DE193652C - - Google Patents
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- DE193652C DE193652C DENDAT193652D DE193652DA DE193652C DE 193652 C DE193652 C DE 193652C DE NDAT193652 D DENDAT193652 D DE NDAT193652D DE 193652D A DE193652D A DE 193652DA DE 193652 C DE193652 C DE 193652C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
- G08C25/00—Arrangements for preventing or correcting errors; Monitoring arrangements
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 193652 KLASSE 74 c. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
Zusatz zum Patente 172659 vom 3. Februar 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1907 ab.
Längste Dauer: 2. Februar 1920.
Die Einrichtung zur Überwachung von Anlagen, die mit geschwächtem und verstärktem
Strome betrieben werden, besteht nach dem Hauptpatent darin, daß bei jedem
Apparat, Telephon, Wecker o. dgl. eine Glühlampe dauernd eingeschaltet ist und ihr
schwaches Glühen bei geschwächtem Strome die Betriebsbereitschaft der Anlage anzeigt,
ihr helles Aufleuchten und helles -Brennen
ein Warnungssignal abgeben und gleichzeitig die erforderliche Beleuchtung liefern soll.
Dieses Warnungssignal wird dadurch abgegeben, daß etwa beim Niederdrücken eines
Druckknopfes ein Relais seinen Anker anzieht und dadurch einen Vorschaltwiderstand
zwischen der Stromquelle einerseits und jeder Lampe und ihrem' Apparate andererseits
kurzschließt.
Durch diese Schaltung wird durch das schwache Glühen der Lampen zwar die Betriebsbereitschaft
des Hauptstromkreises, in welchem die Wecker, Lampen o. dgl. liegen,
angezeigt, aber nicht die des Hilfsstromkreises, der das Relais enthält. Da aber
gerade die mit geringen Strömen arbeitenden Relais leicht zu Störungen Anlaß geben können,
ist die Überwachung der Gesamtanlage 30
nur dann eine vollständige, wenn jederzeit erkennbar ist, ob auch die Hilfsstromkreise
in Ordnung sind.
Aus diesem Grunde ist es günstiger, das bzw. die Hilfsrelais während des Ruhezustandes
dauernd von einem Kontrollstrome durchfließen zu lassen, so daß jede Störung
in ihren Stromkreisen sich sofort bemerkbar machen muß, etwa durch Fallenlassen ihres
Ankers. Ist dagegen das Relais dauernd stromlos, so besitzt man diese Kontrolle
nicht, so daß ihr \7ersagen erst im Gefahrfalle,
also beim Niederdrücken eines Druckknopfes wahrgenommen wird.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 1 entspricht durchaus dem des Hauptpatentes. Die
Batterie B liegt mit den drei Weckern W1, W2, W3, zu denen jedesmal eine Lampe L1,
L2, L3 parallel geschaltet ist, in Reihe. Der
Anker des Elektromagneten i?" bildet einen
Umschalter, der entweder den Stromkreis über den Widerstand n> schließt, oder über
eine hierzu parallele Leitung, die den Widerstarid kurzschließt.
Im Gegensatz zu der Schaltung des Hilfsstromkreises nach dem Hauptpatente ist der
Relaisstromkreis hier ständig geschlossen. -
Claims (4)
1. Einrichtung zur Überwachung von Anlagen, die mit geschwächtem und verstärktem
Strome betrieben werden, nach Patent 172659, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Umschaltung bewirkende Vorrichtung (R) während des Ruhezustandes
dauernd unter Spannung steht, zum Zweck, jede Störung in ihrem Stromkreise sofort bemerkbar zu machen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (R)
und sämtliche zur Einschaltung des verstärkten Stromes dienenden Vorrichtungen (D1,
D2, Ds ) in Reihe liegen und dauernd von
einem Nebenstrome durchflossen sind, so daß beim Inbetriebsetzen einer der Vorrichtungen
(D11D21D3) durch öffnung
ihres Stromkreises das Relais (R) stromlos wird und die Verstärkung des Hauptstromes
herbeiführt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter Spannung
stehende Hilfsrelais (rx, r2, rs) dauernd
für je eine Schaltvorrichtung (D1, D2, D3)
einen die Betriebsbereitschaft anzeigenden Stromkreis geschlossen halten und in Reihe mit ihrer Schaltvorrichtung und
mit dem die Umschaltung herbeiführenden Hauptrelais (R), jedoch parallel zueinander,
liegen, so daß bei einem Fehler in dem Stromkreise einer der Schaltvorrichtungen
(D1, D2, D3) das betreffende
Hilfsrelais den von ihm geschlossen gehaltenen Stromkreis öffnet und dadurch die
Fehlerstelle anzeigt.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Hilfsrelais
mit der zugehörigen Schaltvorrichtung in Reihe mit dem Hauptrelais (R)
an einer Hilfsstromquelle (b) liegt, deren iao
einer Pol ebenso wie der eine Kontakt einer jeden Schaltvorrichtung (D1, D2, D3)
geerdet ist, so daß der bei geöffneter Schaltvorrichtung durch die Hilfsrelais (rx,
r2, rs) und das Hauptrelais (R) fließende
Strom zu schwach ist, das letztere in Tätigkeit zu setzen, während der beim Schließen einer Schaltvorrichtung über die
Erdkontakte fließende Strom stark genug ist, durch Auslösung des Hauptrelais (R)
die Umschaltung auf verstärkten Strom herbeizuführen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE193652C true DE193652C (de) |
Family
ID=456864
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT193652D Active DE193652C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE193652C (de) |
-
0
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