DE1940934U - Vorrichtung zum kontinuierlichen kuehlen von koernigen guetern. - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlichen kuehlen von koernigen guetern.

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DE1940934U
DE1940934U DE1966E0023311 DEE0023311U DE1940934U DE 1940934 U DE1940934 U DE 1940934U DE 1966E0023311 DE1966E0023311 DE 1966E0023311 DE E0023311 U DEE0023311 U DE E0023311U DE 1940934 U DE1940934 U DE 1940934U
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ESCHER WYSS G.m.b.H. Ravensburg, 20.4.66
Vorrichtung zum kontinuierlichen Kühlen von körnigen Gütern
Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Kühlen von körnigen Gütern, beispielsweise Getreide, mit kalter Luft.
Bekanntlich ist bei der Getreidelagerung die Dauer der Haltbarkeit von Kornfeuchte und Korntemperatur abhängig. Da die bei der Ernte im Korn enthaltene Feuchtigkeit in der Regel für längere Lagerung zu gross ist, wird das Getreide vor dem Einlagern getrocknet. Bei den gewerblichen Trocknungsanlagen, die gewöhnlich mit Warmluft betrieben werden, erreicht es in der Trocknungszone dabei Temperaturen zwischen 4o und 6O0C* von denen es vor Verlassen des Trockners in der mit Aussenluft betriebenen KUhlzone wieder abgekühlt wird. Die Austrittstemperatür ist also abhängig von der Aussentemperatur und damit bei warmem Wetter häufig noch zu hoch, um eine rasche Selbsterwärmung des Getreides bei der Lagerung infolge seiner Atmungstätigkeit zu verhindern. Man behilft sich dann mit verschiedenen Massnahmen., z.B. durch Umlaufenlassen des Getreides von einer Lagerzelle in die andere. Die Notwendigkeit der Kühlung
kommt auch in den einschlägigen Richtlinien zum Ausdruck* die besagen* dass eine Temperatur von 10° bis 15°C anzustreben ist, soweit dies die Aussentemperatur zulässt bzw. dass das Getreide sonst unverzüglich durch Beilegung abzukühlen ist.
Zur Durchführung dieser Rückkühlung dient die neuerungsgeßiäss vorgeschlagene Vorrichtung* die aus einem aufrechtstehenden* unten verjüngten Behälter besteht* in dessen oberen Bereich ein Einlass für das zu kühlende Gut und in dessen unteren Bereich ein Einlass für die Kühlluft vorhanden ist. An den Kühllufteinlass schliesst sich eine Luftverteilvorrichtung an* sowie eine Austragsvorrichtung für das gekühlte Gut. Damit sich die Körner gleichmässig über den Behälterquerschnitt verteilen, ist am Einlass oberhalb des Behälters eine Verteilvorrichtung angeordnet»
Die im Innern des Behälters vorhandene Luftverteilvorrichtung hat vorteilhafterweise die Form einer oben geschlossenen und unten offenen Rinne. Diese an sich bekannte Ausgestaltung von Luftverteilvorrichtungen hat den Vorteil* dass die Luftaustrittsöffnungen stets offen bleiben* da sie gegenüber den Körnern abgedeckt sind.
Um eine definierte Verweilzeit des zu kühlenden Gutes im Innern des Behälters zu erreichen* ist am unteren Ende eine Austragsvorrichtung angeordnet* die beispielsweise die Form einer Förderschnecke haben kann. Die Förderschnecke wird
über ein Getriebe von einem Motor angetrieben,, Durch verändern der Umdrehungszahl kann die ausgetragene Gutmenge und damit die Verweilzeit des Gutes in der Vorrichtung verändert werden.
Der Behälter kann von runder oder auch rechteckiger Querschnittsform sein» Bei grösseren Behältern sind rechteckige Formen zu empfehlen, wobei dann die Austragsvorrichtung in Richtung der grösseren Behälterabmessung angeordnet ist„ Bei runden Behälterformen empfiehlt es sich mitunter als Austragsvorrichtung keine Förderschnecke zu verwende^ sondern gegeneinander bewegte Blenden., die beispielsweise durch einen Elektromotor über einen Exzenter angetrieben werden können.
Zum Belüften von körnigen Gütern,, beispielsweise Getreide sind bereits ähnliche Vorrichtungen bekannt,, welche jedoch nicht kontinuierlichj, sondern chargenweise arbeiten. Bei diesen Vorrichtungen wird das zu belüftende Gut fortlaufend am unteren Behälterende abgezogen und mittels einer Fördervorrichtung oben wieder eingegeben. Hierdurch wird eine innige Berührung des Gutes mit der Luft erreicht, wodurch das Getreide getrocknet werden soll.
Um die neue Vorrichtung im einzelnen zu erläutern,, wird auf die beiliegende Zeichnung verwiesen.
Es zeigen;
Figo 1 eine Gesamtansicht der Vorrichtung; Fig. 2 einen Längsschnitt.
Der in den Figuren dargestellte Behälter 1 hat rechteckigen Querschnitt,, Im oberen Bereich 2 des Behälters ist ein Einlass 3 für das zu kühlende Gut angeordnet und im unteren Bereich 4 ein Einlass 5 für die Kühlluft» Der Einlass 5 geht in eine Luftverteilvorrichtung 6 über, die im dargestellten Beispiel die Form einer oben geschlossenen und unten offenen Rinne aufweist. Unterhalb der Luftverteilvorrichtung 6 ist eine Austragsvorrichtung 7 angeordnet,, die im gewählten Beispiel die Form einer in einer Rinne laufenden Förderschnecke aufweist, die von einem Motor 8 angetrieben wird.
Die gesamte Vorrichtung ist als transportable Einheit ausgestaltet, sodass sie je nach Bedarf leicht an beliebigen Orten eingesetzt werden kann=
Als Kühlluftquelle wird in der Regel ein Gebläse verwendet, welches Aussenluft ansaugt und diese durch den Verdampfer einer Kältemaschine drückt, von wo aus die Luft über eine Schlauch- oder Rohrverbindung dem Kühllüfteinlass 5 zugeleitet wird. Es ist selbstverständlich auch möglich, andere Kaltluftquellen zu benutzen* etwa im Winter die kalte Aussenluf t.
Schliesslich ist noch zu bemerken* dass die neue Vorrichtung nicht nur für das Kühlen von Getreide eingesetzt werden kanrij sondern auch für das Kühlen sonstiger körniger Güter s beispielsweise Kunststoffgranulat, Mineralien, pulverförmige
Peststoffe und dergl. Otaffe dieser Art fallen in der Technik häufig im erwärmten Zustand an,, besonders bei Trocknung mit Warmluft. Die neue Vorrichtung hat beim Kühlen dieser Stoffe den Vorteil, dass die Durchsatzmenge in optimaler Weise der zur Verfügung stehenden Kühlluft angepasst werden kann. Hier durch ist es möglich, einen hohen Wirkungsgrad und hohe Wirt schaftlichkeit zu erreichen.

