DE1968024U - Kipplagerverriegelung fuer kipp-schwenk-fenster, -tueren od. dgl. - Google Patents
Kipplagerverriegelung fuer kipp-schwenk-fenster, -tueren od. dgl.Info
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Dr.-Ing. G Eichenberg 4 DOsw|dorf( den §..Juni....196?
Dipl.-Ing. H. Sauerland
Patentanwä I te
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Deutsche Bank AG., Filiale Düsseldorf
Postscheck-Konto: Essen 8734
Fernsprecher Nr. 432732
Verwenden Sie im Schriftverkehr auch
unser Zeichem VT T T /J
unser Zeichem VT T T /J
Firma August Bilstein, Ennepetal-Altenvoerct'e i.Wi
"Kipplagerverriegelung für Kipp-Sohwenk-Fenster,
-[Puren od.dgl."
Die Neuerung "bezieht sich auf eine Kipplagerverriegelung
für Kipp-Schwenk-Fenster, -Türen od.dgl., insbesondere
Metallprofilfenster, die mit einem an der Flügelrahmenunterkante'
in der Fähe des vorderen Kipplagers angeordneten, von Hand zu betätigenden Riegel versehen ist, der
in der zum Kippen des Flügels notwendigen Yerriegelungsstellung hinter ein am feststehenden Rahmen angeordnetes Terriegelungsstück
greift.
Bekannte Kipplagerverriegelungen obiger Art besitzen noch mancherlei Nachteile. Da bei ihnen der Riegel
für das wahlweise Kipp- oder S chwenkb'ff nen des Flügels entsprechend
umgestellt bzw. verschoben werden muß, kann es leicht zu Fehlbedienungen kommen, beispielsweise für den
Fall, daß es die Bedienungsperson aus Unachtsamkeit unterläßt, den Riegel zum Kippöffnen des Flügels hinter das Verriegelungsstück
zu schieben, so daß dann der Flügel beim
Zum Schreiben vom ...8..· £U£.LJ...9i>.Z an ..i!M:BE.l&.g.§£y..e^^ Blatt
Kippöffnen an der vorderen Kipplagerseite absackt. Weiterhin
sind die "bekannten Kipplagerverriegelungen'-zumeist auf
den Vordere eisten der .fensterrahmen unabgedeokt angebracht,
wo sie störend in Erscheinung treten, leicht verschmutzen
und daher mit der Zeit auch schwergängig werden. Das wirkt
sich umso nachteiliger aus, als der Riegel hier ohnehin
schon verhältnismäßig-schlecht-" zugänglich, ist, mithin nur
schwierig betätigt werden kann.
Der !Teuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Kipplagerverriegelung zu schaffen, die die vorerwähnten
Mangel nicht aufweist,- vielmehr, bei einfacher baulicher Beschaffenheit
fehlbedienungssieher arbeitet, verdeckt angeordnet und leicht zu betätigen ist. Das wird neuerungsgemäß
im wesentlichen dadurch erreicht, daß der Äiegel als
zwischen den beiden Rahmen verdeckt liegend untergebrachter, um eine waagerechte Achse sehwenkbeweglicher Federschnäpper
ausgebildet ist, der an seinem vorderen aus dem
Plügelranmenprofil heransragenden Ende eine Drucktaste trägt
und an seinem inneren Ende mit einer nach unten abgebogenen Kralle versehen ist, die in der^Kipp- und Sehließstellung
des Flügels hinter eine am Verriegelungsstück vorgesehene
läse mit schräger Auflauffläche greift. Auf diese" Weise
kommt man zu einer Kipplagerverriegelung, bei der die am
Federschnäpper vorhandene Kralle beim Schließen des Flügels
aus seiner Schwenkö'ffnungssteilung heraus über die
Zum Sareiben vom JLi_iQafiL^ Blatt ...1.
schräge Auflauffläche des Verriegelungsstüekes gleitet, um
dann in der Sehließstellung selbsttätig hinter dessen Verriegelungsnase
zu greifen, wodurch das Kipplager normalerweise immer verriegelt bleibt, mithin entsprechende Fehlbedienungen
mit Sicherheit ausgeschlossen bleiben.Dazu trägt auch der Umstand bei," daß die Schnapperkralle die
Nase des Yerriegelungsstückes in der Kipp's teilung, soweit
umgreift, daß der Federschnäpper in dieser Flügelstellung
nicht zu verschwenken ist, mithin eine entsprechende Fehlbedienungssicherung
auch insoweit gegeben ist. Lediglich zum gelegentlichen Schwenköffnen des Flügels braucht die
Drucktaste des Federschnäppers nach unten gedrückt zu werden,
wodurch die Schnapperkralle über die Nase des Verriegelungsstückes
angehoben wird, mithin der Flügel unbehindert
in seine Schwenköffnungsstellung gebracht werden kann. Da
der gesamte Yerriegelungsmechanismus mit alleiniger Ausnahme der Schnäpper-Drucktaste zwischen den beiden Rahmen verdeckt
liegend untergebracht ist, besteht weder Yerschmutzungsgefahr
noch eine Beeinträchtigung des glattwandigen Fensterrahmenverlaufs. : .--."- .. . --.''
