DE1938136U - Vorrichtung zum selbsttaetigen ausstreuen von splitt sand, salz od. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen ausstreuen von splitt sand, salz od. dgl.Info
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Description
Hermann Beck, Stuttgart-Bad Cannstatt, Beuthener Str.
"Vorrichtung zum selbsttätigen Ausstreuen von Splitt, Sand, Salz od. dgl."
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Ausstreuen von Splitt, Sand, Salz od. dgl., insbesondere
zur Verwendung in Kombination mit i;utzkraftfahrzeugen,
wobei das Streugut aus einem Vorratsbehälter auf einen unter diesem angeordneten, maschinell angetriebenen, vorzugsweise
rotierenden Streuteller fällt.
Bei den bekannten Streugeräten erfolgt der Antrieb des untenliegenden, rotierenden Streutellers von unten her
durch eine unterhalb des Streutellers angeordnete Antriebsvorrichtung, die bei Gebrauch der Geräte in Verbindung mit
Kraftfahrzeugen mit einer tiefliegenden Kraftquelle des
Trägerfahrzeugs in Verbindung steht. Diese Anordnung der Antriebsvorrichtung am Streuteller hat vor allem den Nachteil,
daß die Antriebsaggregate während des Streuvorgangs
ständig einer starken Verschmutzung von der Strafe her
sowie einer Beeinträchtigung durch das umherfliegende,
evtl. korrosionswirksame Streugut selbst ausgesetzt sind.
Bei der Anordnung von Antriebselementen unterhalb des
Streutellers ist ferner nacnteilig, dais der Streuteller
einen verhältnismäßig großen Abstand vom Boden erhält
und demgemäß auch das Streugut von Streuteller in entsprechend grober Höhe über der zu bestreuenden Fläche ausgeschleudert
wird, was gegebenenfalls auch zu einer Belästigung des Straßenverkehrs führen kann. Auch besteht
die Gefahr einer Beschädigung der Antriebsaggregate durch Steine oder sonstige äußere Einwirkungen.
Die Erfindung bezweckt vor allem, die Ivachteile der
bekannten Streugeräte zu vermeiden unc. besteht demgemäß
im wesentlichen darin, da^ der Streuteller von oben her
durch im Vorratsbehälter angeordnete bzw. denselben durchsetzende Antriebsmittel antreibbar ist. vorzugsweise ist
dabei die die Antriebsmittel mit dem Streuteller verbindende Antriebswelle durch die.-aistrittsöf'fnung des Vorratsbehälters hindurchgeführt.
Durch diese Anordnung des Streutellerantriebs wird in vorteilhafter Weise erreicht, ά&Ίό der im wesentlichen
innerhalb des Vorratsbehälters des Streugeräts angeordnete Antrieb des Streutellers der Beeinträchtigung
durch Straßenschmutz und umherfliegende Streugutteilchen,
vor allem in Verbindung mit iMässe und Feuchtigkeit, entzogen
ist. Der rotierende Streuteller kann in relativ geringer Höhe über die zu bestreuende Fläche geführt
werden, wobei trotzdem eine ausreichende Bodenfreiheit eines πit dem Streugerät ausgestatteten Fahrzeugs gewährleistet
ist, und das Streugut ohne Gefährdung der Umgebung der Streufläche gleichmäßig und sicher zugeführt werden
kann.
Die im Vorratsbehälter angeordneten Antriebsaggregate
liegen ferner nach jeder Entleerung des Behälters vollständig frei, sind leicnt zugänglich und Können daher
ständig überwacnt und gewartet werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, vor
allem zur Verwendung in Kombination mit hutzkraftfahrzeugen,
weisen die Antriebsmittel innerhalb des Vorratsbehälters ein Winkelgetriebe auf, das zur Umlenkung der
Antriebskraft von einer - vorzugsweise etwa horizontalen,
eine Seitenwand des Vorratsbehälters durchsetzenden - durch die Kraftquelle angetriebenen Xupplungswelle auf eine - vorzugsweise
vertikale - AritrieDswelle des Sureutellers dient.
Insbesondere Kann aaoei der Antrieb des Streutellers mit
einer außerhalb des Vorratsbehälters befindlichen Kraftquelle - insbesondere einer zapfwelle an einem i\utzkraft-
fahrzeug und beispielsweise mittels Steckwelle - kuppelbar sein.