Claims (2)

  1. RA. 2t 1108*22.4.
    Schutzansprüehe
    Ι» Vorrichtung zum kontinuierlichen Kühlen von körnigen Gütern, beispielsweise Getreide mit kalter Luft, gekennzeichnet durch
    einen aufrechte teilenden* unten verjüngten Behälter ( in dessen oberen Bereich (2) ein Einlass (3) für das zu kühlende Gut und in dessen unteren Bereich (4) ein Einlass (5) für die Kühlluft,, eine Luftverteilvorrichtung (6) sowie eine Austragsvorrichtung (7) für das gekühlte Gut angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I9
    dadurch gekennzeichnet,,
    dass die Luftverteilvorrichtung (6) in an sich bekannter Weise die Form einer oben geschlossenen und unten offenen Rinne (10) aufweist.
    3= Vorrichtung nach Anspruch I^
    dadurch gekennzeichnet s
    dass die am unteren Behälterende angeordnete Austragsvorrichtung (7) eine Förderschnecke ist.
DE1966E0023311 1966-04-22 1966-04-22 Vorrichtung zum kontinuierlichen kuehlen von koernigen guetern. Expired DE1940934U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4302277A (en) 1978-06-14 1981-11-24 Heino Ilsemann Labeling device, preferably for cassettes or the like

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4302277A (en) 1978-06-14 1981-11-24 Heino Ilsemann Labeling device, preferably for cassettes or the like

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