DE193245C - - Google Patents
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- DE193245C DE193245C DENDAT193245D DE193245DA DE193245C DE 193245 C DE193245 C DE 193245C DE NDAT193245 D DENDAT193245 D DE NDAT193245D DE 193245D A DE193245D A DE 193245DA DE 193245 C DE193245 C DE 193245C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L31/00—Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
- F01L31/08—Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
- F01L31/16—Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by specific means other than eccentric, e.g. cams; Valve adjustment in connection with such drives
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Friction Gearing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14/. GRUPPE
WILHELM PROELL in DRESDEN-A.
Zwangläufige Ventilsteuerung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Mai 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine zwangläufige Ventilsteuerung, bei welcher der Anhub des
Ventils durch das Auflaufen einer Rolle r auf eine Kurve k zustande kommt. Derartige
Steuerungen sind bekannt und beispielsweise in Fig. ι in einer bekannten Ausführungsform
dargestellt, bei welcher der Einfachheit halber die Rolle r unmittelbar
auf der Ventilspindel ν angeordnet ist. Wird
ίο die Schubkurve k längs ihrer Gleitbahn nach
rechts ansteigend bewegt, so zwingt sie die Rolle r zum Ausweichen und Anheben des
Ventils. Bisher ist nun bei praktischen Ausführungen die Anordnung stets so getroffen
worden, daß bei einer Neigung der Schubrichtunggegen die Ventilspindel die Bewegungsrichtung
der Kurve k mit derjenigen der Rolle r einen spitzen Winkel einschließt,
welche Anordnung man mit Rücksicht darauf wählte, die in die Ventilspindel gelangenden
Seitendrücke nicht zu groß werden zu lassen.
Demgegenüber besteht vorliegende Erfindung darin, die Seitendrücke nach Fig. 2
durch einen besonderen Lenker /, der um den festen Drehpunkt ρ drehbar ist, aufzuheben
und die Bewegungsrichtung der Schubkurve gegen diejenige der Rolle unter einem stumpfen'
Winkel zu neigen, wodurch sich wesentlich günstigere Ventilerhebungen erzielen lassen,
wie aus folgendem hervorgeht:
Konstruiert man die Äquidistante zur Schubkurve (Fig. 1 und 2) und zieht man durch
den Rollenmittelpunkt eine Parallele zur Schubrichtung, so geben die parallel zur
Ventilspindel gezogenen Ordinaten der Äquidistante die Ventilhübe an, die zu den Kurvenschüben
01, 02, 03, 04 usw. gehören. Obgleich die Schubkurven in Fig. 2 von flacherer
Gestalt als diejenige in Fig. 1 angenommen wurde, und der maximale Ventilhub in beiden
Fällen derselbe ist, sind die zu gleichen Kurvenschüben gehörigen Ventilhübe in Fig. 2
wesentlich größer als in Fig. i, wie aus dem Verlaufe der gestrichelten Kurve b (Fig. 1)
hervorgeht, welche durch Übertragung der Ordinaten der Äquidistante von Fig. 2 in
Fig. ι gewonnen wurde. Es ist ersichtlich, daß namentlich bei den kleinen Kurvenschüben
02, 03, also bei kleineren Füllungen, die Wirkung der Einrichtung nach Fig. 2 eine viel günstigere ist als in Fig. 1. Wollte
man in letzterer Figur die gleichen Ventilhübe wie in Fig. 2 erzielen, so müßte man
die Schubkurve k als Äquidistante zur Kurve b ausbilden, was indessen unmöglich ist, da sich
die mit dem Rollenhalbmesser um die einzelnen Punkte der Kurve b geschlagenen
Kreise überschneiden und keine reelle Hüllkurve ergeben. Selbst wenn daher die
Krümmung der Schubkurve (Fig. 1) auf das durch die Betriebsverhältnisse gestattete Maß
vergrößert wird, ist es nicht möglich, mit ihr ebenso große Venfilhübe bei kleinen
Füllungen zu erzielen, wie mit der verhältnismäßig flachen Schubkurve der Fig. 2.
Statt die Schubkurve k (Fig. 2) durch eine Gleitbahn genau geradlinig zu führen, kann man
dieselbe auch in bekannter Weise durch einen Lenker annähernd geradlinig führen, wodurch
an den Ventilhubverhältnissen nichts wesentliches geändert wird, vorausgesetzt, daß die Ab-
weichungen von der geradlinigen Führung nicht erheblich sind.
Desgleichen liegt es nahe, Rolle und Kurve miteinander zu vertauschen, d. h: die Kurvek
auf dem Lenker / anzuordnen und die Rolle r geradlinig oder annähernd geradlinigzu führen.
Auch diese Umkehrung hat keine Änderung der Ventilhub- und Schubkurvenkrümmungsverhältnisse
zur Folge; sofern nur der Winkel zwischen den Bewegungsrichtungen von Rolle
und Kurve gemäß der Erfindung ein stumpfer ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zwangläufige Ventilsteuerung, bei welcher die Ventilspindel durch einen die seitlichen Drücke aufnehmenden Lenker (I) mit festem Drehpunkt (p) angehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Lenkers durch das Auflaufen einer Rolle auf eine Kurve zustande kommt, deren Bewegungsrichtung mit der der Ventilspindel einen stumpfen Winkel bildet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. ■
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE193245C true DE193245C (de) |
Family
ID=456500
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT193245D Active DE193245C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE193245C (de) |
-
0
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