DE19644904A1 - Vorschubeinrichtung mit Triebstockkette für eine entlang eines Kettenkratzförderers fahrbare Bergbau-Gewinnungsmaschine - Google Patents
Vorschubeinrichtung mit Triebstockkette für eine entlang eines Kettenkratzförderers fahrbare Bergbau-GewinnungsmaschineInfo
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- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C29/00—Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam
- E21C29/04—Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by cable or chains
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorschubeinrichtung für eine entlang
eines Kettenkratzförderers fahrbare Bergbau-Gewinnungsmaschine,
insbesondere eine Walzenschrämmaschine, entsprechend der im
Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
Triebstock-Vorschubantriebe für portalartig über dem Strebförde
rer laufende Walzenschrämmaschinen sind vielfach bekannt und im
Kohlebergbau gebräuchlich. Dabei ist es üblich, als Triebstock
eine Triebstockkette zu verwenden, die in einem seitlich am
Streb- bzw. Kettenkratzförderer angebauten Kettenkanal angeord
net wird, der für den Eingriff des oder der angetriebenen Ket
tenräder der Walzenschrämmaschine zur Oberseite hin offen ist.
Die Walzenschrämmaschine führt sich hierbei an mit den Rinnen
schüssen des Kettenkratzförderers fest verbundenen Führungs
schienen, die zugleich Bestandteil des die Triebstockkette auf
nehmenden Kettenkanals sein können.
Aus der DE 44 23 925 A1, von der die Erfindung bevorzugt aus
geht, ist eine Vorschubeinrichtung der vorgenannten Art bekannt,
bei der die der Führung der Walzenschrämmaschine dienende Füh
rungsschiene den Kettenkanal seitlich begrenzt und zur Förder
rinne hin schließt. Die Kettenauflage wird von im Parallelab
stand im Kettenkanal angeordneten Auflageleisten gebildet, auf
denen die horizontalen bzw. liegenden Kettenglieder der Trieb
stockkette mit ihren parallelen Kettengliedschenkeln aufliegen.
Die Sicherung der Triebstockkette gegen Herausheben aus dem Ket
tenkanal erfolgt einerseits über einen leistenförmigen Profilan
satz der Führungsschiene und andererseits mittels lösbar ange
ordneter Niederhalteleisten. Der Kettenkanal ist im allgemeinen
versatzseitig an den Rinnenschüssen des Kettenkratzförderers an
gebaut, kann aber auch abbaustoßseitig an den Rinnenschüssen des
Kettenkratzförderers angeordnet sein.
Die Lagerung der Triebstockkette im Kettenkanal muß bei den be
kannten Vorschubsystemen stets so erfolgen, daß die Triebstock
kette den Kurvenverlauf des Kettenkratzförderers in vertikaler
und horizontaler Richtung nicht behindert und der ordnungsgemäße
Eingriff des vom Fahrantrieb der Walzenschrämmaschine angetrie
benen Kettenrades in die Triebstockkette auch bei Kurvenverlauf
des Kettenkratzförderers gewährleistet ist. Zu diesem Zweck wird
die endseitig festgelegte Triebstockkette mit Bewegungsspiel in
ihrer Längs- und Querrichtung im Kettenkanal gelagert. Es ist
dabei auch bekannt, über die Länge der Triebstockkette verteilt
Halteglieder am Kettenkanal anzuordnen, die mit Kettengliedern
der Triebstockkette gekoppelt und mit Bewegungsspiel am Ketten
kanal gelagert sind. Bei einer bekannten Anordnung dieser Art
nach der DE 28 29 011 B1 werden für die Halteglieder Querbolzen
verwendet, die in Schlitzöffnungen der den Kettenkanal seitlich
begrenzenden Wandteile gelagert sind und vertikale Kettenglieder
der Triebstockkette durchfassen. Hierbei ist die Triebstockkette
an jedem Rinnenschuß des Kettenkratzförderers mittels eines
Querbolzens im Kettenkanal gesichert, um auch bei Kurvenverlauf
des Kettenkratzförderers den teilungsgerechten Eingriff des Ket
tenrades in die Triebstockkette sicherzustellen und bei einem
etwaigen Bruch der Triebstockkette im Arbeitsbetrieb der Walzen
schrämmaschine eine unkontrollierte Verlagerung derselben insbe
sondere dann zu verhindern, wenn die Gewinnungsanlage bei stär
kerer Neigung bzw. in steiler oder halbsteiler Lagerung im Ge
winnungsstreb eingesetzt wird.
Bei einem anderen bekannten System werden zur Vermeidung von un
kontrollierten Verlagerungen der Walzenschrämmaschine bei Bruch
der Triebstockkette Kettenhaltevorrichtungen verwendet, die von
oben in den Kettenkanal eingeführt werden müssen. Hierzu muß der
Kettenkanal durch Entfernen der Niederhalteleisten geöffnet wer
den, um die Triebstockkette aus dem Kettenkanal heraus zunehmen
und von unten in die Kettenhaltevorrichtung einfädeln zu können,
worauf die Triebstockkette wieder in den Kettenkanal zurückge
bracht und dieser durch Anschluß der Niederhalteleisten ge
schlossen wird. Die Montage der Niederhaltevorrichtungen ist um
ständlich. Außerdem ist von Nachteil, daß sich die Kettenhalte
vorrichtung im Eingriffsbereich des Kettenrades in der Trieb
stockkette befindet.
