DE19601379C2 - Vorrichtung zum Andrücken eines umlaufenden Schleifbandes an die Oberfläche eines Werkstücks - Google Patents
Vorrichtung zum Andrücken eines umlaufenden Schleifbandes an die Oberfläche eines WerkstücksInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Andrücken eines
umlaufenden Schleifbandes einer Bandschleifmaschine an die
Oberfläche eines Werkstückes.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE 35 03 088 C2 des
selben Anmelders bekannt. Die dort beschriebene Vorrichtung
verwendet Stellglieder, deren Kolbenstangen mit U-förmigen
Druckstücken versehen sind. Zum Übertragen von Andruckkraft
liegen die Schenkel eines jeden Druckstücks auf einer kasten
förmigen Druckplatte auf, die die Kraft flächig verteilt und
an eine Ausgleichsmatte überträgt. Jede kastenförmige Druck
platte ist im Träger des Druckbalkens so gelagert, daß sie in
verschiedenen Richtungen geneigt werden kann, jedoch gegen
über einer Drehung um eine zur Arbeitsebene des Schleifbandes
senkrechte Hochachse gesichert ist. Außerdem gestattet die
Lagerung der kastenförmigen Druckplatte ein Anheben und Ab
senken zusammen mit der Kolbenstange. Obgleich die bekannte
Vorrichtung zufriedenstellend arbeitet, zeigt sie doch ver
schiedene Nachteile. So ist die Lagerung der kastenförmigen
Druckplatten technisch aufwendig. Außerdem ist die Montage
des Druckbalkens mit der Vielzahl von steuerbaren Stellglie
dern kompliziert. Ebenso ist die Wartung oder eine eventuelle
Demontage des Druckbalkens zu Reparaturzwecken technisch auf
wendig.
Aus der DE 26 34 829 A1 ist ferner ein Druckbalken für ein
endlos umlaufendes Schleifband einer Bandschleifmaschine be
kannt, deren Ausgleichsmatte durch einen C-förmigen Bügel ge
halten wird. Innerhalb dieses Bügels ist ein kissenförmiger
Körper angeordnet, der mit Druckluft beaufschlagt werden kann
und der die zum Andrücken der Ausgleichsmatte an das Schleif
band erforderliche Andruckkraft bereitstellt.
Aus der DE-OS 23 20 345 ist eine Bandschleifmaschine bekannt,
bei der Stellglieder vorgesehen sind, die ein elastisches An
druckteil mit einer Kraft beaufschlagen. Die Stellstange ist
mit einem Druckstempel fest verbunden. Dieser Druckstempel
wiederum ist mit dem Andruckteil verbunden. In einer Arbeits
stellung drückt das Stellglied über den Druckstempel auf das
Andruckteil, in einer Abhebestellung wird die Stellstange an
gehoben und damit auch das mit dem Druckstempel fest verbun
dene Andruckteil.
Aus der DE-PA 8 98 509 ist eine Schleifschuhaufhängung an
Bandschleifmaschinen bekannt. Diese Schleifschuhaufhängung
hat ein Stellelement, dessen Ende als Kugel ausgebildet ist.
Diese Kugel ist an einer Kugelpfanne gelagert, die fest mit
dem Schleifschuh verbunden ist. Eine Auf- und Abbewegung der
Stellstange bewirkt auch eine Auf- und Abbewegung des
Schleifschuhs. Bei der Lagerung der Kugelpfanne wird die von
der Stellstange ausgehende Kraft gleichmäßig auf die Fläche
der Kugelpfanne verteilt und so die Kraft flächenhaft über
tragen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Andrücken
eines umlaufenden Schleifbandes anzugeben, die einfach aufge
baut ist und die mit geringem technischen Aufwand bei hoher
Funktionstüchtigkeit realisiert werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Gemäß der Erfindung bilden die Druckplatten mit der Aus
gleichsmatte eine mechanische Verbindung, wodurch es möglich
ist, daß die Enden der Stellstangen der Stellglieder ledig
lich lose auf den Druckplatten aufliegen, um die Andruck
kräfte zu übertragen. Eine mechanische Kopplung zwischen den
Stellstangen und den Druckplatten kann entfallen. Dadurch ist
der Aufbau der Vorrichtung vereinfacht, ohne daß ihre Funk
tion beeinträchtigt ist. Durch die mechanische Entkopplung
von Druckbalken und Ausgleichsmatte kann die gesamte Vorrich
tung einfach in einer Bandschleifmaschine montiert werden;
ebenso ist eine Wartung und eine Reparatur leicht möglich.
