DE1960054C3 - Einrichtung zum kontinuierlichen Fördern von GroBringen aus Walzgut, insbesondere Draht, von einer Ringsammelstation zu einer Preß- und Bindestation - Google Patents

Einrichtung zum kontinuierlichen Fördern von GroBringen aus Walzgut, insbesondere Draht, von einer Ringsammelstation zu einer Preß- und Bindestation

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DE1960054C3
DE1960054C3 DE19691960054 DE1960054A DE1960054C3 DE 1960054 C3 DE1960054 C3 DE 1960054C3 DE 19691960054 DE19691960054 DE 19691960054 DE 1960054 A DE1960054 A DE 1960054A DE 1960054 C3 DE1960054 C3 DE 1960054C3
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Gerhard; Küppers Klaus; 4000 Düsseldorf Berz
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Description

tend am Sammeldorn transportiert werden, derart weiterzubilden, daß diese für eine vollmechanisierte Ringsammei- und Preß- und Bindestation in modernen Hochleistungswalzstraßen geeignet ist, bei denen extrem lange Walzstränge als ausgefächerte Windungen bei hohem stündlichen Durchsatz zugeführt und anschließend das Sammeln, Pressen und Binden der schweren Großringe störungsfrei und praktisch ohne manuellen Einsatz erfolgen kann.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art errindungsgemäß vorgeschlagen, diese mit folgender Kombination von Merkmalen zu versehen:
a) der Sammelstation und der Preß- und Bindestation ist je eine in an sich bekannter Weise als mehrarmiges Drehkreuz mit vertikaler Drehachse ausgebildete Umladeeinriclitung zum Be- und Entladen zugeordnet,
b) die Hängebahn weist, wie an sich bekannt, eine im Bereich der Umladeeinrichtungen mit absenkbaren Schienenabschnitten versehene Schienenbahn für die Transportwagen sowie eine mit den Transportwagen selbsttätig ein- und auskuppelbare Förderkette mit eigener Laufbahn auf,
c) jeder Transportwagen weist zur selbsttätigen Aufnahme und Abgabe der Sammeldorne durch die Drehbewegung des Drehkreuzes als keilförmige, quer zur Hängebahnlaufrichtung offene Schlitze ausgebildete Mitnehmerhaken auf.
Nach einem weiteren vorteilhaften Merkmal sind die Sammeldorne an ihren Kopfenden mit Bundzapfen zum Einhängen in die Mitnehmerhaken der Transportwagen versehen und an ihren Fußenden sind konische Zapfen angeordnet, die sich beim Absenken des Sammeldornes in entsprechende Ausnehmungen des Drehkreuzes einlegen.
Eine solche Einrichtung löst die von der Industrie geforderten Bedingungen in relativ wenig aufwendiger Weise kostensparend und durchsatzfördernd, so daß ein vollmechanischer Förderbetrieb beim Transport von Großringen im Rhythmus des in ausgefächerten Windungen angeförderten Walzdrahtes zügig erfolgen kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung stellt die Zeichnung dar. Es zeigt
F i g. 1 eine die Ringsammeistation mit den Preß- und Bindestationen verbindende Kettenbahn schematisch in der Draufsicht,
Fig. 2 eine Ringsammeistation in der Seitenansicht,
Fig. 3 eine Ringsammclstation in der Draufsicht,
Fig. 4 eine Preß- und Bindestation in der Seitenansicht,
Fig. 5 eine Preß- und Bindestation in der Draufsicht,
Fig. 6 einen Ringtransportwagen in der Seitenansicht und
F i g. 7 den Milnehmcrhakcn eines Transportwagens perspektivisch.
