DE1941908U - Vorrichtung zum schmieren eines getriebes. - Google Patents

Vorrichtung zum schmieren eines getriebes.

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DE1941908U DE1966W0037060 DEW0037060U DE1941908U DE 1941908 U DE1941908 U DE 1941908U DE 1966W0037060 DE1966W0037060 DE 1966W0037060 DE W0037060 U DEW0037060 U DE W0037060U DE 1941908 U DE1941908 U DE 1941908U
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

DlPL-ING. H. FINK PATENTANWALT ■ ESSUNGEN/NECKAR · H I N DE N B U RGSTRASSE 44
* rattntanwolt FINK - Eellng«n ο. N., Hlnd«nburflltra6· 44 ·
5. April 1966 Z Gm 5307
Waimer Baumaschinenfabrik KG, vorm. Hermann Ulrich, Eßlingen (Neckar), Olgastr. H
"Vorrichtung zum Schmieren eines Getriebes"
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schmieren eines insbesondere senkrechte Wellen aufweisenden Getriebes mittels eines in einen Sohmierkanal fördernden Förderorgans.
Bei einer bekannten Druokumlaufsohmierung wird Schmieröl mittels einer Zahnradpumpe aus einem Ölbehälter gefördert und Oberschalen von Wellenlagern zugeführt. Eine Zahnradpumpe ist ein teures Förderorgan, das gegen verunreinigtes Schmiermittel empfindlich ist und lange Steigkanäle zu oben liegenden Förderstellen verlangt.
Die Erfindung hat eine einfach ausgebildete und betriebssichere Schmierung zum Ziel. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Förderorgan eine in einen Schmierölvorrat eintauchende Hülse und eine diese mit Spiel durchsetzende, antreibbare Gewindespindel aufweist, die an ihrem einen Ende in den Schmierkanal hineinragt. Wegen ihrer einfachen Bauart ist das Förderorg'an unempfindlich gegen verschmutztes Schmiermittel, insbesondere Schmieröl. Es weist einen geringen Platzbedarf auf
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eignet sioh wegen seiner geringen radialen Ausdehnung insbesondere für Getriebe mit senkrechten Wellen.
In Weiterbildung der Erfindung wird eine gegenseitige Einstellbarkeit der Teile des Förderorganes dadurch erreioht, daß die ■im wesentlichen senkrecht angeordnete Hülse mit radialem Spiel im Getriebegehäuse aufgehängt ist und daß sich die in einem Fußlager gelagerte und die Hülse an beiden Enden überragende Gewindespindel an ihrer Oberseite nachgiebig abstützt.
Wenn das Schmiermittel im Schmierkanal unter 'Atmosphärendruck steht, so ist die Versorgung wichtiger Schmierstellen dadurch gesichert, daß sich der auf seiner offenen Seite abgedeckte Schmierkanal oberhalb der zu schmierenden Teile erstreckt und daß mindestens eine zu einem > zu schmierenden Teil führende Sohmiermittelbohrung mit ihrer. Mündung oberhalb des Grundes des Schmierkanales liegt. Eine solche Schmiermittelbohrung ist mit einer Stelle im Getriebe verbunden, die erst geschmiert zu werden braucht, wenn die anderen Schmierstellen ausreichend geschmiert sind.
In der Zeichnung sind Teile eines als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dienenden Getriebes schematisch dargestellt. Es zeigen ■<·
Pig. 1 eine Draufsicht unter Auslassung eines Teiles Pig. 2 einen Längsschnitt nach Linie H-II in Fig. 1 in
anderem Maßstab '
Pig. 3 einen Längsschnitt nach Linie HI-III in Pig. 1.
In ein Getriebegehäuse 1, das durch einen Deckel 2 abgeschlossen ist, ragt ein mit einem Ritzel 3 versehener Ytellenstumpf 4 eines nicht dargestellten Motors hinein. Das Ritzel 3 kämmt mit einem Zahnrad 5, welches auf einer mittels Wälzlagern 7 im Gei
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häuse 1 und im Deckel 2 gelagerten Welle 8 angebracht ist. Diese trägt ein Ritzel 9» das seinerseits mit einem, Zahnrad kämmt, welches- auf einer zweiten, nicht dargestellten und ebenfalls mittels Wälzlagern im Gehäuse 1 und im Deckel 2 gelagerten Welle angebracht ist. Diese Welle trägt ein Ritzel, das mit einem Zahnrad 14 kämmt, welches auf einer Abtriebswelle 15 des Getriebes sitzt, die ebenfalls im Gehäuse 1 und im Deckel 2 gelagert iet. Die im Deckel 2 angebrachten Lager sind durch Abdeckscheiben 16 und 17 abgedeckt, welche jeweils mittels eines Federringes 18 gegen Heraustreten nach außen gesichert sind.
Im Boden des .Gehäuses 1 befindet'sich ein Fußlager 21, in dem" ein Fuß einer Gewinde- oder Schraubenspindel 22 gelagert ist, welche ein Antriebsritzel 23 trägt, das mit dem Zahnrad 5 kämmt. Die Schraubenspindel 2'2 ist mit geringem Spiel von einer Hülse 24 umgeben, welche den Deckel 2 durchsetzt und in diesem mit radialem Spiel gelagert ist. Die Hülse 24 ist mittels eines in eine an ihrer Oberseite angebrachte Nut eingreifenden Federringes 25 aufgehängt und gegen Drehen duroh einen im Deckel 2 untergebrachten Anschlagstift '26 gesichert, der in eine- Ausnehmung in der Hülse 24 eingreift. Das untere Ende der Hülse 24 und das Zahnrad 23 sind mit Abstand voneinander angeordnet. Die Hülse 24 ragt in einen im Gehäuse 1 untergebrachten ölvorrat 26 hinein.
Auf der Oberseite des Deckels 2 ist ein Schmierkanal 27 vorgesehen, der durch ein Blechstück 28 abgedeckt ist, das in Fig. 1 fehlt. Gegen dieses Blechstück 28 stützt sich eine in der Schraubenspindel 22 befindliche und in deren Achsrichtung verschiebbare Kugel 29 ab, zwischen der und dem Grund einer Bohrung in der Schraubenspindel 22 eine Feder 30 eingespannt ist. Die zu schmierenden lagerstellen sind mit dem Schmier-
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kanal.27 über Bohrungen 31 bis 33 verbunden. In den Schmierkanal ragt ein den Deckel 2 durchsetzendes Rohr 34 hinein, dessen Mündung oberhalb des Grundes des Schmierkanales liegt. Das Rohr 33 ist zum Zahnkranz des Zahnrades 14 geführt und dient zur Versorgung des Zahnrades 14 und des damit kämmenden Zahnrades mit über seine Mündung überlaufendem Schmieröl.
Während des Betriebes wird aus dem ölvorrat 26 durch die Schraubenspindel und die diese umgebende Hülse 24 Schmieröl zum Söhmierkanal 27 gefördert, von wo aus es über die Bohrungen 31■bis 33 zu den im Deckel 2 befindlichen Lagerstellen der Wellen 8, 15 und der nicht dargestellten Welle gelangt und, sofern das Schmiermittel einen bestimmten Stand im Schmierkanal 27 überschreitet, über das Rohr 34 zum Zahnkranz des Zahnrades 14 geführt wird. Das zur Schmierung der im Deckel 2 befindlichen Lager verwendete öl gelangt in den ölvorrat 26* zurück. Durch diesen Schmierkreislauf wird eine sichere Schmierung der Lagerstellen und der Zahnkränze mit .. einfachen Mitteln erreicht.
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Claims (1)