Als Stellglieder können pneumatisch arbeitende Zylinder ver
wendet werden, deren Kolbenstangenenden unmittelbar auf die
Druckplatten einwirken. Selbstverständlich können auch Stell
glieder eingesetzt werden, die auf hydraulischer und elektri
scher Basis arbeiten, wie beispielsweise tauchspulenbetriebe
ne Stellglieder.
Die jeweilige Druckplatte ist aus starrem Material, vorzugs
weise aus leichtem Aluminiumblech, und hat die Aufgabe, die
im allgemeinen punktförmig übertragene Kraft von der Stell
stange flächig auf einen zugehörigen Abschnitt der elasti
schen Ausgleichsmatte zu übertragen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel sieht vor, daß die Druck
platten mit der Ausgleichsmatte klebend verbunden sind, vor
zugsweise durch ein Doppelklebeband. Durch das Verkleben der
Druckplatten wird sichergestellt, daß die Druckplatten auch
bei einem von der normalen Richtung abweichenden Kraftrich
tung beim Einleiten der Andruckkräfte ortsfest bleiben. Da
durch kann die Ausgleichsmatte sich an die durch die Werk
stückoberfläche definierte Gestalt elastisch anpassen, wobei
ein gleichmäßiger Druck im betreffenden Abschnitt der Aus
gleichsmatten gewährleistet ist, der der jeweiligen Druck
platte gegenüberliegt. Durch die Verwendung eines Doppelkle
bebandes ergibt sich eine besonders einfache konstruktive Lö
sung.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Ausgleichsmatte an ih
rer den Druckplatten zugewandten Seite einen Filzbelag hat,
mit dem die Druckplatten verbunden sind. Dieser Filzbelag
verhindert, daß eine Ausbeulung der jeweiligen Druckplatte am
Ort, an welchem die Kraft eingeleitet wird, sich auf der dem
Schleifband zugewandten Seite der Ausgleichsplatte bemerkbar
wird. Der Filzbelag erhöht also die Gleichmäßigkeit der
Kraftübertragung.
Eine andere Weiterbildung sieht vor, daß die Druckplatten mit
vorbestimmtem gegenseitigen Abstand längs einer Reihe auf der
Ausgleichsmatte angeordnet sind. Durch diesen Abstand kann
die elastische Ausgleichsmatte Biegelinien mit kleinen Radien
im Übergangsbereich zwischen zwei Druckplatten realisieren,
wodurch Werkstückoberflächen auch mit stark unterschiedlicher
Gestalt mit gutem Schleifergebnis bearbeitet werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an
hand der Zeichnung erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt
durch eine Vorrichtung nach der Erfindung
mit einem Druckbalken und
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Ausgleichsmat
te mit aufgeklebten Druckplatten.
In Fig. 1 ist oberhalb eines Werkstückauflagetisches 10 ei
ner Bandschleifmaschine ein allgemein mit 12 bezeichneter
Druckbalken angeordnet, mit dem das quer zur Vorschubrichtung
P eines Werkstückes 14 umlaufende endlose Schleifband 16 ge
gen die Oberfläche 18 des Werkstückes 14 andrückbar ist. Bei
der Bandschleifmaschine kann es sich um eine herkömmliche
Bandschleifmaschine handeln, die daher nicht näher darge
stellt und erläutert ist.
