DE193380C - - Google Patents

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DE193380C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B53/00Internal-combustion aspects of rotary-piston or oscillating-piston engines
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■.■:- JVU93380 KLASSE 46«. GRUPPE
RAPHAEL MONNET in BONNIERES, Frankr.
Explosionskraftmaschine mit kreisender Kolbenscheibe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juni 1906 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom ~ r —
auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 8. Juni 1905 anerkannt.
die Priorität
Gegenstand der Erfindung ist eine Explosionskraftmaschine mit einer kreisenden Kolbenscheibe, in deren Aussparungen ein nach Art eines Kolbens wirkender Widerlagschieber die Verdichtung der Ladung bewirkt.
Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel dieser Maschine dar. Fig. 1 ist ein Schnitt durch die Maschine. Fig. 2 zeigt eine Änderung des Verdichtungskolbens.
Auf der Welle α ist das Triebrad in Form einer Rosette mit vier Armen b c d e befestigt. Jeder dieser Arme besitzt eine Aussparung/", in der ein beweglicher Körper g angeordnet ist, der unter Wirkung einer Feder h, die in der Aussparung angebracht ist, die Anlage gegen die Innenfläche i der Bohrung des Maschinengehäuses j sichert. Über der Bohrung des Gehäuses befindet sich ein Gehäuse k, in welchem sich der Verdichtungskörper m befindet, der sich frei, jedoch mit jeder gewünschten Dichtigkeit hier bewegen kann. Dieser Körper endet mit zwei gekrümmten Flächen η ο, die den Armen des Triebrades entsprechen, und hat oben einen Rahmen p, in dem ein Daumen oder Exzenter beweglich ist, der den Körper m so bewegt, daß er meistenteils in Berührung mit den Umrissen der Arme der Rosette ist. Dieses Exzenter r ist auf einer Welle s befestigt, welche durch eine geeignete Transmission ihre Bewegung von der Maschinenwelle α aus derart erhält, daß der Körper m jedesmal eine auf- und eine absteigende Bewegung macht, wenn das Rad sich um einen Ansatz weiterbewegt. Das Maschinengehäuse ist für den Eintritt und Austritt des Triebmittels mit Öffnungen t u versehen, sowie mit Öffnungen ν χ, welche Zündkerzen enthalten können.
An den Seitenflächen ist die Maschine mittels durch Asbest abgedichteter Wände verschlossen, und zwischen den Wänden und den inneren Organen ist eine bewegliche Wand angeordnet, welche an den Wänden des Gehäuses mit einer gewissen Reibung anliegt und in Berührung mit den Seitenflächen der rotierenden Kolbenscheibe gehalten wird, sowie des Körpers m, um das Dichthalten zu sichern.
Unter der Voraussetzung, daß sich die Maschine in dem Sinne des Pfeiles F dreht, und daß die Bewegung durch Explosion veranlaßt wird, ist die Wirkungsweise der Maschine folgende:
Die Ladung, welche durch die Öffnung t beispielsweise mit einem gewissen anfänglichen Druck, der durch eine Speisepumpe erzielt ist, eintritt, breitet sich in dem Raum 1 aus, der sich zwischen zwei Armen der Rosette oder des Triebrades befindet und gerade vor der Öffnung liegt. Während der Drehung der Rosette gelangt der Raum 1 nach 2, aber während dieser Zeit senkt sich der Körper m, welcher, auf der Oberfläche der Arme der Rosette gleitend, allmählich angehoben wurde, wie durch die strichpunktierte Linie n' o' dargestellt ist, so daß die Ladung in der Kammer 2 verdichtet und so stark in ihrem Volumen vermindert wird. Wenn sich nun der Raum 2 gegenüber der Stelle χ der.
Zündkerze befindet, so kommt die gekrümmte Oberfläche \ in enge Berührung mit der gekrümmten Oberfläche η des Körpers m. Läßt man in diesem Moment den Zündfunken überspringen, so erhält das Rad infolge der Explosion einen Antriebsstoß, welcher auf die Fläche Vj. wirkt. Während der Expansion geht der Körper m infolge Berührung der Flächen \ und η wieder in die Höhe bzw.
ίο unter Wirkung des Exzenters r und der Explosionsgase. Wenn der Raum 2 nach 3 kommt, so erfolgt der Austritt der Gase durch die Öffnung u. Derselbe Vorgang wiederholt sich für alle Räume, welche zwischen zwei Armen des Körpers liegen.