In der F i g. 1 ist mit 1 eine endlose Keltenbahn bezeichnet, welche über weitere endlose Kettenbahnen 2 und 3 einerseits mit dcnRingsammelsiaiionen S und andererseits über die Kettenbahnen 4 und 5 mit den Preß- und Bindestationen B verbunden ist. Die Zufuhr von ausgefächerten Drahtwindungen W zu den Ringsammelstationcn .V erfolgt über parallel angeordnete Förderbänder F entsprechend der vorgeordneten Anzahl der Walzlinien. Die Drahtwindungen W werden in den Sammelstationen S während des Dornwechsels anfangs in einem oberen Dornabschnitt 7 und nachfolgend in dem darunter befindlichen unteren Dornabschnitt 8 zu Großringen R gesammelt. Der untere Dorr.abschnitt 8, der dabei als Sammeldorn dient, hat an seinem Kopfende einen Bandzapfen9 und sitzt mit einem konischen Zapfen 10 an seinem Fußende in entsprechenden Ausnehmungen 10 α eines
ίο mehrarmigen, eine Umladeeinrichtung bildenden Drehkreuzes 11. Der Großring R stützt sich am Fußende des unteren Dornabschnittes 8 auf einem Teller Sa ab. Der Teller 8 α ist über ein ortsfestes Hubaggregat 12 in dem Maße des Anwachsens des Großringes R auf dem unteren Dornabschnitt 8 in seine gestrichelt dargestellte untere Endstellung absenkbar, d.h. der Teller Sa befindet sich beim Beginn des Sammelns der Drahtwindungen W zu einem Großring R auf dem unteren Dornabschnitt 8 in seiner
ao oberen Stellung und wird mittels Spindeltrieb oder Kubgestänge in dem Maße abgesenkt, wie die Ringhöhe des Großringes R auf dem unteren Dornabschnitt 8 zunimmt. Der Teller 8a dient als Ringsammelteller.
Sobald ein Großring R auf dem Teller 8 a des unteren Dornabschnittes 8 gesammelt worden ist, wird das Drehkreuz 11 um seine Drehachse 13 um 120° in Richtung des Pfeiles A gedreht, so daß unter die Sammelstation S ein leerer unterer Dornabschnitt 8 zwecks Aufnahme des nächsten Großringes R in Aufnahmestellung bewegt wird. Gleichzeitig damit wird der vorher gesammelte Großring R in die Abnahmeposition bewegt.
Dazu sind zwei Transportwagen 16, von denen nur einer mit einem leeren Dornabschnitt oder Sammeldorn 8 beladen ist, während der andere keinen Dorn 8 trägt, nacheinander auf den über der Sammelstation S befindlichen Schienenabschnitt 18a gefahren. Dort werden die beiden, mit Laufrollen 17 versehenen Transportwagen 16 durch Einschwenken der Klinken 22 von der Kettenbahn 2 abgekuppelt. Dann wird der Schienenabschnitt 18 a beispielsweise über eine Heb- und Senkeinrichtung, beispielsweise einen Seilzug Z, so weit abgesenkt, daß sich der an dem einen Transportwagen 16 hängende leere Dornabschnitt 8 auf das Drehkreuz 11 absenkt und sich mit seinem konischen Zapfen 10 in die Ausnehmung 10 α in dem Drehkreuz 11 einlegt. Der andere Transportwagen 16 steht mit seinem Mitnehmerhaken 15 in der Aufnahmeposition für den Dornabschnitt 8 mit dem gesammelten Großring R.
Beim Drehen des Drehkreuzes 11 löst sich der Bundzapfen 9 des leeren Dornabschnittes 8 aus dem keilförmigen Schlitz ISa des Mitnehmerhakens 15.
während sich bei dem anderen Transportwagen 16 der Bundzapfen 9 des Dornabschnittes 8 mit dem darauf befindlichen Großring R in den Schlitz ISc des Mitnehmerhakens 15 einlegt. Sodann wird längs der Führungen 20 der Schienenabschnitt 18a mittels
des Seilzimes 7. oder einer anderen Einrichtung au! das Niveau der Schienenbahn 18 angehoben. Der Transportwagen 16 mit dem nun anhangenden Dornabschnitt 8 und dem C.rollring tf wird mittels der Klinke 22 mil der Kettenbahn 2 gekuppelt und zur
Preß- und Bindestation B abgefordert. Der leere Transportwagen 16 fährt auf dem Schienenabschnitt 18« nur bis In die Aufnahmeposition lur den naensten Großline R und wird gemeinsam mit dem naen-
sten Transportwagen 16 mit anhängendem Dornabschnitt 8 wieder auf dem Schiencnabschnitl 18« abgesenkt.
Die Schienenbahn 18 verläuft parallel zu der Kettenbahn 2 bzw. 3, längs welcher eine Vielzahl von Transportwagen 16 bewegt werden. Die Transportwagen 16 werden über weiter nicht dargestellte Weichen von den Kettenbahnen 2 bzw. 3 auf die Kettenbahn 1 übergeführt und transportieren die Großringe R zu den Kettenbahnen 4 bzw. 5, auf welchen diese über ebenfalls nicht weiter dargestellte. Weichen zu den Preß- und Bindestationen B gefördert werden.