Der Druckbalken 12 hat einen allgemein mit 20 bezeichneten
Träger mit einer parallel zur Werkstückauflagefläche 10 ver
laufenden Traverse 22, an deren Längsrändern jeweils eine Ab
schlußleiste 24 mit Schrauben 26 befestigt ist.
An der Innenseite der beiden Abschlußleisten 24 ist jeweils
ihrem nahen unteren Längsrand eine parallel zu diesem verlau
fende Nut 28 ausgebildet, in der eine allgemein mit 30 be
zeichnete elastische Ausgleichsmatte gehalten ist, die sich
über die gesamte Länge des Druckbalkens 12 erstreckt. Die
Ausgleichsmatte 30 besteht aus mehreren Schichten und enthält
ein Stahlband 32 aus Federstahl, das auch als Federlamelle
bezeichnet wird. Das Stahlband 32 ist auf seiner Unterseite
klebend mit einer Filzmatte 34 verbunden, die wiederum an ih
rer Unterseite mit einem Gleitbelag 36 versehen ist, der z. B.
mit der Filzmatte 34 verklebt sein kann. Ein Filzbelag 37 ist
mit der Oberseite des Stahlbandes 32 verklebt. Dieser Filzbe
lag 37 trägt Druckplatten 40, welche durch ein Doppelklebe
band 38 mit dem Filzbelag 37 verbunden sind.
Die Ausgleichsmatte 30 ist am Rand des Stahlbandes 32 an dem
Träger 20 so befestigt, daß sie in Bandlaufrichtung fest, je
doch innerhalb der Nuten 28 höhenverstellbar ist. Die Aus
gleichsmatte 30 wird durch das Schleifband 16 aufgrund dessen
Eigenspannung in der in der Fig. 1 dargestellten oberen
Stellung gehalten, in der sie an den oberen Nuträndern der
Nut 28 anliegt.
Zum Andrücken der elastischen Ausgleichsmatte 30 und des
Schleifbandes 16 an die Oberfläche 18 des Werkstücks 14 dient
eine Vielzahl von Stellgliedern 42, die in Blickrichtung auf
die Fig. 1 hintereinander oberhalb der Ausgleichsmatte 30
angeordnet sind. Die Stellglieder 42 haben Stellstangen 44,
die in Richtung des Pfeiles Q auf das Werkstück 14 absenkbar
sind. Das Anheben der Stellstangen 44 in der dem Pfeil Q ent
gegengesetzten Richtung erfolgt durch Federkraft, beispiels
weise durch eine in dem Stellglied 42 angeordnete Rückholfe
der. Bei den Stellgliedern 42 handelt es sich um handelsübli
che Pneumatikzylinder, die auf der Oberseite der Traverse 22
in Blickrichtung auf die Fig. 1 hintereinander angeschraubt
sind und die von einer Druckluftleitung her oder einem sche
matisch angedeuteten Drucklufttank 47 über ein Ventil 46 mit
Druckluft beaufschlagt werden können. Das Ventil 46 wird je
weils durch einen Näherungsschalter 48 über eine elektroni
sche Schaltungsanordnung 50 betätigt. Der auf einer maschi
nenrahmenfesten Leiste 52 angeordnete Näherungsschalter 48
wird durch ein Tastorgan betätigt, das aus einem um eine
Achse 54 schwenkbaren Hebel 56 und einer an dessen unterem
Ende drehbar gelagerten Tastrolle 58 besteht. Läuft ein Werk
stück 14 in Richtung des Pfeiles P in die Bandschleifmaschine
ein, so wird das Tastorgan um die zur Längsrichtung des
Druckbalkens 12 parallele Schwenkachse 54 verschwenkt und be
tätigt dadurch den jeweiligen Näherungsschalter 48. Die elek
tronische Schaltungsanordnung 50 bewirkt, daß das Ventil 46
mit einer gewissen Verzögerung betätigt wird, die gewährlei
stet, daß das Schleifband 16 mittels des Stellgliedes 42 erst
dann auf das Werkstück 14 abgesenkt wird, wenn dieses unter
das Schleifband 16 eingelaufen ist.
