DE1947699U - Sicherung an wasserzaehler-pruefstaenden. - Google Patents

Sicherung an wasserzaehler-pruefstaenden.

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DE1947699U
DE1947699U DE1966B0067596 DEB0067596U DE1947699U DE 1947699 U DE1947699 U DE 1947699U DE 1966B0067596 DE1966B0067596 DE 1966B0067596 DE B0067596 U DEB0067596 U DE B0067596U DE 1947699 U DE1947699 U DE 1947699U
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Sicherung an Wasserzähler-Prüf ständen
Gegenstand der Neuerung ist eine Sicherung gegen ungewolltes Öffnen von hydraulisch "betätigten Einspannvorrichtungen an Wasserzähler-Prüfständen* Bei solchen Vorrichtungen ist es schon mehrfach vorgekommen, daß bei vorzeitigem oder unachtsamem Öffnen das Wasser umherspritzte oder sogar den Boden weitgehend überschwemmte· Ein vorzeitiges öffnen hat noch den weiteren Haehteil, daß die gerade laufende Prüfung verfälschte Ergebnisse bringt und daher wiederholt werden muß*
Um derartige Gresehehnisse unmöglich zu maehens ist nemerungsgemäß in der die Druckflüssigkeit zum Einspannkolben führenden bzw» sie von dort abführenden leitung zwischen dem Sehaltventil, und dem Preßzylinder mit Spannkolben ein mit der Prüfleitung in Verbindung stehendes, den in den angeschlossenen Räumen herrsehenden Drücken sieh automatisch entsprechend verstellendes, unter der Wirkung einer Feder befindliches Ventil angeordnet·
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung dargestellt· Es zeigen:
fig· 1 die hydraulische Einspannvorrichtung eines Wasserzähler-Prüfstandes und
Fig· 2 die eigentliche Sicherung im Schnitt·
Von einem Preßzylinder 1 mit Kolben 2 aus wird der Zu,spannbaeken 3 zum Festhalten der Zählerprüflinge während des Prüfungsvorganges betätigt· Die Verschiebung des Kolbens 2 in Einspannriehtung erfolgt durch Einführen eines Druckmediums, beispielsweise Wasser, in einen Raum 4 im Zylinder 1 dureh eine
=» 2 —
leitung 5· Die letztere nimmt ihren Ausgang von einer Sieherungseinrichtung 6, die ihrerseits dureh eine weitere leitung 7 mit einem Steuerhahn 8 in Verbindung steht· Tom Steuerhahn 8 fuhrt eine leitung 9 zu einem Behälter (nicht gezeichnet) für die Druckflüssigkeit oder an das Rohrleitungsnetz· Ton der Sicherungseinrichtung 6 führt ferner noch eine leitung IC zum Zuflußrohr 11 für die Prüfleitung 12·
Die Sieherungseinriehtung β "besteht aus einem G-ehäuse 13» das in seinem Innern mit zwei Tentilsitzfläehen 14 und 15 versehen ist· Zwischen den "beiden letzteren ist ein VentilkSrper angeordnet, auf dessen zwei Stirnflächen 17 tmd 18 je ein O-Eing 19 "bzw· 20 in eine Hut eingelassen ist, ?©n der Stirn*- fläche IT springt ein zylindrischer Ansatz 21 vor, der sieh durch Rippen 22 in dem Verbindungsrohr 10 führt« Auf der entgegengesetzten Seite ist zur fläche 18 gehörig ein Vorsprung mit Rippen 24 vorgesehen. Dieser führt sich in einer zylindrisehen, mit der leitung 7 in Verbindung stehenden Bohrung 25 des Grehäuses 13*
Die Wirkungsweise der neuerungsgemäßen Sieherungseinrichtung ist folgendermaßens Wird der Handgriff 27 des Steuerhahnes 8 unter Zuhilfenahme einer Einstellskala 28 auf Einspannen (der Zähler) gestellt, dann strömt die Druckflüssigkeit mit einem Druck von etwa 2 bis β atü durch die leitungen S9 7 der Sieherungseinrichtung 6 zu und fließt von dort über die leitung 5 zum Raum 4 im Zylinder 1· Dadurch werden der 3?reßkolben 2 und der Spannbaeken 3, im Bild gesehen, nach rechts bewegt und infolgedessen die Zählerprüflinge festgeklemmt· Die Verschiebung des Ventilkörpers 16 wird zusätzlich unterstützt durch die Kraft einer feder 26, so daß er die in der figur 2 gezeichnete Stellung erhält· Der Q-Ring 19 liegt auf seiner Sitzfläche 14 auf und versehließt so die Verbindumgsleitung 10 zur leitung 11·

