DE1979528U - Einsteckschloss mit geschlossenem kasten. - Google Patents

Einsteckschloss mit geschlossenem kasten.

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DE1979528U
DE1979528U DE1965N0017517 DEN0017517U DE1979528U DE 1979528 U DE1979528 U DE 1979528U DE 1965N0017517 DE1965N0017517 DE 1965N0017517 DE N0017517 U DEN0017517 U DE N0017517U DE 1979528 U DE1979528 U DE 1979528U
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plastic
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DE1965N0017517
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VER SLOTEN BOUWBESLAG
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VER SLOTEN BOUWBESLAG
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  • Cabinets, Racks, Or The Like Of Rigid Construction (AREA)

Description

Potentanwalt
Ing. Admann
Duisburg
Cfauberestraße 24
P.A. 716 330*16.12.
IT. V. Verenigde SIoten-' en Bouwbeslagfabrieken, Apeldoorn / ,'Holland
Türeinsteckschloß mit geschlossenem Kasten
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Die Feuerung betrifft ein Tiireinsteckscnloß mit metallischem Riegel, metallisch schlagender Falle und Nuß in einem geschlossenen zweiteiligen, eine Stülp aufweisenden Kunststoffkasten, dessen Grundplatte angeformte Ansätze zur Eiegelführung und Deckelbefestigung besitzt, und hat eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung zum Gegenstand, durch welche die Herstellungsweise wesentlich vereinfacht und die Wirkungsweise erheblich verbessert wird.
Bei Einsteckschlössern mit geschlossenem Kasten besteht der Kasten in der Regel aus zwei Schloßblechen, deren Rand nach innen rechtwinklig umgebogen ist. Die beiden Schloßbleche werden dann schalenförmig zusammengefügt, so daß die einander zugekehrten Ränder gegeneinander stoßen. In an sich bekannter Weise werden an einem der beiden Schloßbleche der Stülp sowie die Halte- und Pührungsstifte durch Schweißen oder Nieten befestigt, welche die Schließ-, Riegel- und Getriebeteile halten oder führen. Nach dieser Fertigungsweise müssen zunächst zahlreiche Einzelteile hergestellt werden, die dann durch Schweißen oder Nieten in der vorgesehenen Anordnung zusammenzufügen sind. Diese Methode ist nicht
nur zeitraubend und Kostspielig, sondern erfordert darüberhinaus einen relativ großen Maschinenpark.
Auf der anderen Seite geht die Neuerung davon aus, daß bereits Vorschläge gemacht wurden, Teile von Einsteckschlössern aus Kunststoff herzustellen, um die Schließ- und EiegeIgerausehe zu verringern. Zu diesem Zwecke wurden einzelne oder mehrere Schließ-, Eiegel- oder Getriebeteile aus Kunststoff angefertigt. Versuche haben jedoch gezeigt, daß diese Kunststoffteile den Beanspruchungen nicht gewachsen sind. Außerdem haben die aus Kunststoff gefertigten schlagenden oder schließenden Schloßteile auch nicht die gewünschte Geräuschverringerung erbracht. Weiterhin ist bereits vorgeschlagen worden, den Schloßkasten selbst aus Kunststoff zu fertigen. Auch diesen Vorschlägen blieb der Erfolg versagt, weil das Gehäuse alle gegen die bewegten Schloßteile wirkenden Beanspruchungen aufzunehmen hat, denen die Kunststoffe nicht gewachsen sind.
Andererseits sind Möbelschlösser mit einem Kunststoffgehäuse bekannt, welche jedoch nur eine Eiegeleinrichtung und keine schlagende lalle und Nuß besitzen. Bei einer solchen bekannten Ausführung wird der am Eiegel sitzende Dorn in einen von zwei Eippen gebildeten Schlitz geführt, wobei diese Eippen unmittelbar angeformt sind. Weiterhin ist ein Drehdorn vea?geeefeea für die Zuhaltungen vorgesehen, der £n einem angeformten Steckring eingesetzt ist und