Das Winkelgetriebe und damit die Kupplungswelle zur Kraftquelle 5 beispielsweise an einem Fahrzeug, können in beliebiger
Höhe innerhalb des Vorratsbehälters untergebracht werden, so daß beide an die Höhe des Antriebsaggregats,
insbesondere einer Zapfwelle, die beispielsweise einen genormten Bodenabstand aufweist, angepaßt werden können.
Der Streuteller kann als - insbesondere kreisrunde - ebene oder gewölbte Scheibe ausgebildet sein. Sr kann ferner im
wesentlichen senkrecht zur .antriebsachse bzw. Antriebswelle angeordnet oder - in einer bevorzugten _H.usf ührungsf orm - zu
einer senkrecht zur Antriebsachse bzw. Antriebswelle verlaufenden Ebene geneigt sein. Insbesondere sind ferner am
Streuteller - vorzugsweise im Bereich gegenüber der Austrittsöffnung
- locken, Yorsprünge od.dgl. angeordnet.
Durch die erfindungsgemäß geneigte Anordnung des Streutellers
bezüglich seiner Antriebsachse und/oder durch die am Streuteller vorzugsweise gegenüber der Austrittsöffnung für das
Streugut vorgesehenen Nocken, Yorsprünge od.dgl. erfährt vor allem die über der .austrittsöffnung im Behälter stehende Streugutsäule
bei Rotation des Streutellers nach oben gerichtete, regelmäßige Stoßwirkungen. Das Streugut wird dadurch insgesamt
in pulsierende Axialschwingungen versetzt, die vorteilhaft bewirken, daß das Streugut gleichmäßig und ungehemmt im
Behälter nach unten rutscht und dem Streuteller zuströmt«
Γ- l/
Der Streuteller kann erfindungsgemäß ferner mit Nocken,
Gewichten oder Materialanhäufungen bezüglich seiner Antriebsachse
unsymmetrisch ausgebildet sein. Die aufgrund der Unsymmetrie
entstehenden Unwuchtschwingungen können in gewissem Maße ebenfalls den Streugutfluß im Behälter verbessern und
den Streueffekt des Tellers vergrößern.
Der Streuteller kann ferner auf seiner der Austrittsöffnung
zugekehrten Oberseite Rippen od.dgl. aufweisen, derart, daß
eine Ableitung des Streuguts in bestimmte - vorzugsweise radiale - Eichtungen erfolgt, üs ist ferner möglich, daß die
Antriebswelle im Torratsbehälter - insbesondere im trichterförmigen
Teil desselben - mit an sich bekannten Rührelementen, z.B. Kettengliedern od.dgl., versehen ist, die das Streugut
im Bereich der Austrittsöffnung in Bewegung halten.
Im Bereich der Austrittsöffnung des Vorratsbehälters kann außerdem eine verstellbare, den Austrittsquerschnitt - insbesondere
zwischen Austrittsöffnung und Streuteller - verändernde Blende, Schiebemuffe od.dgl. vorgesehen sein«
Insbesondere ist die Anordnung derart getroffen, daß zwischen Blende bzw. Muffe od.dgl. und Streuteller in jeder Yerstelllage
ein in allen radialen Richtungen zur Antriebsachse im wesentlichen gleichgroßer Austrittsquerschnitt für das Streugut
freibleibt ο
Es ist jedoch auch eine Ausführungsform möglich, wobei die
verstellbare Blende, Muffe od.dgl., beispielsweise mit aus-
- 6 -
nehmungen oder einzeln beweglichen Blendengliederns derart
ausgebildet "bzw. angeordnet ist, daß ein über seine iürstreckung
in Umfangsrichtung unterschiedlich großer iiustrittsq_uerschnitt
Torhanden bzw· in einzelnenradialeniiichtungen unterschiedlich
veränderbar ist. Bei dieser Ausführungsform ist vorteilhaft
ein Ausstreuen des Streuguts in bestimmte Richtungen möglich.
Bevorzugt ist das Streugerät ferner mit Befestigungs- bzw.
Kupplungsmitteln zum Anbau der Vorrichtung an Nutzfahrzeuge
- insbesondere nach Art einer Dreipunkt-Lagerung für landwirtschaftliche
Geräte - ausgestattete Die Streuvorrichtung kann ferner einen Ständer zum Abstellen auf dem Boden aufweisen.
Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Es zeigen
Pig. 1 einen Hauptschnitt durch die erfindungsgemäße
Streuvorrichtung, entsprechend Linie 1-1 in Fig. 2,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Streuvorrichtung entsprechend Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht des an der Antriebswelle befestigten Streutellers in gegenüber dem Streuteller der
Fig. 1 veränderter Ausführungsform,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Streuteller der Fig. 3 aus Pfeilrichtung Z, der Fig. 3 und
Fig. 5 eine ,ansicht des an der Antriebswelle befestigten
Streutellers in einer zweiten, gegenüber der Streutellerausführung der Fig. 1 veränderten Ausführungsform.
Die Streuvorrichtung besteht (?ig. 1) aus einem trichterartigen5
konischen und nach oben offenen Vorratsbehälter zur Aufnahme des Streuguts, der unten einen zylindrischen
.Rohransatz 11 trägt, durch den das Streugut an der Austrittsöffnung 12 austreten und auf den Streuteller 13 fallen kann.
Der Streuteller 13 ist in einem Abstand unterhalb der Austrittsöffnung 12 an einer Antriebswelle 14 freitragend befestigt,
die zentrisch und vertikal innerhalb des Vorratsbehälters 10 verläuft und dort durch ein verkapseltes Winkelgetriebe
15 mit den Kegelrädern 16 und 17 an die Kupplungswelle 18 angeschlossen ist. Die Kupplungswelle 18 verläuft
innerhalb des Yorratsbehälters 10 horizontal und in einem mit der Getriebe- bzw. Behälterwand abdichtend verbundenen
Rohrstück 19 und tritt durch eine seitliche Öffnung aus dem Behälter aus*
Das aus dem Behälter ragende Wellenende der Kupplungswelle 18 ist so ausgebildet, daß es, beispielsweise durch Steckwellenverbindung
s an weitere Antriebs- bzw. Kraftübertragungsmittel
zum Antrieb der Streuvorrichtung, insbesondere an eine nicht dargestellte Zapfwelle an einem Kraftfahrzeug,
leicht lösbar angekuppelt werden kann.
Die den Streuteller 13 tragende und durch das Rohrstück 11
bzw. die Austrittsöffnung 12 aus dem Vorratsbehälter 10 austretende Antriebswelle 14 trägt, vorzugsweise im Bereich
zwischen Winkelgetriebe 15 und dem Hohrstück 11, mehrere
Rührelemente 21, die beispielsweise aus Kettengliedern bestehen und bei Betrieb der Streuvorrichtung mit der Antriebs-
welle H umlaufen bzw. durch die entstehenden Zentrifugalkräfte
nach außen geschleudert werden, so daß das Streugut im Vorratsbehälter vor der Ausmündung desselben durch Umrühren in
Bewegung gehalten wird.
In Pig« 1 ist der Streuteller 13 als ebene, kreisrunde Scheibe
ausgebildet, ferner zentrisch und vertikal zur Antriebsachse an der Antriebswelle 14 befestigt und auf seiner der Austrittsöffnung
12 zugekehrten Oberseite mit mehreren, z.B. radial oder schraubenförmig nach außen verlaufenden Sippen 22 versehen,
die eine Abfuhr des auf den Teller fallenden Streuguts etwa in radialer bzw. mehr oder weniger tangentialer äichtung
bewirken sollen. Der Streuteller 13 kann durch unregelmäßige
Materialanhäufung bzw« durch eine entsprechende Anordnung der
Rippen 22 bezüglich seiner Antriebsachse unausgewuchtet sein, woduinch der Streueffekt verstärkt wird.
In einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform (Fig.3*4)
ist der Streuteller wiederum als ebene Kreisscheibe senkrecht und zentrisch an der Antriebswelle 14 freitragend befestigt,
wobei jedoch auf seiner Oberseite in einem durch die strichpunktierte
Kreislinie 12! in Fig. 4 begrenzten, der Größe der
Austrittsöffnung 12 entsprechenden Bereich Nocken 23 od.dgl«
vorgesehen sind, die in beschriebener Weise im Streugut pulsierende Schwingungen erzeugen und einen hemmungsfreien Streugutfluß
zum Streuteller bewirken..
