DE1968705U - Vorrichtung zum entfernen von verhornten hautschichten. - Google Patents

Vorrichtung zum entfernen von verhornten hautschichten.

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DE1968705U
DE1968705U DESCH42955U DESC042955U DE1968705U DE 1968705 U DE1968705 U DE 1968705U DE SCH42955 U DESCH42955 U DE SCH42955U DE SC042955 U DESC042955 U DE SC042955U DE 1968705 U DE1968705 U DE 1968705U
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F9/00Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
    • A61F9/007Methods or devices for eye surgery
    • A61F9/013Instruments for compensation of ocular refraction ; Instruments for use in cornea removal, for reshaping or performing incisions in the cornea
    • A61F9/0133Knives or scalpels specially adapted therefor

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Description

DR. W. SCHALK · DIPL-ING. PETER WlRTH DIPL-ING. G. E. M. DANNENBERG · DR. V. SCHMIED-KOWARZIK
η ι I 6 FRANKFURTAM MAIN _ _ ._,-,-,
Sch/sr ■...„«„,„.„„„„,.„ 9.6.1967
Scholl-Werke
Gesellschaft mit beschränkter Haftung für Fabrikate nach Scholl's Fasspflege-System
Frankfurt/M.
Vorrichtung zum Entfernen von verhornten Hautsohichten0 -
Gegenstand des vorliegenden Gebrauchsmusters ist eine neue Vorrichtung zum Entfernen von verhärteten Hautschichten, wie beispielsweise der Hornhautsehichten von Hühneraugen oder Fußbällen u.dgl.
Mr den genannten Zweck sind zwar schon Vorrichtungen bekannt und als sog. Hornhauthobel auf dem Markt, und zwar bestehen diese in gleicher Weise wie die bekannten Handrasierapparate - nur in verkleinerter Ausführungsform - aus einem stielartigen Griff, einer auf dessen vorderes Ende aufzusetzenden kleinen, beiderseitig leicht nach rückwärts umgebogenen Elingenauflageplatte, einer auf diese aufzulegenden doppelseitig geschärften Klinge und einer auf diese aufzusetzenden, ebenfalls beiderseitig leicht nach rückwärts umgebogenen und Tnaeh-den längskanten hln; sieh in der Dicke verjüngenden Deckplatte.
Hierbei ist die genannte Klingenauflageplatte kurz neben ihren beiden Längskanten je mit einem schmalen Längsschlitz t -versehen, und die Breite der genannten Klinge ist so bemessen, d.aß von .ihr die genannten Längsschlitze mir so weit
abgedeckt werden, daß von ihnen ein schmaler Spalt offen bleibt j durch welchen -im Gebrauch" der Vorrichtung die abgetrennten Hornhautteilchen entfernt werden.
Me Breite der genannten Deckplatte ist so bemessen, daß die beiden Schärfen der Klinge von ihr unverdeckt bleiben.
Mir den Zusammenbau der beschriebenen Vorrichtung ist an der Mitte der Unterseite der genannten Deckplatte - außer ■* zwei der Halterung der Klinge dienenden !Toppen - ein kurzer Gewindezapfen befestigt, auf den nach dem Aufsetzen der Klinge und der Klingenauflageplatte der mit einem Gegengewinde ausgestattete stielartige Griff aufgeschraubt werden kann, wodurch die Auflageplatte, die Klinge und die Deckplatte fest gegeneinandergepreßt werden.
Mit diesen Hornhauthobeln lassen sich zwar Hornhautschichten an sich gut entfernen, ein wesentlicher Kaehteil dieser Vorrichtungen besteht jedoch darin, daß sich bei ihrem
* Gebrauch die zu bearbeitenden Hornhautstellen oft nur schlecht übersehen lassen, weil je nach dem Ansetzen an die zu bearbeitenden Hornhautschichten der Griff häufig ins Blickfeld tritt, so daß leicht ein falsches Ansetzen der Vorrichtung
erfolgtj an gewisse Hornhautstellen, wie beispielsweise zwischen den Zehen, auch, nur schwierig heranzukommen ist und somit häufig auch Verletzungen eintreten.
Pur den genannten Zweck sind ferner Vorrichtungen bekannt, "bei denen am vorderen Ende eines stielartigen Griffes, 'beispielsweise aus Kunststoff, eine kleine längliche, seitlich nach oben leicht kreisbogenförmig umgebogene und mit einem Ausschnitt versehene Metallplatte befestigt ist, die als Auflagefläche für die zu verwendende Klinge dient und auf welcher die Klinge mittels einer auf der Auflagefläche verschiebbar angeordneten kleinen Deckplatte befestigt wird. Aber auch für diese Vorrichtung gelten die obengenannten Nachteile, Zusätzlich zu den genannten lachteilen haben die vorbekannten Vorrichtungen aber auch noch den Nachteil, daß sie, bedingt durch die Mitverwendung von Metallen, bei unsachgemäßer Behandlung leicht rosten.
