DE196468C - - Google Patents

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DE196468C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/24Fastening by suction, i.e. total dentures

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 196468 KLASSE 30 δ. GRUPPE
Dr. HEINRICH RUUTZ in BASEL.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1907 ab.
Die Erfindung bezweckt eine möglichst weitgehende Verringerung des Gewichtes des Oberteils eines künstlichen Gebisses. Zu diesem Behufe ist der Alveolarteil der Gaumenplatte in bekannter Weise nicht massiv, sondern hohl, wobei die Größe des Hohlraumes maßgebend ist für die Verringerung des Gewichtes. Nach der vorliegenden Erfindung wird der Hohlraum — abweichend von einer
ίο bekannt gewordenen Ausführungsform mit ununterbrochenem Hohlraum — dadurch gebildet, daß in den Alveolarteil, d. i. in denjenigen Teil des Gebisses, in welchem die Zähne stecken, eine Anzahl hohler, dünnwandiger, beiderseits geschlossener Büchschen eingebettet werden.
Die beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel' des Gegenstandes der Erfindung dar. Fig. 1 ist ein nach der Linie D-E der Fig. 2 geführter, von unter her betrachteter Schnitt eines vollständigen oberen Gebisses und Fig. 2 ein Schnitt nach der gebrochenen Linie A-B- C der Fig. 1.
In den gewöhnlich aus vulkanisiertem Kautschuk bzw. Hartgummi bestehenden, von einer Platte α aus Metall oder ebenfalls Hartgummi gehaltenen, dem Träger des Gebisses den geschwundenen Alveolarfortsatz ersetzenden Wulst b werden, mit Deckel versehene Büchschen c eingebettet, die z. B. aus Gelatine bestehen können, besser aber aus dünnem Blech von leichtem Metall, z. B.
Aluminium, bestehen. Jedes Büchschen und
. der dazu gehörige Deckel besteht aus einem am einen Ende geschlossenen Röhrchen, von denen das den Deckel bildende um so viel weiter ist als das andere, daß es dieses letztere dicht zu schließen vermag. Als Querschnittsform dieser Röhrchen eignet sich am besten die kreisrunde, da es beim oberen Gebiß darauf ankommt, mit einem möglichst geringen Aufwand an Material für diese Röhrchen einen möglichst großen Hohlraum zu erzeugen bzw. einen möglichst großen Raum im Wulst b auszufüllen, um so das Gewicht des Gebisses möglichst viel zu verringern. Da der Wulst b hinten dicker und weniger stark gekrümmt ist, können dort entsprechend weitere und längere Büchschen als vorn verwendet werden. Die Büchschen könnten auch, der Krümmung des Gebisses entsprechend, gekrümmt sein.
Um beim Formen eines solchen Gebisses das Eindringen von Kautschukmasse in die Büchschen zu verhindern, können die Fugen zwischen Büchschen und Deckel mit einem Mörtel, z. B. Wasserglas, verschlossen werden.
Praktische Versuche haben ergeben, daß die durch Einlage von Büchschen entständenen Hohlräume das Gewicht eines oberen Gebisses um 20 bis 25 Prozent zu verringern vermochten; dadurch gewinnt das Gebiß erheblich an Adhäsions- und Tragfähigkeit.
Sollte der Alveolarteil zerbrechen, so läßt sich der Schaden verhältnismäßig leicht heilen, während bei einem auf andere Weise, z. B. mittels eines Drahtes oder eines einzelnen Rohres, armierten Alveolarteil das Gebiß neu angefertigt werden muß. Da die jeweilen
zwischen den Stirnwänden zweier aufeinander folgender Büchschen befindliche Gummischicht einen Verbindungssteg zwischen der Hüll-■ schicht, in die die Büchschen eingebettet sind, bildet, so ist einem Rissigwerden, Ausbrechen und Abspringen einzelner Stückchen der Hüllschicht wirksam vorgebeugt.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Gebiß - Oberteil mit teilweise hohlem Alveolarteil, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des Hohlraumes dünnwandige, beiderseits geschlossene hohle Büchschen verschiedener Weite und Länge in den Alveolarteil eingebettet werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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