DE196368C - - Google Patents

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DE196368C
DE196368C DE1905196368D DE196368DA DE196368C DE 196368 C DE196368 C DE 196368C DE 1905196368 D DE1905196368 D DE 1905196368D DE 196368D A DE196368D A DE 196368DA DE 196368 C DE196368 C DE 196368C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/04Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/25Sizing, starching or impregnating warp yarns; Making glazed yarn; Drying sized warp yarns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■■ - Ju 196368 KLASSE ·8 β. GRUPPE
PAUL FRITSCHE in RUMBURG, Böhmen.
Trockenkammern.
Zusatz zum Patente 173275 vom 22. Dezember 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. November 1905 ab. Längste Dauer: 21. Dezember 1919.
Zweck vorliegender Erfindung ist Vervollkommnung und weiterer Ausbau der im Anspruch 2 des Hauptpatentes 173275 gekennzeichneten Einrichtung. Dort kann die Kette von Kammer zu Kammer wandernd der Einwirkung heißer werdender Luftströme ausgesetzt werden und so zwecks Schonung der Kette ein allmählicher, abgestufter Trockenprozeß ermöglicht werden. Obwohl nun die eigenartige Fangschleifenführung der Kette in den Kammern selbst bereits eine sehr gute Ausnutzung ermöglicht, ist dieses Einzelkammersystem doch insofern noch nicht vollkommen, als es nur eine getrennte Aus-.
nutzung der zur Verwendung kommenden Trockenluft zuläßt, das heißt:
Jede Trockenkammer bildet mit der zu ihr gehörigen Heizkammer' ein abgeschlossenes Ganzes für sich, so daß die Windflügel jeder einzelnen Trockenkammer nur erwärmte Luft aus der zugehörigen Heizkammer ansaugen und — innerhalb der abgetrennten Trockenkammern '■— durch die um sie herumgeführte Webkette hindurchtreiben, wo sie alsdann von einem Exhaustor aus den einzelnen Kammern herausgesaugt bzw. durch einen Sammelraum
' hindurchgesaugt und ins Freie geführt wird.
Diesen stufenweisen Trockenprozeß auf Grund des Gegenstromprinzips kontinuierlich gestalten zu können, so daß die zu trocknende Kette auf ihrer schnellen Wanderung durch die Trockenkammern der Einwirkung eines die sämtlichen Kammern in entgegengesetzter Richtung durchlaufenden Luftstroms ausgesetzt werden kann, welcher in jeder einzelnen Kammer gezwungen wird die darin geführte Webkette auf ihrer ganzen Länge immer wieder aufs neue kräftig zu durchdringen, dabei aber auch gleichzeitig die Möglichkeit bietet, die Kette nur allmählich der Einwirkung heißer werdender Luftströme auszusetzen, ist das Ziel, welches durch vorliegende Erfindung erreicht werden soll.
Zu diesem Zwecke werden die Trockenkammern mit den zugehörigen Heizkammern, wie nachstehend beschrieben, untereinander in Verbindung gebracht, und ist in dieser Verbindung das Wesen des Erfindungsgedankens zu erblicken.
Fig. ι zeigt eine derartige, hier aus drei Trockenkammern A, B, C nebst zugehörigen (nach.Anspruch 2 des Hauptpatentes 173275) mit ihnen in Verbindung stehenden Heizkammern Z, Y, X bestehende Lufttrockenmaschine im Vertikalschnitt. -55
Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt dieser Maschine.
Die zu trocknende Kette wandert in folgender Weise durch die einzelnen Trockenkammern hindurch.
Aus dem Schlichttrog kommend, gelangt sie über Walze d in die erste Trocken-
kammer A hinein, geht über Walze e aus derselben heraus und über Walze f in die zweite Trockenkammer B, welche sie über Walze g verläßt, um über Walze h in die dritte Trockenkammer C zu gelangen. Über Walze i kommt nun die Kette aus der dritten Trockenkammer C heraus, um eventuell noch durch eine vierte, fünfte usf., der vorigen gleiche Trockenkammer hindurchgeführt zu . ίο werden, bis die Kette über WaI^e i aus der letzten Trockenkammer (hier C) heraus und über Walzen k, I nach der Bäummaschine geleitet wird.