Claims (1)

  1. P.A. 1(51 552*27.8.66
    a. 3 —
    Solange die Zählerprüflinge nicht unter Leitungsdruek stehen (bewirkt durch Öffnen der Zuflußleitung 11 von unten her), können die Wasserzähler jederzeit ausgespannt werden, wenn der Griff 27 des Steuerhahnes 8 auf "Lösen" gegehaltet wird* Stehen die Zähler aber unter Leitumgsdruck, und wird in diesem Fall der Griff des Steuerhahnes 8 auf "Lösen" gesehaltet, dann entspannt sich der Preßkolben 2 nicht, weil auf der Seite 18 des Absperrkörpers 16, auf der bisher der Ampreßdruck lastete, ein starker Druckabfall entsteht· Der Druck, mit dem die einge— j] spannten Zähler belastet sind, und der durch die Yerbimdumgs- j leitung 10 auch auf der Fläche 17 des Körpers 16 lastet, überW wiegt jetzt die Kraft der Feder 26β Dadurch versehiebt sieh d/ Steuerkörper 16, so daß sich der Q-Rimg 20 sehr sehnell auf d ihm zugehörige Sitzfläche 15 legt und damit einen Abfluß des Druckmittels aus dem Raum 4 verhindert· Die durch das Ab~ sehließen der Leitung 7 hergestellte "Verbindung zwischen Saum 12 mittels der Leitungen 11 und 10 mit der Leitung 5 und damit dem Raum 4 bedingt also, daß der Kolben 2 und die Einspannvorrichtung in der Spannstellung verbleiben· E^ wenn die Leitung 11 abgeschlossen wird (durch Absperren ei! nicht dargestellten Ventils in der Leitung 11 unten), und/ damit der Raum 12 und die daran angeschlossenen Zähler drf los gemacht ist, entspannt sich der Preßkolben 2 und geht seine Rückwärtsstellung· Die Feder 26 verschiebt den Abs/ körper 16 nach recht, wodurch die im Raum 4 befindliche ■ flüssigkeit nach unten durch die Leitungen 5,7 und 9 a> fließen kann«
    Sehutzansprüehe
    Sicherung gegen ungewolltes Öffnen von hydraulisch betätigten Einspannvorrichtungen von Wasserzähler-Prüfständen, dadurch gekennzeichnet, daß in der die Druckflüssigkeit zum Einspannkolben (2) führenden bzw« sie vom dort abführenden
    Iieitung (5, 7) zwischen dem Sehaltventil (8) und dem Ereßzylinder (1) mit Spannkolben (2) ein mit der Prüfleitung (11) in Verbindung stellendes, den in den angeschlossenen Säumen (4, 12) herrschenden Drücken sieh automatisch entsprechend verstellendes, unter der Wirkung einer leder (26) "befindliches Ventil (16) angeordnet ist·
    2·) Sicherung nach Anspruch 1, dadurch g.ekennzeiehnet, daß der Ventilkörper (16) nach zwei Seiten schließend ausgebildet ist·
    3·) Sicherung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung in den jeweiligen Schließstellungen durch in Hüten auf beiden Seiten (17, 18) des Absehlmßkörpers (16) eingelegte O«-Einge (19, 20) erfolgt»
    4·) Sicherung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Absehlußkörper (10) durch in einen zylindrisch ausgebildeten leitungsteil (10) bzw· zylindrischen Gehäuseteil (25) eingreifende VorSprünge (21, 23) mit lippen (22, 24) geführt ist*
DE1966B0067596 1966-08-27 1966-08-27 Sicherung an wasserzaehler-pruefstaenden. Expired DE1947699U (de)

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