von der Gegenplatte von einem entsprechend an das Gehäuseteil angeformten Steckring 7 in Stellung gehalten wird. Bei dieser und ähnlichen Ausführungen findet keine achlagende Falle und Muß Verwendung, so daß das der Neuerung zugrundeliegende Problem, für eine Geräuschminderung Sorge zu tragen, bei diesen Schloßarten überhaupt nicht auftritt.
Demgegenüber liegt der Neuerung die Aufgabe zugrunde, für Türeinsteckschlösser die Fertigung eines besonders stabilen Schloßkastens aus Kunststoff zu ermöglichen und für/eine wesentliche Geräuschminderung Sorge zu tragen. Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, das die Kastengrundplatte mit hochgezogenen Rand, Stülp und Befestigungsstiften und den Halte- und Führungsstiften für die einzelnen metallischen Schließ-, Riegel- und Getriebeteile aus einem mit Glasfasern verstärkten Kunststoff besteht.
Neuerungsgemäß wird zunächst der Yorteil erreicht, daß eine besonders einfache Herstellung des Schloßkastens ermöglichst wird. Er besteht lediglich aus zwei Teilen, die beide in je einem Fertigungsgang hergestellt werden, lin mit Glasfasern verstärkter Kunststoffkörper läßt sich auf einfache Art und Weise durch Spritzen oder Pressen herstellen. Darüberhinaus besitzt ein solcher Kunststoffkörper auch die notwendigen Festigkeiten, die
den Beanspruchungen der schlagenden Teile des Schlosses Rechnung tragen. In vorteilhafter Weise sind die eigentlichen Schließ-, Riegel- und Getriebeteile, also alle schlagenden oder schließenden Teile, aus Metall. Es ist also bewußt davon Abstand genommen worden, diese höchsten Beanspruchungen ausgesetzten Schloßteile aus Kunststoff zu fertigen. Darüberhinaus hat sich aber auch gezeigt, daß ein Kunststoffkasten wesentlich zur Geräuschminderung beiträgt. Die großen Seitenwände aus Kunststoff geben einen wesentlich schlechteren Resonanzboden für die einzelnen, durch die Schließ- und RiegeIvorgänge ausgelösten Schingungen und Stöße.
Bei den bekannten Riegelschloßausführungen für Möbelj können, wegen des Fehlens schlagender Teile, keine besonderen Probleme hinsichtlich der Schließgeräusche auftreten. Bei Türeinsteckschlössern hingegen, wie sie der Heuerung zugrundeliegen, wird beim Schließen der Tür, sofern die Nuß mittels der Türklinke nicht betätigt wird, die Falle zurückgedrückt und springt dann wieder zurück. Hierbei
durch
treten erheblich Geräuscheffekte auf, die/das neuerungsgemäße Kunststoffgehäuse wesentlich gemindert werden.
Der Gegenstand der Neuerung ist in der Zeichnung als Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Figur 1 eine seitliche Ansicht eines Türeinsteck-
schlosses mit abgenommender Deckplatte und Figur 2 die dem Einsteckschloß nach Figur 1 zugeordnete Deckplatte·
Der geschlossene Kasten des Türeinsteckschlosses besteht neuerungsgemäß aus zwei Teilen, einem einer Grundplatte 1 und zum anderen aus einer Deckplatte 13t Sowohl die Deckplatte 13 als auch die Grundplatte 1 bilden einen mit Glasfasern verstärkten Kunststoffkörper, wobei in die Grundplatte 1 der Stülp 4 und die Halte- und Führungsstifte 5 bis 11, sowie der hochgezogene Hand 3 unmittelbar mit angeformt sind. Die Herstellung geschieht in an sich bekannter Weise durch Spritzen oder Pressen aus einem geeigneten Kunststoff, dem Glasfasern zum Zwecke der Verstärkung zugesetzt sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel sind an die Seitenwand 2 der Grundplatte 1 der hochgezogene Rand 3» der Stülp 4, die mit Innengewinde versehenen Befestigungsstifte 5» der Haltestift 6 für die Kettenfeder 24, der Halte stift 7 für die Fallenfeder 22, der Haltestift 8 für die Zuhaltungsfeder 25, der Lagerdorn 9 für die Zuhaltungen 27, der Führungsstift 11 für die ZuteLtungen und die Anschlagnase 1o für die Fallenfeder unmittelbar angeformt.
