DE19502425C2 - Faseroptischer Bündelverbinder - Google Patents

Faseroptischer Bündelverbinder

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DE19502425C2 DE19502425A DE19502425A DE19502425C2 DE 19502425 C2 DE19502425 C2 DE 19502425C2 DE 19502425 A DE19502425 A DE 19502425A DE 19502425 A DE19502425 A DE 19502425A DE 19502425 C2 DE19502425 C2 DE 19502425C2
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Description

Diese Erfindung bezieht sich auf faseroptische Bündelverbin­ der gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Ein faseroptisches Verteilungssystem kann für die Innenbe­ leuchtung in Automobilen verwendet werden. Ein faseropti­ sches Innenbeleuchtungs(FOIL-)-System für Automobile umfaßt im allgemeinen eine Lichtquelle und eine faseroptische Ge­ schirranordnung, die ein Bündel von ummantelten faseropti­ schen Kabeln aufweist, um Licht aus der Lichtquelle zu Innen­ raumbeleuchtungen, Anzeigeleuchten und anderen beleuchteten Vorrichtungen an verschiedenen Stellen im Automobil zu för­ dern.
Praktische Betrachtungen erfordern, daß die faseroptische Geschirranordnung aus einer Anzahl von faseroptischen Subge­ schirren hergestellt wird, die miteinander verbunden werden. Diese nimmt üblicherweise die Form eines faseroptischen Hauptgeschirrs ein, das in zwei Äste geteilt wird, die entge­ gengesetzte Seiten des Automobils entlanglaufen. Die Äste des faseroptischen Hauptgeschirrs werden dann durch faserop­ tische Inline-Verbinder, das heißt faseroptische Verbindun­ gen in der Leitung, mit verschiedenen faseroptischen Subge­ schirren verbunden, die in Türen, Kopfzeilen, Instrumenten­ tafeln oder anderen Teilen des Automobils installiert sein können. In einigen Fällen kann ein faseroptisches Subge­ schirr mit einem anderen faseroptischen Subgeschirr verbun­ den sein.
Das faseroptische Subgeschirr kann ein oder mehrere faserop­ tische Kabel aufweisen, die mit einem oder mehreren faser­ optischen Kabeln des faseroptischen Hauptgeschirrs oder einem anderen faseroptischen Subgeschirr verbunden werden müssen.
So gibt es einen Bedarf nach einem faseroptischen Bündelver­ binder zum Verbinden des Bündels der faseroptischen Kabel des faseroptischen Hauptgeschirrs mit der Lichtquelle.
Aus der US 4 047 797 ist ein Verbinder für ein faseropti­ sches Kabel mit einer oder mehreren einzelnen optischen Fasern bekannt. An einem Festigkeitselement des faseropti­ schen Kabels ist ein Rückhalteglied befestigt, das abnehmbar im hinteren Abschnitt eines Jochs angebracht ist. An den optischen Fasern endende Kontakte sind lösbar am vorderen Abschnitt des Jochs angebracht. Das Rückhalteglied des Kabels sorgt dafür, daß die Kontakte in gleichen Abständen vom Ende des Kabels positionierbar sind, während das Joch eine überbeanspruchungsfreie Anbringung der Fasern im Verbin­ der gestattet.
Die US 4 312 563 beschreibt eine Kabelbuchse, die fuhr eine wirksame Abdichtung am Ende eines unter Druck stehenden faseroptischen Kabels sorgt, damit der Druck im Kabel nicht verlorengeht, wenn das Kabel aus einem Repeaterkasten ent­ fernt wird. Die Buchse umfaßt ein zur äußeren Hülle des Ka­ bels abgedichtetes Gehäuse. Die optischen Fasern erstrecken sich durch das Gehäuse und durch die Endwand des Gehäuses aus diesem heraus, wobei geeignete Dichtungen zwischen den optischen Fasern und der Endwand vorgesehen sind. Ein Spann­ draht verbindet das Kabel mit der Endwand, um zu verhindern, daß Beanspruchungen zu den Fasern gelangen.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, einen faseroptischen Bün­ delverbinder zum Verbinden eines Bündels relativ unbeschränk­ ter ummantelter faseroptischer Kabel mit einer Lichtquelle oder anderen optischen Vorrichtungen zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeich­ nenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Ein Merkmal der Erfindung ist, daß der faseroptische Bündel­ verbinder ein Bündel relativ unbeschränkter ummantelter fa­ seroptischer Kabel sammelt, um so eine sehr dichte Popula­ tion von Faserenden, deren Mantel abgestreift ist, in enger Nähe zueinander für den effizienten Transfer von Licht aus der Lichtquelle zu den faseroptischen Kabeln zu schaffen.
