DE196435C - - Google Patents
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- DE196435C DE196435C DENDAT196435D DE196435DA DE196435C DE 196435 C DE196435 C DE 196435C DE NDAT196435 D DENDAT196435 D DE NDAT196435D DE 196435D A DE196435D A DE 196435DA DE 196435 C DE196435 C DE 196435C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
- H02K23/22—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having compensating or damping windings
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Windings For Motors And Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 196435 KLASSE 21 d. GRUPPE
Bei kompensierten Kollektormotoren für Gleich- oder Wechselstrom wird bekanntlich
die Kompensationswicklung gewöhnlich in Nuten an oder nahe dem inneren Ständerumfange
untergebracht. Die Kompensationsleiter erhalten namentlich bei ,den gewöhnlich
für niedrige Spannung und großen Strom gewickelten Wechselstrommotoren großen Querschnitt. Es wäre nun zwecks besserer
ίο Raumausnutzung angezeigt, in jeder Ständernut
nur je einen Kompensationsstab anzuordnen; denn bei zwei oder mehr Leitern in jeder Nut geht mehr Raum für die Isolation
verloren, und es werden auch die Endverbindungen für die Kompensationsleiter verwickelt
und schwierig herzustellen, da letztere beträchtlichen Querschnitt besitzen und voneinander gut isoliert werden müssen.
Die Anordnung nur eines Stabes in jeder Nut scheitert jedoch gewöhnlich daran, daß
man so bei der Kompensationswicklung nicht die erforderliche Amperewindungszahl erhält,
da die Zahl der Nuten namentlich bei kleineren Maschinen aus baulichen Rücksichten
beschränkt ist.
Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltung, durch welche man auch bei nur einem
Kompensationsstab für die Nut die erforderliche Amperewindungszahl für die Kompen-
sierung erhält. Die Schaltung ist anwendbar bei zwei oder mehr zusammen arbeitenden
Motoren und besteht darin, daß zwei oder mehrere Anker parallel geschaltet werden,
während die zugehörigen Kompensationswicklungen untereinander und mit den Ankern
in Reihe geschaltet werden.
Bei Zusammenschaltung von zwei Motoren z. B. gibt man jeder Kompensationswicklung
nur halb so viel Leiter als gewöhnlich und schaltet die beiden Anker parallel, dagegen
die beiden Kompensationswicklungen untereinander und mit den beiden parallel geschalteten
Ankern in Reihe. Die Kompensationswicklungen führen daher den doppelten Strom wie die Anker, so daß man die
richtige Amperewindungszahl für die Kompensierung erhält. Bei vier Motoren kann man z. B. die Anker zu zwei und zwei in
Reihe und diese Reihen parallel schalten, während die vier Kompensationswicklungen
sämtlich in Reihe geschaltet werden. Die Feldwicklungen können etwa wie die Anker
zu zwei und zwei in Reihe und die Reihen parallel geschaltet sein.
Es ist nicht erforderlich, die angegebenen Schaltungen, dauernd aufrecht zu erhalten.
Bei Gleichstrommotoren ist bei geringer Geschwindigkeit eine richtige Kompensierung
von geringerer Wichtigkeit. Man kann daher zur Regelung der Motoren, ohne sie zu
gefährden, von der Reihenparallelschaltung Gebrauch machen und etwa bei dem an zweiter Stelle angegebenen Ausführungsbeispiel
im Anlauf sämtliche Anker, Feld- und Kompensationswicklungen aller vier Motoren in Reihe schalten und erst später zur angegebenen
Schaltung übergehen. Bei Wechselstrommotoren ist die Kompensierung auch
im Anlauf sehr wichtig; man regelt daher besser durch Spannungsänderung mittels Transformatoren.
Die neue Schaltung kann selbstverständlich auch bei Motoren angewendet werden, die
abwechselnd mit Gleich- und Wechselstrom laufen, was insbesondere bei Bahnmotoren
vorkommt. Sie hat bei Bahnmotoren noch folgenden besonderen Vorteil. Wenn eines
ίο der treibenden Räder zu schleifen beginnt, so
nimmt der damit verbundene Motor eine hohe Drehzahl an, während gleichzeitig seine
Stromstärke sinkt. Der mit ihm parallel geschaltete Motor (bei zweien) behält dagegen
seinen vollen Strom, welcher auch durch die Kompensationswicklung des ersten fließt, so
daß dieser selbsttätig überkompensiert wird, wodurch die bei ihm infolge der hohen
Drehzahl eintretenden Schwierigkeiten in der Kommutierung überwunden werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schaltung für kompensierte Kollektormotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Anker zweier oder mehrerer Motoren oder Motorgruppen parallel, ihre Kompensationswicklungen dagegen in Reihe geschaltet werden, um bei Anordnung von nur einem Kompensationsstab für die Nut die für die Kompensierung erforderliche Amperewindungszahl zu erhalten.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196435C true DE196435C (de) |
Family
ID=459417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196435D Active DE196435C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196435C (de) |
-
0
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