Ausgehend von einer Vorschubeinrichtung mit Triebstockkette der
gattungsgemäßen Art liegt der Erfindung vornehmlich die Aufgabe
zugrunde, die der Sicherung und Abfangung der Triebstockkette
dienende Kettenhaltevorrichtung unter Berücksichtigung der For
derung, auch bei einem kurvenförmigen Verlauf des Kettenkratz
förderers den ordnungsgemäßen Eingriff des angetriebenen Ketten
rades in die Triebstockkette sicherzustellen und beim Einsatz
der Gewinnungsanlage in steiler oder halbsteiler Lagerung die
Triebstockkette bei einem Bruch sicher abzufangen und damit un
kontrollierte Verlagerungen der Gewinnungsmaschine zu vermeiden,
so auszugestalten, daß die Montage der Halteglieder erheblich
erleichtert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Hal
teglieder durch eine unterhalb der Kettenauflage angeordnete
Montageöffnung in den Kettenkanal einführbar und mit den Ketten
gliedern der Triebstockkette koppelbar sind.
Bei dieser Ausgestaltung der Vorschubeinrichtung und der Ketten
haltevorrichtung lassen sich die Halteglieder im Kettenkanal
einbauen und in zugfeste Kopplung mit der Triebstockkette brin
gen, ohne daß zu diesem Zweck die Triebstockkette dem Kettenka
nal entnommen und zuvor die zumeist aus anschraubbaren Nieder
halteleisten bestehenden Niederhalter gelöst und entfernt zu
werden brauchen. Die Halteglieder lassen sich bei im Kettenkanal
befindlicher Triebstockkette über die Montageöffnungen von unten
in den Kettenkanal einführen und in Kopplung mit den betreffen
den Kettengliedern bringen, vorzugsweise den auf der Kettenauf
lage des Kettenkanals liegenden horizontalen Kettengliedern der
Triebstockkette. Dabei wird die Anordnung vorzugsweise so ge
troffen, daß die mit den Kettengliedern der Triebstockkette ge
koppelten Halteglieder mit Anschlagbegrenzung in Längsrichtung
des Kettenkanals jeweils um ein vorbestimmtes Maß beweglich ge
lagert und geführt sind, wobei dieses Verschiebemaß mindestens
so groß gewählt wird, daß auch bei einem Kurvenverlauf des Ket
tenkratzförderers der ordnungsgemäße Kettenradeingriff an der
Triebstockkette gewährleistet ist. Das Bewegungsspiel der im
Kettenkanal befindlichen Triebstockkette in ihrer Längsrichtung
wird also an jedem Halteglied durch das Maß bestimmt, um das das
Halteglied zwischen den Anschlägen beweglich ist. Bei einem
Bruch der Triebstockkette wird diese durch die Halteglieder ab
gefangen, wodurch selbst dann, wenn die Gewinnungsanlage bei
stärkerer Strebneigung eingesetzt wird, eine unkontrollierte
Verlagerung der Gewinnungsmaschine, die zu erheblichen Betriebs
störungen führen kann, vermieden wird.
Die Kopplung der Halteglieder mit der Triebstockkette erfolgt
vorzugsweise über einfache schraubenlose Aufsteckverbindungen,
und zwar vorteilhafterweise mit den liegenden Kettengliedern der
Triebstockkette. Es empfiehlt sich, die genannte Kettenauflage
in ihrem Längsverlauf mit Zwischenräumen zu versehen, welche die
mit den liegenden Kettengliedern der Triebstockkette gekoppelten
Halteglieder aufnehmen, die in diesem Bereich die Kettenglieder
der Triebstockkette untergreifen. Die Anschlagbegrenzung für die
mit der Triebstockkette gekoppelten Halteglieder kann in einfa
cher Weise durch die im Abstand zueinander angeordneten, die
Zwischenräume begrenzenden Kettenauflagen gebildet werden. Im
übrigen empfiehlt es sich, die mit der Triebstockkette gekoppel
ten Halteglieder unterhalb der Ebene der Kettenauflage auf einer
Stützauflage verschieblich abzustützen und zu führen. Die im
Kettenkanal geführten Halteglieder erhalten zweckmäßig eine
Breite, die etwa der Breite der liegenden Kettenglieder der
Triebstockkette und damit der Innenbreite des Kettenkanals ent
spricht.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind die
Halteglieder mit das betreffende liegende Kettenglied der Trieb
stockkette an dessen endseitigen Außenumfangsbereichen abstüt
zenden Kopplungselementen versehen, die zweckmäßig von aufragen
den Stützzapfen gebildet sind, die paarweise an jedem der beiden
Schenkelendbereiche des betreffenden liegenden Kettengliedes der
Triebstockkette anliegen, wodurch die zugfeste Kopplung zwischen
Halteglied und Triebstockkette erreicht wird, ohne daß das Hal
teglied die Innenöffnung des ösenartigen Kettengliedes der
Triebstockkette durchfaßt. Die Stützzapfen an den Haltegliedern
werden zweckmäßig so ausgeführt, daß sie in die Winkeleinzie
hungen zwischen den jeweils benachbarten liegenden Kettenglie
dern der Triebstockkette einfassen, wobei sie mit der Außenkon
tur dieser Kettenglieder angepaßten, zweckmäßig leicht konkav
gerundeten Stützflächen versehen sind. Die Halteglieder werden
hierbei mit zwei zwischen den aufragenden Stützzapfen angeordne
ten, zueinander parallelen Schenkelauflageflächen für das zuge
ordnete liegende Kettenglied der Triebstockkette versehen. In
bevorzugter Ausführung sind die für die Kettenhaltevorrichtung
verwendeten Halteglieder im Querschnitt etwa U-förmig ausgebil
det, wobei die beiden nach oben gerichteten U-Schenkel die vor
genannten Schenkelauflageflächen für das horizontale Kettenglied
bilden und der zwischen den U-Schenkeln liegende, zur Oberseite
hin offene Profilraum der Halteglieder dem Eingriff der in das
betreffende liegende Kettenglied eingehängten stehenden Ketten
glieder der Triebstockkette dient. Die Halteglieder bilden hier
einfache Bauteile, die sich von unten auf die betreffenden lie
genden Kettenglieder der im Kettenkanal befindlichen Triebstock
kette aufstecken lassen und die durch ihre Abstützung auf der
unterhalb der Kettenauflage im Kettenkanal befindlichen Stütz
auflage im Kopplungseingriff mit der Triebstockkette gehalten
werden.
