DE1970429U - Heissaktiviergeraet. - Google Patents
Heissaktiviergeraet.Info
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Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Anmelder: Deutsche Vereinigte Schuhmaschinen GmbH
6 Frankfurt/Main 9, Friedrich-Ebert-Anlage 13-31
Heißaktiviergerät
Die Neuerung betrifft ein Heißaktiviergerät für mit Klebstoff
versehene Laufsohlen, an dessen Gehäuse ein um eine vertikale Achse schwenkbarer Tisch gelagert ist, auf dem Auflagebügel
für mindesten eine Laufsohle vorgesehen sind, und an dem ein Verkleidungsblech zum Verschließen des Gehäuses bei eingeschwenktem
Tisch angeordnet ist. Das Gerät dient dazu, den in Form eines Streifens am Umfang einer Laufsohle aufgetragenen thermoplastischen
Klebstoff zu aktivieren, um die Laufsohle anschließend mit dem Boden eines Schuhs zu verkleben. Hierbei ist es wichtig, daß
die Zeitspanne zwischen dem Aktivieren und dem Auflegen der Sohle sehr kurz ist, damit der Klebstoff nicht abkühlen kann. Zweck
der Neuerung ist es, die Sohle in dem Gerät griffgünstig und derart anzuordnen, daß anschließend ohne unnötige Handgriffe
ein Auflegen und Verkleben der Sohle auf den Schuhboden in kürzester Zeit möglich ist.
Ein Heißaktiviergerät der eingangs genannten Art ist durch die Neuerung dadurch gekennzeichnet, daß an dem Verkleidungsblech eine um eine horizontale Achse zwangsläufig verschwenkbare
Klappe angelenkt ist, die bei eingeschwenktem Tisch in der Ebene des Verkleidungsbieehs liegt, und die bei ausgeschwenktem
Tisch eine Öffnung in dem Verkleidungsblech freigibt. Ein besonderer
Vorteil eines Heißaktiviergeräts mit einer derartigen zwangsläufig verschwenkbaren Klappe ist darin zu sehen, daß
im herausgeschwenkten Zustand des Tischs der Arbeiter mit der linken Hand die Sohle bequem von unten ergreifen kann, um sie
nach dem Aktivieren herauszuholen und auf den Boden des Schuhs zu legen, den er in der rechten Hand hält. Dadurch wird neben der erstrebten
Zeitersparnis zwischen dem Aktivieren und dem Auflegen der Sohle auch erreicht, daß die Hand des Arbeiters durch die
Sohle selbst vor der direkten Wärmestrahlung der Heizeinrichtung geschützt ist.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher erläutert werden-
Die einzige Figur zeigt in perspektivischer Darstellung die Vorderansicht eines Heißaktiviergeräts gemäß der Erfindung,
wobei der Tisch mit dem Verkleidungsblech sowohl im verschlossenen Zustand des Gehäuses als auch im ausgeschwenkten Zustand gezeigt
ist.
Am Gehäuse i des Heißaktiviergeräts ist der Tisch 3 um
eine vertikale Achse 4 verschwenkbar angeordnet, so daß das an dem Tisch vorgesehene Verkleidungsblech 5 das Gehäuse 1 bei
eingeschwenktem Tisch verschließt, während bei herausgeschwenktem Tisch 3 eine Laufsohle 6 auf den Auflagebügeln 7 gelegt oder weggenommen
werden kann. Zweckmäßigerweise ist eine nicht dargestellte elektrische Betätigungseinrichtung mit einer Schaltuhr
vorgesehen, so daß der Tisch 3 automatisch ausgeschwenkt wird, wenn die auf der Schaltuhr eingestellte Aktivierzeit abgelaufen
ist. Beim Ausschwenken wird eine Klappe 8, welche mittels Scharnieren 9 hinter dem Verkleidungsblech 5 des Tisches 3
gelagert
beiderseits drehbar/ist, umgelegt. Die Klappe 8 gibt im ausgefahrenen Zustand des Tisches 3 eine Öffnung frei, in welche der Arbeiter mit der linken Hand bequem hineinlangen kann, um die aux den Auflagebiigeln 7 liegende aktivierte Sohle von der Unterseite her zu erfassen. Im eingeschwenkten Zustand
beiderseits drehbar/ist, umgelegt. Die Klappe 8 gibt im ausgefahrenen Zustand des Tisches 3 eine Öffnung frei, in welche der Arbeiter mit der linken Hand bequem hineinlangen kann, um die aux den Auflagebiigeln 7 liegende aktivierte Sohle von der Unterseite her zu erfassen. Im eingeschwenkten Zustand
