DE19514101C2 - Schwingungsdämpfer - Google Patents
SchwingungsdämpferInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schwingungsdämpfer nach dem
Oberbegriff von Anspruch 1. Bekannte Schwingungsdämpfer umfassen ein
Rohr, einen Kolben, der dichtend verschiebbar in dem Rohr angeordnet
und an einer Kolbenstange befestigt ist, wobei der Kolben eine Kompressi
onskammer von einer Expansionskammer innerhalb des Rohrs trennt, ein
Kompressionshubventil, das an dem Kolben befestigt ist, und ein Expan
sionshubventil, das an dem Kolben befestigt ist.
Das Kompressionshubventil wirkt als ein Einwegventil, das einen
Fluidstrom von der Kompressionskammer zu der Expansionskammer
durch einen oder mehrere Kompressionsströmungskanäle, die in dem
Kolben ausgebildet sind, während des Kompressionshubs des Schwin
gungsdämpfers erlaubt. Das Expansionshubventil wirkt als ein Einweg
ventil, das einen Fluidstrom von der Expansionskammer zu der Kompres
sionskammer durch einen oder mehrere Expansionsströmungskanäle in
den Kolben während des Expansionshubes des Schwingungsdämpfers er
laubt.
Die Kolbenstange ragt an einem Ende des Rohrs aus diesem heraus und
ist dichtend verschiebbar in dem einen Ende angebracht. Ein Zuganschlag
ist an der Kolbenstange zwischen dem Kolben und dem einen Ende des
Rohres befestigt. Der Zuganschlag begrenzt die Bewegung des Kolbens in
Richtung des einen Endes des Rohrs während des Expansionshubes des
Schwingungsdämpfers.
Typischerweise umfaßt der Zuganschlag einen steifen Metallring, der an
der Kolbenstange an der Kolbenseite des Zuanschlags befestigt ist, und
einen ringförmigen Anschlagring aus einem elastomeren Material, der mit
dem einen Ende des Rohrs in Eingriff bringbar ist.
Während eines Expansionshubes wird der Anschlagring zwischen einer im
wesentlichen flachen Fläche an dem einen Ende des Rohrs und einer im
wesentlichen flachen Fläche, die an dem Metallring ausgebildet ist, zu
sammengedrückt. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß Geräusche
beim anfänglichen Kontakt und dem Zusammendrücken des Anschlag
rings entstehen können.
Aus der DE-Gm 16 72 974 ist ein Schwingungsdämpfer bekannt, bei dem
als Dämpfungsglied eine Plattenfederung vorgesehen ist, die sich auf der
Kolbenseite an einem in eine Kolbenstange eingelassenen Haltering und
auf ihrer anderen Seite an einem weiteren Haltering abstützt.
Die DE-Gm 77 03 395 beschreibt einen Stoßdämpfer, bei dem lediglich ein
einziges federndes Element vorgesehen ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen möglichst einfach aufge
bauten Schwingungsdämpfer zu schaffen, bei dem während des Expansi
onshubes die Entstehung störender Geräusche weitgehend vermieden
wird.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil von An
spruch 1 angegebenen Merkmale.
Die vorliegende Erfindung ist insbesondere für einen Schwingungsdämpfer
mit einem Innenrohr und einem Außenrohr (manchmal als Doppelrohr
dämpfer bezeichnet), bei dem der Kolben in dem Innenrohr gleitet, geeig
net, sie kann aber auch bei einem Schwingungsdämpfer mit einem einzel
nen Rohr (manchmal als Einzelrohrdämpfer bezeichnet) verwendet wer
den.
Mit "normalen Kompressionseigenschaften" werden die Kompressionsei
genschaften des Anschlagrings bezeichnet, wenn dieser zwischen zwei im
wesentlichen flachen und parallelen Flächen komprimiert wird.
Die vorliegende Erfindung schafft einen weicheren Beginn der Kompressi
onskurve des Anschlagrings, wodurch im Verhältnis zu bekannten Anord
nungen die Geräuschentwicklung im wesentlichen verringert oder besei
tigt wird.
Hinsichtlich vorteilhafter Weitergestaltungen der vorliegenden Erfindung
wird auf die Unteransprüche und auf die nachfolgende Beschreibung von
Ausführungsbeispielen anhand der beiliegenden Zeichnung verwiesen. In
der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 im Querschnitt eines Schwingungsdämpfers gemäß der vorlie
genden Erfindung;
Fig. 2 in einer vergrößerten Seitenansicht den metallischen Ring und
Anschlagring des Zuganschlags des Schwingungsdämpfers
von Fig. 1;
Fig. 3 in einer vergrößerten Seitenansicht einen Zuganschlag einer
zweiten Ausführungsform eines Schwingungsdämpfers gemäß
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 in vergrößerter Seiten- und Querschnittsansicht einen Zugan
schlag und eine Stangenführung einer dritten Ausführungs
form eines Schwingungsdämpfers gemäß der vorliegenden Er
findung;
Fig. 5 in einer vergrößerten Seiten- und Querschnittsansicht einen
Zuganschlag und eine Stangenführung einer vierten Ausfüh
rungsform eines Schwingungsdämpfers gemäß der vorliegen
den Erfindung;
Fig. 6 in einer vergrößerten Seiten- und Querschnittsansicht einen
Zuganschlag und eine Stangenführung einer fünften Ausfüh
rungsform eines Schwingungsdämpfers gemäß der vorliegen
den Erfindung;
Fig. 7 in einer vergrößerten Seitenansicht einen Zuganschlag einer
sechsten Ausführungsform eines Schwingungsdämpfers ge
mäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 8 in einer vergrößerten Seitenansicht einen Zuganschlag einer
siebten Ausführungsform eines Schwingungsdämpfers gemäß
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 9 eine vergrößerte Seitenansicht eines Zuganschlags einer ach
ten Ausführungsform eines Schwingungsdämpfers gemäß der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 10 in einer vergrößerten Seitenansicht einen Zuganschlag einer
neunten Ausführungsform eines Schwingungsdämpfers ge
mäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 11 in einer vergrößerten Seitenansicht einen Zuganschlag einer
zehnten Ausführungsform eines Schwingungsdämpfers gemäß
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 12 die Kurve der Druckkraft über dem Kompressionsweg von ei
nem Anschlagring der Schwingungsdämpfer gemäß der vorlie
genden Erfindung.
Wie die Fig. 1 und 2 der Zeichnung zeigen, ist der Schwingungs
dämpfer 10 ein Doppelrohrhydraulikdämpfer und umfaßt ein Außenrohr
12, ein Innenrohr 14, das im wesentlichen koaxial zu dem Außenrohr 12
entlang der einen Achse L liegt, eine Kolbenanordnung 16, eine Kolben
stange 18 mit einer Längsachse auf der Achse L, ein Ausgleichsventil 20,
eine Stangenführung 22 und einen Zuganschlag 34. Das Ausgleichsventil
20 und die Stangenführung 22 können irgendeinen geeigneten herkömm
lichen Aufbau haben, wie er Fachleuten gut bekannt ist, und wird deshalb
nicht im Detail beschrieben werden.
Die Kolbenanordnung 16 kann auch irgendeine geeignete herkömmliche
Form haben, wie sie Fachleuten gut bekannt ist, und die in Fig. 1 ge
zeigte Anordnung wird im einzelnen nachfolgend beschrieben werden. Der
Zuganschlag 34 der vorliegenden Erfindung wird auch nachfolgend im
einzelnen beschrieben werden.
Das Innenrohr 14 ist an seinem einen Ende 24 im wesentlichen durch das
Ausgleichsventil 20 geschlossen, und wird an seinem anderen Ende 26 im
wesentlichen durch die Stangenführung 22 geschlossen. Das Außenrohr
12 ist an seinem einen Ende 28 geschlossen und wird an seinem anderen
Ende 30 durch die Stangenführung 22 im wesentlichen geschlossen. Die
Kolbenstange 18 erstreckt sich durch die Stangenführung 22 und bildet
einen abdichtenden Gleitsitz mit dieser. Die Kolbenanordnung 16 bildet
einen dichten Gleitsitz mit der Innenfläche 32 des Innenrohres 14 und ist
an einem Ende der Kolbenstange 18 befestigt.
Die Kolbenanordnung 16 unterteilt den Innenraum des Innenrohrs 14 in
eine Expansionskammer 36 und eine Kompressionskammer 38. Der Be
reich zwischen dem Innenrohr 14 und dem Außenrohr 15 definiert eine
Ausgleichskammer 40. Die Expansionskammer 36 und die Kompressions
kammer 38 sind im wesentlichen mit Fluid gefüllt, um die Hin- und Her
bewegung der Kolbenanordnung 16 und der Kolbenstange 18 entlang der
Achse L relativ zu dem Innenrohr 12 und dem Außenrohr 14 zu dämpfen.
Die Ausgleichskammer 40 ist teilweise mit Fluid gefüllt und wirkt als ein
Behälter für das Fluid in der Expansionskammer 36 und der Kompressi
onskammer 38.
Der Schwingungsdämpfer 10 ist in einem nicht dargestellten Kraftfahr
zeug auf eine übliche Weise befestigt.
Die Kolbenanordnung 16 ist im einzelnen in Fig. 2 gezeigt und umfaßt
einen Kolben 42 aus gesintertem Stahl, eine ringförmige Dichtung 44, die
aus einem Teflon-Material hergestellt ist, ein Kompressionshubventil 46
und ein Expansionshubventil 48. Das Kompressionshubventil 46 wirkt als
ein Einwegventil, das einen Fluidstrom von der Kompressionskammer 38
zu der Expansionskammer 36 durch einen oder mehrere Kompressions
strömungskanäle 50 in dem Kolben 42 während des Kompressionshubs
des Schwingungsdämpfers 10 erlaubt. Das Expansionshubventil 48
wirkt als ein Einwegventil, das einen Fluidstrom von der Expansions
kammer 48 zu der Kompressionskammer 46 durch einen Expansions
strömungskanal 42 in dem Kolben 42 während des Expansionshubs des
Schwingungsdämpfers erlaubt.
Der Zuganschlag 34 umfaßt einen im wesentlichen steifen metallischen
Ring 54 und einen ringförmigen, federnden Anschlagring 56, wie in Fig.
2 im einzelnen erkennbar ist. Der Zuganschlag 34 ist an der Kolbenstange
18 zwischen der Kolbenanordnung 16 und der Stangenführung 22 posi
tioniert. Der ringförmige, federnde Anschlagring 56 ist an der Seite des
Zuganschlags 34 positioniert, die der Stangenführung 22 zugewandt ist,
und ist vorzugsweise aus einem elastomeren Material gebildet. Der steife
metallische Ring 54 umfaßt einen ringförmigen Basisbereich 58 und einen
integral mit diesem ausgebildeten ringförmigen, zylindrischen Bereich 60.
Der ringförmige Basisbereich 58 ist neben einer im wesentlichen flachen
Fläche 57 an dem Anschlagring 56 positioniert, und der zylindrische Be
reich 60 erstreckt sich weg von dem Anschlagring 56, d. h. der zylindrische
Bereich 60 verläuft in Richtung der Kolbenanordnung 16.
Der Zuganschlag 34 ist an der Kolbenstange 18 angeschweißt oder anders
befestigt, wodurch der zylindrische Bereich 60 an der Kolbenstange 18 auf
irgendeine geeignete Weise befestigt wird.
Der Basisbereich 58 hat eine wellige Oberfläche oder eine auf eine andere
Weise nicht flache Oberfläche, um die flache Fläche 57 des Anschlagrings
56 zu berühren.
Im Gebrauch ist während eines Expansionshubes des Schwingungs
dämpfers 10 der Anschlagring 56 in Eingriff mit der Stangenführung 22
und mit dem Basisbereich 58 des steifen Rings 54 bringbar, um
die Bewegung der Kolbenanordnung 16 relativ zu dem Innenrohr 14 und
dem Außenrohr 12 zu begrenzen. Die unebene Oberfläche des Basisberei
ches 58 des Zuganschlags 34 ändert die Kompressionseigenschaften des
Anschlagrings 56 von der normalen Kompressionseigenschaft, wie sie
oben definiert ist und durch die Linie 62 in Fig. 12 für einen Basisbe
reich mit einer flachen Oberfläche gezeigt ist, zu der Eigenschaft, wie sie
durch die Linie 64 gezeigt ist. Der flachere Verlauf der Linie 64 deutet
eine Geräuschverringerung verglichen mit einer die Linie 62 repräsentierenden Anordnung an,
wenn der Anschlagring 56 am Anfang die Stangenfüh
rung 22 berührt und beginnt, zwischen der Stangenführung 22 und dem
Basisbereich 58 zusammengedrückt zu werden.
Die in Fig. 3 gezeigte alternative Anordnung liefert auch die Eigenschaf
ten von Linie 64 in Fig. 12. In dieser Anordnung hat der Basisbereich 66
des metallischen Rings 68 eine im wesentlichen flache Oberfläche. Es ist
jedoch ein ringförmiger Abstandhalter 70, vorzugsweise aus einem Kunst
stoffmaterial, zwischen dem Basisbereich 66 und dem Anschlagring 56
positioniert, und die Oberfläche des ringförmigen Abstandhalters 70, die
mit der flachen Fläche 57 des Anschlagrings 56 in Eingriff bringbar ist,
hat eine gewellte oder auf eine andere Weise nicht flache Oberfläche. Die
anderen Merkmale des Schwingungsdämpfers, die teilweise in Fig. 3 ge
zeigt ist, sind im wesentlichen dieselben wie bei dem Schwingungsdämpfer
von Fig. 1.
Die weitere, in Fig. 4 gezeigte alternative Anordnung liefert auch die Ei
genschaften von Linie 64 von Fig. 12. Bei dieser Anordnung hat der Ba
sisbereich 72 des metallischen Rings 74 eine im wesentlichen flache
Oberfläche. Es ist jedoch ein ringförmiger Abstandhalter 76, vorzugsweise
aus einem Kunststoffmaterial, zwischen der Stangenführung 22 und dem
Anschlagring 56 positioniert, und die Oberfläche des ringförmigen Ab
standhalters 76, die mit einer im wesentlichen flachen Fläche 59 an dem
Anschlagring 56 in Eingriff bringbar ist, verläuft unter einem spitzen Win
kel zu der Achse L des Innenrohrs 14 und des Außenrohrs 12.
Die anderen Merkmale des teilweise in Fig. 4 gezeigten Schwingungs
dämpfers sind im wesentlichen dieselben wie die des Schwingungsdämp
fers von Fig. 1.
Die in Fig. 5 gezeigte weitere alternative Ausführungsform liefert auch
die Eigenschaften der Linie 64 von Fig. 12. Bei dieser Anordnung hat
der Basisbereich 78 des metallischen Rings 80 eine nicht flache Oberflä
che, um mit der flachen Fläche 57 des Anschlagrings 56 in Eingriff zu
kommen, und die Oberfläche an der Stangenführung 82, die mit der fla
chen Fläche 59 des Anschlagrings 56 in Eingriff bringbar ist, ist auf ähnli
che Weise uneben. Die anderen Merkmale des teilweise in Fig. 5 gezeig
ten Schwingungsdämpfers sind im wesentlichen dieselben, wie bei dem
Schwingungsdämpfer von Fig. 1.
Eine Abänderung dieser Anordnung ist in Fig. 6 gezeigt. Dabei bildet
ein Einsatz 84, der vorzugsweise aus Kunststoffmaterial besteht, die un
ebene Oberfläche an der Stangenführung 22.
Die in Fig. 7 gezeigte alternative Ausführungsform liefert auch die Eigen
schaften der Linie 64 von Fig. 12. Bei dieser Anordnung hat der Ba
sisbereich 86 des metallischen Rings 88 eine im wesentlichen flache
Oberfläche. Jedoch sind ringförmige Federscheiben 90 zwischen dem Ba
sisbereich 86 und der flachen Fläche 57 des Anschlagrings 56 angeordnet.
Die anderen Merkmale des teilweise in Fig. 7 gezeigten Schwingungs
dämpfers sind im wesentlichen dieselben wie die des Schwingungsdämp
fers von Fig. 1.
In dieser Anordnung modifiziert die Federkraft der Federscheiben 90 die
anfänglichen Kompressionseigenschaften des Zuganschlags, wie durch die
Linie 64 von Fig. 12 angedeutet ist.
Die Anordnung von Fig. 7 kann modifiziert werden, indem die Feder
scheiben 90 durch eine Schraubenfeder 92 ersetzt werden, wie in Fig. 8 gezeigt
ist, um die Eigenschaften der Linie 64 von Fig. 12 zu liefern.
Fig. 9 zeigt eine Modifikation in der Anordnung von Fig. 8, bei der die
Montageanordnung des steifen metallischen Rings 94 umgekehrt ist, so
daß der zylindrische Bereich 96 des metallischen Rings 94 innerhalb der
Schraubenfeder 92 positioniert ist.
Die weitere alternative Anordnung von Fig. 10 liefert auch die Eigen
schaften der Linie 64 von Fig. 12. In dieser Anordnung hat der Basisbe
reich 98 des metallischen Rings 100 eine nicht flache Oberfläche und es ist
ein elastomerer O-Ring 102 zwischen dem Basisbereich 98 und der fla
chen Fläche 57 des Anschlagrings 56 positioniert.
Die Anordnung von Fig. 10 ist weiter modifiziert, wie es in Fig. 11 ge
zeigt ist. Hier ist ein Abstandhalter 104, der vorzugsweise aus einem
Kunststoffmaterial besteht, zwischen dem O-Ring 102 und dem Basisbe
reich 98 positioniert.
Claims (7)
1. Schwingungsdämpfer (10) mit einem Rohr (14), das an seinen bei
den Enden geschlossen ist und ein Fluid enthält, einer Kolbenan
ordnung (16), die verschiebbar in dem Rohr (14) angeordnet ist und
einen Dichtsitz mit diesem bildet, wobei die Kolbenanordnung (16)
eine Kompressionskammer (38) und eine Expansionskammer (36)
innerhalb des Rohrs (14) voneinander trennt, einer Kolbenstange
(18), die an der Kolbenanordnung (16) befestigt ist und sich durch
die Expansionskammer (36) und aus einem Ende (26) des Rohrs (14)
durch eine Stangenführung (22) erstreckt, einem Zuganschlag (34),
der an der Kolbenstange (18) zwischen der Kolbenanordnung (16)
und der Stangenführung (22) angebracht ist, wobei der Zuganschlag
(34) einen steifen, metallischen Ring (54), der an der Kolbenstange
(18) befestigt ist, und einen elastomeren Anschlagring (56) mit we
nigstens einer flachen Ringfläche (57) aufweist, der zwischen dem
metallischen Ring (54) und der Stangenführung (22) während eines
Expansionshubes komprimierbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine der Flächen, die die flache Ringfläche (57) des elastomeren
Anschlagringes (56) berührt, eine wellige oder eine auf eine andere
Weise nicht flache Oberfläche aufweist, wobei die normale Kompres
sionseigenschaft des elastomeren Anschlagringes (56) derart verän
dert wird, daß bei beginnender Berührung der Stangenführung (22)
ein weicherer Beginn der Kompressionskurve erreicht wird.
2. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der steife, metallische Ring (54) einen ringförmigen Basisbereich
(58) aufweist, der die wellige oder die auf eine andere Weise unebene
Fläche (58) bildet.
3. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zuganschlag (34) einen ringförmigen Abstandhalter (70)
aufweist, der zwischen dem steifen, metallischen Ring (54) und dem
elastomeren Anschlagring (56) positioniert ist, wobei der ringförmige
Abstandhalter (70) die unebene Fläche zur Berührung der flachen
Ringfläche (57) des elastomeren Anschlagringes (56) bildet.
4. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mit dem elastomeren Anschlagring (56) in Eingriff bringbare
unebene Fläche (76, 82, 84) an der Stangenführung (22) angeordnet
ist, welche mit der flachen Fläche (59) des elastomeren Anschlagrin
ges (56) beim anfänglichen Berühren und Komprimieren des ela
stomeren Anschlagringes (56) in Eingriff kommt.
5. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die unebene Fläche durch einen Einsatz (76, 84) definiert ist,
der an der Stangenführung (22) innerhalb der Expansionskammer
(36) positioniert ist.
6. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zuganschlag (34) ein ringförmiges Federmittel (90, 92) auf
weist, das zwischen dem steifen, metallischen Ring (88) und dem
elastomeren Anschlagring (56) positioniert ist, wobei das ringförmige
Federmittel (90, 92) die wellige oder die auf eine andere Weise nicht
flache Oberfläche aufweist.
7. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zuganschlag (34) einen elastomeren O-Ring (102) aufweist,
der zwischen dem steifen, metallischen Ring (100) und dem elasto
meren Anschlagring (56) positioniert ist, wobei der O-Ring (102) die
wellige oder die auf eine andere Weise nicht flache Oberfläche auf
weist.
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