Über der Preß- und Bindestation B werden die Transportwagen 16 mit den auf den Mitnehrnerhaken 15 hängenden Dornabschnitten 8 und den darauf befindlichen Großringen R aus den Kettenbahnen 4 bzw. 5 mittels der Klinken 22 ausgekuppelt, sobald sich die Wagen 16 auf den Schienenabschnitten 18a befinden. Diese sind ebenso wie die über der Sammelstation 5 angeordneten Schienenabschnitte IiSa mittels Seilzug Z od. dgl. heb- und senkbar. Die Schienenabschnitte 18a sind in Führungen 20 α, wie vorbeschrieben, geführt.
Die jeweils auf einem Schienenabschnitt 1ί!α über der betreffenden Preß- und Bindestation B befindlichen zwei Transportwagen 16 werden sodann abgesenkt, so daß der konische Zapfen 10 des bev.reffenden Sammeldornes bzw. Dornabschnittes 8 sich in die entsprechende Ausnehmung 10a des mehrarmigen Drehkreuzes 11 α einlegt, wodurch der Dornabschnitt 8 mit dem darauf befindlichen Großring R sich auf das Drehkreuz 11a absetzt, während der andere Transportwagen 16, der leer ist. sich über dem Drehkreuz 11a in Aufnahmestellung für den von der Preß- und Bindestation B kommenden leeren Dornabschnitt 8 befindet. Das Lesen des Dornabschnittes 8 mit dem darauf befindlichen Großring R von dem Mitnehmerhaken 15 und das Einsetzen des leeren Dornabschnittes 8 in den Mitnehmerhaken 15 des leeren Transportwagens 16 erfolgt durch Drehen des mehrarmigen Drehkreuzes 11a um 120°, wie vorbeschrieben. Sodann wird der Schienenabschnitt 18 a mit den beiden Transportwagen 16 wieder auf das Niveau der Schienenbahn 18 angehoben, der Transportwagen 16 mit dem leeren Dornabschnitt 18 wird durch Betätigen der Klinke 22 wieder mit der Keltenbahn 4 bzw. 5 gekuppelt, während der leere Transportwagen 16 auf dem Schienenabschnitt 18 a in die Aufnahmestcllung für den nächsten leeren Dorr.abschnitt 8, der aus der Preß- und Bindestation S kommt, gefahren wird.
Das Vorpressen des Großringes R in der Preß- und Bindestation erfolgt derart, daß mit dem Hubaggregat 12a der Teller 8a angehoben wird, wodurch der Großring R mit seiner Stirnseite gegen einen Gegenhalter 19 gedruckt wird, wodurch sich der Ring verdichtet und somit für das nachfolgende Binden vorbereitet wird.
Die Anhebe- und Absenkbewegung der Transportwagen 16i erfolgt der Funktionsweise eines Aufzuges entsprechend. Dabei ist der Aufbau der Kcttenbahrien 2 bzw. 3 und 4 bzw. 5, der der Schienenbahnen 18 und der Schienenabschnitte 18a und deren Heb- und Senkantrieb und der Aufbau der Transportwagen i6 als bekannt vorauszusetzen.
ίο Um einen einwandfreien und störungslosen Transport der Großringe R zu gewährleisten, sind an der Seile der Ringsammelstationcn .V — entsprechend der Anzahl der Walzlinien — mehrere Ringsammeistationen S parallel zueinander angeoidnet, wobei je
zwei Ringsammeistationen S in dem Strang einer Kettenbahn 2 bzw. 3 liegen. In der gleichen Weise sind auch die Preß- und Bindestationen B angeordnet. Diese Anordnung ist aber für die Ausführung der Anlage nicht bindend, sondern diese kann je nach
ao dem Bedarfsfall ausgelegt werden.
In der Kettenbahn 1 sind Pulfcrstationen vorgesehen, die aus längs des Kettenstranges 1 liegenden Parallelsträngen 1 α gebildet werden. Solche Pufferstationen: können bei genügendem Platz auch in den
*5 Kettenbahnen 2, 3 oder 4, 5 vorgesehen werden. Die Parallelstränge 1 α können über nicht weiter dargestellte Weichen mit der Kettenbahn 1 verbunden werden, so daß mit Großringen R beschickte Transportwagen 16 dort für eine gewisse Zeit gespeichert
werden können, sofern sich eine Materialstauung oder Betriebsstörung an der Preß- und Bindestation B einstellt. Dadurch braucht die vorgeordnete Walzensiraße bei einer Störung an der Preß- und Bindestation B nicht stillgesetzt zu werden, sondern
die Produktion kann weiterlaufen.
