DE1932003B2 - Schubkolbenrückführeinrichtung - Google Patents

Schubkolbenrückführeinrichtung

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DE1932003B2
DE1932003B2 DE1932003A DE1932003A DE1932003B2 DE 1932003 B2 DE1932003 B2 DE 1932003B2 DE 1932003 A DE1932003 A DE 1932003A DE 1932003 A DE1932003 A DE 1932003A DE 1932003 B2 DE1932003 B2 DE 1932003B2
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/10Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
    • B25C1/14Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge acting on an intermediate plunger or anvil
    • B25C1/143Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge acting on an intermediate plunger or anvil trigger operated

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Description

Darüber hinaus erfordert die Anordnung der Handhabe b?i einem derartigen Brennkraftbolzensetzer dicht bei seinem Mündungsende, das die Bedienperson des Brennkraftbolzensetzer beim Zurückziehen d-:s Schubkolbens weiterreicht, als bei der Ausführung anderer Operationen am Brennkraftbolzensetzer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Schubkolbenrückführeinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die in ausgezeichneter Weise ausgeglichen, kompakt und leicht herstellbar ist und durch die ein damit ausgerüsteter Brennkraftbolzensetzer in Betrieb bequem und sicher zu handhaben ist.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß sich die Hülse über eine Hülsenverlängerung bei geschlossenem Lauf bis zum verschlußseitigen Laufende erstreckt
Der Schubkolben kann durch den Kolbenrückholer in eine Schußbereitschaftssldlung zu dem Verschlußende des Laufes hin verschoben werden. Ist die Hül.e derart verschoben, dafl der Schubkolben in seine SchuObereitschaftsstellung gebracht ist, so erstreckt sich diese Hülse über den Verschluß des Brennkraftbolzensetzers und verhindert damit ein öffnen und Abfeuern des letzteren, bis er erneut nach vorn bewegt ist und damit der Kolbenrückholer während des Abfeuerns des Brennkraftbolzensetzers aus der Bewegungsbahn des Schubkolbens herausgeführt hat. Die Hülse überdeckt weitgehend den Lauf und verhindert damit ein Verbleiben des Brennkraftbolzensetzers in der Abzugsstellung, wenn er nicht gegen ein Werkstück gedrückt wird. Die rückwärtige Anordnung der Handhabe an dem verschlußseitigen Ende der Hülse neben dem Verschluß fördert darüber hinaus noch die leichte Bedienbarkeit des Brennkraftbolzensetzers.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einem Längsschnitt einen durch Schießpulver betätigten Brennkraftbolzensetzer gemäß der Erfindung.
F i g. 2 zeigt eine Seitenschnittansicht des Brennkraftbolzensetzers gemäß Fig. 1 entlang der in Fig. 1 eingetragenen Schnittlinie 2-2.
F i g. 3 zeigt eine Seitenschnittansicht des Brennkraftbolzensetzers gemäß Fig. 1 entlang der in Fig. 1 eingetragenen Schnittlinie 3-3.
F i g. 4 zeigt den Brennkraftbolzensetzer gemäß F i g. 1 in zum Teil geschnitten dargestellter Draufsicht.
F i g. 5 zeigt eine Seitenansicht des Brennkraftbolzensetzers gemäß F i g. 1 in einer Ladestellung.
Der in den Zeichnungen dargestellte Brennkraftbolzensetzer enthält ein Gehäuse, das generell mit 10 bezeichnet ist. Dieses Gehäuse enthält einen vorderen Teil 12, der als Gehäuselaufteil bezeichnet werdei. kann, und einen hinteren Teil 13, der als Verschlußteil bezeichnet werden kann. Der hintere Teil 13 enthält eine Handhabe bzw. Handgriff 118. Der Gehäuselaufteil 12 besitzt einen halbkreisförmigen Querschnitt und nimmt den Lauf 14 auf, der sich in einer Hülse 17 befindet, wenn er in einer ersten Lage ist. In dieser ersten Lage ist der Lauf zu dem Verschluß 16 ausgerichtet. Der Verschluß 16 befindet sich in dem Verschlußteil des Gehäuses. Die Hülse 17 besteht aus Metall und erstreckt sich bei zu dem Verschluß ausgerichtetem Lauf über diesen weitgehend entlang des Laufteils des Gehäuses.
