DE19646860C2 - Zweirädriges Hubgerät für insbesondere auf Paletten ruhende Lasten, wie z.B. Baumaterial o.dgl. - Google Patents

Zweirädriges Hubgerät für insbesondere auf Paletten ruhende Lasten, wie z.B. Baumaterial o.dgl.

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Description

Die Erfindung betrifft ein zweirädriges Hubgerät für insbesondere auf Paletten ruhende Lasten, wie z. B. Bau­ material o. dgl.
Zweirädrige Hubgeräte für Lasten sind an sich bekannt (vgl. JP 6-56038, US-PS 5 415 516). Dabei wird mittels Untergreiferelementen unter die Last, z. B. unter die Palette gefahren und diese dann anschließend angehoben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine andere konstruktive Ausgestaltung eines zweirädrigen Hub­ gerätes zu offenbaren.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein zweirädriges Hubgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 offenbart.
Bei dem erfindungsgemäßen zweirädrigen Hubgerät läßt sich die Last durch Umlegen eines Betätigungsbügels von Hand bequem anheben. Der Betätigungsbügel, der im we­ sentlichen eine U-förmige Gestalt aufweist, ist an sei­ nen beiden zueinander parallel verlaufenden Schenkelen­ den drehbar mit den Achsen zweier Räder verbunden. Fer­ ner stehen die Schenkelenden des Betätigungsbügels über zwei Hubhebel mit dem in Draufsicht U-förmigen Hubrah­ men in Drehverbindung. Dabei ist es möglich, daß die Hubhebel und die Schenkelenden des Betätigungsbügels einstückig ausgebildet sind, wobei insbesondere denkbar ist, daß die Schenkelenden des Betätigungsbügels auch die Funktion der Hubhebel übernehmen. In diesem Fall wären also die Schenkelenden der Betätigungsbügel einerseits drehbar mit den Achsen der Räder und ande­ rerseits drehbar mit dem Hubrahmen verbunden.
Unabhängig davon, ob der Betätigungsbügel und die Hub­ hebel separate Teile oder einstückig miteinander ver­ bunden sind, wird durch Verschwenken des Betätigungs­ bügels erreicht, daß sich die Gelenkpunkte zwischen den Hubhebeln und dem Hubrahmen um die Achsen der Räder drehen. Dadurch kommt es zu einer Hubbewegung des Hub­ rahmens, d. h. zu einem Anheben des Hubrahmens. Dieser Hubrahmen trägt Untergreiferelemente in Form von Zin­ ken. Wird der Betätigungsbügel verschwenkt, so daß der Hubrahmen sich anhebt, heben sich auch die Unter­ greiferelemente an, mit dem Ergebnis, daß die Palette samt Last angehoben wird.
Bei dem hier beschriebenen erfindungsgemäßen zweirädri­ gen Hubgerät wird also zum Anheben der Last ein Exzen­ terprinzip ausgenutzt. Die Betätigung des zweirädrigen Hubgeräts über Verschwenkung des Betätigungsbügels ist denkbar einfach. Durch entsprechende Längenverhältnisse lassen sich günstige Hebelverhältnisse erzielen, so daß zum Anheben der Last nur geringe Verschwenkkräfte auf­ gewendet werden müssen.
Bei der Erfindung ist vorgesehen, daß an den Achsen der Räder ein U-förmiger Schubbügel drehbar gelagert ist. Bei zum Untergreifen einer Last ausgerichtetem Betäti­ gungsbügel (in dieser Position steht der Betätigungsbü­ gel nach oben ab) läßt sich das erfindungsgemäße zwei­ rädrige Hubgerät dann mit dem Schubbügel auf die Last zu verfahren, so daß die Untergreiferelemente unter die Last greifen. Durch anschließendes Verschwenken des Betätigungsbügels wird die Last angehoben. Anschließend kann bei entsprechend langer Ausgestaltung der Betäti­ gungsbügel als zusätzlicher Schubbügel fungieren. Bei angehobenem Hubrahmen steht der Betätigungsbügel näm­ lich (in Draufsicht) vorzugsweise über den Basisab­ schnitt des Hubrahmens nach hinten über, wobei seine Länge derart bemessen ist, daß er auch noch über den ebenfalls über den Basisabschnitt des Hubrahmens über­ stehenden Schubbügel ragt. Im Gegensatz dazu verläuft der Betätigungsbügel bei abgesenktem Hubrahmen im we­ sentlichen nach oben weg, so daß er eine von den Unter­ greiferelementen des Hubrahmens untergriffene Last an zwei Seiten und von oben umgibt.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist vorge­ sehen, daß der Betätigungsbügel und der Schubbügel bei angehobener Last miteinander lösbar verriegelbar sind. Zum Lösen dieser Verriegelung weist der Betätigungs­ bügel vorzugsweise mindestens ein manuell betätigbares Löseelement auf.