Der faseroptische Bündelverbinder kann einen Konus umfassen, um ein Bündel relativ unbeschränkter ummantelter faseropti­ scher Kabel in eine dichte Population von Kernenden, deren Mantel abgestreift ist, in enge Nähe zueinander für den effi­ zienten Transfer von Licht aus einer Lichtquelle zu den faseroptischen Kabeln konvergent zu machen; und/oder kann einen Konus aufweisen, der mit einem Teiler versehen ist, der das Bündel in eine kleinere Zahl von Kabeln teilt, so daß die Kabel nicht miteinander verwirren bzw. verknäulen, wenn sie durch den Konus konvergent gemacht werden; und/oder kann einen Klemmring aufweisen, der permanent deformiert wird, um eine sehr dichte Population von Kernen, deren Man­ tel abgestreift ist, in Nähe zueinander bei einem Halsring­ ende eines Konus zu erzeugen; und/oder kann einen Konus aufweisen, der einen Halsring bei einem Ende aufweist, der mit Rippen versehen ist, die die Deformation des Halsringes durch einen permanent deformierten Klemmring erleichtern, um eine sehr dichte Population von Kernenden, deren Mantel abgestreift ist, zu erzeugen; und/oder kann einen Anschluß­ block aufweisen, der bei einem großen Ende eines Konus liegt und dazu angeordnet ist, verschiedene Anschlußhohlräume mit im wesentlichen gleichen Weglängen zu einem Halsring bei dem entgegengesetzten Ende des Konus zu schaffen, so daß alle der faseroptischen Kabel identisch fertig gestellt werden können, wodurch die Abschluß- und Zusammenfügungsverfahren vereinfacht werden.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnungen beschrieben; in dieser zeigt:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht eines Automo­ bils mit einem faseroptischen verteilten Beleuchtungssystem;
Fig. 2 eine perspektivische Explosionsansicht eines faseroptischen Bündelverbinders zum Gebrauch in dem verteilten faseroptischen Beleuch­ tungssystem, das in Fig. 1 veranschaulicht ist;
Fig. 3 eine Seitenansicht des faseroptischen Bündel­ verbinders, der in Fig. 2 gezeigt ist;
Fig. 4 eine Querschnittsseitenansicht des faseropti­ schen Bündelverbinders, der in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist und
Fig. 5 eine Vorderansicht eines Details des faserop­ tischen Bündelverbinders, der in den Fig. 2, 3 und 4 gezeigt ist.
Fig. 6 eine Vorderansicht eines Details eines Bündelverbinders.
Fig. 1 ist eine schematische Draufsicht eines Automobils 10 mit einem faseroptischen verteilten Beleuchtungssystems, das eine Lichtquelle 12 und eine faseroptische Geschirranordnung 11 umfaßt, die ein Bündel von umhüllten oder ummantelten faseroptischen Kabeln zum Fördern von Licht aus Lichtquelle 12 zu Wagenbeleuchtungen, Anzeigelichtern und anderen be­ leuchteten Vorrichtungen an verschiedenen Stellen im Automo­ bil 10 aufweist.
Die faseroptische Geschirranordnung 11, die in Fig. 1 veran­ schaulicht ist, umfaßt ein Faseroptikhauptgeschirr 14, das in Äste 14A und 14B geteilt ist, die entgegengesetzte Seiten des Automobils entlanglaufen. Zweig 14A, der auf der Fahrer­ seite des Automobils angeordnet ist, verbindet drei faserop­ tische Subgeschirre vermittels faseroptischer Verbinder 15: das faseroptische Subgeschirr 16, das in einer Hintertür 18 eingebaut ist; das faseroptische Subgeschirr 20, das in einer Vordertür 22 angeordnet ist und das faseroptische Sub­ geschirr 24, das in der Instrumententafel 26 angeordnet ist. Ast 14B, der auf der Beifahrerseite des Automobils 10 angeordnet ist, verbindet zwei faseroptische Subgeschirre - das faseroptische Subgeschirr 28, das in der Hintertür 30 eingebaut ist, und das faseroptische Subgeschirr 32, das in der Vordertür 34 eingebaut ist.
