzierten
Verlauf eines Schmelzleiters;
Fig. 1b eine Seitenansicht von Fig. 1a;
Fig. 1c eine Skizze analog zu Fig. 1a unter Darstellung eini
ger Fertigungsschritte,
Fig. 2a und 2b
zu Fig. 1a und 1b analoge Abbildungen unter Anpassung
auf ein variiertes Verfahren und
Fig. 2c eine skizzierte Darstellung einiger Fertigungsschrit
te.
In Fig. 1a ist ein Sockel 1 einer elektrischen Sicherung mit
zwei Anschlußstiften 2 in einer Draufsicht dargestellt, wie er
beispielsweise bei der Gerätesicherung TE5® als Teil eines
isolierenden Körpers eingesetzt wird. Durch gestrichelte Li
nien ist in Fig. 1a auch ein Verlauf eines Schmelzleiters 3
eingezeichnet, der auf jeweils in einem Endbereich 4 abgeplat
tete Flächen 5 der Anschlußstifte 2 gelegt wird. Die Fläche 5
weist dabei eine beim Trennen der Anschlußstifte 2 durch Stan
zen definierte feste Breite b auf.
Anhand der Seitenansicht der vervollständigten Anordnung von
Fig. 1a wird in Fig. 1b der Zustand vor dem Herstellen eines
Verbindungsbereiches 6 zwischen einer abgeplatteten Fläche 5
eines Anschlußstiftes 2 und dem Schmelzleiter 3 dargestellt.
Der Doppelpfeil zeigt dabei die Richtung an, aus der in diesem
Verfahren ein Laserstrahl auf die beschriebene Anordnung ge
richtet wird. Der Laserstrahl wird dementsprechend auf den
hinter dem Anschlußstift 2, bzw. der abgeplatteten Fläche 5
des Anschlußstiftes 2 angeordneten Schmelzleiter 3 gerichtet.
Die hohe thermische Energie des Laserstrahls erhitzt somit die
Fläche 5 sehr stark. Durch den Berührungskontakt heizt sich
auch der Schmelzleiter 3 in einem linienförmigen Bereich so
weit auf, daß dann Anschlußstift 2 und Schmelzleiter 3 hier
miteinander verschmelzen. Durch eine entsprechende Prozeßfüh
rung kann also eine Verschmelzung bzw. eine dauerhafte, elek
trisch leitende Verbindung zwischen Anschlußstift 2 und
Schmelzleiter 3 erreicht werden, die in ihrer Abmessung genau
der Breite b der Fläche 5 entspricht. Da der elektrische Wi
derstand des Schmelzleiters 3 wesentlich höher als der der
Anschlußstifte 2 ist und zudem ein Abstand d der Anschlußstifte
2 voneinander beispielsweise hier durch den Sockel 1 immer
konstant gehalten wird ergeben sich stets konstante freie
Längen Δx. Also haben alle nach diesem Verfahren hergestellten
Sicherungen einen der Länge Δx entsprechenden elektrischen
Widerstand R. Die Variationen der Sicherungswiderstandswerte
R, als ein Qualitätsmerkmal einer Sicherungsgruppe, sind daher
innerhalb des Herstellungsprozesses minimal.
Aus Gründen der Arbeitssicherheit ist es vorteilhaft, den
Laserstrahl stets nach unten bzw. nach oben, also in der Rich
tung der z-Achse zu richten. So wird der direkte Laserstrahl
immer in einer Absorbereinheit aufgefangen. Zudem kann der
Schmelzleiter 3 als gespannter Ein- oder Mehrkomponentendraht
gleichzeitig sehr einfach auf eine Vielzahl nebeneinander
angeordneter Sockel 1 bzw. Anschlußstifte 2 gelegt und damit
bereits ausreichend positioniert werden.
In Fig. 1c sind zwei der Position des Doppelpfeils von Fig. 1b
entsprechende Verbindungsstellen 6 mit dem hinter den Flächen
5 verlaufenden Schmelzleiter 3 dargestellt. Nach dem kurzen
Laser-Schritt muß der zwischen den Anschlußstiften 5 liegende
Schmelzleiter von überschüssigem Material 7 an den entspre
chenden Seiten der Verbindungsstellen 6 abgetrennt werden. Bei
einer stets anzustrebenden Massenfertigung liegen die fertig
verbundenen Schmelzleiter sonst weiter in einer langen Reihe
aneinanderhängend. Sie können in dieser Form nicht weiterver
arbeitet werden, insbesondere kann der jede einzelne Sicherung
umgebende isolierende Körper nicht geschlossen werden, was
hier im Fall der Gerätesicherung TE5® durch Aufsetzen einer
verrastenden Kappe geschehen würde. Zur Vereinzelung der Si
cherungen sind daher Trennstellen 7, 8 nahe der Flächen 5
vorgesehen. An der Trennstelle 7 wird der Schmelzleiter 3
durch einen Laserpuls, an der Trennstelle 8 durch mehrere,
linear geführte Laserpulse kontaktlos zertrennt. Die Auswahl
der Art der Lasertrennung verfolgt in Abhängigkeit seiner
Materialzusammensetzung des Schmelzleiters 3 und seines Durch
messers. Das beim Trennen anfallende überschüssige Material 9
wird durch Preßluft abgeblasen, so daß die Trennstellen 7, 8
stets sauber sind und der nachfolgende Fertigungsprozeß oder
die Qualität der Sicherungen nicht durch Verunreinigungen
beeinträchtigt werden.
