DE193305C - - Google Patents

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DE193305C
DE193305C DENDAT193305D DE193305DC DE193305C DE 193305 C DE193305 C DE 193305C DE NDAT193305 D DENDAT193305 D DE NDAT193305D DE 193305D C DE193305D C DE 193305DC DE 193305 C DE193305 C DE 193305C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/02Details
    • H05B31/06Electrodes
    • H05B31/16Apparatus or processes specially adapted for manufacturing electrodes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 193305 KLASSE 21/. GRUPPE
in PARIS.
Zwecks Herstellung von Bogenlichtelektroden mit Drahteinlage durch Umpressen müssen in den in der Presse befindlichen Kohleteig an einer oder mehreren Stellen seines Querschnitts ein oder mehrere dünne Metalldrähte eingeführt werden, die bei dem Durchgang durch das Preßmundstück von dem unter hohem Druck stehenden Teig mitgezogen werden, der dabei fest um sie herumgepreßt wird. Die so gepreßte Elektrode wird dann mit der Drahteinlage zusammen gebrannt.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Presse zur Herstellung dieser Elektroden, bei der eine der Drahtzahl entsprechende Anzahl von Hohldornen mit Bohrungen im Preßzylinder oder im Preßmundstück in Verbindung stehen, durch die der zweckmäßig dünne und daher sehr biegsame Draht von einer Drahtrolle her den Hohldornen zugeführt wird, um beim Austritt aus dem unteren Dornende von Kohleteig erfaßt und mitgezogen zu werden.
Auf der Zeichnung ist die Presse in mehreren Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι zeigt eine einzylindrige Presse zur Herstellung einzoniger Elektroden (oder von gesondert präparierten Kernen von Kernkohlen) im senkrechten Längsschnitt. Fig. 2 gibt den Hohldorn und das ihn tragende Futter im Schnitt durch die Ebene A-A der Fig. ι wieder. Fig. 3 ist ein Querschnitt in der Ebene B-B der Fig. 1.
Der Draht α läuft von der Rolle b durch eine Bohrung χ in der Zylinderwand g und eine mit ihr kommunizierende Bohrung y des über dem Mundstück f in den Zylinder eingesetzten Futters c in den in die Futterbohrung eingeschraubten Hohldorn d. Der Kohleteig tritt aus dem Zylinder durch die Kanäle e des Futters in das Mundstück f und zieht bei seinem A^orschub den dicht von ihm umpreßten Draht mit sich. Die Spitze des Dorns liegt in dem sich verengenden Teil des Mundstücks und der Draht wird vom Teig ohne zu starken Zug, aber mit starkem Druck mitgenommen, so daß der Kontakt zwischen Teig und Draht ein äußerst inniger wird.
Der Dorn ist auf der Zeichnung zwecks deutlicher Darstellung in größeren Abmessungen gezeichnet, als er in Wirklichkeit besitzt.
Fig. 4 stellt in senkrechtem Längsschnitt eine zweizylindrige Presse zur Herstellung von zweizonigen Elektroden dar, bei der der Draht α von der Rolle b durch eine Bohrung η des oberen Mundstückträgers c in eine Bohrung j des Kreuzstücks k geführt ist, das das Kernmundstück m trägt, über dem wieder das Futter c liegt, an dem der Hohldorn d hängt. Aus der Bohrung j des Kreuzstücks k läuft der Draht durch die Bohrung h des Futters c in den Hohldorn, der durch das Kernmundstück hindurch in den das Mantelmundstück ν speisenden Teigraum t hineinragt.
Statt den Draht durch den oberen Mundstückträger zu führen, kann man ihn auch durch eine (in Strichlinien dargestellte) Boh-
rung r des unteren Mundstückträgers oder
' aber durch eine (gleichfalls in Strichlinien dargestellte) Längsbohrung q der Wand ρ des Kernzylinders dem Futter c zuleiten.
Will man den Körper einer Dochtkohle mit einer Drahteinlage versehen, so kann man ein Futter c1 verwenden, wie es in Fig. 5 im Grundriß dargestellt ist. Hier hängt in der Mittelachse des Futters an diesem ein voller Dorn s zur Bildung der Dochtbohrungen, während der den Draht zuführende Hohldorn dl seitlich davon angeordnet ist. In diesem Falle muß der volle Dorn länger sein als der Hohldorn.
Auf der Spule b sind mehrere hundert Meter des Drahts aufgerollt. . Als Material für den Draht wählt man je~ nach der Brenntemperatur ein mehr oder minder hochschmelzendes Metall. Für bei etwa 14000 zu brennende Elektroden empfiehlt sich Nickel, für Brenntemperaturen unter 10000 Kupfer. Bei so niedriger Brenntemperatur weist der Kohlekörper zwar eine nicht so hohe Leitfähigkeit auf wie bei höherer; dafür ist aber die Leitfähigkeit des Kupfers höher als die des Nickels, so daß die totale Leitfähigkeit der Elektrode doch ebenso groß ist und der totale Spannungsverlust auch bei den längsten gebräuchlichen Elektroden nur wenige Volt beträgt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Presse zur Herstellung von Bogenlampenelektroden mit Metalleinlage,- dadurch gekennzeichnet, daß sie einen oder mehrere von der Seite her in' die entsprechende Anzahl von Hohldornen mündende Drahteinlaßkanäle aufweist.
    Presse nach Anspruch 1, dadurch
  2. 2.
    gekennzeichnet, daß in den Preßzylinder (bei Mehrzylinderpressen in den Zylinder der mittleren Zone) über dem Mundstück ein Futter mit Teigdurchlaßkanälen eingesetzt ist, das durch eine winklige Bohrung mit der den Draht zuleitenden Bohrung in der Zylinderwand bzw. dem Mundstückträger einerseits und mit dem oder den an ihm hängenden Hohldornen andererseits in Verbindung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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