Die Drehung im entgegengesetzten Sinne erfolgt in derselben Weise. Die Zündkerze befindet sich alsdann in der Öffnung v; der Eintritt der Ladung erfolgt durch die öffnung u und der Austritt der Gase durch die Öffnung t. Die Umkehrung kann vermittels eines Vierweghahnes erfolgen, der in die Leitung eingeschaltet ist, die zu den Öffnungen if und 11 hinführt, und mittels dessen diese Öffnungen entweder mit einer Speisepumpe oder mit einem Auslaßbehälter in Verbindung gebracht werden können. Durch Drehung des Hahnkegels um ein Viertel wird die Reihenfolge der Verbindungen der Öffnungen fund u mit dem Zulaß oder dem Auslaß umgekehrt.
Anstatt für die Drehung der Kolbenscheibe
eine explosive Mischung zu benutzen, kann man auch Gase hohen Druckes anwenden, wie beispielsweise Dampf. In diesem Falle erfolgt der Einlaß des Dampfes je nach der Drehungsrichtung entweder durch die Öffnung ν oder durch die Öffnung χ (Fig. 2), welche in diesem Falle keine Zündvorrichtung enthalten. Der Einlaß erfolgt durch die Öffnung χ bei einem Drehsinne gemäß dem Pfeil F1, falls sich die Rosette in der strichpunktierten Lage der Fig. 2 befindet. Das Druckgas breitet sich in der Kammer 2 aus und bewegt das Rad im Sinne des Pfeiles -F1, während sich die Fläche 2 des Armes e gegen die Fläche η des Körpers m anlegt und so die Dichtung bewirkt. Bei der Drehung des Rades bewirkt dann der Arm e das Anheben des Körpers m, und seinen Platz nimmt der Arm b
ein usf. ■" ■ ,
Um die Abdichtung zwischen den beweglichen Teilen und dem Gestell besser zu sichern, ist es nützlich, den Körper m. mit Dichtungsleisten 11, 12 zu versehen von derselben Art wie die der Rosettenarme; diese bilden eine genügende Abdichtung gegen die Wände des Gehäuses, in welchem sich der Körper m bewegt. Die Dichtungswände an den Seitenflächen, welche die Abdichtung durch Andruck gegen das Rad und den Körper m bewirken, sind mit Vorrichtungen versehen, mittels derer die Abnutzung, welche durch die Reibung veranlaßt ist, ausgeglichen wird.
Falls das Anheben des Körpers m selbsttätig durch die Berührung mit den Armen der Rosette und durch den Druck der entzündeten Gase oder des Dampfes bewirkt wird, so kann man den oberen Teil des Rahmens p, welcher den Körper m begrenzt, fortlassem,, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Man kann in gleicher Weise auch die Form des Daumens ändern, welcher die Geschwindigkeit oder den Gang der Bewegungen des Körpers m bestimmt.
Natürlich ist die Maschine auch mit sämtlichen übrigen gebräuchlichen Einrichtungen versehen, welche für das Anlassen, die Gemischverteilung, die Zündung, die Schmierung und die Kühlung bestimmt sind.
Bei dieser Maschine wird die Verdichtung der Ladung durch den Widerlagschieber bewirkt. Die Maschine ist umkehrbar. Sie kann sowohl als Explosionskraftmaschine wie als Dampfmaschine arbeiten. Der anfängliche Druck des Gemisches kann verändert werden durch Vermehrung oder Verminderung der Fördermenge der Speisepumpe.
Anderseits kann man den Druck des Gemisches der Kammer 2 vermehren, indem man entsprechende Profile für die Rosette und den Verdichtungskörper verwendet. Zum Beispiel kann man dem letzteren solche Ausdehnung geben, daß er weiter in die Räume zwischen den Armen eindringt, oder man kann die Breite der Arme vergrößern, was den zwischen ihnen befindlichen Raum vermindern und die Abdichtung begünstigen würde, weil die so erbreiterten Arme der kreisenden Kolbenscheibe die Berührung mit dem Verdichtungskörper m nur dann verlieren würden, wenn sie von neuem mit der Wand i des Gehäuses/ in Berührung getreten sind.
Naturgemäß kann die Form der Rosette des Triebrades verschieden sein und ebenso die Zahl der Arme je nach der Stärke und den Maßen der Maschine.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Explosionskraftmaschine mit kreisender ho Kolbenseheibe, gekennzeichnet durch einen nach Art eines Kolbens wirkenden Widerlagschieber p, welcher beim Niederdrücken durch den Steuernocken r die Verdichtung der Ladung in der oberen Kammer 2 bewirkt. " "
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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