Diese Erfindung befaßt sich mit einem faseroptischen Bündel­ verbinder 50, der schematisch in Fig. 1 veranschaulicht ist, um das faseroptische Hauptgeschirr 14 mit der Licht­ quelle 12 zu verbinden.
Nach den Fig. 2, 3 und 4 umfaßt der faseroptische Bündel­ verbinder 50 einen hohlen Konus 52, einen Beabstander oder Teiler 54, einen Anschlußblock 56 und eine TPA oder eine An­ schlußpositionssicherstellungsvorrichtung 58, welche alle aus formbarem Kunststoff hergestellt sind, das für den auto­ mobilen Gebrauch geeignet und mit den ummantelten optischen Fasern kompatibel ist, wie Nylon 6/6.
Der hohle Konus 52 weist einen kleinen runden Halsring 60 auf und einen größeren runden Einlaßring 62 an entgegenge­ setzten Enden eines konischen Körpers 64. Der Halsring 60 weist eine Vielzahl von axial ausgerichteten, externen Rip­ pen 66 auf, die mit einem permanent deformierbaren Metall­ klemmring 68 wie unten detailliert erklärt zusammenwirken.
Das Innere des konischen Körpers 64 und der größere Einlaß­ ring 62 weisen eine Vielzahl von axial ausgerichteten, in Umfangsrichtung beabstandeten Furchen 70 zum Lokalisieren und Halten des Teilers 54 innerhalb des hohlen Konus 52 auf. Diese Furchen 70 erstrecken sich von der Öffnung des Einlaß­ ringes 62 weit in den konischen Körper 64 zu einem Ort nahe dem Halsring 60.
Der Konus 52 weist zwei radial ausgerichtete externe Rast- bzw. Verriegelungsnasen 72 oder Verriegelungsspitzen 72 auf, die einstückig an dem Einlaßring 62 und benachbarten Teilen des konischen Körpers 64 angebracht sind.
Der Teiler 54 umfaßt ein zentrales Rohr 74 mit einer Viel­ zahl von einstückig angebrachten radial ausgerichteten Rip­ pen 76, die trapezförmig gestaltet sind. Der Teiler 54 paßt in den Konus 52, wobei die äußeren Ränder der Rippen 76 in respektiven Furchen 70 des Konus 52 angeordnet sind, um den Teiler 54 in dem Konus 52 zu positionieren und festzuhalten.
Der Teiler 54 teilt so das Innere des Konus 52 in verschiede­ ne tortenstückartig geformte Abteile. In diesem speziellen Beispiel teilen 6 (sechs) Rippen das Innere des Konus 52 in 6 (sechs) Unterteilungen, d. h. Abteile. Jedoch kann eine größere oder kleinere Zahl verwendet werden, abhängig von der Anzahl der faseroptischen Kabel in dem Bündel faseropti­ scher Kabel des faseroptischen Hauptgeschirrs 14, das mit der Lichtquelle 12 verbunden werden soll. Dieses spezielle Beispiel ist ein 19(neunzehn)-Wegverbinder und wir haben gefunden, daß 6 (sechs) Unterteilungen gut funktionieren, wobei jedes Abteil 3 (drei) faseroptische Kabel aufnimmt und das Zentralrohr 74 das neunzehnte Kabel aufnimmt.
