DE1963278U - Hauptzylinder fuer hydraulische bremsanlagen bei kraftfahrzeugen und kraftfahrzeuganhaengern. - Google Patents

Hauptzylinder fuer hydraulische bremsanlagen bei kraftfahrzeugen und kraftfahrzeuganhaengern.

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DE1963278U DEE24885U DEE0024885U DE1963278U DE 1963278 U DE1963278 U DE 1963278U DE E24885 U DEE24885 U DE E24885U DE E0024885 U DEE0024885 U DE E0024885U DE 1963278 U DE1963278 U DE 1963278U
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/18Safety devices; Monitoring
    • B60T17/22Devices for monitoring or checking brake systems; Signal devices
    • B60T17/221Procedure or apparatus for checking or keeping in a correct functioning condition of brake systems
    • B60T17/222Procedure or apparatus for checking or keeping in a correct functioning condition of brake systems by filling or bleeding of hydraulic systems

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Description

Die Neuerung betrifft einen Hauptzylinder für hydraulische Bremsanlagen bei Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern mit angegossener Vorratskammer und einem am Bremszylinderausgang angeordneten Überdruckventil,
Bei den bisher bekannten Ausführungen ist das Überdruckventil am druckseitigen Ende des Hauptzylinders freiliegend angeordnet und über eine Rohrleitung mit dem Vorratsbehälter verbunden. Die Rohrleitung ist durch eine Nachfüllschraube am Vorratsbehälter angeschraubt. Um Bremsflüssigkeit in den Vorratsbehälter nachfüllen zu können, muß man nach Abschrauben der Nachfüllschraube die Rohrleitung vom Hauptzylinder entfernen. Hierbei ergibt sich stets die Notwendigkeit, anschließend die Bremsleitung zu entlüften. Die freiliegende Anordnung der Rohrleitung, die nach Überschreiten des eingestellten Druckes Brems-
flüssigkeit in den. Vorratsbehälter zurückleitet, hat ferner den Nachteil, daß die Bohrleitung und gegebenenfalls aucli das Überdruckventil der Gefahr einer Beschädigung ausgesetzt sind,
Mit der Neuerung wird bezweckt, diesen Mangeln der bisher bekannten Anordnungen abzuhelfen. Dies wird gemäß der Neuerung dadureh erreicht, daß das überdruckventil innerhalb des Gehäusekörpers des Hauptzylinders in einer den Ausgangskanal mit einer Seitentasche der Vorratskammer verbindenden Bohrung angeordnet ist, Das Nachfüllen der Bremsflüssig— keit erfolgt hierbei in der Weise, daß man eine Nachfüllschraube am Vorratsbehälter öffnet und die erforderliche Bremsflüssigkeit nachfüllt, das Überdruckventil jedoch überhaupt nicht zu verstellen braucht, so daß Luft nicht in die Bremsleitung eindringen kann und es nicht mehr erforderlich ist, die Bremsleitung zu entlüften. Die verdeckte Anordnung des Vherdruckventiles und das vollständige Fehlen einer frei liegenden Rohrleitung, die das Überdruckventil mit der Vorratskammer verbindet, schließen Beschädigungen dieser Teile zuverlässig aus»
Zweckmäßig ist es, an der äußeren Wandung des Gehäusekörpers des Hauptzylinders eine im Betriebszustand des Hauptzylinders durch eine Verschlußschraube abgeschlossene Öffnung zu bilden, welche den Zugang zu einer die Feder des Überdruckventiles abstützenden Begulierschraube ermöglicht.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Längsmittelschnitt durch einen nach dem Vorschlag der Neuerung ausgebildeten Hauptzylinder dargestellt«
Der Hauptzylinderjljist in bekannter Weise als einteiliger gegossener Geliäusekörper ausgeführt j, der außer der den nicht gezeichneten Kolben führenden Zylinderbohrung Δ eine Vorratskammer B umschließt« Die Vorratskammer B steht mit der Zylinderbohrung A durch eine Ausgleiehsbohrung und mit dem eingeschnürten Mittelraum des Kolbens durch eine Nachfüllbohrung 3 in Verbindung, die durch ein Sieb 4 abgedeckt ist» Die Aus— gleichsbohrung 2 liegt in der Ausgangsstellung des Kolbens unmittelbar •vor dessen Primärmanschette, Sie wird beim Vorschieben des Kolbens abgedeckt und sorgt dafür, daß der vor dem Kolben befindliche Druckraum dauernd mit Druckflüssigkeit gefüllt ist.» Sie Nachfüllbohrung 3 ermöglicht im Zusammenwirken mit der Sekundärmanschette und den axialen Burchtritts— bohrungen des Kolbens das rasche Nachsaugen von Flüssigkeit in den Druck— raum» wenn der Kolben aus der Vorschubstellung rasch in Richtung auf die Ausgangsstellung zurückgeführt wird» Die am Kolben angreifende Druck— stange ist am Ende la des Hauptzylinders 1 aus der Zylinderbohrung A herausgeführt» Am gegenüberliegenden Ende des Hauptzylinders findet die Zylinderbohrung A in einem Ausgangskanal 5 ihre Fortsetzung, der in eine nach außen offene^ erweiterte Gewindekammer 6 übergeht» Von der Gewindekammer 6 geht die Leitung zu den Bremszylindern aus.