Die vorliegende Erfindung bezweckt daher, eine Vorrichtung für die Entfernung von verhornten Haut st eil en zu schaffen, welche die genannten Nachteile nicht besitzt, auch an schwierig zugänglichen verhornten Hautstellen leicht angesetzt werden kann, und bei deren Verwendung die zu bearbeitenden Kornhautsteilen sich im Gebrauch der Vorrichtung immer voll im Blickfeld des Benutzers befinden, so daß ein falsches Ansetzen der Vorrichtung verhindert wird und Verletzungen des Paßes od. dgl. an den behandelten Stellen vermieden werden.
Die neue Vorrichtung wird anhand der Zeichnung näher beschrieben.
In dieser veranschaulicht:
]?ig. 1 eine Ansicht der Vorrichtung bei geöffneter Klingenhalterung und .
!ig. 2 die gleiche Ansicht bei geschlossener Klingenhalterung.
Die neue Vorrichtung besteht aus einem Griff 1, vorzugsweise aus einem wärme- und säurebeständigen Kunststoff, an abessen vorderem Ende, nach der Seite und leicht stumpfwinklig zum Griff verlaufend, eine etwa 3,5 cm lange, etwa -1,3 cm breite und etwa 2 nun dicke Auflageplatte 2 für die in die Vorrichtung einzusetzende Klinge angeordnet ist. Griff und Klingen-* auflageplatte bilden somit eine Einheit aus dem gleichen Kunststoff. Dj^e genannte Platte ist um ihre Querachse leicht kreisbogenfönnig nach außen gebogen, an ihrer Stirnkante mit zwei nach innen gerichteten Fasen 3 ausgestattet und kurz einwärts ihrer inneren Längskante mit .einem schmalen Ausschnitt 4 versehen, wodurch eine diesen Ausschnitt begrenzende Seitenleiste 5 erhalten wird, deren Dicke jedoch etwas geringer "bemessen ist als die Dicke der.Platte 2.
lerner ist der Griff am Anschluß der Platte 2 mit einem kleinen Ausschnitt 6 versehen, in welchem, beispielsweise um einen Stift 7 verschwenkbar, eine ebenso wie die Platte
leicht gewölbte Deckplatte- 8 gelagert ist, an deren Innenseite, beispielsweise mittels zweier Noppen 9, die Klinge 10 angeheftet x^erden kann und an deren Stirnkante eine-Nase 11 angeordnet ist, mit der sie nach dem Umklappen auf die Platte 2 auf dieser dureh Einrasten zwischen den ITasen 3 befestigt werden kann. Hierbei überbrückt die Klinge 10 auch den Ausschnitt 4 der Auflageplatte 2, doch so, daß zwischen der Klinge und der Seitenleiste 5 des Ausschnittes 4 ein gewisser Abstand verbleibt, durch welchen im Gebrauch der Vorrichtung die abgetrennten Hautteilehen über den Ausschnitt 4 abgeführt werden.
Bedingt durch die abgewinkelte Anordnung der Trag- und Haltevorrichtung der Klinge zum Griff liegt nunmehr bei Verwendung der neuen Vorrichtung die zu bearbeitende Hornhautstelle immer offen im Blickfeld des Benutzers der Vorrichtung und wird durch den Griff nicht mehr verdeckt, so daß ein falsches Ansetzen der Vorrichtung nicht mehr möglich ist und somit "auch etwaige Verletzungen verhindert werden. Auch ermöglicht die genannte Abwinkelung der Klingentragvorrichtung zum Griff ein leichtes Ansetzen der Vorrichtung an schwierig zugänglichen Stellen, wie beispielsweise zwischen zwei benachbarten Zehen. Bedingt durch die bogenförmige Ausbildung der Trag- und Haltevorrichtung der Klinge und damit einhergehend der bogenförmigen Lagerung der Klinge, kann letztere auch punktförmig, beispielsweise an die zu behandelnden Hühneraugen od. dgl., angesetzt werden, und bei Betätigung
"■' j
der Vorrichtung wird dann die Hornhaut seimeidend, und nicht mehr schabend, entfernt. Auch ermöglicht die ■beschriebene KlingenhalterungsYorrichtung ein leichtes Einsetzen und Auswechseln der Klinge, und da die Vorrichtung vorzugsweise aus Kunststoffen hergestellt wird, aueh ein leichtes Reinigen und gegebenenfalls Sterilisieren durch Einlegen in Desinfektionslösungen oder durch Auskochen.
Anstatt die Klinge 10 an den Noppen 9 zu befestigen, könnte nach einer etwas anderen Ausführungsform der Yorrichtung die Klingenauflageplatte 2 auf ihrer Oberseite auch mit einer kleinen längs verlaufenden kragenförmigen Abstufung 12 versehen werden, gegen welche sich im Gebrauch der Yorrichtung die Klinge 10 mit ihrer hinteren Längskante abstützt.
Als Kunststoff für die Herstellung der neuen Yorrichtung eignet sich beispielsweise der von der Firma DuPont in. den. Handel gebrachte Kunststoff "Delrin".