Weitere vorteilhafte Gestaltungsmerkmale der Erfindung sind in
den einzelnen Ansprüchen angegeben und ergeben sich auch aus der
nachfolgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 im Vertikalschnitt einen Kettenkratzförderer mit
Vorschubeinrichtung für eine Walzenschrämmaschine
mit seitlich am Kettenkratzförderer angebauter
Vorschubeinrichtung für die Gewinnungsmaschine mit
im Kettenkanal angeordneter Triebstockkette;
Fig. 2 und 2A zwei zueinander parallele Vertikalschnitte durch
den oberen Bereich des die Triebstockkette aufneh
menden Kettenkanals zusammen mit eingebautem, mit
der Triebstockkette gekoppelten Halteglied;
Fig. 3 in Seitenansicht einen Teilabschnitt der Trieb
stockkette;
Fig. 4 in Draufsicht ein Teilabschnitt der Triebstock
kette mit hieran im Kopplungszustand befindlichem
Halteglied;
Fig. 5 eine Ansicht auf einen einzelnen Rinnenschuß des
Kettenkratzförderers in einer Ansicht von der Ver
satzseite her in Richtung des Pfeiles V der
Fig. 1;
Fig. 6A bis 6E in schematischer Vereinfachung die Arbeitsvorgänge
bei der Montage eines Haltegliedes gem. den
Fig. 2, 2A und 4;
Fig. 7 eine Draufsicht auf die der verschieblichen Ab
stützung des Haltegliedes verwendete Stützauflage
gem. den Fig. 5 und 6E.
Zum Verständnis der Erfindung wird Bezug genommen auf die ein
gangs zum Stand der Technik genannten Druckschriften, insbeson
dere die DE 44 23 925 A1, deren Offenbarungsinhalt zum Offenba
rungsinhalt der vorliegenden Erfindungsbeschreibung gemacht
wird.
In Fig. 1 ist lediglich beispielhaft eine Triebstock- und Füh
rungsanordnung in Verbindung mit einer Schrämwalzen-Gewinnungs
anlage für die Kohlegewinnung gezeigt, wie sie in ihrem Grund
aufbau aus der DE 44 23 925 A1 bekannt ist. Der in einem unter
tägigen Gewinnungsbetrieb als Strebförderer eingesetzte Ketten
kratzförderer 1 besteht, wie üblich, aus einzelnen zugfest, je
doch vertikal und horizontal begrenzt winkelbeweglich miteinan
der verbundenen Rinnenschüssen, an denen seitlich die ebenfalls
schußweise zusammengesetzte Vorschubeinrichtung mit Führung und
Triebstockkette für die in bekannter Weise portalartig über dem
Kettenkratzförderer 1 laufende Walzenschrämmaschine angebaut
ist, die in ihrem Aufbau bekannt und daher in der Zeichnung
nicht gezeigt ist. Die Rinnenschüsse des Kettenkratzförderers
bestehen, wie bekannt, jeweils aus Seitenprofilen 2 und 3, die
über den Förderboden 4 verbunden sind. Das in der Förderrinne
des Kettenkratzförderers 1 umlaufende, mit den Kratzern 5 bestück
te Kratzerkettenband 6 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel als
Doppelkettenband ausgebildet. Am Fuß des abbaustoßseitigen bzw.
kohlestoßseitigen Seitenprofils 2 der Rinnenschüsse ist, wie be
kannt, eine Laufschiene 7 angebracht, auf der sich die Walzen
schrämmaschine mittels Laufrollen oder Gleitkufen abstützt und
führt. Versatzseitig führt sich die Walzenschrämmaschine an
einer Führungsschiene 8, die im Niveau oberhalb der Rinnenschüs
se und deren Seitenprofile 3 fest angeordnet und Bestandteil
einer Triebstock-Vorschubeinrichtung ist. Die Führungsschienen 7
und 8 bestehen ebenfalls aus Schienenabschnitten, deren Länge
etwa gleich der Länge der einzelnen Rinnenschüsse des Ketten
kratzförderers ist. An den versatzseitigen Seitenprofilen 3 der
Rinnenschüsse sind als Anbauteile über die Rinnenschüsse aufra
gende Konsolenplatten 9 angeschweißt, die mit ihrem Fuß über
einem über die Rinnenschußlänge durchgehenden Abdeckblech 10
verbunden sind, das zugleich eine Untertrumabdeckung der Rinnen
schüsse des Kettenkratzförderers 1 bildet. Die Konsolplatten 9
sind an jedem Rinnenschuß in dessen Längsrichtung im Parallel
abstand zueinander angeordnet und tragen auf ihrem Kopf ein
Kopfblech 11, auf dem ein Kabelkanal 13 montiert ist, der zur
Aufnahme des Schrämkabels dient.