F.s wäre an sich ohne weiteres denkbar, die auf den Dornabschnitten 8 befindlichen Großringe R mit diesen gemeinsam bei waagerechter Längsachse, also liegend, durch die Transportwagen 16 von der Sam-
melstation S zu der Bindestation B zu fördern. Diese Art des Transportes ist aber unzweckmäßiger, da es relativ umständlich ist. die Ringe R auf den Dornabschnitten 8 erst aus den Drehkreuzen 11 auszuheben und liegend von den Förderwagen 16 aufzunehmen.
Dabei muß der Großring R auf dem Dornabschnitt 8 auch gegen ein Auseinanderfallen gesichert sein. Auch hierbei würde der Dorn den Ring R auch während des Transportes tragen und somit ein neues Einsetzen des Ringes R in einen Dorn 8 an der Preß- und
Bindestation B vermieden werden.
Das Drehkreuz läßt sich ebenfalls nach Belieben zweiarmig ausbilden. Ebenso können die Mitnehmerhaken 15 ohne weiteres zangenförmig ausaebildei werden, so daß die Mitnehmerhaken sich während
der Bewegung der Transportwagen auf die Bundzapfen aufschieben.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

kippen an der Ringsammeistation mittels eingreifen- Pater.tansprüche: der Haken mit horizontaler Längsachse hängend zur Preß- und Bindestation zu befördern. Das hat jedoch
1. Einrichtung zum kontinuierlichen Fördern den Nachteil, daß sich dabei die Ringe verziehen und von Großringen aus Walzgut, insbesondere Draht, 5 auch auseinanderfallen, wodurch das Einsetzen der von einer Ringsammeistation zu einer Preß- und Ringe in die Preß- und Bindestation sehr schwierig Bindestation, wobei die Drahtringe zwischen den und zeitraubend wird.
einzelnen Stationen gemeinsam mit dem diese Nach der USA.-Patenischriit 618 396 ist bereits
aufnehmenden, in der Sammelstation mit dem eine Transportbahn für Drahtringe bekannt, bei der
Draht beschickten Sammeldorn an Transportwa- io unter Belassen der Samrneldorne an dem verfahr-
gen hängend längs einer endlosen Hängebahn baren Transportwagen durch Kuppeln der Sammel-
voneinander getrennt bewegbar sind, dadurch dorne mit einem Drehantrieb der Draht von der Seite
gekennzeichnet, daß her auf den Sammeldorn aufgcw ickelt wird. Dazu
a) der Sammelstation (5) und der Preß- und J«"«». man sk\h de* bekannten Garreit-Systems Die Bindestation (ß) je eine in an sich bekannter 1S Drahtnnge werden dann nach Entkuppeln des üren-Weise als mehrarmiges Drehkreuz (11) mit antnebes unter Belassen auf dem am vcrfahrbaren vertikaler Drehachse ausgebildete Umlade- Transportwagen hangenden Samrnddnrn über eine einrichtung zum Be- und Entladen ziigeord- Schwerkraftrohbahn wahlwe.se durch Abkuhlbotuche
■ ,. ° zu einer DrahtZieheinnchtung geführt, wo der Draht
,!"','. , , ,,, , , , , , »ο von den häneenden Sammcidornen ebenfalls durch
b) die Hangebahn (kettenbahn 1, 2, 3, 4 Drchen dcr sammc|dornc a|)gcspult wird. Die Sam- oder 5) — wie an sich bekannt — eine im me;dornc bleibcn dabei stcls drehhcwcKlich mit dem Bereich der ^ladeeinrichtungen (Dreh- bctre(Tcndcn verfahrbaren Transportwagen verbunkreuz I) mit a sen aren c ienena ^n ^x wjr(j aucj) ,^ naheliegend angesehen, an schnittende«) versehene Schienenbahn (18 Stcc cincr Schwcrkr;iftI,(llbahn b eine Transportkettc fur die Transportwagen (16) sowie eine mit /u %rerwcndcn
den Transportwagen selbsttätig ein- und ,-. ', '. ... , . . . , . , . , ,
' „' r— ι ι . ·. · ι f 'iine derartige I ransporteinrichtuns' ist jedoch
auskuppe bare Forderkette mit eigener Laut- . , , . , , ., ' . .. ... . ö t. ,
1' f . b nicht geeignet, das /u- und Abfordern von Sammelbahn autweist; dornen zu Sammel- und Preß- und Bindestationen