Merkmal der Feuerung ist der mit der Drucktaste und der Yerriegelungskralle versehene
Federschnäpper vorteilhaft beidseitig in den Lagerwangen eines an der Flügelrahmenprofilunterkante verdeckt angeordneten,
gabelförmig ausgebildeten Lagerstückes gelagert,
Zum Schreiben vom ...8.· .ί.Μΐ.....1.9£Ζ an ...!.!KiiElMerverriegelung....f ur_................. Blatt i.
dessen Lagerwangen sich. in. der Kippstellung des Flügels
auf zu "beiden Seiten der schrägen Äuflauffläche des Yerriegelungsstückes
vorhandene Stützflächen abstützen. Dadurch kommt man zu einer sehr schmalen,- gedrungenen Bauart
für das Kipplager und dessen Yerriegelungsmeohanismus.
Weitere Merkmale nach der Neuerung seien anhand
eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
beschrieben« Dabei zeigt
Pig» 1 die teilweise geschnittene Draufsicht auf den mit
der neuen Kipplagerverriegelung versehenen unteren Teil eines Kipp-Schwenk-Fensters, "
Fig. 2 einen Schnitt nach der linie II - II der Jig. 1 in
der Schließstellung des Flügels,
Fig. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt, jedoch, in
der Betätigungsstellung des Federschnäppers,
Fig. 4 die Kipplagerverriegelung in der offenen Sehwenkstellung
des Flügels und
Fig. 5 die entsprechende - SohnittdarStellung in derKippö'ffnungssteilung
des Flügels. ."■""■
Bei dem dargestellten Eipp-Schwenk-Fenster bestehen
der feste Rahmen T und der Flügelrahmen 2 aus herkömmlichen
Metallprofilen. In dem zwischen den beiden Profilrahmen
vorhandenen Raum 3 an der Fensterunterseite sind das vordere Kipplager und sein neuerungsgemäß, beschaffener Ver-
Zum Schreiben vom ..Jb ^$4... J..9JL7 an i.!MBi>.i&.äe.rj^ Blatt .5.
riegelungsinechanismus. .untergebracht.- Zu diesem Zweck ist an
der Unterkante des Flügelrahmenprofils 2 das gabelförmige lagerstück 4 mittels der Schrauben 5 befestigt. In den beiden
Seitenwangen 6 dieses Lagerstückes sind Lagerbolzen 7
drehbeweglich gelagert,; in die die seitlich vorspringenden Ansätze 8' des aus einem entsprechend geformten Stanzblech
bestehenden Federschnäppers 8 eingesetzt sind. Der Federschnäpper 8 trägt an seinem vorderen aus. dem Flügelrahmenprofil
2 vorstehenden Ende die Drucktaste 95 während er an
seinem inneren Ende zu einer Kralle 10 nach unten abgebogen
ist. Auf das die Kralle 10 tragende Schnäpperende drückt von oben die Feder 11, die in den Schlitz 12 des zwischen
den beiden Seitenwangen 6 befindlichen Steges 13 des gabelförmig
gestalteten lagerstüokes 4 eingesetzt ist.
An dem feststehenden Kahmenprofil 1 ist das Yerriegelungsstück
14 mittels der Schraube 15 befestigt. Das Yerriegelungsstück 14 besitzt in seinem mittleren Teil eine
schräge Auflauffläche 14', die in die rückseitig gelegene
Nase 14'' übergeht. ^Zu beiden Seiten der Auflauffläche 14'
sind an dem Yerriegelungsstück 14 Stützflächen 14'ff vorgesehen,
auf denen sich.die■Seitenwangen 6 des am Flügelprofilrahmen
2 vorhandenen Lagerstückes 4 in der Kippstellung
abstützen.
In der in Fig. 2 dargestellten Schließstellung des Fensterflügels greift die am Federschnapper 8 vorhandene
Zum Schreiben vom ..3...Z i$£:LJ.$.$.l.... an !!IiPEl.ää§.£I£Sie.S£l.BSS.....lH£.....:..·..^.^..t.!. Blatt
Kralle 10 mit Spiel hinter die am Verriegelungsstück 14
vorhandene läse H1·· Wird der flügel In die in lig. 5
dargestellte Kippöffnungssteilung bewegt, so setzt sich,
die Kralle 10 des Jederschnäppers 8 fest hinter die Nase
14''j wodurch die Kippstellung.einwandfrei verriegelt, der
Flügel in dieser Kippstellung also sicher gehalten wird. Soll dagegen der Flügel aus der in Fig. 2 dargestellten
Schließstellung in die in Fig.- 4 abgebildete Schwenköffnungsstellung
gebracht werden, so wird durch leichten Pingerdruck auf die Drucktaste 9 der Schnäpper 8 bzw. dessen
Kralle 10 von der läse HV.* des Verriegelungsstückes abgehoben.