Die Konsolenplatten 9 weisen oberhalb der Seitenprofile 3 recht
winklige Ausformungen 14 auf, die einen eine Triebstockkette 15
aufnehmenden Kettenkanal 16 versatzseitig und am Grund begren
zen. Abbaustoßseitig wird der Kettenkanal 16 an jedem Rinnen
schuß durch die aufragende Führungsschiene 8 begrenzt. Im Ket
tenkanal 16 der Rinnenschüsse befinden sich zwei im Seitenab
stand zueinander angeordnete, über die Rinnenschußlänge durchge
hende feste Auflageleisten 17 und 18, die eine Kettenauflage für
die Triebstockkette 15 bilden, und zwar für deren liegende Ket
tenglieder 19, die sich mit ihren parallelen Längsschenkeln auf
den parallelen Auflageleisten 17 und 18 mit Bewegungsspiel in
Längs- und Querrichtung abstützen. Die stehenden bzw. vertikalen
Kettenglieder 20 der Triebstockkette 15 greifen mit unteren Ket
tengliedschenkeln in den spaltförmigen Zwischenraum zwischen den
beiden Auflageleisten 17 und 18.
Die gewalzten Führungsschienen 8, die an jedem Rinnenschuß des
Kettenkratzförderers 1 den Kettenkanal 16 zu dessen Abbaustoß
seite hin begrenzen, bilden, wie bekannt, Lauf- und Führungs
schienen für die Walzenschrämmaschine und sind entweder, wie in
Fig. 1 gezeigt, auf der Kopffläche der Seitenprofile 3 der Rin
nenschüsse befestigt oder aber an versatzseitigen Anbauteilen
derselben. An den Führungsschienen 8 sind im oberen Bereich zur
Seite des Kettenkanals 16 vorspringende leistenförmige Profilan
sätze 12 angeformt, welche die liegenden Kettenglieder 19 der
Triebstockkette 15 an ihren abbaustoßseitigen Längsschenkeln
übergreifen und damit die Kettenglieder in Auflage auf den Auf
lageleisten 17 und 18 halten. An den Konsolplatten 9 der Rinnen
schüsse sind Niederhalteleisten 21 mittels Schrauben 22 lösbar
befestigt, welche die versatzseitigen Längsschenkel der liegen
den Kettenglieder 19 übergreifen und daher zusammen mit den Pro
filansätzen 12 die Triebstockkette 15 auf der Kettenauflage 17,
18 halten und gegen Herausheben aus dem nach oben offenen Ket
tenkanal 16 sichern. Bei gelösten Niederhalteleisten 21 kann die
Triebstockkette 15 von oben in den Kettenkanal 16 eingelegt oder
beim Kettenwechsel nach oben aus dem Kettenkanal 16 herausgeho
ben werden.
Von besonderer Bedeutung für die Erfindung ist die den Kettenka
nal mit der Triebstockkette und der Kettenhaltevorrichtung um
fassende Vorschubeinrichtung für die entlang des Kettenkratzför
derers 1 fahrbare Walzenschrämmaschine. In den Fig. 2, 2A, 3 und
4 ist eine bevorzugte Ausführungsform dieser Vorschubeinrichtung
gezeigt. Die Kettenhaltevorrichtung besteht aus einzelnen Halte
gliedern 23, die über die Länge des Kettenkratzförderers 1 bzw.
seines Kettenkanals 15 verteilt angeordnet sind. Dabei ist es
nicht unbedingt erforderlich, daß auf der Länge eines jeden Rin
nenschusses ein Halteglied 23 vorgesehen ist. Im allgemeinen ge
nügt es, wenn jedem vierten bis achten Rinnenschuß, vorzugsweise
jedem sechsten Rinnenschuß ein Halteglied 23 in Zuordnung zu dem
sich über die Rinnenschußlänge erstreckenden Abschnitt des Ket
tenkanals 15 zugeordnet ist. Die Halteglieder 23 liegen im Ket
tenkanal 15 unterhalb der Kettenauflage 17, 18 und sind in Kopp
lung jeweils mit einem liegenden Kettenglied 19 der Triebstock
kette 15 auf einer Stützauflage 24 in Längsrichtung des Ketten
kanals bzw. der Triebstockkette verschieblich abgestützt. Dabei
sind die Halteglieder 23 von der freiliegenden Außenseite der an
den Seitenprofilen 3 der Rinnenschüsse angeschweißten, die Kon
solen 9 umfassenden Anbauteile her über eine Montageöffnung X,
die sich unterhalb der Kettenauflage 17, 18 befindet, von unten
in den Kettenkanal 16 einführbar und hier jeweils mit einem lie
genden Kettenglied 19 der Triebstockkette 15 mittels einer ein
fachen Aufsteckverbindung koppelbar.
