DE1968705U - Vorrichtung zum entfernen von verhornten hautschichten. - Google Patents
Vorrichtung zum entfernen von verhornten hautschichten.Info
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-
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Description
DR. W. SCHALK · DIPL-ING. PETER WlRTH
DIPL-ING. G. E. M. DANNENBERG · DR. V. SCHMIED-KOWARZIK
η ι I
6 FRANKFURTAM MAIN _ _ ._,-,-,
Sch/sr ■...„«„,„.„„„„,.„ 9.6.1967
Scholl-Werke
Gesellschaft mit beschränkter Haftung für Fabrikate nach Scholl's Fasspflege-System
Frankfurt/M.
Vorrichtung zum Entfernen von verhornten Hautsohichten0
-
Gegenstand des vorliegenden Gebrauchsmusters ist eine neue
Vorrichtung zum Entfernen von verhärteten Hautschichten, wie
beispielsweise der Hornhautsehichten von Hühneraugen oder Fußbällen u.dgl.
Mr den genannten Zweck sind zwar schon Vorrichtungen bekannt und als sog. Hornhauthobel auf dem Markt, und zwar
bestehen diese in gleicher Weise wie die bekannten Handrasierapparate
- nur in verkleinerter Ausführungsform - aus
einem stielartigen Griff, einer auf dessen vorderes Ende aufzusetzenden kleinen, beiderseitig leicht nach rückwärts
umgebogenen Elingenauflageplatte, einer auf diese aufzulegenden
doppelseitig geschärften Klinge und einer auf diese aufzusetzenden, ebenfalls beiderseitig leicht nach
rückwärts umgebogenen und Tnaeh-den längskanten hln; sieh in
der Dicke verjüngenden Deckplatte.
Hierbei ist die genannte Klingenauflageplatte kurz neben ihren beiden Längskanten je mit einem schmalen Längsschlitz
t -versehen, und die Breite der genannten Klinge ist so bemessen,
d.aß von .ihr die genannten Längsschlitze mir so weit
abgedeckt werden, daß von ihnen ein schmaler Spalt offen bleibt j durch welchen -im Gebrauch" der Vorrichtung die abgetrennten
Hornhautteilchen entfernt werden.
Me Breite der genannten Deckplatte ist so bemessen, daß
die beiden Schärfen der Klinge von ihr unverdeckt bleiben.
Mir den Zusammenbau der beschriebenen Vorrichtung ist an der Mitte der Unterseite der genannten Deckplatte - außer
■* zwei der Halterung der Klinge dienenden !Toppen - ein kurzer
Gewindezapfen befestigt, auf den nach dem Aufsetzen der
Klinge und der Klingenauflageplatte der mit einem Gegengewinde ausgestattete stielartige Griff aufgeschraubt werden
kann, wodurch die Auflageplatte, die Klinge und die Deckplatte
fest gegeneinandergepreßt werden.
Mit diesen Hornhauthobeln lassen sich zwar Hornhautschichten
an sich gut entfernen, ein wesentlicher Kaehteil dieser
Vorrichtungen besteht jedoch darin, daß sich bei ihrem
* Gebrauch die zu bearbeitenden Hornhautstellen oft nur schlecht übersehen lassen, weil je nach dem Ansetzen an die zu bearbeitenden
Hornhautschichten der Griff häufig ins Blickfeld
tritt, so daß leicht ein falsches Ansetzen der Vorrichtung
erfolgtj an gewisse Hornhautstellen, wie beispielsweise
zwischen den Zehen, auch, nur schwierig heranzukommen ist
und somit häufig auch Verletzungen eintreten.
Pur den genannten Zweck sind ferner Vorrichtungen bekannt,
"bei denen am vorderen Ende eines stielartigen Griffes, 'beispielsweise
aus Kunststoff, eine kleine längliche, seitlich nach oben leicht kreisbogenförmig umgebogene und mit einem
Ausschnitt versehene Metallplatte befestigt ist, die als
Auflagefläche für die zu verwendende Klinge dient und auf welcher die Klinge mittels einer auf der Auflagefläche verschiebbar
angeordneten kleinen Deckplatte befestigt wird.
Aber auch für diese Vorrichtung gelten die obengenannten Nachteile, Zusätzlich zu den genannten lachteilen haben die
vorbekannten Vorrichtungen aber auch noch den Nachteil, daß sie, bedingt durch die Mitverwendung von Metallen, bei
unsachgemäßer Behandlung leicht rosten.
Die vorliegende Erfindung bezweckt daher, eine Vorrichtung für die Entfernung von verhornten Haut st eil en zu schaffen,
welche die genannten Nachteile nicht besitzt, auch an schwierig zugänglichen verhornten Hautstellen leicht angesetzt
werden kann, und bei deren Verwendung die zu bearbeitenden Kornhautsteilen sich im Gebrauch der Vorrichtung
immer voll im Blickfeld des Benutzers befinden, so daß ein
falsches Ansetzen der Vorrichtung verhindert wird und Verletzungen
des Paßes od. dgl. an den behandelten Stellen vermieden
werden.
Die neue Vorrichtung wird anhand der Zeichnung näher beschrieben.
In dieser veranschaulicht:
]?ig. 1 eine Ansicht der Vorrichtung bei geöffneter Klingenhalterung
und .
!ig. 2 die gleiche Ansicht bei geschlossener Klingenhalterung.
Die neue Vorrichtung besteht aus einem Griff 1, vorzugsweise
aus einem wärme- und säurebeständigen Kunststoff, an abessen
vorderem Ende, nach der Seite und leicht stumpfwinklig zum Griff verlaufend, eine etwa 3,5 cm lange, etwa -1,3 cm breite
und etwa 2 nun dicke Auflageplatte 2 für die in die Vorrichtung
einzusetzende Klinge angeordnet ist. Griff und Klingen-*
auflageplatte bilden somit eine Einheit aus dem gleichen Kunststoff. Dj^e genannte Platte ist um ihre Querachse leicht
kreisbogenfönnig nach außen gebogen, an ihrer Stirnkante
mit zwei nach innen gerichteten Fasen 3 ausgestattet und
kurz einwärts ihrer inneren Längskante mit .einem schmalen
Ausschnitt 4 versehen, wodurch eine diesen Ausschnitt begrenzende Seitenleiste 5 erhalten wird, deren Dicke jedoch
etwas geringer "bemessen ist als die Dicke der.Platte 2.
lerner ist der Griff am Anschluß der Platte 2 mit einem
kleinen Ausschnitt 6 versehen, in welchem, beispielsweise um einen Stift 7 verschwenkbar, eine ebenso wie die Platte
leicht gewölbte Deckplatte- 8 gelagert ist, an deren Innenseite,
beispielsweise mittels zweier Noppen 9, die Klinge 10 angeheftet x^erden kann und an deren Stirnkante eine-Nase 11
angeordnet ist, mit der sie nach dem Umklappen auf die Platte 2 auf dieser dureh Einrasten zwischen den ITasen 3
befestigt werden kann. Hierbei überbrückt die Klinge 10 auch den Ausschnitt 4 der Auflageplatte 2, doch so, daß zwischen
der Klinge und der Seitenleiste 5 des Ausschnittes 4 ein gewisser Abstand verbleibt, durch welchen im Gebrauch der
Vorrichtung die abgetrennten Hautteilehen über den Ausschnitt 4 abgeführt werden.