Sowohl der Betätigungsbügel als auch der Schubbügel sind drehbar an den Achsen der Räder gelagert. Um bei abgesenktem Hubrahmen beide Bügel zusammenzuhalten, ist bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß beide Bügel über ein flexibles Zug­ organ, beispielsweise ein Stahlseil mit insbesondere einer Schraubenzugfeder, verbunden sind. Dieses Zug­ organ verhindert, daß der Betätigungsbügel bei abge­ senktem Hubrahmen weiter nach vorn überkippt. Vorzugs­ weise erfolgt die Verbindung des mindestens einen Zug­ organs mit dem Betätigungsbügel über einen Mitnehmer­ hebel, der seinerseits mit dem Hubhebel verbunden ist. An diesem Mitnehmerhebel ist das eine Ende des flexi­ blen Zugorgans angebracht, während das andere Ende die­ ses Zugorgans mit dem Schubbügel verbunden ist.
Für den Betrieb und die Funktionsweise des erfindungs­ gemäßen zweirädrigen Hubgeräts hat es sich als vorteil­ haft herausgestellt, wenn der Hubhebel und der Mitneh­ merhebel einen im wesentlichen rechtwinkligen bzw. stumpfwinkligen Winkelhebel bilden, von dem aus sich der Betätigungsbügel erstreckt, wobei das jeweilige Ende des Betätigungsbügels starr mit dem Winkelhebel verbunden ist und sich zwischen den beiden Armen (Hub­ hebel und Mitnehmerhebel) des Winkelhebels erstreckt.
Nachfolgend wird anhand der Figuren ein Ausführungsbei­ spiel der Erfindung näher erläutert. Im einzelnen zei­ gen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen zwei­ rädrigen Hubgeräts bei abgesenktem Hubrahmen zum Untergreifen einer palettierten Last,
Fig. 2 eine Draufsicht entlang der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht des zweirädrigen Hubgeräts im unter die Palette verfahrenen Zustand bei noch immer abgesenktem Hubrahmen,
Fig. 4 eine Seitenansicht des zweirädrigen Hubgeräts bei angehobener Last und
Fig. 5 in vergrößertem Maßstab ein Schnitt entlang der Linie V-V der Fig. 2 zur Verdeutlichung des Zusammenwirkens der einzelnen Bügel und Hebel zum An- und Absenken des Hubrahmens des zwei­ rädrigen Hubgeräts.
In Fig. 1 ist in Seitenansicht ein zweirädriges Hubge­ rät 10 dargestellt, das sich in demjenigen Zustand be­ findet, in dem sein Hubrahmen 12 zur Aufnahme einer Last abgesenkt ist. Das zweirädrige Hubgerät 10 ist gemäß Fig. 2 mit einem in Draufsicht U-förmigen Hubrah­ men 12 versehen, der einen Basisabschnitt 14 aufweist, von dem aus sich zwei Schenkel 16 rechtwinklig er­ strecken. Mit dem Basisabschnitt 14 sind ferner zwei Untergreiferelemente 18 verbunden, die sich ebenfalls rechtwinklig vom Basisabschnitt 14 und damit parallel zu den Schenkeln 16 erstrecken. Wie aus der Darstellung gemäß Fig. 1 deutlich wird, verlaufen die Untergreifer­ elemente 18 (Zinken) in einer Ebene unterhalb der Un­ terseite des Hubrahmens 12.
Das Hubgerät 10 ist mit zwei Laufrädern 20 versehen. Die Laufräder 20 weisen Achsen 22 auf, die an Gabeln 24 gelagert sind. Diese Gabeln 24 sind mit den Schenkelen­ den eines U-förmigen Schubbügels 26 verbunden, welcher einen geradlinigen Basisabschnitt 27 mit einer von die­ sem rechtwinklig abstehenden Schub- bzw. Lenkstange 28 aufweist (siehe Fig. 2). Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, stehen die Achsen 22 über die Innenseiten der Gabeln 24 bis nahe an die Schenkel 16 des Hubrahmens 12 über. Auf diesen nach innen überstehenden Abschnitten der Achsen 22 sind jeweils Winkelhebel 30 drehbar gelagert. Jeder Winkelhebel 30 weist einen Hubhebel 32 und einen im wesentlichen rechtwinklig von diesem abstehenden Mit­ nehmerhebel 33 auf. Die Hubhebel 32 weisen an ihren freien Enden Bolzen 34 auf, auf denen die Schenkel 16 des Hubrahmens 12 drehbar sind. Mit anderen Worten sind die Hubhebel 32 also drehbar über die Bolzen 34 mit dem Hubrahmen 12 verbunden. Von den Winkelhebeln 30 aus erstrecken sich die Schenkelenden 36 eines Betätigungs­ bügels 38, der einen geradlinigen, den Schenkelenden 36 abgewandten Basisbschnitt 40 und zwei Schenkel 42 auf­ weist, die zu den Schenkelenden 36 des Betätigungsbü­ gels 38 hin gekrümmt verlaufen. Dieser Betätigungsbügel 38 ist an seinen Schenkelenden 36 starr mit den Winkel­ hebeln 30 verbunden. Durch Verschwenken des Betäti­ gungsbügels 38 werden die Winkelhebel 30 um die Achsen 22 der Laufräder 20 verschwenkt. Dies hat zur Folge, daß sich auch die Drehpunkte (Bolzen 34) der Hubhebel 32 mit dem Hubrahmen 12 um die Drehachsen 22 bewegen. Dies wiederum führt dazu, daß der Hubrahmen 12 angeho­ ben und abgesenkt werden kann, wenn der Betätigungsbü­ gel 38 verschwenkt wird.