Die Triebstockkette 15 besteht, wie bekannt, aus einer Spezial-
Rundgliederkette, deren aus einfachen Kettenösen bestehenden
liegenden Kettenglieder 19 eine größere Kettenteilung aufweisen
als die stehenden Kettenglieder 20, die in die Kettengliedbögen
der Kettenglieder 19 gelenkig eingehängt sind, wie dies vor al
lem die Fig. 3 und 4 zeigen. Gemäß den Fig. 2, 2A und 4 weisen
die Halteglieder, die als einstückige Schmiede- oder Gußteile
gefertigt werden können, einen etwa U-förmigen Querschnitt von
einer Breite auf, die unter Belassung eines Bewegungsspiels an
genähert der Innenbreite des Kettenkanals 16 bzw. der Außen
breite der liegenden Kettenglieder 19 entspricht. Die Länge der
Halteglieder 23 ist, wie aus Fig. 4 erkennbar, etwas größer als
die Länge des zugeordneten liegenden Kettengliedes 19. Gemäß
Fig. 4 weist jedes Halteglied an den vier Ecken, d. h. an den
beiden Enden seiner beiden nach oben aufragenden U-Schenkel 25
ein nach oben aufragendes Kopplungselement in Gestalt eines
Stützzapfens 26 auf, wobei diese Stützzapfen 26 paarweise an den
beiden gegenüberliegenden Enden des zugeordneten Kettengliedes
19 im Außenbereich seiner die Längsschenkel verbindenden Ket
tengliedbögen angeordnet sind, so daß im Kopplungszustand das
betreffende Halteglied 23 durch Formschluß zugfest mit dem von
den vier Stützzapfen beidendig umgebenen Kettenglied 19 der
Triebstockkette 15 gekoppelt ist. Die paarweise an den beiden
Schenkelendbereichen des Kettengliedes 19 angeordneten Stützzap
fen 26 greifen im Kopplungszustand in die Winkeleinziehungen
zwischen den jeweils benachbarten liegenden Kettenglieder 19 der
Triebstockkette 15 ein, wobei sie mit der bogenförmigen Außen
kontur der Kettengliedbögen des Kettengliedes 19 angepaßten
Stützflächen 27 versehen sind (Fig. 4). Der zwischen den aufra
genden U-Schenkeln 25 des Haltegliedes 23 liegende, nach oben
offene Profilraum 28 der U-förmigen Halteglieder 23 dient gem.
Fig. 2A dem Eingriff der vertikalen bzw. stehenden Kettenglieder
20, die in das liegende Kettenglied 19 eingehängt sind, mit dem
das Halteglied 23 gekoppelt ist. Jedes Halteglied 23 weist an
seinen beiden gegenüberliegenden Seiten eine zwischen den beiden
hier befindlichen Stützzapfen 26 verlaufende Schenkelauflageflä
che 29 auf, auf der sich das betreffende liegende Kettenglied 19
mit seinen beiden parallelen Längsschenkeln abstützt, wie dies
vor allem die Fig. 2 und 4 zeigen.
In Fig. 5 ist gezeigt, daß die die Kettenauflage bildenden Auf
lageleisten 17 und 18 an der Einbaustelle eines jeden Halteglie
des 23 eine sich in Längsrichtung des Kettenkanals 16 erstrec
kende Unterbrechung, also einen Zwischenraum 30 aufweist, der
durch die im Längsabstand des Kettenkanals zueinander angeordne
ten Stirnenden der Auflageleisten 17, 18 begrenzt wird, wobei
diese Stirnenden Anschläge 31 bilden. Angedeutet ist hier auch
das auf der Stützauflage 24 in Koppelposition angeordnete Halte
glied 23, welches sich im Zwischenraum 30 mit Abstand zu den ihn
begrenzenden Anschlägen 31 befindet, wobei die jeweils zwischen
zwei aufragenden Stützzapfen 26 liegenden Schenkelauflageflächen
29 sich in einer gemeinsamen Ebene zu den Auflageflächen der
Auflageleisten 17 und 18 befinden. Das gem. den Fig. 2, 2A und 4
mit einem liegenden Kettenglied 19 der Triebstockkette 15 gekop
pelte Halteglied 23 ist auf der stehenden Stützauflage 24 in
Längsrichtung der Triebstockkette 15 bzw. des sie aufnehmenden
Kettenkanals 16 zusammen mit dem mit ihm gekoppelten Kettenglied
19 der Triebstockkette verschieblich, wobei das Verschiebemaß
durch die axiale Länge des Zwischenraumes 30, d. h. durch den An
schlag des Halteglieds 23 an den stirnseitigen Anschlagflächen
31 der Auflageleisten 17, 18 begrenzt wird. Fig. 2 zeigt das
eingebaute Halteglied 23 in einem vertikalen Schnitt durch sei
nen Mittelbereich mit der Abstützung des Kettengliedes 19 auf
den oberen, die Schenkelauflagefläche 29 bildenden Stirnflächen
der U-Schenkel 25 mit Abstützung des Haltegliedes an seinem
U-Steg auf der Stützauflage 24, während Fig. 2A das Halteglied
23 im Vertikalschnitt durch seinen Endbereich und die hier be
findlichen, über die Schenkelauflageflächen 29 nach oben aufra
genden Stützzapfen 26 zeigt, die etwa bis zur Oberseite des lie
genden Kettengliedes 19 aufragen.