Der Anschlußblock 56 umfaßt einen runden Körper 78, der einen reduzierten Führer 80 bei einem Ende aufweist, der in den großen Einlaßring des Konus 52 wie in Fig. 4 gezeigt, paßt. Der Führer 80, das heißt der Zapfen oder Führungsstift weist eine Spitze 81 auf, die in einen schmalen Spalt in der inneren Oberfläche des Ringes 62 für die Ausrichtung paßt. Der Anschlußblock 56 weist eine Vielzahl von runden Anschluß­ hohlräumen 82 auf, die sich durch den Block erstrecken. In diesem speziellen Fall weist der 19(neunzehn)-Wegverbinder 19 (neunzehn) Hohlräume auf, die in fünf Reihen angeordnet sind. 5 (fünf) Anschlußhohlräume sind in der Mittelreihe angeordnet, vier Anschlußhohlräume in jeder der dazwischen­ liegenden Reihen und 3 (drei) Anschlußhohlräume in jeder der äußeren Reihen wie am besten in Fig. 2 zu erkennen ist.
Der Anschlußblock 56 weist ein Paar von Stopprippen 84 auf, die einander an dem Verbinder oder Vorderende jedes Anschluß­ hohlraumes diametral entgegengesetzt sind und ein Paar von flexiblen Verriegelungsfingern 86, die an dem Kabel- oder Hinterende jedes Anschlußhohlraumes einander diametral entge­ gengesetzt liegen. Die Verriegelungsfinger 86 sind orthogonal auf die Hemmrippen 84 bezogen, um das Formen des Verbinder­ blockes 56 in Übereinstimmung mit üblicher Praxis zu er­ leichtern.
Die Hemmrippen 84 und die Verriegelungs- bzw. Rastfinger 86 sind von verschiedenen Längen, um auf die variierenden Weg­ längen für die Anschlußhohlräume 82 zu dem Halsring 60 zu kompensieren. Zum Beispiel ist der Mittelanschlußhohlraum, welcher mit der Zentralleitung 74 des Teilerringes 54 ausge­ richtet ist, mit dem Halsring 60 konzentrisch ausgerichtet. Infolgedessen hat er die kürzeste Weglänge zu dem Halsring 60. So sind die Hemmrippen 84 und die Verriegelungsfinger 86, die mit diesem Mittelanschlußhohlraum verbunden sind, die längsten wie in Fig. 4 gezeigt. Auf der anderen Seite weisen die Anschlußhohlräume in den zwei äußersten Reihen die längsten Weglängen zu dem Halsring 60 auf, was aus Fig. 2 erkannt werden kann. So sind die Hemmrippen 84 und die Verriegelungsfinger 86, die zu diesen Anschlußhohlräumen gehören, kürzer, um auf die längeren Weglängen zu kompensieren. Die Hemmrippen 84 und die Verriegelungsfinger 86, die mit den Anschlußhohlräumen in den dazwischenliegenden Reihen verbunden sind, weisen intermediäre Länge für die intermediären Weglängen wie in Fig. 4 gezeigt auf.
Die Anschlußhohlräume 82 sind in Reihen statt konzentrischer Kreise angeordnet. Infolgedessen müssen auch die Längen der Hemm- oder Stopprippen für die verschiedenen radialen Posi­ tionen der Anschlußhohlräume in einer gegebenen Reihe einge­ stellt werden. In jedem Fall sind die Längen der Stopprippen 84 so eingestellt, daß Stoppschultern an den Endes jedes Paares von Stopprippen 84 beinahe den gleichen Abstand weg von dem Halsring 60 unabhängig von dem Ort des zugehörigen Anschlußhohlraumes 82 beabstandet sind. Die respektiven Län­ gen der Verriegelungsfinger 86 sind in der gleichen Weise eingestellt, so daß die Haken jedes Paares von Verriege­ lungsfingern nahezu den gleichen Abstand weg von dem kleinen Halsring 60 unabhängig von dem Ort des zugehörigen Anschluß­ hohlraumes 82 weg beabstandet sind. Dies gleicht die Weglän­ gen der verschiedenen Anschlußhohlräume 82 zu dem kleinen Halsring 60 aus.
Diese Weglängenausgleichsmerkmal hat den Vorteil, daß ver­ schiedene Abschlüsse für jedes faseroptischen Kabel in dem Bündel der faseroptischen Geschirranordnung 14 ermöglicht werden. Dies vereinfacht die Abschlußverfahren genauso wie die Zusammenfügung der verschiedenen faseroptischen Kabel in den faseroptischen Bündelverbinder 50, weil die Notwendig­ keit, ein Sortiment fertig gestellter Kabel vorzusehen und unter dem Sortiment fertig gestellter Kabel für jeden Anschlußhohlraum auszuwählen, vermieden wird.