Der Lauf 14 ist zylinderförmig ausgebildet und erstreckt sich von der Mündung 15 nach hinten zu einer Kartuschenaufnahme 18. der an dem verschlußseitieen Ende des Laufes aufgenommen ist. Der Lauf ist mit einer Innenbohrung 20 versehen, in der ein unverlierbarer Schubkolben 22 gleitbar geführt ist. Dieser Sthubkolberr 22 besitzt ein Rammelement bzw. einen Stößel 26 und einen im Vergleich dazu größeren Kolbenkopf 24, der entlang der Innenbohrung 20 gleitet. Das Kämmelement bzw. der Stößel 26 ist mit dem Kopf eines Uefestigungselementes (nicht dargestellt) in Kontakt bringbar und vermag dieses Befestigungselement in ein Werkstück
ίο einzutreifen, das sich am linken Ende der Mündung IS befindet. Der größere Kopf 24 des unverlierbaren Schubkolbens enthält einen hinteren Kopfteil 25 und einen vorderen Kopfteil 27. Diese Kopfteile liegen gleitbar an der Laufbohrung an. Der Kopfteil 25 ist in geeigneter Weise mit einem Kolbenring bzw. mit einer Kolbendichtung 32 versehen, die sich um diesen Kopfteil 25 herum erstreckt und die verhindert, daß übermäßige Mengen an Gas hinter den Kopf 24 austreten. Die Kartuschenaufnahme 18 ist in das verschlußseitige Ende des Laufes durch ein Schraubengewinde aufgenommen; sie enthält eine Kammer J6 zur Aufnahme einer Antriebslast bzw. Kartusche.
Der Verschluß 16 ist innerhalb des Verschlußteiles 1J des Gehäuses in Längsrichtung verschiebbar; er weist
>■-) an der Stelle 38 eine Ausnehmung auf, um die Kartuschenaufnahme 18 in deren Sehulibereitschaftsstellung aufzunehmen. Der Verschluß 16 trägt verschiebbar einen Zündstifthalter 40, der seinerseits einen kegelförmigen Zündstift 42 tragt. Der Zündstifthalter
jo wird normalerweise in bezug auf den Verschluß 16 in einer zurückgezogenen Stellung gehalten. Hierzu dient ein Abzugteil 44, das zu diesem Zeitpunkt durch eine Feder 46 zu einer Stelle neben einer Kante 48 des Verschlusses hin gedruckt wird. Ist der Bremskrafthe-
j5 belzersetzer gespannt und wird der Verschluß nach rechts entgegen der Federvorspannung der Federn 50 und 52 in eine Spannlage geführt, so gelangt das Abzugsteil 44 in eine Lage, in der es zu einem Auslösestab 54 ausgerichtet ist und durch diesen nach
■40 oben bewegt werden kann. Befindet sich der Verschluß 16 in einer derartigen Spannlage, so ist die Zündstiftfeder 56 zusammengedrückt. Eine Aufwärtsbewegung des Abzugsteiles 44 bewirkt, daß der kegelförmige Zündstift 42 durch die Feder 56 in die kegelförmige Bohrung 58 in dem Verschluß 16 eingeführt wird. Der Zündstift 42 vermag durch die kegelförmige Bohrung 58 hindurchziiragen und auf eine Randzünder-Antriebslast od. dgl. aufzuschlagen, die in der Kammer 36 enthalten ist. Zum Zünden bzw. Abfeuern des Werkzeugs wird das Auslöseteil 66 entgegen der Wirkung der Feder 62 gedrückt. Dadurch bewegt sich der Auslösestab 54 nach oben und gelangt mit dem Abzugteil 44 in Koniakt. Dies wiederum hat zur Folge, daß das Abzugteil 44 in die Spannlage gelangt. Der Auslösestab 54 wird in einem vertikalen Schlitz in dem Auslöser geführt; er ist an der Stelle 57 schwenkbar gelagert. Durch eine Innenfeder 59 wird der Auslösestab 54 zu dem Auslöser ausgerichtet gehalten. Dieser Mechanismus erlaubt, den Auslösestab 54 im Uhrzeigersinn zu drehen, ohne dabei in dem Fall eine Beschädigung in Kauf nehmen zu müssen, daß der Brennkraftbolzensetzer bei gedrücktem Auslöser gespannt ist. In diesem Fall dreht sich nämlich der Auslösestab lediglich im Uhrzeigersinn, wenn er die Seite des Abzugteiles 44 berührt. Das Werkzeug kann dann so lange nicht abgefeuert bzw. gezündet werden, bis der Auslöser freigegeben und erneut gedrückt wird.