Beim Sehließen des Hügels aus seiner Schwenköffnungsstellung heraus, etwa: gemäß fig. 4, gleitet die Kralle
10 an der schrägen Auf lauf fläche 14'; des Yerriegelungsstückes
14 hoch, bis sie schließlich hinter dessen Hase 14'' springt, mithin die. Verriegelung selbsttätig herbeiführt. Eine entsprechende Fehlbedienung ist daher ausgeschlossen.
Wesentlich ist weiterhin, daß auch in der in Fig. 5 ersichtlichen Kippstelluhg des Flügels ein Betätigen
bzw· Verschwenken-des IederSchnäppers 8 nicht möglich
ist, da die Kralle 10 die Fase14'' entsprechend weit umgreift, mithin der Schnäpper 8 in-dieser Stellung nicht
von der Fase 14'' des Yerriegelungsstüokes H abgehoben
werden kann. Dadurch wird1 also auch eine iehlbedienung des
gekippten Hügels vermieden.
Claims (2)
1. Kipplagerverriegelung für Kipp-Schwenk-]?enster, -Türen od.
dgl., insbesondere Metallprofilfenster, mit einem an der
ITügelrahmenunterlcante in der Iahe des vorderen Kipplagers
angeordneten, von Hand zu betätigenden Riegel, der in der zum Kippen des Jlügels notwendigen Yerriegelungsstellung
hinter ein am feststehenden Rahmen angeordnetes Terriegelungsstück
greift, .. da du roh g e k e η η ζ e i c h net,
daß der Siegel als zwischen den.-'beiden Rahmen
(1, 2) verdeckt liegend untergebrachter, um eine waagerechte Achse schwenkbeweglicher Lederschnäpper (8) ausgebildet
ist, der an seinem vorderen aus.dem Flügelrahmenprofil
(2) herausragenden Ende eine Drucktaste (9) trägt und an seinem inneren Ende mit einer nach unten abgezogenen Kralle
(10) versehen ist, die in der Kipp- und Schließstellung des Hügels hinter eine am Terriegelungsstück (14) vorgesehene
Nase (H'1) mit schräger Auf lauf fläche (14f) greift.
2. Kipplagerverriegelung nach: Anspruch .1, ;.- d a d u r c h
gekennzeichn et , daß der/mit der Drucktaste
(9) und der Verriegelungskralle (10) versehene Federschnäpper
(8) beidseitig in den lagerwangen (6) eines an
der Flügelrahmenprofilunterkante verdeckt angeordneten, ga-
Zum Schreiben vom JLlJDäSi 1..i£l... an "MEEl§S.eO:e^iMMB^g...lM...J.......*.^ B!att 8..£
belförmig ausgebildeten Lagerstückes (4) gelagert ist, dessen Lagerwangen (6.) sich in der Kippstellung des Flügels
auf zu beiden Seiten der schrägen Auflauffläche (14*)
des VerriegelungsStückes (14) vorhandenen Stützflächen
(i4ft'O abstützen.
3· Kipplagerverriegelung nach den Ansprüchen 1 und 2, d a durch
gekenn ζ ei c "h'-n-e t ""■-.,; daß eine auf
das die Kralle (1O) tragende Federschnapperende von oben
drückende Feder (11) vorgesehen ist, die in einen Schlitz
(12) in dem zwischen den beiden Seitenwangen (6) des gabelförmigen Lagerstücks (4) befindlichen Steg (13) eingeschoben
ist. . ; .■ ... - .
4· Kipplagerverriegelung nach den Ansprüchen 1 bis 3j dadurch gekennzeichnet , daß die am
Federschnäpper (8) vorhandene Kralle (10) die am Terriegelungsstück
(14) vorhandene Hase (14'') in der Kippstellung des Flügels soweit umgreift", daß der Federschnäpper
in dieser Stellung nicht zru. betätigen ist. :
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967B0071350 DE1968024U (de) | 1967-06-09 | 1967-06-09 | Kipplagerverriegelung fuer kipp-schwenk-fenster, -tueren od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967B0071350 DE1968024U (de) | 1967-06-09 | 1967-06-09 | Kipplagerverriegelung fuer kipp-schwenk-fenster, -tueren od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1968024U true DE1968024U (de) | 1967-09-07 |
Family
ID=33325205
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967B0071350 Expired DE1968024U (de) | 1967-06-09 | 1967-06-09 | Kipplagerverriegelung fuer kipp-schwenk-fenster, -tueren od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1968024U (de) |
-
1967
- 1967-06-09 DE DE1967B0071350 patent/DE1968024U/de not_active Expired
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