DE1965C - Transportable Wasserhebemaschine mit schwingendem Kolben und für direkten Betrieb durch Dampf oder komprimirte Luft - Google Patents

Transportable Wasserhebemaschine mit schwingendem Kolben und für direkten Betrieb durch Dampf oder komprimirte Luft

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DE1965C
DE1965C DENDAT1965D DE1965DA DE1965C DE 1965 C DE1965 C DE 1965C DE NDAT1965 D DENDAT1965 D DE NDAT1965D DE 1965D A DE1965D A DE 1965DA DE 1965 C DE1965 C DE 1965C
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Germany
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piston
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compressed air
direct operation
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DENDAT1965D
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Gebr. Klein, A. Schmoll und E. Gärtner in Wien
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C9/00Oscillating-piston machines or pumps
    • F04C9/002Oscillating-piston machines or pumps the piston oscillating around a fixed axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

1S78.
Klasse 59.
GEBR. KLEIN, A. SCHMOLL und E. GÄRTNER in WIEN.
Transportable Wasserhebemaschine mit schwingendem Kolben und für directen Betrieb durch
Dampf oder comprimirte Luft.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Januar 1878 ab.
Die auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellte Wasser-Hebemaschine ist eine Pumpe mit oscillirendem Kolben, und zwar dient die eine Hälfte des Kolbens als Arbeitskolben, die andere als Betriebskolben unter der directen Einwirkung von Dampf oder comprimirter Luft. Ein cylindrisches Gehäuse, welches radial in vier Abtheilungen getrennt ist, nimmt den Kolben derart auf, dafs die beiden Hälften desselben bei seiner Bewegung zwei gegenüberliegende Abtheilungen durchlaufen. Die beiden anderen Abtheilungen dienen als Ventilkasten des durchfliefsenden Wassers und sind mit dem Saug- und Druckrohr verbunden.
Dem Betriebskolben wird die motorische Substanz — Dampf oder comprimirte Luft ·— durch eine einfache Schiebersteuerung zugeführt, welche ihre Bewegungen von einer besonderen, an der Pumpe angebrachten Maschine erhält, deren Steuerung wieder durch die Bewegungen des oscillirenden Pumpenkolbens bewirkt wird.
Die Fig. 4 und 6 stellen eine Vorder- und Hinteransicht der Maschine dar, =Fig. 2 einen Verticalschnitt durch die Betriebs- und Arbeitskammern A und B. Fig. 1 ist ein Horizontalschnitt nach MN der Fig. 2; derselbe läfst die vier Kammern oder Abtheilungen, sowie den um die Axe α schwingenden Kolben b b1 erkennen. Der Dampf oder die comprimirte Luft tritt in die Abtheilung A abwechselnd an der einen und der anderen Seite des Kolbens b ein und treibt denselben vor sich her, infolge dessen macht Theil bt des Kolbens die entsprechende Bewegung in dem Räume B, welcher mit dem Ventilkasten G G1 in Verbindung steht.
Der Kolbenkörper b b1 bildet eine bewegliche Wand, welche mittelst der Zapfen c C1 im Boden und Deckel des Gehäuses gelagert ist. Zur Herstellung eines dichten Abschlusses sind die äufseren Seiten des Kolbens bb^ mit nachstellbaren Metallliderungen versehen, ebenso wird der mittlere Theil des Kolbens, die Nabe, durch Metallliderungen in der Wandung der Ventilkasten abgedichtet. Zur Vermeidung des heftigen Anschlagens des Kolbens b bt sind die Wände der Räume A und B mit Buffern yyyy versehen; an den Wandungen des Raumes A sind aufserdem noch die Schlammhähne ζ Z1 angebracht.
Der Kammer A mit Kolben b wird der Dampf oder die comprimirte Luft durch das Rohr C, Fig. 3, 4, 5 und 6 und die Steuerung D, Fig. 2, 3, 4, 6 und 8 zugeführt. Dieselbe besteht aus einem einfachen Muschelschieber m und dem gewöhnlichen Schieberkasten mit zwei Eintrittskanälen d (I1 und dem üblichen mittleren Kanal für den Austritt, welcher mit dem Austrittsrohre F, Fig. i, 3, 5 und 6 in Verbindung steht; die Eintrittskanäle d dx münden in den Raum A-bei χ X1. Die Stange des Schiebers m wird mittelst eines zweiarmigen, um 0 schwingenden Hebels η bewegt, an den die Kolbenstange k einer besonderen kleinen Maschine E angreift (vergl. die Fig. 2, 3, 4, 6 und 9), Diese . Maschine erhält ihre motorische Substanz mittelst des Röhrchens I von dem Hauptrohr C und bläst mittelst des Röhrchens p in das Austrittsrohr F ab. Sie ist mit einer Hahn- oder Drehschiebersteuerung i versehen und der Hahn oder Drehschieber wird mittelst der Stange g bewegt, welche an ihren Enden mit den stellbaren Daumen oder Knaggen//, versehen ist, gegen die der auf dem Zapfen C1 des Kolbens b It1 befestigte Hebel e stöfst und so mittelst g den Hahn i dreht, indem er der Bewegung des Kolbens b bi folgt.
Die aus den Fig. &, 3, 6 und 7 ersichtlichen Ventilkasten G G1 sind mit je zwei Ventilen r s bezw. r, S1 versehen, welche bei der Aufstellung der Pumpe über Wasser als Saug- und Druckventile wirken. Oben sind die beiden Ventilkasten durch ein gabelförmiges Rohr K verbunden, an welches sich das Steigerohr L anschliefst. Die Aufstellung über Wasser bedingt unten ebenfalls die Anbringung eines gabelförmigen, die beiden Ventilkasten verbindenden Rohres, an welches sich ein zum Sumpf oder zur Baugrube führendes Saugrohr ansetzt. Bei der Aufstellung der Maschine unter Wasser fällt das Saugrohr mit dem Gabelrohre natürlich fort; es ist dann aber nothwendig, die Eintrittsöffnung durch einen Korb t bezw. ή abzuschliefsen, um den Eintritt von Sand und sonstigen Unreinigkeiten zu verhüten; zu demselben Zwecke wird in jedem Falle die ganze Maschine in einen