Bedingt durch die abgewinkelte Anordnung der Trag- und Haltevorrichtung
der Klinge zum Griff liegt nunmehr bei Verwendung
der neuen Vorrichtung die zu bearbeitende Hornhautstelle immer offen im Blickfeld des Benutzers der Vorrichtung
und wird durch den Griff nicht mehr verdeckt, so daß ein
falsches Ansetzen der Vorrichtung nicht mehr möglich ist
und somit "auch etwaige Verletzungen verhindert werden. Auch ermöglicht die genannte Abwinkelung der Klingentragvorrichtung
zum Griff ein leichtes Ansetzen der Vorrichtung an schwierig zugänglichen Stellen, wie beispielsweise zwischen zwei benachbarten
Zehen. Bedingt durch die bogenförmige Ausbildung der Trag- und Haltevorrichtung der Klinge und damit einhergehend
der bogenförmigen Lagerung der Klinge, kann letztere auch punktförmig, beispielsweise an die zu behandelnden
Hühneraugen od. dgl., angesetzt werden, und bei Betätigung
"■' j
der Vorrichtung wird dann die Hornhaut seimeidend, und
nicht mehr schabend, entfernt. Auch ermöglicht die ■beschriebene
KlingenhalterungsYorrichtung ein leichtes Einsetzen und Auswechseln der Klinge, und da die Vorrichtung vorzugsweise
aus Kunststoffen hergestellt wird, aueh ein leichtes
Reinigen und gegebenenfalls Sterilisieren durch Einlegen in Desinfektionslösungen oder durch Auskochen.
Anstatt die Klinge 10 an den Noppen 9 zu befestigen, könnte
nach einer etwas anderen Ausführungsform der Yorrichtung die Klingenauflageplatte 2 auf ihrer Oberseite auch mit einer
kleinen längs verlaufenden kragenförmigen Abstufung 12 versehen werden, gegen welche sich im Gebrauch der Yorrichtung
die Klinge 10 mit ihrer hinteren Längskante abstützt.
Als Kunststoff für die Herstellung der neuen Yorrichtung eignet sich beispielsweise der von der Firma DuPont in. den.
Handel gebrachte Kunststoff "Delrin".
Claims (3)
1) Vorrichtung,/vorzugsweise ""-aus einem temperatur- und
säurebeständigen Kunststoff, zum Entfernen von verhornten Hautschichten, gekennzeichnet durch einen
Griff (1), an dessen vorderem Ende einerseits eine mit
dem Griff eine Einheit bildende, nach der Seite und leicht stumpfwinklig zum Griff verlaufende, leicht
kreisbogenförmig nach außen gebogene Auflageplatte (2) für die in die Vorrichtung einzusetzende Klinge (10)
angeordnet und andererseits in einem sich'an die genannte Auflageplatte anschließenden Ausschnitt (6) des
Griffes eine der genannten Auflageplatte entsprechend gebogene Klingehhalterungs- und Deckplatte (8) gelagert
ist, die beispielsweise um einen Stift (7) auf die Elingenauflageplatte umgeklappt werden kann.
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klingenauflageplatte (2) kurz einwärts ihrer inneren Iiängskante mit einem schmalen, durch eine
Seitenleiste (5) etwas geringerer Dicke als die Klingenauflageplatte
(2) begrenzten Ausschnitt (4) für das Austragen der entfernten Hornhautteilchen sowie an ihrer
Stirnkante mit zwei Halterungsnasen (3) für die
2" fi
Deckplatte (8) und letztere für die Befestigung
an der Klingenauflageplatte an ihrer freien Stirnkante mit einem Haken (11) versehen ist.
an der Klingenauflageplatte an ihrer freien Stirnkante mit einem Haken (11) versehen ist.
3) Abänderung der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klingenauflageplatte (2) für die Halterung der Klinge (10) auf ihrer Oberseite
mit einer auf ihr längs verlaufenden kleinen kragenförmigen Abstufung (12) versehen ist.
Der Patentanwalt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH42955U DE1968705U (de) | 1967-07-05 | 1967-07-05 | Vorrichtung zum entfernen von verhornten hautschichten. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1968705U true DE1968705U (de) | 1967-09-21 |
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|---|---|---|---|
| DESCH42955U Expired DE1968705U (de) | 1967-07-05 | 1967-07-05 | Vorrichtung zum entfernen von verhornten hautschichten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1968705U (de) |
-
1967
- 1967-07-05 DE DESCH42955U patent/DE1968705U/de not_active Expired
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