In der Darstellung gemäß Fig. 1 befindet sich der Be­ tätigungsbügel 38 in der am weitesten nach vorn ver­ schwenkten Position, in der der Hubrahmen 12 abgesenkt ist, so daß seine Untergreiferelemente 18 eine Palette 44 untergreifen können, auf der sich ein Stapel 46 von Mineralwolldämmplatten 48 befindet. Fig. 3 zeigt die Situation, in der das zweirädrige Hubgerät 10 mit sei­ nen Untergreiferelementen 18 bis unter die Palette 44 verfahren ist. In dieser Situation umgibt der nach oben stehende und nach vorn verschwenkte Betätigungsbügel 38 den Stapel 46 an zwei Seiten und der Oberseite.
Wie bereits oben erwähnt, weisen die Winkelhebel 30 Mitnehmerhebel 33 auf. Zwischen diesen Mitnehmerhebeln 33 und dem geradlinigen Abschnitt 27 des Schubbügels 26 sind zwei mit Schraubenzugfedern 50 versehene Zugorgane 52 angeordnet. Diese Zugorgane 52 sorgen dafür, daß der Schubbügel 26 nicht infolge seines Eigengewichts zum Boden verschwenkt sondern über die Zugorgane 52 in der in Fig. 3 gezeigten Position verbleibt. In dieser Posi­ tion ragen die Mitnehmerhebel 33 nach oben, so daß in­ folge des Eigengewichts des weit nach vorne geschwenk­ ten Betätigungsbügels 38 der Schubbügel 26 gegen unbe­ absichtigtes Abschwenken gesichert ist.
Durch Halten des Schubbügels 26 in der Position gemäß Fig. 3 und Verschwenken des Betätigungsbügels 38 in Richtung des Pfeils 53 auf den Schubbügel 26 zu wird der Hubrahmen 12 des zweirädrigen Hubgeräts 10 angeho­ ben, bis sich die Situation gemäß Fig. 4 einstellt. In dieser Situation sind die beiden Bügel (26 und 38) mit­ einander verriegelt. Die Verriegelung beider Bügel (26 und 38) erfolgt durch zwei von der Querstange 27 des Schubbügels 26 nach oben abstehende Hakenelemente 54, deren Hakenenden 56 von Verriegelungselementen 58 un­ tergriffen sind, die im Bereich der geradlinigen Ab­ schnitte der Seitenstangen 42 des Betätigungsbügels 38 angeordnet sind. Die Verriegelungselemente 58 sind als an ihren Enden angeschrägte Bolzen ausgebildet, die axial bewegbar am Betätigungsbügel 38 gelagert sind. Über Seilzüge 60 sind die Verriegelungselemente 58 ge­ gen Rückstellkräfte von (nicht dargestellten) Federn bewegbar, was bei Betätigung eines Handbetätigungsele­ mentes (Handgriff 62) erfolgt. Durch Betätigen dieser Handgriffe 62 gelangen die Verriegelungselemente 58 außer Eingriff mit den Haken 56 der Hakenelemente 54. Umgekehrt rasten die Verriegelungselemente 58 aufgrund ihrer angeschrägten vorderen Enden und entsprechender Anschrägungen an den Hakenelementen 56 automatisch mit diesen ein, wenn der Betätigungsbügel 38 in Richtung auf den Schubbügel 26 bewegt wird.
In der Position gemäß Fig. 5 läßt sich das zweirädrige Hubgerät 10 durch Greifen der Querstange 40 des Betäti­ gungsbügels 38 bequem verfahren. Der Schubbügel 26 muß im Regelfall dann zusätzlich ergriffen werden, wenn die Last abgesenkt oder angehoben werden soll.