In einer bevorzugten Ausführungsform (Pig. 5) ist der erfindungsgemäße
Streuteller wieder als ebene, kreisförmige und zentrisch an ihrer Antriebswelle 14 befestigte Scheibe ausgebildet,
die jedoch zur Lormalebene der Antriebswelle 14 (linie 5-5 in Pig. 5) um einen gewissen Winkel geneigt ist»
Der geneigte, beim Umlauf "taumelnde" Streuteller erzeugt in besonders vorteilhafter Weise ebenfalls die beschriebenen
pulsierenden Schwingungen im Streugut, wobei die Möglichkeit besteht, auch den geneigten Streuteller gegenüber der Austrittsöffnung
12 mit den in Pig. 3,4 dargestellten Nocken 23 od.dgl. zusätzlich zu versehen»
Es ist ferner möglich, den Streuteller als gewölbte Scheibe auszubilden sowie an Stelle einer kreisförmigen Scheibenform
eine beliebige, z.B. eckige Scheibenform zu wählen. Der Streuteller kann ferner in allen beschriebenen üusführungsformen
mit Rippen 22, Nocken 23 sowie in beschriebener Weise mit unwuchterzeugenden Mitteln versehen sein, wobei diese Elemente
insgesamt oder nur in Teilkombination, beispielsweise nur Nocken und Rippen, an einer der beschriebenen Ausführungsarten
des Streutellers vorhanden sein können.
Zur Regulierung der aus dem Vorratsbehälter zwischen Austrittsöffnung 12 und Streuteller 13 austretenden Streugutmenge ist
eine Vorrichtung vorgesehen, durch welche der freie Querschnitt zwischen Mündungsrand der Öffnung 12 und dem Streuteller 13
kontinuierlich regelbar ist ο Die Vorrichtung besteht im einzelnen
aus einer Schiebemuffe 24, die von außen her verschiebbar über den Rohransatz 11 geschoben ist und mittels einer an
der Schiebemuffe angreifenden, aus Stellhebeln 25, Betätigungswelle 26 sowie Handhebel 27 mit Rastmitteln 28 bestehenden
Stellvorrichtung mehr oder weniger weit in Richtung auf den Streuteller verstellt werden kann« Die Stellvorrichtung ist
dabei mittels der Betätigungswelle 26 an einem rahmenartigen,
mit dem Vorratsbehälter fest verbundenen Gestell 29 gelagert.
Der Gestellrahmen 29 bildet einen Bestandteil der Abstell- bzw. Befestigungsvorrichtung des Streugerätes; er ist einerseits
durch eine Verbindungsstrebe 30 und andererseits durch das
Ständerbein 31 mit dem Vorratsbehälter 10 fest verbunden. Zwei
weitere, kürzere Ständerbeine 32,33 sind an einer mit dem Gestellrahmen 29 fest verbundenen Traverse 34 vorgesehen, so daß
die Vorrichtung mit den Ständerbeinen 31, 32, 33 ohne Beeinträchtigung
des Streutellers abgestellt werden kann.
Zur Befestigung der Streuvorrichtung, beispielsweise an einem Nutzkraftfahrzeug, sind an der Traverse 34 bzw. am Vorratsbehälter
10 Befestigungsmittel derart vorgesehen, daß die Vorrichtung nach der Art einer Dreipunkt-Lagerung an einem Trägerfahrzeug
angebracht werden kann, das insbesondere eine mit der Kupplungswelle 20 kuppelbare nicht dargestellte Zapfwelle aufweist»
Die Befestigungsmittel bestehen einerseits aus zwei an der unteren Traverse vorgesehenen zylindrischen Zapfen 35 j 36
sowie aus einer im Bereich des oberen Randes am Vorratsbehälter 10 vorgesehenen lasche 37 mit Bohrungen 38» Die Abmessungen bzw.
die Lage der Zapfen 35? 36 und der Bohrungen 38 zueinander sind vorzugsweise entsprechend den Eormvorschriften für landwirtschaftliche
Fahrzeuge ("Dreipunkt-Lagerung") gewählte Die Streu-
vorrichtung kann daher insbesondere an Schlepper oder sonstige beliebige Nutzfahrzeuge angebaut werden, an denen eine derartige
Oreipunkt-Lagerung in Verbindung mit einer geeigneten
Antriebsvorrichtung für die Kupplungswelle 18 vorgesehen ist.
