DE196932C - - Google Patents

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DE196932C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31023Vapour burners where the vaporiser is heated by conduction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spray-Type Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 196932 KLASSE Ag. GRUPPE
Heizbrenner für flüssige Brennstoffe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Dezember 1906 ab.
Bei den Bunsenbrennern für Heizzwecke mit rundem Brennerkopf und geradem, durch den Brennerkopf hindurchgeführtem Verdampfer, welche bekanntlich eine günstige Flammengestalt mit leichter Zugänglichkeit des Vergaserinnern vereinigen, macht eine ausreichende und doch wirtschaftliche Wärmeübertragung von der Flamme auf den Verdampfer Schwierigkeiten. Die Erfindung betrifft einen Brenner
ίο dieser Art, der mit bekannten Brennern ferner insoweit übereinstimmt, daß zur Wärmeübertragung ein der Flamme ausgesetzter und mit dem Verdampfer möglichst unmittelbar verbundener, vom Brennerkopf aber ganz unabhängiger Wärmeleiter verwendet wird, wobei auf Hilfsflamrfien ganz verzichtet und jede Verzettelung von Wärme im Brenner durch Leitung vermieden werden kann. Nach der Erfindung wird der Wärmeleiter aber so ausgebildet, daß er trotz beträchtlicher, der Wärmespeicherung förderlicher Masse und ausgiebiger Berührung mit der Flamme einerseits und dem Verdampfer andererseits den Raum über dem Brennerkopf ganz frei läßt, also der Verwendung des Brenners zu Heizzwecken nicht hinderlich ist.
Die Erfindung7'ist in den Zeichnungen veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι einen Schnitt in der Längsrichtung des Verdampfers,
Fig. 2 den Querschnitt.
Es bedeutet α den Spiritusbehälter, welcher in geeigneter Weise durch Zuführungsrohre mit dem Vergaser b in Verbindung steht. Der Vergaser wird durch einen Teil des Zuführungsrohres gebildet, welches durch den ringkapselförmigen ^ Brennerkopf c hindurchgeführt ist. Der Vergaser und das Zuführungsrohr können mit einem geeigneten Stoff ganz oder zum Teil gefüllt werden. An dem Vergaser b ist ein Steg d aus gut leitendem Metall angebracht, welcher eine vorteilhaft durchbrochene Platte β aus gut leitendem Metall, zweckmäßig in Scheibenform, trägt. Diese Platte steht mit dem übrigen Brenner nur durch den Steg d in Verbindung, ist also mit der ringförmigen Brennerkammer c nicht in unmittelbarer Berührung. Die Kammer c besitzt zwei Kränze von Brenneröffnungen, einen äußeren f und einen inneren g.
Der Betrieb des Brenners erfolgt in nachstehender Weise. Aus dem z. B. mit Spiritus gefüllten Behälter α tritt der Spiritus durch die Zuführungsleitung in den Vergaser, welcher beim Inbetriebsetzen des Brenners (mit einer geeigneten Anheizvorrichtung') vorgewärmt wird. In dem erwärmten Vergaser verdampft nunmehr der zugeführte Spiritus und gelangt, zweckmäßig durch eine Regelungsvorrichtung h, zu einer Düse i, wird hier in das Rohr k unter einem gewissen Druck eingeblasen und reißt durch die Löcher I Luft mit. Dieses Spiritusdampfluftgemisch tritt in den ringkapselförmigen Brennerkopf c und hier zu den kranzförmig angeordneten Brenneröffnungen f und g heraus, wo es sich entzündet. Die Flammen der Brenner-Öffnungen g bespülen den siebartig gelochten
Wärmesammler e, erhitzen ihn und geben im übrigen ihre Wärme an das auf den Brennerkopf in einer geeigneten Entfernung mittels der bekannten Dreifuß- oder sonstigen Vorrichtung auszusetzende Gefäß ab. Die äußeren Flammen bei/beheizen das Gefäß unmittelbar. Der stark erhitzte Wärmesammler gibt durch Leitung mittels des Steges d eine genügende Menge von Wärme an den Vergaser b ab, um
ίο diesen ständig so heiß ,zu erhalten, daß eine hinreichende Menge von Spiritus vergast, um dem Brenner die größtmögliche Flammenstärke zu erteilen.
Durch die Erfindung wird außer den schon angegebenen Vorteilen noch der weitere erreicht, daß bei der Herstellung des Brenners die Verwendung von gut leitendem Metall, also praktisch Kupfer, auf ein Mindestmaß beschränkt wild, was infolge der Kostspieligkeit des Kupfers von wirtschaftlicher Wichtigkeit ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Heizbrenner für flüssige Brennstoffe mit einem vom Brennerkopf unabhängigen Wärmeleiter zu dem geraden, durch den runden Brennerkopf hindurchgeführten Vergaser, dadurch gekennzeichnet, daß eine vorzugsweise durchbrochene Scheibe (e) aus gut leitendem Metall im Innern eines ringförmigen, innen und außen mit Brennöffnungen (f und g) versehenen Brennerkopfes (c) ohne unmittelbare wärmeleitende Verbindung mit diesem angeordnet ist und mit dem Vergaser (b) innerhalb des Brennerringes mittels eines die Wärme gut leitenden Steges (d) verbunden ist, so daß ein Teil der Wärme des inneren Flammenkranzes von der Scheibe aufgenommen und mittels des Steges gleichmäßig auf den Vergaser übertragen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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