Jede Stellstange 44 trägt an ihrem dem Schleifband 16 zuge
wandten Ende eine Hutmutter 45, die beispielsweise mittels
einer Schraube (nicht dargestellt) mit der Stellstange 44
verbunden ist. Die Hutmutter 45 hat eine teilkugelförmige
Oberfläche, durch die gewährleistet ist, daß die durch das
Stellglied 42 auf die Druckplatte 40 ausgeübte Kraft annä
hernd punktförmig eingeleitet wird, und die Druckplatte 40
auch bei Kraftbeaufschlagung in verschiedenen Richtungen aus
gelenkt werden kann. Die Hutmutter 45 liegt lose auf der
Druckplatte 40 auf. Wenn das Stellglied 42 nicht mit Druck
luft beaufschlagt wird, so hebt die Stellstange 44 die Hut
mutter 45 von der Druckplatte 40 aufgrund der Wirkung der
Rückholfeder im Stellglied 42 ab.
Beim Andrücken der Hutmutter 45 gegen die Druckplatte 40 wird
der betreffende Abschnitt der Ausgleichsmatte 30 auf die
Werkstückoberfläche 18 zubewegt. Aufgrund der Beweglichkeit
der Druckplatte 40 infolge des punktförmigen Kontaktes mit
der Hutmutter 45 kann sich das Schleifband 16 in dem betref
fenden Abschnitt an eventuelle Welligkeiten in der Oberfläche
18 des Werkstückes 14 anpassen. Damit ist gewährleistet, daß
auch bei einer Längs- oder Querwelligkeit der Oberfläche 18
diese in dem betreffenden Abschnitt mit einer gleich hohen
Spanabnahme geschliffen werden kann, ohne daß die Gefahr be
steht, daß die Wellenkämme stärker abgeschliffen werden als
die dazwischenliegenden Täler. Da die in Reihe angeordneten
Stellglieder 42 einzeln steuerbar sind, kann über die gesamte
Oberfläche 18 des Werkstücks 14 eine definierte gleichmäßige
Spanabnahme erreicht werden. Aufgrund der Lagerung der Aus
gleichsmatte 30 in den Nuten 28 mit Spiel kann sie nicht um ei
ne Achse parallel zum Pfeil Q verdreht werden. Die Aus
gleichsmatte 30 wird somit stabil in ihrer Arbeitsstellung
gehalten und kann elastisch der Gestalt der Oberfläche 18 des
Werkstücks 14 folgen.
Fig. 2 zeigt in einem Längsschnitt den Aufbau der Aus
gleichsmatte 30, deren Gleitbelag 36 an der Innenseite des
Schleifbandes 16 gleitend anliegt. In Fig. 2 ist zu erken
nen, daß die rechteckförmigen Druckplatten 40 mit vorbestimm
tem gegenseitigen Abstand längs einer Reihe auf dem Filzbelag
37 angeordnet und durch Doppelklebeband 38 klebend verbunden
sind. Durch diesen Abstand ist gewährleistet, daß sich die
Ausgleichsmatte 30 in Richtung quer zum Pfeil O durchbiegen
und das Schleifband 16 mit längs einer im wesentlichen ent
lang des Pfeils O verlaufenden Biegelinie mit gleichmäßigem
Druck an die Oberfläche 18 des Werkstücks 14 anschmiegen
kann. Für ein Rastermaß von 32 mm in Richtung des Pfeiles O
beträgt die entsprechende Abmessung der Druckplatte 40 ca. 30
mm.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Andrücken eines umlaufenden Schleifbandes
(10) einer Bandschleifmaschine an die Oberfläche eines
Werkstückes,
mit einem Druckbalken (12) mit einer Vielzahl von Steuer baren Stellgliedern (42), die in einer zur Arbeitsfläche des Schleifbandes (16) parallelen Ebene angeordnet sind, wobei die Stellglieder (42) in Richtung (Q) senkrecht zur Arbeitsfläche des Schleifbandes (16) betätigbare Stell stangen (44) haben, die auf Druckplatten (40) vorbe stimmte Kräfte ausüben,
die durch die Druckplatten (40) auf eine aus mehreren Schichten (32, 34, 36, 37, 38) bestehende elastische Aus gleichsmatte (30) flächig übertragen werden, die der In nenseite des Schleifbandes (16) gegenüberliegend angeord net ist, wobei
die Druckplatten (40) auf der den Stellstangen (44) zugewandten Oberfläche der Ausgleichsmatte (30) angeord net und mit dieser verbunden sind, die Enden der Stell stangen (44) in Arbeitsstellung lose auf den Druckplatten (40) aufliegen und
jede Stellstange (44) derart ausgebildet ist, daß sie beim Übertragen der Kraft auf die jeweilige Druckplatte (40) annähernd punktförmigen Kon takt mit der Druckplatte (40) hat.