Jedem Halteglied 23 ist im unteren Bereich des Kettenkanals 16
eine eigene Stützauflage 24 zugeordnet, die ebenfalls aus einem
lösbaren, durch die Montageöffnung X hindurch einbaubaren Bau
teil bestehen kann. In Fig. 5 ist eine Ausführungsform einer
solchen montierbaren Stützauflage 24 gezeigt. Danach besteht die
Stützauflage 24 aus zwei lösbar miteinander verbundenen Stütz
segmenten 32 und 33 in Gestalt von Winkelkonsolen, die mittels
einer oder mehrerer paralleler Schrauben 34 untereinander und
mit einem Lagerbock 35 verbunden sind, der unterhalb der Stütz
auflage 17, 18 im Bereich der Montageöffnung X an den betreffen
den Rinnenschuß des Kettenkratzförderers z. B. durch Schweißen
befestigt ist, wobei die Schrauben 34 Bolzenlöcher des Lager
bocks 35 und der nach unten gerichteten Schenkel 36 der konso
lenartigen Stützsegmente 32 und 33 durchfassen. Im Montagezu
stand liegen die horizontalen Schenkel 37 der beiden Stützseg
mente 32 und 33 in einer gemeinsamen horizontalen Ebene und bil
den die Auflagefläche für das Halteglied 23. Wie die Draufsicht
nach Fig. 7 zeigt, sind die horizontalen Schenkel 37 der beiden
Stützsegmente 32 und 33 jeweils etwa gabelförmig mit unter
schiedlich langen Gabelschenkeln ausgeführt und so angeordnet,
daß jeweils der längere Gabelschenkel des einen Stützsegments
gegen einen kürzeren Schenkel des anderen Stützsegments gerich
tet ist und somit auf der Auflagefläche eine ovale oder schlitz
artige Feingut-Durchtrittsöffnung 38 für die Schmutzableitung
nach unten gebildet wird.
Die Montage der einzelnen Halteglieder und deren Stützauflage
ist schematisch in den Fig. 6A bis 6E wiedergegeben. Danach wird
gem. Fig. 6A zunächst das Halteglied 23 über die seitliche Mon
tageöffnung X, die sich unterhalb des Kettenauflage 17, 18 an
der dem Rinnenschuß abgewandten freien Seite der den Kettenkanal
16 bildenden Anbauteile des Rinnenschusses befindet, in den Ket
tenkanal 16 in Pfeilrichtung X' eingeführt und anschließend in
Pfeilrichtung S (Fig. 6B) soweit angehoben, daß es mit dem be
treffenden liegenden Kettenglied 19 durch eine einfache Auf
steckverbindung gekoppelt wird, wie dies vor allem in Fig. 4 ge
zeigt ist. Im Kopplungszustand liegt das Kettenglied 19 zwischen
den vier bis zu seiner Oberseite aufragenden Stützzapfen 26 und
mit seinen Kettengliedschenkeln auf den Schenkelauflageflächen
29 des Haltegliedes 23 (Fig. 6B). In diesem Kopplungszustand
kann das Halteglied 23 mit einer gewissen Klemmung an dem Ket
tenglied 19 gehalten sein. Anschließend wird dann gem. Fig. 6C
das eine Stützsegment 32 durch die Montageöffnung X eingeführt
und in Pfeilrichtung X'' unter das Halteglied 23 gesetzt, worauf
gem. Fig. 6D das andere Halteglied 33 entsprechend über die Mon
tageöffnung eingeführt und in Pfeilrichtung X' unter das Halte
glied 23 und gegen das Stützsegment 32 geschoben wird, worauf
gem. Fig. 6E die beiden Stützsegmente 32 und 33 durch ein oder
mehrere Schrauben 34 miteinander verbunden und am Lagerbock 35
oder einem sonstigen Bauteil festgelegt werden.
Im Kopplungszustand sind die beschriebenen Halteglieder 23 auf
den Stützauflagen 34 bzw. den Auflageflächen der die Stützauf
lage bildenden Stützsegmente 32 und 33 frei verschieblich, und
zwar in Längsrichtung der Triebstockkette begrenzt durch die
Länge der Zwischenräume 30, so daß die Triebstockkette 15 sich
unter Verschiebung der Halteglieder 23 jedem Kurvenverlauf des
Kettenkratzförderers bzw. seines Rinnenstranges anzupassen ver
mag, wobei das Verschiebemaß der Halteglieder 23, wie oben be
schrieben, durch die Länge der Zwischenräume 30 zwischen den An
schlägen 31 bestimmt wird. Bei einem Bruch der Triebstockkette
15 im Schrämmaschinenbetrieb wird die Triebstockkette durch die
gegen die Anschläge 31 laufenden Halteglieder 23 abgefangen und
im Kettenkanal 16 gehalten.
Aus vorstehendem ergibt sich, daß die Halteglieder 23 einfache
Aufsteckteile bilden, die sich ohne Schraubensicherung von unten
auf die Kettenglieder 19 der im Kettenkanal 16 eingelegten
Triebstockkette 15 aufstecken lassen und in diesem Koppelzustand
durch ihre gleitende Abstützung auf der Stützauflage 24 gehalten
werden. Dabei können die Halteglieder 23 und ggf. auch die ihnen
zugeordneten Stützauflagen 24, wie beschrieben, durch eine Mon
tageöffnung, die unterhalb der Kettenauflage 17, 18 liegt und
die auch von der hier freien Außenseite der den Kettenkanal tra
genden Anbauteile der Rinnenschüsse gebildet werden kann, einge
gebaut und bei Bedarf auch ausgebaut bzw. ausgewechselt werden.