Claims (3)

, .J1J. ι -J γ~ ΓΙ i - - ■ ■ '■ ■ S c h u t ζ a η s ρ r ü c h e
1) Vorrichtung,/vorzugsweise ""-aus einem temperatur- und säurebeständigen Kunststoff, zum Entfernen von verhornten Hautschichten, gekennzeichnet durch einen Griff (1), an dessen vorderem Ende einerseits eine mit dem Griff eine Einheit bildende, nach der Seite und leicht stumpfwinklig zum Griff verlaufende, leicht kreisbogenförmig nach außen gebogene Auflageplatte (2) für die in die Vorrichtung einzusetzende Klinge (10) angeordnet und andererseits in einem sich'an die genannte Auflageplatte anschließenden Ausschnitt (6) des Griffes eine der genannten Auflageplatte entsprechend gebogene Klingehhalterungs- und Deckplatte (8) gelagert ist, die beispielsweise um einen Stift (7) auf die Elingenauflageplatte umgeklappt werden kann.
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klingenauflageplatte (2) kurz einwärts ihrer inneren Iiängskante mit einem schmalen, durch eine Seitenleiste (5) etwas geringerer Dicke als die Klingenauflageplatte (2) begrenzten Ausschnitt (4) für das Austragen der entfernten Hornhautteilchen sowie an ihrer Stirnkante mit zwei Halterungsnasen (3) für die
2" fi
Deckplatte (8) und letztere für die Befestigung
an der Klingenauflageplatte an ihrer freien Stirnkante mit einem Haken (11) versehen ist.
3) Abänderung der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klingenauflageplatte (2) für die Halterung der Klinge (10) auf ihrer Oberseite mit einer auf ihr längs verlaufenden kleinen kragenförmigen Abstufung (12) versehen ist.
Der Patentanwalt
DESCH42955U 1967-07-05 1967-07-05 Vorrichtung zum entfernen von verhornten hautschichten. Expired DE1968705U (de)

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