c) jeder Transportwagen (16) zur selbsttätigen 30 im vollmcchanisiertcn kontinuierlichen Förderbetrieb Aufnahme und Abgabe derSammcldomc (8) /u gewährleisten, bei denen die Sammcldorne an der durch die Drehbewegung des Drehkreuzes Sammelstation von oben mit ausgefächerten Draht-(11) als keilförmige, quer zur Hängebahn- windungen kontinuierlich beschickt werden und diese laufrichtung offene Schlitze (15«) ausgcbil- dazu an dcn cinstelncn Stationen von dem Transportdete Mitnehmerhaken (15) aufweist. 35 wagcn g(.],isl und nachfolgend wieder von diesem
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- erfaßt und weiterbefördert werden sollen, kennzeichnet, daß die Sammcldorr>e (8) an ihren Weiter ist durch die britische Patentschrift Kopfenden mit Bundzapfen (9) zum Einhängen 1 213 197 bei Einrichtungen zum Sammeln, Pressen in die Mitnehmerhaken (15) der Transportwagen und Rinden vorgeschlagen worden, diese derart aus-(16) versehen sind und an ihren Fußenden ko- 40 zubilden, daß Paare von Sammeldornen auf einem nischc Zapfen (10) aufweisen, die sich beim Ab- Drehtisch angeordnet sind, deren einer sich jeweils in senken in Ausnehmungen (10a) des Drehkreuzes der Aufnahmeposition der von oben zugeführten (11) einlegen. ausgefächerten Drahtwindungen befindet, während
der andere Sammeldorn sich gleichzeitig in der Über-
45 gabcstellung befindet, in welcher der Drahtring an·
schließend gepreßt und gebunden wird. Eine der-
artige Einrichtung ist vorzugsweise für kleine Drahtringe mit Ringgewichten unterhalb von 1 t geeignet Da hier gleichzeitig das Sammeln der Drahtwindun-50 gen zu einem Ring mit dem, Pressen und Binden des Ringes auf den anderen Sammeldorn erfolgt, wird
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum kon- der laufende Durchsatz dahingehend behindert, daf: tinuierlichcn Fördern von Großringen aus Walzgut, mit dem Sammeln eines Ringes auch das Pressen un insbesondere Draht, von einer Ringsammclstation zu Binden des Ringes auf dem anderen Sammeldor einer Preß- und Bindestation, wobei die Drahtringe 55 zeitgleich beendet ist. Anderenfalls muß für di zwischen den einzelnen Stationen gemeinsam mit Zufuhr des nächsten Windungsstranges eine zeitlich dem diese aufnehmenden, in der Sammelstation mit Pause eingelegt werden, bis ein neuer Sammeldor: dem Draht beschickten Sammeldorn an Transport- wieder aufnahmebereit ist. Trotz der an der Auf wagen hängend längs einer endlosen Hängebahn von- nahmescite der Summclstation vorgesehenen Spei einander getrennt bewegbar sind. Die Herstellung 60 chermögiichkcit hat die Praxis gezeigt, daß dies von sogenannten Großringen von Walzdraht mit Einrichtung dem Wunsch nach einem kontinuicr Ringgewichten von 1 bis 2 t und Ringhöhen von 2 bis liehen Fluß des Walzgutes nicht nachkommen kann m tritt infolge der Forderungen seitens der Ahnen- zumal an der Preß- und Bindestation infolge Störun mer aus betriebsökonomischen Gründen immer mehr gen leicht zeitliche Verzögerungen im Abtranspoi in den Vordergrund. Damit stellt sich aber auch das 65 und damit ein Blockieren der Anlage erfolgen kanr Transportproblem 111 neuer Sicht. Ausgehend von einer Anlage wie nach der LSA
Zur Überwindung dieser Schwierigkeiten ist bereits Patentschrift dl 8 396 besteht die Aufgabe darin, ein vorgeschlagen worden, die Großringc nach dem Ab- derartige Einrichtung, bei der die Drahtringe hä
DE19691960054 1969-11-29 1969-11-29 Einrichtung zum kontinuierlichen Fördern von GroBringen aus Walzgut, insbesondere Draht, von einer Ringsammelstation zu einer Preß- und Bindestation Expired DE1960054C3 (de)

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