Es versteht sich, daß die Erfindung auf das vorstehend beschrie
bene Ausführungsbeispiel nicht beschränkt ist, sondern in ver
schiedener Hinsicht Änderungen erfahren kann. Dies gilt sowohl
für die Gestaltung der Halteglieder als auch für die Gestaltung
ihrer Stützauflage, die auch höhenverstellbar angebaut sein
kann, wie auch für die Gestaltung der den Kettenkanal bildenden
Anbauteile, die an dem versatzseitigen Seitenprofil der Rinnen
schüsse des Kettenkratzförderers 1 fest angebaut sind. Möglich
ist auch eine Anordnung, bei der sich der Kettenkanal 16 für die
Aufnahme der Triebstockkette 15 an der Abbaustoßseite des Ket
tenkratzförderers bzw. seiner Rinnenschüsse befindet. Auch hier
ist eine Anordnung möglich, bei der erfindungsgemäß die Halte
glieder von der Unterseite der im Kettenkanal befindlichen
Triebstockkette her mit deren Kettengliedern, vorzugsweise den
liegenden Kettengliedern, gekoppelt werden können, zweckmäßig
derart, daß die ösenartigen Kettenglieder von den Haltegliedern
nicht in ihren Innenöffnungen durchgriffen werden. Die den Zwi
schenraum 30 begrenzenden Enden der Kettenauflagen 17 und 18,
welche die Anschläge 31 für das zugeordnete Halteglied 23 bil
den, werden zweckmäßig als Schrägflächen ausgeführt, wie dies in
Fig. 5 bei 31' angedeutet ist. Dabei werden die mit diesen abge
schrägten Anschlagflächen 31' zusammenwirkenden Gegenanschlag
flächen an den beiden Enden des Haltegliedes 23 zweckmäßig ent
sprechend abgeschrägt ausgeführt, so daß beim Anschlag des Hal
tegliedes gegen die Schrägfläche 31' sich eine Kraftkomponente
ergibt, welche das Halteglied in den Eingriff mit der Trieb
stockkette 15 zieht bzw. hält.
Claims (21)
1. Vorschubeinrichtung für eine entlang eines Kettenkratzförde
rers fahrbare Bergbau-Gewinnungsmaschine, insbesondere einer
Walzenschrämmaschine, mit einer Triebstockkette, die in
einem am Kettenkratzförderer seitlich angebauten, zu seiner
Oberseite hin für den Kettenradeingriff offenen und sich in
Längsrichtung des Kettenkratzförderers erstreckenden Ketten
kanal angeordnet, in diesem mit den Schenkeln ihrer dem Ket
tenradeingriff dienenden liegenden Kettenglieder auf einer
Kettenauflage aufliegt und durch die Schenkel ihrer liegen
den Kettenglieder übergreifende Niederhalter gegen Heraushe
ben aus dem Kettenkanal gesichert ist, und mit über die
Länge des Kettenkanals im Abstand zueinander angeordneten,
die Triebstockkette in ihrer Längsrichtung abfangenden Hal
tegliedern, die mit Kettengliedern der Triebstockkette lös
bar gekoppelt sind, dadurch gekennzeich
net, daß die Halteglieder (23) durch eine unterhalb
der Kettenauflage (17, 18) angeordnete Montageöffnung (X) in
den Kettenkanal einführbar und mit den Kettengliedern der
Triebstockkette (15) koppelbar sind.
2. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die mit den Kettengliedern
der Triebstockkette (15) gekoppelten Halteglieder (23) mit
Anschlagbegrenzung in Längsrichtung des Kettenkanals (16)
beweglich gelagert und geführt sind.
3. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halteglieder (23)
mit den liegenden Kettengliedern (19) der Triebstockkette
(15) gekoppelt sind.
4. Vorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Ketten
auflage (17, 18) mit Zwischenräumen (30) versehen ist, wel
che die die liegenden Kettenglieder (19) der Triebstockkette
(15) untergreifenden Halteglieder (23) aufnehmen.
5. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Anschlagbegrenzung für
die mit der Triebstockkette (15) gekoppelten Halteglieder
(23) durch die im Abstand zueinander angeordneten, die Zwi
schenräume (30) begrenzenden Enden der Kettenauflagen (17,
18) gebildet ist.
6. Vorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die mit der
Triebstockkette (15) gekoppelten Halteglieder (23) unterhalb
der Ebene der Kettenauflage (17, 18) auf eine Stützauflage
(24) verschieblich abgestützt sind.
7. Vorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die im Ket
tenkanal (16) geführten Halteglieder (23) eine Breite auf
weisen, die etwa der Breite der liegenden Kettenglieder (19)
der Triebstockkette (15) entspricht.
8. Vorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß die Halte
glieder (23) jeweils über eine Steckverbindung mit den Ket
tengliedern der Triebstockkette (15) koppelbar sind.
9. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Halteglieder (23) mit
das betreffende liegende Kettenglied (19) an dessen endsei
tigen Außenumfangsbereichen abstützenden Kopplungselementen
versehen sind.
10. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Kopplungselemente von
aufragenden Stützzapfen (26) gebildet sind, die paarweise an
jedem der beiden Schenkelendbereiche des betreffenden lie
genden Kettengliedes (19) der Triebstockkette (15) angeord
net sind.
11. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Stützzapfen (26) in die
Winkeleinziehungen zwischen den jeweils benachbarten liegen
den Kettengliedern (19) der Triebstockkette (15) einfassen
und mit der Außenkontur dieser Kettenglieder angepaßten
Stützflächen (27) versehen sind.
12. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halteglieder (23)
jeweils mit zwei zwischen den aufragenden Stützzapfen (26)
angeordneten, zueinander parallelen Schenkelauflageflächen
(29) für das zugeordnete liegende Kettenglied (19) der
Triebstockkette (15) versehen sind.
13. Vorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Halteglieder (23) im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildet
sind, wobei die beiden nach oben gerichteten U-Schenkel (25)
die Schenkelauflageflächen (29) bilden und der zwischen den
U-Schenkeln (25) liegende, zur Oberseite hin offene Profil
raum (28) dem Eingriff der in das betreffende liegende Ket
tenglied (19) eingehängten stehenden Kettenglieder (20) der
Triebstockkette (15) dienen.
14. Vorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß die Stütz
auflagen (24) für die Halteglieder (23) leicht lösbar oder
höhenverstellbar angeordnet sind.
15. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Stützauflagen (24) an
ihrer Auflage- und Gleitfläche für das Halteglied (23) mit
mindestens einer Feingut-Durchtrittsöffnung (38) versehen
sind.
16. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stützauflagen (24)
jeweils aus zwei lösbar miteinander und mit einem Träger
(35) verbundenen Stützsegmenten (32, 33) bestehen.
17. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 16, dadurch ge
kennzeichnet, daß die beiden Stützsegmente
(32, 33) nach Art von Winkelkonsolen ausgebildet sind, die
mit ihren nach unten weisenden Schenkeln (36) z. B. durch
Verschraubung (34) mit dem Träger (35) verbunden sind und
deren horizontale Schenkel (37) gemeinsam die Auflage- und
Gleitfläche für das Halteglied (23) bilden.
18. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 17, dadurch ge
kennzeichnet, daß die horizontalen Schenkel
(37) der beiden die Stützsegmente (32, 33) bildenden Winkel
konsolen etwa gabelförmig mit jeweils ungleicher Länge der
Gabelschenkel ausgeführt sind, die gemeinsam die Feingut-
Durchtrittsöffnung (38) begrenzen.
19. Vorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, da
durch gekennzeichnet, daß die Rinnen
schüsse des Kettenkratzförderers (1) mit seitlichen Anbau
teilen versehen sind, an welchen der die Triebstockkette
(15) aufnehmende Kettenkanal (16) angeordnet ist, dessen
Kettenauflage (17, 18) von parallelen Auflageleisten gebil
det ist und der seitlich durch eine der Schrämmaschinenfüh
rung dienende Führungsleiste (8) begrenzt ist, wobei die
Auflageleisten (17, 18) im Lagerbereich der Halteglieder
(23) unter Bildung der sie aufnehmenden Zwischenräume (30)
im Abstand zueinander angeordnet sind und die Montageöffnung
(X) für den Einbau der Halteglieder (23) an der dem Rinnen
schuß des Kettenkratzförderers (1) abgewandten freien Seite
der Anbauteile angeordnet ist.
20. Vorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, da
durch gekennzeichnet, daß die mit der
durchgehenden Triebstockkette (15) gekoppelten Halteglieder
(23) in einem Abstand zueinander angeordnet sind, der etwa
der Länge von vier bis acht Rinnenschüssen des Kettenkratz
förderers entspricht.
21. Vorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 20, da
durch gekennzeichnet, daß die die An
schlagbegrenzung bildenden Enden der Kettenauflagen (17, 18)
als Schrägflächen (31') und die zugeordneten Gegenanschlag
flächen des Haltegliedes (23) entsprechend als Schrägflächen
ausgeführt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996144904 DE19644904A1 (de) | 1996-10-29 | 1996-10-29 | Vorschubeinrichtung mit Triebstockkette für eine entlang eines Kettenkratzförderers fahrbare Bergbau-Gewinnungsmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996144904 DE19644904A1 (de) | 1996-10-29 | 1996-10-29 | Vorschubeinrichtung mit Triebstockkette für eine entlang eines Kettenkratzförderers fahrbare Bergbau-Gewinnungsmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19644904A1 true DE19644904A1 (de) | 1998-04-30 |
Family
ID=7810295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996144904 Withdrawn DE19644904A1 (de) | 1996-10-29 | 1996-10-29 | Vorschubeinrichtung mit Triebstockkette für eine entlang eines Kettenkratzförderers fahrbare Bergbau-Gewinnungsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19644904A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1560245A1 (de) | 2004-01-29 | 2005-08-03 | Weber Holding B.V. | Elektrischer Sicherungseinsatz, insbesondere für eine Niederspannungs-Hochleistungs-Sicherung |
| CN110422564A (zh) * | 2019-09-09 | 2019-11-08 | 中煤张家口煤矿机械有限责任公司 | 一种用于自动拖缆链牵引采煤机的中部槽及刮板输送机 |
-
1996
- 1996-10-29 DE DE1996144904 patent/DE19644904A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1560245A1 (de) | 2004-01-29 | 2005-08-03 | Weber Holding B.V. | Elektrischer Sicherungseinsatz, insbesondere für eine Niederspannungs-Hochleistungs-Sicherung |
| CN110422564A (zh) * | 2019-09-09 | 2019-11-08 | 中煤张家口煤矿机械有限责任公司 | 一种用于自动拖缆链牵引采煤机的中部槽及刮板输送机 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: DBT GMBH, 44534 LUENEN, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |