DE1950439U - Vorrichtung zum abscheiden von stengelresten aus dem pflueckgut von hopfenpflueckmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum abscheiden von stengelresten aus dem pflueckgut von hopfenpflueckmaschinen.

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DE1950439U
DE1950439U DE1966SC040963 DESC040963U DE1950439U DE 1950439 U DE1950439 U DE 1950439U DE 1966SC040963 DE1966SC040963 DE 1966SC040963 DE SC040963 U DESC040963 U DE SC040963U DE 1950439 U DE1950439 U DE 1950439U
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Description

Scheibenbogen & Go. E.G., Landshut (Bay.), Otto-Straße 28
Vorrichtung zum Abscheiden von Stengelresten
Die !Teuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abscheiden von Stengelresten aus dem Pflüekgut von Hopfenpflüekmasehinen.
Beim Durchziehen der Hopfenreben durch die Pflücktrommel der Hopfenpflückmaschinen werden die Stengel der Hopfenrebe beschädigt bzw. zerrissen. Diese Stengelreste, welche bei einem Durchmesser von 3 bis 6 mm eine länge von 20 bis 100 mm haben können, stellen unerwünschte Verunreinigungen des Pflückgutes dar.
Der Feuerung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zu schaffen, welche durch die Abscheidung der Stengelreste aus dem Pflückgut dessen Qualität verbessert und als Zusatzgerät für alle vorhandenen Hopfenpflüekmasehinen verwendbar ist.
Die neuerungsgemäße Vorrichtung ist gekennzeichnet durch eine der Hopfenpflückmaschine nachgesehaltete und das Pflückgut aufnehmende, schräg nach unten verlaufende, in einer Sinne angeordnete Platte, welche mit schräg gestellten Schlitzen und Leitflächen versehen ist.
Die Abscheidungswirkung kann nach einem weiteren Er-
-2-
findungsmerkmal dadurch gesteigert werden, daß die Kinne als Rüttelrinne ausgebildet ist.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung werden an einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:
Jig. 1 die Seitenansicht einer neuerungsgemäßen Vorrichtung mit einer Rüttelrinne
Mg. 2 die Draufsicht auf die mit Schlitzen versehene Platte Fig. 3 einen Schnitt durch die Platte im Bereich eines Schlitzes und einer Leitfläche in größerem Maßstab.
Die auf der aus einem metallischen Werkstoff bestehenden Platte 1 befindliehen Schlitze 2 und Leitflächen 3 sind reihenweise angeordnet. Die Schräglage der Schlitze 2 und der Leitflächen 3 kann beliebig sein; vorzugsweise haben diese eine Neigung von etwa 30 bis 45° zur Horizontalen, wobei die Richtung von Reihe zu Reihe geändert sein kann.
Um die Herstellungskosten möglichst niedrig zu halten, sind nach einem weiteren Erfindungsmerkmal die Schlitze 2 durch Prägestanzen aus der Platte 1 hergestellt und weisen an ihren unteren Längsseiten nach oben gerichtete, als Leitflächen 3 dienende Bördelränder auf. Die Schlitze 2 haben eine Länge von mindestens 150 mm und eine Breite von ca. 12 mm, während die Höhe der Bördel 3 etwa 8 bis 10 mm beträgt.
Die Platte 1 ist mit der Rüttelrinne 6 verschraubt, welche mit einem von einem Motor 5 angetriebenen Rüttler 4 in
-3-
Wirkverbindung steht. Mit dem Gestell 7, welches das Gerippe der Vorrichtung darstellt, ist die Eüttelrinne 6 mittels vier Schwingstäben 13 verbunden. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß die Schräglage der Küttelrinne 6 und damit der Platte verstellbar ist. Günstig ist eine Neigung von 20 bis 30°. Die Schwingstäbe 13 gewährleisten eine translatorische, horizontale BütteIbewegung der Rinne 6 und der Platte 1 (Pfeil in Pig. 1). Durch geeignete Maßnahmen kann dafür gesorgt werden, daß sowohl der Hub als auch die frequenz der HütteIbewegung eingestellt werden können. Einen guten Effekt kann man beispielsweise mit einem Hub von 20 mm und einer Frequenz von 5/sek. erzielen.
Unterhalb der Eüttelrinne 6 sind einerseits ein Kasten 8 vorzugsweise ausziehbar und andererseits ein schräg nach oben führendes Absackband 9 angeordnet, welches zu einer Absackvorrichtung 10 führt.
Die Wirkungsweise ist wie folgt: Das von der Pflückmaschine 11 gepflückte und bereits gereinigte Gut, bestehend aus den Hopfendolden und einem bestimmten Anteil Stengelresten fällt von dem Pflückgutauslauf 12 in die Rinne 6. Die Hopfendolden, die einen Durchmesser von mindestens 15 mm haben und daher nicht durch die Schlitze 2 fallen können, rollen entlang der Leitflächen 3 in einer ziekzackartigen Bewegung auf der Platte 1 nach unten, wobei sie auf das Absackband 9 treffen, durch welches sie zu der Absackvorrichtung 10 transportiert werden. Wenn die Stengelreste, deren Abmessungen kleiner sind als die der Schlitze, bei ihrer Abwärtsbewegung auf der Plat-
te 1 auf einen Schlitz 2 treffen, fallen sie durch den Schlitz hindurch in den unter der Platte angeordneten Stengelkasten 8. Dabei verhindert der darunterliegende Bördelrand, daß die Stengelreste auf der Platte 1 weiter abwärts gleiten.
Bei Verwendung einer Rütteleinrichtung wird die Leistungsfähigkeit der Vorrichtung hinsichtlich Menge und Qualität verbessert. Die Dolden überspringen infolge der Eüttelbewegung einzelne Leitflächen und gelangen schnell auf das Absackband. Die Stengelreste nehmen schneller eine das Durchfallen ermöglichende Lage ein. Zugleich wird vermieden, daß das Pflücütgut vor den Schlitzen staut.

Claims (5)

■5" P.A.4259.33*12.8.66 / Schut zansprüehe
1. Vorrichtung zum Abscheiden von Stengelresten aus dem Pflückgut von Hopfenpllüokmaschinen,'
gekennzeichnet durch eine der Hopfenpflüekmaschine (10) nachgeschaltete und das Pflückgut aufnehmende, schräg nach unten verlaufende, in einer Kinne 6 angeordnete Platte (1), welche mit schräg gestellten Sehlitzen (2) und Leitflächen (3) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (6) als Rüttelrinne ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (2) durch Prägestanzen hergestellt sind und an ihren unteren Längsseiten nach oben gerichtete Bördelränder aufweisen, die als Leitflächen dienen.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (6) mit Schwingstäben (13) verbunden ist, die eine translatorische, horizontale Rüttelbewegung gewährleisten.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4»
dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (6) in ihrer Schräglage verstellbar ist.
DE1966SC040963 1966-08-12 1966-08-12 Vorrichtung zum abscheiden von stengelresten aus dem pflueckgut von hopfenpflueckmaschinen. Expired DE1950439U (de)

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