des Tisches 3 ist die Klappe 8 somit Bestandteil der Verkleidung
5 an der Vorderseite des Heißaktiviergerätes, die die Wärmestrahlung zurückhält. Das Umlegen der Klappe 8 geschieht durch
einen exzentrischen einstellbaren Bolzen iO, der ortsfest montiert ist und einen Schließbügel 11 vom Beginn der Schwenkbewegung
des Tisches 3 nach unten drückt und auf einer ebenfalls ortsfesten Laufrolle 12 abgleiten läßt. Da die Klappe 8 durch
einen Scharnierbolzen 13 über eine Klemmschraube 14 mit dem Schließbügel 11 fest verbunden ist, legen sich Schließbügel 11
und Klappe S nach dem Inneren des Gerätes um, bis ein Stützblech 15 am Tisch 5 zur Anlage kommt. Die Endstellung der Klappe 8
gewährleistet beim Einschwenken des Tisches 1, daß der Schließbügel 11 auf die Laufrolle 12 auflaufen kann und die Klappe 8
nachstellt, bis die Öffnung vollständig geschlossen ist.
Verstellbare Anschläge 16 auf die Auflagebügeln 7 fixieren
die aufgelegte Sohle unter den Heizstrahlern innerhalb des Heißaktiviergeräts und verhindern ein Herunterfallen während
der Schwenkbewegung. Die Auflagebügel 7 selbst sind in ihren Befestigungsösen verstellbar gehalten und gestatten eine Anpassung
an große und kleine Sohlen. Ein ebenfalls verstellbarer Absatzhalter 18 gestattet eine Fixierung der aufgelegten Sohle,
wenn diese als Sohleneinheit bereits mit dem Absatz verbunden ist. Hierbei dient ein zunächst liegender Drahtbügel 19
als Anlage bzw. Gegenhalter.
Claims (3)
1. Heißaktiviergerät für mit Klebstoff versehene Laufsohlen, an
dessen Gehäuse an um eine vertikale Achse verschwenkbarer Tisch gelagert ist, auf dem Auflagebügel für mindestens eine
Laufsohle und an dem ein Verkleidungsblech zum Versehließen des Gehäuses bei eingeschwenktem Tisch angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet , daß an dem Verkleidungsblech
(5) eine um eine horizontale Achse zwangsläufig verschwenkbare Klappe (s) angelenkt ist, die bei eingeschwenktem Tisch (3) in
der Ebene der Verkleidungsbleche (5) liegt, und die bei ausgeschwenktem Tisch (3) eine Öffnung im Verkleidungsblech (5) freigibt.
2. Heißaktiviergerät nach Anspruch i, dadurchgekennzeichnet ,daß die Klappe (8) um einen Scharnierbolzen
(13) mit einem quer davon vorragenden Schließbügel (11) verschwenkbar ist, und daß am Gehäuse (l) zwei Bolzen(lO,12)
derart angeordnet sind, daß der Schließbügel (ll) beim Einschwenken
des Tischs (3) zwischen diesen Bolzen geführt wird und die Klappe (0) hochschwenkt.
3. Heißaktiviergerät nach Anspruch 2, da durchgekennzeichnet
,daß der obere Bolzen (10) einstellbar und der untere Bolzen (12) als Laufrolle ausgebildet ist.
h. Heißaktiviergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , daß auf der Innenseite der Klappe (8) ein Stützblech (15) befestigt ist, das
bei abgeklappter Klappe (s) am Tisch (3) anschlägt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19671970429 DE1970429U (de) | 1967-07-27 | 1967-07-27 | Heissaktiviergeraet. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19671970429 DE1970429U (de) | 1967-07-27 | 1967-07-27 | Heissaktiviergeraet. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1970429U true DE1970429U (de) | 1967-10-12 |
Family
ID=1199669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671970429 Expired DE1970429U (de) | 1967-07-27 | 1967-07-27 | Heissaktiviergeraet. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1970429U (de) |
-
1967
- 1967-07-27 DE DE19671970429 patent/DE1970429U/de not_active Expired
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