Claims (1)

  1. Mantel J eingekleidet, welcher den oberen, den Steuerungs - Mechanismus enthaltenden Theil wasserdicht abschliefst.
    Das Spiel der Maschine ist hiernach leicht zu übersehen. Der Kolbenflügel b wird durch den eintretenden Dampf oder die comprimirte Luft in eine hin- und herschwingende Bewegung versetzt, während der Flügel bx hinter sich ein 'Vacuum erzeugt und Wasser durch das betreffende Ventilgehäuse saugt, das vor sich befindliche Wasser aber in das Steigrohr L treibt. Mit dem Kolben bewegt sich der Hebel e und dreht mittelst der Knaggen//, und der Stange g den Drehschieber i, so dafs die Kolbenstange k der Maschine E mittelst des Hebels η die Schieberstange von m vor- oder zurückstöfst und hierdurch den Bewegungswechsel des Kolbenflügels b veranlafst.
    Da es wünschenswerth ist, dafs das durchfliefsende Wasser eine möglichst gleichförmige Geschwindigkeit besitzt und diese von der Spannung der motorischen Substanz abhängig ist, empfiehlt es sich, eine Regulirung einzuführen. Eine solche Regulirung ist in Fig. io dargestellt. In dem Steigrohr L ist eine Turbine eingeschaltet, deren Spindel einen Regulator trägt, welcher auf eine in dem Luft- oder Dampfeinströmungsrohre C angebrachte Drosselklappe wirkt.
    Pa ten τ -Anspruch: Die in vorstehender Beschreibung und in den beiliegenden Zeichnungen dargestellte transportable Wasser-Hebemaschine für directen Betrieb durch Dampf oder comprimirte Luft in ihrer ganzen hier charakterisirten Zusammensetzung, und zwar sowohl in der Anwendung als Saug- und Druckpumpe über Wasser, wie als Druckpumpe unter Wasser, in der Aufstellung mit horizontaler, wie mit verticaler Axe, bei elliptischem, wie bei kreisförmigem Querschnitt des Betrieb- und Pumpenkörpers.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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