Bei Betrieb des in der beschriebenen Weise an ein Nutzfahrzeug angekuppelten Streugeräts rutscht das im Vorratsbehälter
10 untergebrachte Streugut im Behälter 10 selbsttätig nach unten und wird dabei durch die an der in Rotation versetzten
Umlaufwelle 14 vorgesehenen Rührelemente 21 aufgelockert bzw. umgerührte Entsprechend der Einstellung der Schiebemuffe 24
bezüglich des Streutellers 13 tritt zwischen beiden mehr oder weniger viel Streugut aus und wird von dem rotierenden Streuteller
13 radial gleichmäßig bzw. in bestimmte Richtungen nach außen auf die zu bestreuende Fläche geschleudert, wobei insbesondere
die beschriebenen Stoßschwingungs- bzw. Unwuchtwirkungen den Streugutfluß begünstigen bzw» den Streueffekt
des Tellers erhöhen«, Die Verstellbarkeit des Austrittsquerschnitts
durch die Schiebemuffe 24 ist vor allem deshalb von Bedeutung, weil mit dem Gerät Streugüter von sehr unterschiedlicher
Beschaffenheit, z. B. Schotter, Splitt, aber auch Salz
od.dgl., ausgestreut werden sollen.
Bei der beschriebenen Ausführungsform der Streuvorrichtung
erfolgt das Ausstreuen des Streuguts infolge von Zentrifugalkräften durch einen rotierenden Streuteller. Es ist jedoch
auch eine Ausführungsform möglich, bei der an Stelle
cies rotierenaen btreutellers beispielsweise ein otreut
ell er vergesenen ist, eier eine nin- u:ia nerschv;iri&eiiae
Dewe&un^ oaer eine anaere V/echselbev.'egung ausführt, U1..
die zuii": Ausstreuen aer Streugur-teilcrieri iiotwenaigei: .-.assenkräf
te zu erzeugen. Auch in die sea j?all erweist sich
der Antrieb des unterhalb des Vorratsbehrilters für das
Streugut angeordneten Streutellers bzw. Ausstreugliedes
von oben her durch in Vorratsbehälter angeordnete bzw.
denselben durchsetzende Antriebsmittel als vorteilhaft.
£,s ist ferner r.:Öglicn, die .streuvorrichtung ;:.i"c einer
innerhalb des Streubehälter beispielsweise a::. oberen
ihxiae aer ^.triebswelle 1~ a-ioreifenden, z. B. elektrische!
^inzelantriebsvorricntu:'i0 aus^ustat'cexi, aerar-t;, da-o die
Erzeugung aer bewegung des o"creu0lieo.s u:iabiiänDig ύοϊι
einer au.sernalb aer ü"i;reuv^rricm:uno verrügbaren ^raitquelle
erfolgen Kann, ^ine xvujplungsi\Telle Io ist in
diesem r'alle nicht erforcterlicn ozv/. I.aiL.1 zusätzlicn
vorgesehen sein. Der Vcrratsbehi-lter kann ferner eine
beliebige Gestalt aufweisen, vorzugsweise derart, daß das Streugut selbsttätig zur Austrittsöffnung strömen
kann und der Behälter restlos entleert wird. Auch kann am Behälter ein Verschlu.-Jdeekel vorgesehen sein.
Claims (17)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Ausstreuen von bclizz,
Sand, Salz od. dgl., insbesondere zur Verwendung in Kombination mit l.utzkraftfanrzeugen, wobei das Streugut
aus einen Vorratsbehälter auf einen unter diesen angeordneten, maschinell angetriebenen, vorzugsweise
rotierenden Streuteller fällt, dadurch gekennzeichnet, da.i der Streuteller (13) von oben her aurch i.v. Vorratsbehälter
(lo) angeordnete bzw. denselben durchsetzende Antriebsmittel (Im-, 15, Ie) antreibbar ist.
2. Vorrichtung nacn Anspruch 1, aacairch gekennzeichnet,
dais die die Antrieosmittel (im-, l5, lö) mit den Streuteller
(13) verbindende Antrieoswelle (IM-) durch die
Austrittsöffnung (12) des Vorratsbehälters (lo) hindurchgeführt
ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dai3 die Antriebsmittel (IM-, 15, lö) innerhalb
des Vorratsbehälters (lo) ein Winkelgetriebe (15) zur Umlenkung der Antriebskraft von einer - vorzugsweise
etwa horizontalen - eine Seitenwand des Vorratsbehälters durchsetzenden,durch die x^raftquelle angetriebenen Kupplungswelle
(lo) auf eine - vorzugsv/eise vertikale - antriebswelle
(IM-) des Streutellers (13) aufweisen.
Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3S dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb des Streutellers (13) mit einer außerhalb des Vorratsbehälters (10) befindlichen Kraftquelle
- insbesondere einer Zapfwelle an einem Mutzkraftfahrzeug
und beispielsweise mittels Steckwelle - kuppelbar ist.
Vorrichtung nach den Ansprächen 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet,
daß der - insbesondere kreisrunde - Streuteller (13) an der durch die Austrittsöffnung (12) hindurchtretenden
Antriebswelle (14) unterhalb des Vorratsbehälters (10) freitragend - vorzugsweise zentrisch - angeordnet ist«
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5 s dadurch gekennzeichnet,
daß der Streuteller (13) als - insbesondere kreisrunde - ebene oder gewölbte Scheibe ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Streuteller (13) im wesentlichen senkrecht zur Antriebsachse bzw. Antriebswelle (14) angeordnet
ist.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6S dadurch gekennzeichnet,
daß der Streuteller (13) zu einer senkrecht zur Antriebsachse bzw. Antriebswelle (14) verlaufenden Ebene
(5-5) geneigt ist.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß am Streuteller (13) - vorzugsweise im Bereich gegenüber der Austrittsöffnung (12) - Kocken (23),
Vorsprünge od.dgl. angeordnet sind»
10. Vorrichtung nach, den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Streuteller, insbesondere mit locken, Gewichten oder Materialanhäufungen bezüglich seiner
Antriebsachse unsymmetrisch ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 1O5 dadurch gekennzeichnet,
daß der Streuteller (13) auf seiner der Austrittsöffnung (12) zugekehrten Oberseite Rippen (22)
od.dgl. aufweist, derart, daß eine Ableitung des Streuguts in bestimmte - vorzugsweise radiale - Richtungen erfolgt.
12. Vorrichtung nach den ansprächen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebswelle (14) im Vorratsbehälter (10) - insbesondere im trichterförmigen Teil desselben mit
an sich bekannten Rührelementen (21), z. B. Kettengliedern od.dgl., versehen ist, die das Streugut im Bereich
der Austrittsöffnung in Bewegung halten.
13· Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Austrittsöffnung (12) des Vorratsbehälters (10) eine verstellbare, den Austrittsquerschnitt - insbesondere zwischen ^ustrittsöffnung (12)
und Streuteller (13) - verändernde Blende, Schiebemuffe (24) od.dgl. vorgesehen ist.
14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 135 dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen Blende bzw. Muffe (24) ododgl« und Streuteller (13) in jeder Verstellage ein in allen
radialen Richtungen zur Antriebsachse im wesentlichen gleichgroßer Antriebsquerschnitt für das Streugut ftosibleitr
15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 13? dadurch gekennzeichnet,
daß die verstellbare Blende, Muffe (24) od.dgl», beispielsweise mit Ausnehmungen oder einzeln beweglichen
Blendengliedern, derart ausgebildet bzw. angeordnet ist, daß ein über seine idrstreckung in Umfangsrichtung unterschiedlich
großer Austrittsquerschnitt vorhanden bzw« in einzelne radiale Richtungen unterschiedlich veränderbar ist
16. Vorrichtung nach den Ansprachen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß Befestigungs- bzw. Kupplungsmittel (35s 36,
37, 38) zum Anbau der Vorrichtung an liutzfahrzeuge- insbesondere
nach Art einer Dreipunkt-Lagerung für landwirtschaftliche Geräte - vorgesehen sind*
17. Vorrichtung nach den Ansprachen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung einen Ständer zum Abstellen auf dem Boden aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB64853U DE1938136U (de) | 1966-01-12 | 1966-01-12 | Vorrichtung zum selbsttaetigen ausstreuen von splitt sand, salz od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB64853U DE1938136U (de) | 1966-01-12 | 1966-01-12 | Vorrichtung zum selbsttaetigen ausstreuen von splitt sand, salz od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1938136U true DE1938136U (de) | 1966-05-12 |
Family
ID=33322786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB64853U Expired DE1938136U (de) | 1966-01-12 | 1966-01-12 | Vorrichtung zum selbsttaetigen ausstreuen von splitt sand, salz od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1938136U (de) |
-
1966
- 1966-01-12 DE DEB64853U patent/DE1938136U/de not_active Expired
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