  1. 85 81 !
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    Schutz ans 'ρ rüche
    1. Vorrichtung, zum Schmieren eines insbesondere senkrechte Wellen aufweisenden Getriebes mittels eines in einen Schmierkanal fördernden Förderorganes, dadurch gekennzeichnet ,
    ' daß das Förderorgan eine in einen Schmiermittelvorrat eintauchende Hülse (24) und eine diese mit. Spiel durchsetzende, antreibbäre Gewindespindel (22) aufweist, die an ihrem einen Ende in den Schmierkanal (27) hineinragt.
    2. Vorrichtung.nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die.im wesentlichen senkrecht angeordnete Hülse (24) mit raidalem Spiel im Getriebegehäuse (2) aufgehängt ist und daß sich die in einem Fußlager (21) gelagerte und die Hülse · an beiden Enden überragende Gewindespindel (22) an ihrer Oberseite nachgiebig abstützt*
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (24) mittels eines radialen Vorsprunges (25) gegen Herabfallen und mittels eines in eine Ausnehmung eingreifenden Anschlaggliedes (26)- gegen'Verdrehen gesichert ■ist. '
    Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Am prüche, dadurch gekennzeichnet , daß der auf seiner offenen Seite abgedeckte Schmlerkanal (27) sich oberhalb der zu schmierenden Teile (7» 14) erstreckt und daß mindestens eiiie zu einem zu schmierenden Teil führende Schmiermittelbohr. :ig (34) mit ihrer Mündung oberhalb des Grundes des Schmi..·■ !"kanales liegt.
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    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Ende der Gewindespindel ein unter dem Druck einer Feder (30) stehendes Anstellglied (29) in Achsrichtung der Gewindespindel verschiebbar gelagert ist, das an der Abdeckung (28) des Schmierkanals (27) anliegt.
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