DE197370C - - Google Patents

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DE197370C
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outside water
compressed air
housing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B17/00Vessels parts, details, or accessories, not otherwise provided for
    • B63B17/06Refuse discharge, e.g. for ash

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Auswerfen der Schlacken und der Asche von Schiffskesseln, bei welchem in an sich bekannter Weise die Asche und die zerkleinerten Schlacken von Zeit zu Zeit in ein abwechselnd nach oben und nach unten zu öffnendes und wieder zu schließendes Gehäuse geliefert und aus diesem durch Druckluft oder ein anderes elastisches Druckmittel in das Fahrwasser getrieben werden. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun dieses bekannte Verfahren- insofern vervollkommnet, als man in dem zwischen dem Außenwasser und dem Gehäuse angeordneten Ausblaserohr einen Druck von geringerer Höhe als dem der Ausblaseluft erzeugt, der jedoch höher als der Druck des'Außenwassers
A ist und dem letzteren entgegenwirkt, um das Eindringen des Außenwassers in das Ausblaserohr zu verhindern.
Eine die praktische Anwendung dieses Verfahrens ermöglichende Vorrichtung ist auf der Zeichnung beispielsweise zur Darstellung gebracht. Fig. 1 ist die Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 ein senkrechter Längsschnitt durch die Vorrichtung. In Fig. 4 bis 7 sind Einzelheiten veranschaulicht.
Die genügend zerkleinerte Schlacke und die Asche gelangen in ein hohles Hahnküken 1 (Fig. 3), das auf einer Spindel w sitzt. Diese Spindel wird von einer durch einen Motor angetriebenen Welle j aus dauernd in Umdrehung versetzt oder absatzweise geschwungen. Die Welle besteht aus zwei Teilen (Fig. 3 bis 7), von denen jeder ein mit Gewinde versehenes Ende aufweist, das in das entsprechende Ende des Hahnkükens. i:eingeschraubt und gegen Zurückschrauben ger sichert ist.
Das hohle Hahnküken r arbeitet in einem Gehäuse 2 und besitzt auf der seiner Öffnung 3 gegenüberliegenden Seite eine Kammer 4 (Fig. 3 bis 6), die mit seitlichen Durchbrechungen 5 versehen ist, durch welche das Innere des Hahnkükens mit Druckluft versorgt werden kann, wenn der in die Kammer führende Kanal 6 dem Einlaßkanal 7 im Gehäuse 2 gegenüberkommt, der durch ein Rohr 8 mit einem Druckluftbehälter verbunden ist (Fig. 1). Von dem Luftzuführungsrohr 8 zweigt sich ein Rohr 9 ab, das Druckluft nach einem Luftraum 10 (Fig. 7) am breiteren Ende des Hahnkükens führt und außerdem ein Rohr 16 mit einem Hahn 17 (Fig. 1), das in das Ausblaserohr 18 einmündet. Durch das Rohr 8 und sein Zweigrohr 9 wird hochgespannte Druckluft eingeleitet, die dazu dient, die Asche und Schlacke aus dem Gehäuse unter Wasser auszublasen, während das Rohr 16 zur Einleitung von Luft von geringerer Spannung in das Ausblaserohr 18 zwischen dem Außen wasser und dem mit Schlacke beschickten Gehäuse 2 dient. Diese Spannung braucht nur wenig höher zu sein als der Druck des Außenwassers, damit das Eindringen des letzteren in das Ausblaserohr verhindert wird.
Während das Hahnküken 1 mit seiner Öffnung 3 nach oben gerichtet ist,, wird es mit der Asche und der zerkleinerten Schlacke gefüllt, alsdann wird es gedreht, und wenn nun die Öffnung 3 nach unten kommt und die Kammer 4 mit den Durchbrechungen 5 und dem Kanal 6. nach oben gerichtet ist, dringt
Druckluft durch die genannten Kanäle und Durchbrechungen ein und treibt die Asche und die Schlacke durch den Auslaß 18 in die See. Während der - zwischen den einzelnen Entladungen liegenden Zeit wird, wie oben erwähnt, das Ausblaserohr 18 durch das Nebenrohr 16 mit Druckluft gefüllt gehalten, damit das Außenwasser nicht in das Rohr 18 und weiter in das Gehäuse eindringen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Auswerfen von Asche und Schlacken auf Schiffen, bei dem die Asche und die Schlacken von Zeit zu Zeit in ein abwechselnd nach oben und nach unten zu öffnendes und zti schließendes Gehäuse gebracht und durch Druckluft o. dgl. unter Wasser ausgeblasen werden, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen dem Gehäuse und dem Außenwasser angeordnete Ausblaserohr beständig mit Druckluft o. dgl. gefüllt gehalten wird, deren Spannung geringer als die der Ausblaseluft, aber höher als der Druck des Außenwassers ist, um das Eindringen des Außenwassers in das Ausblaserohr zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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