mit einem Druckbalken (12) mit einer Vielzahl von Steuer baren Stellgliedern (42), die in einer zur Arbeitsfläche des Schleifbandes (16) parallelen Ebene angeordnet sind, wobei die Stellglieder (42) in Richtung (Q) senkrecht zur Arbeitsfläche des Schleifbandes (16) betätigbare Stell stangen (44) haben, die auf Druckplatten (40) vorbe stimmte Kräfte ausüben,
die durch die Druckplatten (40) auf eine aus mehreren Schichten (32, 34, 36, 37, 38) bestehende elastische Aus gleichsmatte (30) flächig übertragen werden, die der In nenseite des Schleifbandes (16) gegenüberliegend angeord net ist, wobei
die Druckplatten (40) auf der den Stellstangen (44) zugewandten Oberfläche der Ausgleichsmatte (30) angeord net und mit dieser verbunden sind, die Enden der Stell stangen (44) in Arbeitsstellung lose auf den Druckplatten (40) aufliegen und
jede Stellstange (44) derart ausgebildet ist, daß sie beim Übertragen der Kraft auf die jeweilige Druckplatte (40) annähernd punktförmigen Kon takt mit der Druckplatte (40) hat.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stellstange (44) an den dem Druckplatten (40) zugewandten
Ende mit jeweils einer Hutmutter (45) für den punktförmigen Kontakt
annähernd mittig auf der Druckplatte (40) versehen
ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die rechteckförmigen Druckplat
ten (40) mit vorbestimmtem gegenseitigen Abstand längs
einer Reihe auf der Ausgleichsmatte (30) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Druckplatten (40) mit der
Ausgleichsmatte (30) klebend verbunden sind, vorzugsweise
durch ein Doppelklebeband (38).
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Druckplatten (40) aus Alu
miniumblech bestehen und vorzugsweise eine Dicke von drei
Millimetern haben.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß bei einem Rastermaß längs des
Druckbalkens (12) von 32 Millimetern die Druckplatten
(40) eine Abmessung von annähernd 30 Millimetern haben.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsmatte (30) an ih
rer den Druckplatten (40) zugewandten Seite einen Filzbe
lag (37) hat, mit dem die Druckplatten (40) verbunden
sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausgleichsmatte (30) ein Stahlband (32), vorzugsweise
aus Federstahl, enthält, das mit dem Filzbelag (37) und
einer dem Schleifband (16) zugewandten Filzmatte (34)
verbunden ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Filzmatte (34) an ihrer dem Schleifband (16) zuge
wandten Seite einen Gleitbelag (36) trägt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, da
durch gekennzeichnet, daß das Stahlband (32) an seinen
Längsrändern mit Spiel in Nuten (28) beiderseits eines
Trägers (20) des Druckbalkens (12) geführt ist.
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