Die in den Fig. 2a und 2b dargestellte Anordnung aus Sockel
1 mit endseitig abgeplatteten Anschlußstiften 2 sowie einem
horizontal verlaufenden Schmelzleiter 3 stimmen prinzipiell
mit denen der Fig. 1a und 1b überein. Der Unterschied zwischen
diesen Ausführungsformen liegt soweit nur darin, daß der Laser
in dem Bereich der späteren Verbindungsstelle 6 direkt auf den
Schmelzleiter 3 gerichtet wird, wie in Fig. 2b schematisch
unter Verwendung des Doppelpfeils dargestellt ist.
Anhand der Darstellung von Fig. 2c wird als weiterer Unter
schied zu Fig. 1c deutlich, daß nun der Laserstrahl so zur
Mitte der Flächen 5 nach außen versetzt eingerichtet wird, daß
ein Teil der Laserenergie ausschließlich den Schmelzleiter 3
trifft und aufgrund der Kürze des Laserimpulses auch nicht
mehr über die Flächen 5 zu den Anschlußstiften 2 hin abgelei
tet werden kann. Die Erwärmung wird daher so stark, daß der
Schmelzleiter an den Stellen 10 direkt beim Verbinden des
Schmelzleiters 3 mit den Anschlußstiften 2 von überschüssigem
Material 9 abgetrennt wird. Somit ist hier gegenüber dem vor
anstehend beschriebenen Verfahren noch ein weiterer Rationali
sierungsschritt durchgeführt worden.
Bei den Verbindungs- und/oder Trennverfahren ist jedoch gemein
sam, daß aufgrund der hohen Energiedichte moderner Laser die
punktgenau positionierbare Wärmeenergie nur über extrem kurze
Zeitintervalle auf eine bestimmte Stelle einwirken muß. Diese
Stelle erwärmt sich quasi sofort soweit, daß die Bedingungen
für eine optimale, dauerhafte Verbindung mit guten mechani
schen und elektrischen Eigenschaften gegeben sind. Eine leich
te Erhöhung der Laserpulsdauer führt zum Verdampfen des Mate
rials und somit zu einem sauberen Trennen. In dem in Fig. 2c
dargestellten Verfahren wird die Tatsache vorteilhaft ausge
nutzt, daß in sehr kurzen Zeitabschnitten ein effektiver Ab
transport der hohen Wärmeenergiemengen über weitere Strecken
auch in metallischen Medien nicht möglich ist. Jede thermisch
bedingte Materialänderung des Schmelzleiters wird so insbeson
dere in einem "Hots pot" 11 vermieden, in dem sich der
Schmelzleiter 3 beim Abschalten auftrennen soll. Bei mangeln
der Kühlung, wie im Bereich des isoliert liegenden Schmelzlei
ters 3, wird das Material daher getrennt. Im direkt angrenzen
den Bereich, dem Kontaktbereich zwischen Schmelzleiter 3 und
Anschlußstift 2, entsteht eine dem Elektroschweißen ähnliche
Verbindungsstelle 6.
Claims (8)
1. Verfahren zur Herstellung elektrischer Sicherungen, bei
dem
- - mindestens ein Schmelzleiter
- - an mindestens einem Anschlußstift
- - in einem isolierenden Körper
- - elektrisch leitend
- - befestigt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß eine elektrisch leitende Verbindung zwischen dem Schmelzleiter (3) und dem Anschlußstift (2) durch Lasern hergestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Laserstrahl vorzugsweise auf den hinter dem An
schlußstift (2) angeordneten Schmelzleiter (3) gerichtet
wird.
3. Verfahren nach einem oder beiden der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablängen bzw.
Abtrennen des Schmelzleiters (3) nach dem Verbinden mit
mindestens einem Anschlußstift (2) durch Lasern erfolgt.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbinden des
Schmelzleiters (3) mit mindestens einem Anschlußstift (2)
sowie das Trennen bzw. Ablängen des Schmelzleiters (3)
durch Lasern in einem Verfahrensschritt erfolgt.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trennstelle
(7, 8, 10) des Schmelzleiters (3) nach dem Abtrennen
überschüssigen Materials (9) gereinigt wird, insbesondere
durch Abblasen mit Luft.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Herstellungs
verfahren im Vielfachnutzen insbesondere unter Verwendung
von Bestückungskassetten zur Aufnahme der Anschlußstifte
(2) durchgeführt wird.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbinden des
Schmelzleiters (3) mit einem Anschlußstift (2) durch
Lasern nicht im unmittelbaren Endbereich (4) des An
schlußstiftes (2) durchgeführt wird.
8. Elektrische Sicherung mit
- - einem isolierenden Körper und
- - zwei mindestens teilweise stiftförmigen Anschlüssen (2)
- - die innerhalb des Körpern elektrisch leitend
- - mit mindestens einem Schmelzleiter (3)
- - durch Laserschweißung verbunden sind, wobei
- - der Schmelzleiter (3) vorzugsweise durch Lasern abge längt ist.
Priority Applications (1)
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| DE1998103605 DE19803605B4 (de) | 1998-01-30 | 1998-01-30 | Verfahren zur Herstellung elektrischer Sicherungen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1998103605 DE19803605B4 (de) | 1998-01-30 | 1998-01-30 | Verfahren zur Herstellung elektrischer Sicherungen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19803605A1 true DE19803605A1 (de) | 1999-08-05 |
| DE19803605B4 DE19803605B4 (de) | 2004-08-26 |
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ID=7856139
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE1998103605 Expired - Fee Related DE19803605B4 (de) | 1998-01-30 | 1998-01-30 | Verfahren zur Herstellung elektrischer Sicherungen |
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