Die aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtliche Führung der Kette innerhalb der Trockenkammern selbst, um die darin befindlichen Windflügel, ist hier nur eine beispielsweise und kann auch auf eine andere Art erfolgen, da dieselbe mit dem Wesen des Erfindungsgedankens nicht zusammenhängt.
Die Trockenluft durchwandert die einzelnen Kammern in einer dem Lauf der Kette entgegengesetzten Richtung.
Dies geschieht wie folgt:
Die im Innern der letzten Trockenkammer (hier C) befindlichen Windflügel c, c saugen durch die seitlichen Kanäle x, x, welche mit der abgeschlossenen Heizkammer X in Verbindung stehen, aus derselben erwärmte Frischluft an. Diese Windflügel treiben die angesaugte Luft durch die um sie herum und vorübergeführte Webkette kräftig hindurch, um durch an geeigneter Stelle angebrachte Öffnungen m aus der Trockenkammer C in die Heizkammer Y hineingepreßt bzw. gesaug't zu werden. Hier wird die bereits in Kammer C durch die Kette hindurchgetriebene Luft durch seitliche Kanäley,y von den im Innern der Trockenkammer B befindlichen Windflügeln b, b abgesaugt und nun von neuem durch die um sie herum und vorübergeführte Webkette kräftig hindurchgetrieben, um sodann durch Öffnungen η in die Heizkammer Z hineingepreßt bzw. gesaugt zu werden. Hier wird die bereits in Kammer C und B durch die Kette hindurchgetriebene Luft von den im Innern der Trockenkammer A befindlichen Windflügeln α, α durch die seitlichen Kanäle ^, \ abgesaugt, wiederum aufs neue1 von den Windflügeln α, α durch die um sie herum- und vorübergeführte Kette kräftig hindurchgetrieben, um nun von einem Exhaustor F abgesaugt und ins Freie geführt zu werden. Die Trockenkammern bzw. Heizkammern können somit in beliebiger Anzahl angeordnet sein, sie müssen jedoch in oben beschriebener Weise untereinander verbunden sein, so daß die von den Windflügeln der letzten Trockenkammer durch die Kette hindurchgetriebene Luft von den Windflügeln der vorgebauten Trockenkammer durch die dieser zugehörigen Heizkammer hindurchgesaugt und aufs neue durch die Kette hindurchgetrieben wird usf.
Dadurch, daß Kette und Trockenluft die Kammern in zueinander entgegengesetzten Richtungen durchwandern und die Trockenluft gezwungen wird die Kette in jeder einzelnen Trockenkammer immer wieder aufs neue kräftig zu durchdringen, erhält man eine für die Webkette mit größtmöglichster Schonung verbundene Trocknung, wobei keine der aufgewendeten Wärmeeinheiten ungenutzt ins Freie gelangen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Lufttrockenmaschine für Webketten mit Windflügelhaspeln in nebeneinanderstehenden Trockenkammern nach Anspruch 2 des Patentes 173275, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Windflügeln (c, c) der letzten Trockenkammer (C) durch die Kette hindurchgetriebene Trockenluft von den Windflügeln (b, b) der vorgebauten Trockenkammer (B) durch die dieser zugehörige Heizkammer (Y) hindurch abgesaugt und hier aufs neue durch die Kette hindurchgetrieben wird usf. bis zur ersten Trockenkammer (A), aus welcher die Trockenluft nach Durchdringung der Kette ins Freie gelangen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1905196368D 1905-11-28 1905-11-28 Expired - Lifetime DE196368C (de)

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AT38993D AT38993B (de) 1905-11-28 1908-05-07 Lufttrockenmaschine für Webketten.

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