DE193227C - - Google Patents

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DE193227C
DE193227C DENDAT193227D DE193227DA DE193227C DE 193227 C DE193227 C DE 193227C DE NDAT193227 D DENDAT193227 D DE NDAT193227D DE 193227D A DE193227D A DE 193227DA DE 193227 C DE193227 C DE 193227C
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DE
Germany
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rotary valve
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stroke
air mixture
control
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DENDAT193227D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L7/00Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements
    • F01L7/02Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves
    • F01L7/027Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves with two or more valves arranged coaxially

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES'
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 193227 KLASSE 466. GRUPPE
MAX NICKEL in LEIPZIG-PLAGWITZ.
Drehschiebersteuerung für Zweitaktexplosionskraftmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. März 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Zweitaktexplosionskraftmaschine mit .steuerndem Kolben, Kurbelkastenladepumpe und Drehschiebersteuerung.
Die Erfindung besteht darin, daß durch besondere Ausgestaltung der den Drehschieber bewegenden Zwischenglieder ein schnellerer Abschluß der Kanäle erreicht wird, um dadurch eine zu starke Drosselung des strömenden Gemisches, Verluste durch Rückströmen und zu große Abmessungen der Öffnungen zu vermeiden.
Auf der Zeichnung stellen
Fig. ι und 2 eine Ausführungsform der Maschine und
Fig. 3 und 4 eine schematische Anordnung der in Frage kommenden Teile dar.
Die Bauart ist im allgemeinen die für Zweitaktmaschinen mit vorderer Kurbelkastenladepumpe übliche.
An dem Kurbelgehäuse ist das Gehäuse a angeordnet. In diesem befindet sich ein Drehschieber c in einer Buchse b. Das Gehäuse α und die Buchse b besitzen je zwei zueinander passende Öffnungen d, e und i, k. Der Drehschieber besitzt eine Öffnung f Άτι seinem Umfang und eine Ausbohrung g. Letztere mündet in den nach dem Kurbelkasten führenden Kanal h. Die Öffnungen d und e stehen mit der Gemischzuleitung, die öffnungen i und k mit dem nach dem Explosionsraum des Zylinders führenden Kanal / in Verbindung.
Die in Fig. 3 und 4 dargestellte Anordnung der die Bewegung der Kurbelwelle nach dem Drehschieber übertragenden Zwischenglieder ist folgende: 1 ist ein auf der Kurbelwelle sitzendes Zahnrad, 2 und 3 sind Zwischenräder. 4 ist ein aui dem Drehschieber befindliches Zahnrad. Mit dem Rade 3 ist eine Scheibe 5 verbunden, welche einen Daumen 6 besitzt. Auf der Welle 7 des Drehschiebers sitzt eine Scheibe 8, welche ebenfalls einen Daumen 9 besitzt. In der Welle 7 ist ein Federkeil 10 angebracht. Das Rad 4 ist mit einer Keilnut 11 versehen, welche breiter ist als der Keil 10. Der Keil 10 reicht auch in die Scheibe 8. Die entsprechende Nut paßt genau zu dem Keil.
Die Wirkungsweise der Steuerung ist folgende: Das auf der Kurbelwelle sitzende Rad ι treibt das Rad 2 und dieses das Rad 3. Das letztere nimmt die fest mit ihm verbundene Scheibe 5 sowie das in Eingriff stehende Rad 4 mit. Das Rad 4 bewegt mittels des Keiles 10 den Drehschieber c. Hat sich das Rad 3 und die Scheibe 5 so weit bewegt, daß der Daumen 6 mit dem Daumen 9 der Scheibe 8 in Berührung kommt, so wird infolge der Differenz der Radien der Räder 3 und 4 und der Scheiben 5 und 8 eine schnellere Bewegung des Drehschiebers erfolgen. Der Drehschieber eilt gegen das Rad 4 vor, was wegen der größeren Breite der Nut 11 im Rade 3 auch möglich ist. Kommen die beiden Daumen außer Eingriff, so bleibt die Steuerung ruhen, bis das Rad 4 den Drehschieber c durch die Feder wieder mitnimmt.
Die Wirkung des Motors ist folgende:
(2. Auflage, ausgegeben am 22. Februar igoS.)

Claims (1)

  1. Der Kolben geht infolge einer Zündung im oberen Zylinderraum nach unten. Im Kurbelkasten wird dadurch das darin befindliche Gasluftgemisch zusammengepreßt. Der Drehschieber gibt die öffnungen i, k frei, das Gemisch strömt nach dem Kanal /. Der Kolben gibt nahe dem tiefsten Stand in bekannter Weise die Ausströmöffnung m und dann die Einströmöffnung η frei. Das Brennstoffluftgemisch treibt dann die Abgase aus. Die Steuerung schließt Ende des Hubes mittels der Scheiben und Daumen die Öffnungen i und k beschleunigt ab. Bei Hochgang des Kolbens wird, nachdem die Steue-
    rung die öffnungen e und d freigegeben, Brennstoffluftgemisch angesaugt. Gegen Ende des Hubes kann dann ebenfalls durch Vermittlung der beiden Daumen und Scheiben ein beschleunigter Abschluß erfolgen.
    Pat ε ν T-A ν SPRU CH:
    Drehschiebersteuerung für Zweitaktexplosionskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß Öffnung und Schluß der Kanäle oder auch nur eines von beiden bei größerer Winkelgeschwindigkeit des Drehschiebers erfolgen, indem der Drehschieber zettweise durch ineinander eingreifende Daumenscheiben (5, 8), den antreibenden Zahnrädern (3,4) voraneilend, schneller bewegt wird und hierauf stehen bleibt, bis er von den gleichmäßig umlaufenden Zahnrädern wieder mitgenommen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2808837A1 (fr) * 2000-05-12 2001-11-16 Bernard Jacques Daveau Systeme d'echappement a deux voies a diagramme variable pour moteur a quatre temps

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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