Der Anschlußblock 56 umfaßt weiter einen Zurückhaltervor­ sprung 88 an dem Kabelende des Anschlußblockes 56, der quer zu den Reihen der Anschlußhohlräume 82 wie in Fig. 2 ge­ zeigt ausgerichtet ist. Der Zurückhaltervorsprung 88 wirkt mit der TPA oder der Anschlußpositionssicherstellungsvorrich­ tung 58 zusammen, um sicherzustellen, daß die fertig gestell­ ten faseroptischen Kabel auf geeignete Weise in den Anschluß­ hohlräumen 82 des faseroptischen Bündelverbinders 50 positio­ niert und zurückgehalten werden.
Die TPA 58 umfaßt eine teilkreisförmige Hülse 90, die ein­ stückig an einem Rand einer im allgemeinen rechteckigen Wand 92 angebracht ist. Die Wand 92 weist eine Vielzahl von Spal­ ten auf, entsprechend der Anzahl von Reihen von Anschlußhohl­ räumen 82, die die Wand 92 in verschiedene Finger 94 teilen. Die Hülse 90 paßt auf die periphere Wand des Anschlußblockes 56 gegenüberliegend dem Zurückhaltervorsprung 88, wobei die freien Enden der Finger 94 in Spalten des Zurückhaltervor­ sprungs 88 angeordnet sind, um die Finger 94 gegen die hinte­ re oder Kabelendseite des Anschlußblockes 56 wie in Fig. 4 gezeigt zu halten. Die Finger 94 stellen sicher, daß fertig­ gestellte faseroptische Kabel auf geeignete Weise in den An­ schlußhohlräumen 92 wie unten erklärt positioniert und zu­ rückgehalten werden.
Die Hülse 90 weist auch zwei Verriegelungs- bzw. Rastarme 96 auf, die mit den Verriegelungsrippen 72 des Konus 62 zusam­ menwirken, um die Verbinderteile zusammenzuhalten.
Der faseroptische Bündelverbinder 50 umfaßt weiter eine Viel­ zahl von ummantelten faseroptischen Kabeln 98, die licht­ transmittierende Kerne 100 aus Kunststoff, Faserglas oder einem anderen geeigneten lichttransmittierenden Material in einer äußeren Hülle oder einem äußeren Mantel 101 eines lichtreflektierenden oder undurchsichtigen Materials umfas­ sen. Die Kabel 98 werden fertiggestellt, indem der Mantel 101 abgestreift wird, um eine vorbestimmte Länge des Kerns 100 bei dem Ende jedes Kabels 98 wie in den Fig. 2 und 4 gezeigt freizulegen. Das blanke Kernende jedes faseropti­ schen Kabels 98 wird durch einen zylindrischen Ringbeschlag 102 aus Metall oder Kunststoff gefädelt, der dann auf den Mantel 101 nahe dem blanken oder nackten Kernende gequetscht wird. Das nackte Kernende wird dann in irgendeiner geeigne­ ten Weise endbearbeitet. Jedoch wird eine Warmplattenab­ schlußtechnik bevorzugt.
Wegen des Abstandsausgleichsmerkmals, das oben beschrieben wurde, werden die ummantelten faseroptischen Kabel 98 iden­ tisch fertiggestellt, das heißt die gleiche Länge des Mantels 101 wird von den Enden der verschiedenen Kabel 98 der Geschirranordnung 14 entfernt und identische zylindri­ sche Ringbeschläge 102 auf die Mäntel am gleichen Ort auf jedem Kabel gequetscht. Darüber hinaus kann jedes der umman­ telten faseroptischen Kabel 98 in einem einzigen Arbeits­ gang, in welchem das blanke Kernende endbearbeitet wird, vollständig fertiggestellt werden.
Der faseroptische Bündelverbinder 50 wird wie folgt zusammen­ gebaut. Der Teiler 54 wird in den Konus 52 eingeschoben und durch Positionieren des Leiters 80 des Anschlußblockes 56 in den großen runden Einlaßring 62 des Konus 52 am Ort gehal­ ten. Die fertiggestellten faseroptischen Kabel 98 werden dann in die respektiven Anschlußhohlräume 82 des Anschluß­ blockes 56 eingeschoben, bis die zylindrischen Ringbeschläge 102 mit den Anschlagschultern der Anschlagrippen 84 in Eingriff treten und die zylindrischen Ringbeschläge 102 durch die Haken der flexiblen Finger 86 zurückgehalten werden.
Wenn die fertiggestellten faseroptischen Kabel 98 eingescho­ ben werden, werden die blanken Enden der Kerne 100 in die Zentralleitung 74 geführt und in die verschiedenen Abteile in dem Konus 52 durch den Teiler 54 und so in den kleinen Halsring 60 am Verbinderende des Konus 52. Die Möglichkeit, daß die verschiedenen faseroptischen Kabel 98 sich verhed­ dern, d. h. verwirren, wenn sie durch den Konus 52 konver­ gent gemacht werden, wird durch den Teiler 54 praktisch eliminiert, welcher wie oben angedeutet, das Bündel in kleine Gruppen von 3 (drei) faseroptische Kabel 98 in jedem Abteil trennt, das durch den Teiler 54 festgelegt ist.
Wie oben ebenfalls angedeutet, sind die Stoppschultern der Stopprippen 84 und die Haken der Verriegelungsfinger 86 dazu angeordnet, auf die verschiedenen Weglängen der verschiede­ nen Anschlußhohlräume 82 zu dem kleinen Halsring 60 zu kom­ pensieren, so daß die blanken Enden der verschiedenen Kerne 100 sich durch den kleinen Halsring 60 erstrecken, wobei ihre Endseiten im wesentlichen mit dem äußeren Ende des klei­ nen Halsringes 60 bündig sind, so daß keine Endbearbeitung erforderlich ist.
Die TPA 58 wird auch an dem Konus 52 angebracht und durch die Verriegelungsarme 96 an der Stelle gehalten, die mit den Verriegelungsnasen 72 in Eingriff treten. Dies hält die gesamte Anordnung zusammen. Wie früher angedeutet, stellen die Finger 94 der TPA 58 sicher, daß die Ringbeschläge 102 der fertig gestellten faseroptischen Kabel 98 alle auf geeig­ nete Weise in den Anschlußhohlräumen 82 angeordnet sind, wenn sie befestigt wird. Dies wird durch die Finger 94 er­ reicht, die mit den hinteren Enden von jedem Ringbeschlag 102 in Eingriff treten, um die Ringbeschläge 102 gegen ihre zugehörigen Paare von Stoppschultern der Stopprippen 84 zu drücken, wenn die zugehörigen Paare von Verriegelungsfingern 86 dies nicht so wie in Fig. 4 gezeigt getan haben.
Die zwei Mittelfinger 96 treten mit dem hinteren oder Kabel­ ende des Ringbeschlages 102 in dem Mittelanschlußhohlraum 82 direkt in Eingriff, weil dieser Ringbeschlag am weitesten zurück angeordnet ist. Jedoch weisen die Finger 96 auch ver­ schiedene Nasen auf, die dazu positioniert und bemaßt sind, mit den hinteren Enden der verbleibenden Ringbeschläge 102 in Eingriff zu treten, welche wie oben angedeutet bei ver­ schiedenen Tiefen in den Anschlußhohlräumen 82 positioniert sind, um die verschiedenen Weglängen aus den Anschlußhohl­ räumen 82 zu dem kleinen runden Halsring 60 des Konus 52 zu berücksichtigen.