Versuche haben gezeigt, daß diese Stifte, Dorne und Anschläge den Beanspruchungen, denen sie ausgesetzt sind, gewachsen sind. Außerdem sind hinter dem Stülp kurz oberhalb der Kante des hochgezogenen Randes 3 Auflager 18 und etwas hochstehende Nasen 19 angeformt, zwischen denen die Deckplatte 13 mit ihreroRand 2o eingelegt wird. Die Schließ-, Riegel- und Getriebeteile sind neuerungsgemäß aus Metall hergestellt. Es handelt sich hierbei um die Falle 21, die Fallenfeder 22, die Nuß 23, die Kettenfeder bzw. Nußfeder 24, die ZufaaLtungsfeder 25, den Riegel 26 und die Zuhaltungen 27· Der Führungsbolzen 12 für die Falle 21 kann entweder aus Metall bestehen, der in die entspreichende Kunststofföffnung der Wand 2 eingedrück wird, oder es kann ein entsprechender Kunststoffteil Verwendung finden, der aus einer besonders widerstandsfähigen Kunststoffmasse besteht.
In der Deckplatte 13 sind hingegen geeignete Öffnungen und Durchbrüche für die einzelnen Haltestifte oder Getriebeteile vorgesehen, fts handelt sich einmal um Öffnungen 14, durch welche in der Zeichnung nicht dargestellte Befestigungsschrauben in die Befestigungsstifte 5 eingeschraubt werden. Außerdem ist eine Öffnung 15 für den Haltestift 6, eine Öffnung 14 für den Haltestift 7, sowie Öffnungen 16 und 17 für die Haltestifte 8 und 9 vorgesehen. Weitere Durchbrüche bestehen aus den Schlusseldxi*rchbrüchen 28 und 29, sowie den Lagerd^uchbrüchen 30 in der Wand 2 und in der Deckplatte 13, in denen die Nuß 23 gelagert wird.
_7_ P.A.716 330*16.12.67
Die Größe des Schloßkastens findet natürlich durch die Eigenschaften des glasfaserverstärkten Kunststoffes ihre Grenze. Kir eine bevorzugte Ausführung sind die Abmessungen etwa 80 χ 115 x 14 mm. Durch eine solche Abmessungsbegrenzung werden nicht nur Sogkegel im Bereich der angeformten Stifte vermieden, sondern auch eine gedrängte Bauweise des Schlosses ermöglicht.
Die Neuerung bleibt nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern es sind zahlreiche Änderungen durchführbar, ohne daß der Rahmen der Neuerung überschritten wird. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, der Grundplatte andere Halte- und Führungsstifte zuzuordnen, sowie den Schließ-, Eiegel- und Getriebeteilen andere Formen und Ausgestaltungen zu geben.

Claims (1)

  1. Schutz ansprach.·:
    Eireinsteckschloß mit geschlossenem Kasten, der aus einer den Stülp und die Halte- und Führungsstifte tragenden und mit einem hochgezogenen Rand versehenen Grundplatte und einer darauf befestigten Deckplatte besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (13) und die Grundplatte (1) mit dem Stülp (4·) und den Halte- und Führungsstiften (5 bis 11X und mit dem hochgezogenen Rand (3) aus je einem mit Glasfasern verstärkten Kunststoffkörper, hingegen die Schließ-, Riegel- und Getriebeteile (21 bis 27) in an sich bekannter Weise aus Metall bestehen.
DE1965N0017517 1965-05-11 1965-05-11 Einsteckschloss mit geschlossenem kasten. Expired DE1979528U (de)

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