Fig. 5 zeigt die Verbindung des Betätigungsbügels 38 mit den Winkelhebeln 30 und dessen Zusammenwirken mit den Schenkeln 16 des Hubrahmens 12 nochmals in größerem Maßstab. Die Winkelhebel 30 sind in ihren Knickberei­ chen auf den Achsen 22 der Räder 20 drehbar gelagert, so daß es beim Verschwenken des Betätigungsbügels 38 zu einer Verschwenkbewegung der Winkelhebel 30 kommt, mit der Folge, daß die Drehpunkte (Bolzen 34) der Winkel­ hebel 30 mit dem Hubrahmen 12 sich entlang einer Kreis­ bahn um die Achsen 22 bewegen. Hierdurch wiederum kommt es zu einer Absenk- und Anhebebewegung des Hubrahmens 12, wenn der Betätigungsbügel 38 verschwenkt wird. In Fig. 5 sind durch durchgezogene Pfeile die einander korrespondierenden Bewegungen der einzelnen Elemente des Hubgerätes 10 zum Absenken des Rahmens 12 und durch gestrichelte Pfeile die zueinander korrespondierenden Bewegungen der einzelnen Teile des Hubgeräts 10 zum Anheben des Hubrahmens 12 verdeutlicht.

Claims (8)

1. Zweirädriges Hubgerät für insbesondere auf Paletten ruhende Lasten, wie z. B. Baumaterial o. dgl., mit
  • 1. einem U-förmigen Fahrgestellrahmen als Schubbügel (26), an dessen Schenkeln (24) Achsen (22) beider Räder (20) drehbar gelagert sind,
  • 2. einem U-förmigen Hubrahmen (12), der einen Basisab­ schnitt (14) und davon abstehende, zueinander paralle­ le Schenkel (16) aufweist,
  • 3. wobei vom Basisabschnitt (14) mehrere Untergreiferele­ mente (18), z. B. Zinken, zum Untergreifen einer Last parallel zu den Schenkeln (16) abstehen,
  • 4. zwei Hubhebeln (32) zum Anheben und Absenken des Hub­ rahmens (12), wobei die Hubhebel (32) drehbar mit den Schenkeln (16) des Hubrahmens (12) über Drehachsen (34) verbunden sind, wobei
  • 5. die Hubhebel (32) an den Drehachsen (34) abgewandten Enden um die verlängerten Achsen (22) der Räder (20) drehbar gelagert sind und
  • 6. die Achsen (22) parallel zu den die Hubhebel (32) mit den Schenkeln (16) des Hubrahmens (12) verbindenden Drehachsen (34) verlaufen, und
  • 7. einem gegenüber dem Schubbügel (26) schwenkbaren Betä­ tigungsbügel (38) zum Verschwenken der Hubhebel (32) um die verlängerten Achsen (22) der Räder (20), wobei der Betätigungsbügel (38) U-förmig ausgebildet ist und zwei Schenkelenden (36) aufweist, die starr mit den Hubhebeln (32) verbunden sind.
2. Zweirädriges Hubgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Betätigungsbügel (38) bei angehobener Last an dem Schubbügel (26) lösbar verriegelbar ist.
3. Zweirädriges Hubgerät nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Betätigungsbügel (38) mindestens ein manuell betätigbares Löseelement (58) zum Lösen der Ver­ riegelung mit dem Schubbügel (26) aufweist.
4. Zweirädriges Hubgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwischen dem Betätigungsbügel (38) und dem Schubbügel (26) mindestens ein flexibles Zugorgan (52) zum Zusammenhalten der beiden Bügel (26, 38) wirkt.
5. Zweirädriges Hubgerät nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mit jedem Hubhebel (32) unter Bildung eines Winkelhebels (30) ein Mitnehmerhebel (33) verbunden ist, an dem das eine Ende eines flexiblen Zugorgans (50) ange­ bracht ist, dessen anderes Ende mit dem Schubbügel (26) verbunden ist.
6. Zweirädriges Hubgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit jedem Hubhebel (32) unter Bildung eines Winkelhebels (30) ein Mitnehmerhebel (33) verbunden ist, an dem das eine Ende eines flexiblen Zug­ organs (50) angebracht ist, dessen anderes Ende mit dem Schubbügel (26) verbunden ist.
7. Zweirädriges Hubgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubhebel (32) an den Enden (36) des Betätigungsbügels (38) in Verlängerung derselben ausgebildet sind oder das die Hubhebel (32) mit den Enden (36) des Betätigungsbügels (38) starr verbunden sind und von diesen unter einem Winkel abstehen.
8. Zweirädriges Hubgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsbügel (38) bei abgesenktem Hubrahmen (12) von diesem aus nach oben weg­ steht und eine von den Untergreiferelementen (18) unter­ griffene Last an zwei Seiten und von oben umgibt und daß der Betätigungsbügel (38) bei angehobenem Rahmen (12) (in Draufsicht) über dessen Basisabschnitt (14) übersteht.
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