Der permanent deformierbare Metallklemmring 68 wird über die Rippen 66 des kleinen runden Halsringes 60 des Konus 52 angebracht, nachdem die TPA 58 angebracht ist, was sicher­ stellt, daß alle der Ringbeschläge 102 der fertig gestellten faseroptischen Kabel 98 auf geeignete Weise in den Hohlräu­ men 82 des Anschlußblockes 56 wie in Fig. 5 gezeigt positio­ niert sind. Der Klemmring 68 wird dann permanent deformiert, indem die Größe des Ringes 68 konzentrisch verringert wird. Dies verringert die Fläche innerhalb des Halsringes 60, um so ein eng gepacktes Bündel nackter Enden der Kerne 100 bei dem Verbinderende des faseroptischen Bündelverbinders 50 wie in Fig. 6 gezeigt zu erzeugen. Die Kabel 98 verschieben sich in dem Bündelverbinder 50 nicht, nachdem der Klemmring 68 reduziert wird, weil die Kabel 98 auch fest an dem Kabelende durch die Ringbeschläge 102 gegriffen werden, die in den Anschlußhohlräumen 82 zurückgehalten werden.
Während des Reduzierungsprozesses der oben beschrieben ist, wirken die Rippen 66 mit dem deformierbaren Metallring 68 zusammen, um die Deformation des Halsringes 60 zu vereinfa­ chen, indem Raum zwischen den Rippen 66 für die Migration sich deformierender Teile des Halsringes 60 vorgesehen wird.
Während der Klemmring 68 konzentrisch geklemmt werden kann, sind auch andere Quetschgestalten möglich.

Claims (6)

1. Ein faseroptischer Bündelverbinder (50) mit einem hohlen Konus (52) mit einem Halsring (60) und einem größeren Einlaßring (62) an entgegengesetzten Enden eines koni­ schen Körpers (64); einem Anschlußblock (56), der bei dem Einlaßring des Konus (52) positioniert ist und eine Vielzahl von Anschlußhohlräumen (82) aufweist, die sich durch den Anschlußblock (56) erstrecken, um zum Halsring (60) des hohlen Konus (52) eine Verbindung zu schaffen; und einer Vielzahl von ummantelten faseroptischen Kabeln (98), wobei bei jedem eine vorbestimmte Länge des Man­ tels (101) von einem Kern (100)-Ende abgestreift ist und ein Ringbeschlag (102) an seinem Mantel angebracht ist; worin der Anschlußblock (56) ein Mittel (58) aufweist, das Teile des Kabels in den respektiven Anschlußhohlräu­ men (82) zurückhält, so daß die abgestreiften Kernenden sich in den Halsring (60) des Konus (52) hinein er­ strecken.
2. Verbinder nach Anspruch 1, worin der Halsring (60) des Konus (52) durch einen permanent deformierten oder zusam­ mengequetschten Festhaltering (68) deformiert oder zusam­ mengequetscht ist, um ein eng gepacktes Bündel abge­ streifter Kernenden bei einem Verbinderende des faser­ optischen Bündelverbinders zu erzeugen.
3. Verbinder nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, worin das Mit­ tel (58), das die Teile des Kabels (98) in den respekti­ ven Anschlußhohlräumen (82) zurückhält, so positioniert ist, daß jeder Anschlußhohlraum im wesentlichen die glei­ che Weglänge zu dem Halsring unabhängig von seinem Ort in dem Anschlußblock (56) aufweist.
4. Verbinder nach Anspruch 3, worin von jedem der ummantel­ ten faseroptischen Kabel (98) im wesentlichen die glei­ che vorbestimmte Länge des Mantels von dem Kern-(100)En­ de abgestreift ist und der Ringbeschlag (102) an jedem der mit Mantel versehenen faseroptischen Kabel bei im wesentlichen dem gleichen Ort angebracht ist.
5. Verbinder nach Anspruch 3, worin die Vielzahl von mit Mantel versehenen faseroptischen Kabeln (98) im wesentli­ chen gleiche identische Abschlüsse mit identischen Ring­ beschlägen aufweist, die an respektiven Mänteln (101) der Kabel nahe den abgestreiften Kernenden von im wesent­ lichen der gleichen Länge angebracht sind.
6. Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, der weiter mit einem Teiler (54) versehen ist, der in dem Konus zwi­ schen dem Anschlußblock (56) und dem Halsring (60) ange­ ordnet ist und eine Vielzahl von radial ausgerichteten Rippen (76) aufweist, die mit einer inneren Oberfläche des Konus in Eingriff stehen, um das Innere des Konus in verschiedene Abteile zu teilen.
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