Im Gehäusekörper 1 ist eine Seitentasche G geschaffen, die sich an die Vorratskammer B anschließt und die zwischen einem verdickten inneren Wandteil Ib des Hauptzylinders 1 und den nach vorn zu verlängerten äußeren Wandteil Ic abgegrenzt ist, welcher die vordere Verlängerung
des die Vorratskammer B umschließenden Wandteiles des Gehäusekörpers des Hauptzylinders darstellt» Der verdickte Wandteil Ib ist mit einer senkrecht zum Ausgangskanal 5 stehenden Bohrung 7 versehen, die über einen Anschlußkanal 8 in den Äusgangskanal 5 einmündet. Bin in der Bohrung 7 untergebrachter Ventilkegel 9 hält den Anschlußkanal 8 für gewöhnlich geschlossen. Die auf den Ventilkegel 9 einwirkende Ventilfeder 10 ist mit ihrem einen Ende an einem zentralen Zapfen 9& des Ventilkegels 9 und mit ihrem anderen Έηάβ in der zentralen Bohrung 12 einer Einstellschraube 11 festgelegt» Die mit Außengewinde in ein Muttergewinde 13 der Bohrung 12 eingeschraubte Einstellschraube 11 weist einen von der Bohrung 12 ausgehenden Eanal 14 und einen Querschlitz 15 für das Ansetzen eines Schraubenziehers auf« Sie kann eingestellt und in der jeweiligen Einstellung durch eine Gegenmutter 16 so gesichert werden, daß der Ventilkegel 9 hei einem bestimmten Überdruck im Ausgangskanal 3 und der davon ausgehenden Gewindekammer 6 unter weiterem Zusammendrücken vom Ventilsitz abgehoben wird» Die hierbei vom Ausgangskanal 3 austretende Flüssigkeit gelangt über die Bohrung 12 und den Kanal 14 der Einstellschraube 11 in die Seitentasche G und von dieser in die Vorratskammer B.
Der Einstellschraube 11 gegenüberliegend ist an der vorderen Verlängerung Ic der äußeren Wand des Gehäusekörpers 1 eine verhältnismäßig weite Öffnung vorgesehen, die normalerweise von einer Verschlußschraube 17 abgedeckt ist« Durch die Öffnung hindurch können die Gewindebohrung 12,13
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und der Anschlußkanal 8 gefertigt werden und ist es möglich, den Ventilkegel 9>, die Ventilfeder 10, die Einstellschraube 11 und die Gegenmutter 16 in den Gehäusekörper 1 einzubauen bzw. die Vorspannung der Einstellschraube 11 zu regulieren bzw» in der jeweiligen Einstellung zu verändern»
Im Bereich der Vorratskammer B "befindet sich an der äußeren ¥and des Gehäusekörpers 1 eine zweite Bohrung, Die diese Bohrung abdeckende Verschlußschraube 18 ist mit einer Ventilbohrung ausgerüstetj welche das Entstehen von Unter— bzw« überdruck in der Vorratskammer B sowie in den an die Vorratskammer angeschlossenen Bäumen unterbindet und mit dem kegelförmigen Deckel 19 abgeschirmt ist.

Claims (1)

  1. 7 4S108-16,3.67
    SCHUTZANSPBUCHS :
    1» Hauptzylinder für hydraulische Bremsanlagen bei Kraftfahrzeugen und liraitiahrzeuganhängern mit angegossener Vorratskammer und einem am Bremszylinderausgang angeordnetem Überdruckventil, dadurch gekennzeichnet, daß das Überdruckventil (9 bis 16) innerhalb des Gehäuseköa?pers des Hauptzylinders (1) in einer den Ausgangskanal (g) mit einer Seitentasehe (C) der Vorratskammer (B) verbindenden Bohrung (12) angeordnet ist»
    2, Hauptzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der äußeren Wandung des Gehäusekörpers des Sauptzylinders (l) eine im Betriebszustand des Hauptzylinders durch eine Verschlußschraube (17) abgeschlossene Öffnung gebildet ist, -weiche den Zugang zu einer die Feder (1O) des iJberdruckventils (9 bis 16) abstützenden Eegulier~ schraube (11) ermöglicht«
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