Der einen halbkreisförmigen Ohitm Imiti Ix-Mt/fiuk·
Laufteil 12 des Gehäuses ist weitgehend U-förmig ausgebildet und nach oben hin offen. Auf diese Weise nimmt der Laufteil 12 den zylinderförmigen Lauf 14 auf, wenn sich dieser in einer ersten Lage befindet, in der er zu dem Verschluß 16 ausgerichtet ist. Dabei ist der Lauf 14 von einer Hülse 17 umgeben. Der Lauf 14 ist an dem Laufteil 12 des Gehäuses schwenkbar gelagert, und zwar an einer bei seinem mündungsseitigen Ende liegenden Stelle, so daß das verschlußseitige Ende des Laufes aus dem Verschluß heraus in eine Ladestellung geschwenkt werden kann. Das Stiftelement 120 wird von dem Lauf nahezu an der zuvor erwähnten Stelle an dem mündungsseitigen Ende des Laufes getragen. Das Stiftelement 120 erstreckt sich vertikal von der Unterseite des Laufes weg; es ist von einem Längsschlitz 122 aufgenommen, der sich in dem Laufteil 12 des Gehäuses befindet. Das Stiftelement 120 kann zwischen der linken Stirnwand des Schlitzes 122 und einem horizontal verlaufenden Walzenstift 124 bewegt werden, wie dies aus F i g. 1 ersichtlich ist. Der Stift 124 ist dabei von dem Laufteil 12 des Gehäuses aufgenommen; er legt das rechte Ende des Schlitzes 122 fest. Das Stiftelement 120 gestattet somit eine solche Längsgleitbewegung des Laufes auszuführen, daß der Antriebsstöpsel 18 vollständig in der Ausnehmung 38 des Verschlusses 16 zum Anliegen kommt und daß der Verschluß 16 in dem Verschlußteil 13 des Gehäuses in die obenerwähnte Spannlage geführt wird. Wie aus F i g. 1 hervorgeht, kann der Lauf somit derart weit nach links bewegt werden, daß der Antriebsstöpsel 18 den Verschluß 16 nicht länger berührt. Im Unterschied dazu kann der Lauf aber auch so weit nach rechts bewegt werden, daß er in eine vollkommen gespannte Lage gelangt, indem der Verschluß 16 entgegen der Vorspannung der Federn 50 und 52 so lange gedrückt wird, bis das Abzugteil 44 über dem Auslösestab 54 liegt. In der Spannlage des Brennkraftbolzensetzers erstreckt sich der Lauf 14 und ebenso die Hülse 17 innerhalb des Laufteiles 13 des Gehäuses. Zum Zwecke des Auseinandernehmens des Werkzeugs kann der Walzenstift 124 herausgezogen werden. Dadurch kann der nach oben stehende Lauf (wie dies z. B. Fig. 5 verdeutlicht) nach oben rechts herausgezogen werden, da der horizontal verlaufende Stift 124 den Durchgang des vertikal verlaufenden Stiftelementes 120 nicht mehr behindert.
Der Laufteil 12 ist mit einem bogenförmigen Laufrückhalteteil 68 versehen, das sich in der Nähe und oberhalb der Stelle befindet, an der das Stiftelement 120 vorgesehen ist. Das bogenförmige Laufrückhalteteil 68 besitzt eine Innenfläche 70 von halbkreisförmigem Querschnitt. Dieser Querschnitt stimmt weitgehend mit dem Querschnitt des zylinderförmigen Laufes 14 überein. Die Innenfläche 70 verläuft unter Zugrundelegung der Ansicht gemäß Fig. 1, jedoch unter einem bestimmten Winkel nach rechts oben. Es dürfte ersichtlich sein, daß der Lauf 14 nach links bewegt werden kann, wodurch die Kartuschenaufnahme 18 den Verschluß 16 freigibt, und daß dann das verschlußseitige Ende des Laufes nach oben in eine Ladestellung bewegt werden kann, wie sie in Fig.5 angedeutet ist. Dabei wird der Lauf an seinem vorderen Ende geschwenkt. Zu diesem Zeitpunkt begrenzt das bogenförmige Laufrückhalteieil 68 die Aufwärtsbewegung des Laufes; ist der Lauf 14 soweit wie möglich hochgehoben, so liegt die Innenfläche 70 des Rückhalteteiles weitgehend an der Oberseite des Laufes 14 und der Hülse 17 an.
Der Lauf 14 ist auf seiner Unterseite bzw. auf der dem Laufteil 12 des Gehäuses zugewandten Seite mit einem Längsschlitz 72 versehen. Dieser Längsschlitz verlauf! dabei nicht über die gesamte Länge des Laufes, sonderr hört kurz vor dem verschlußseitigen Ende und vor derr mündungsseitigen Ende des Laufes auf, wie dies aus dei Zeichnung hervorgeht. Damit ist der auf dem Kolbenkopf 24 vorgesehene Ring 32 in einem bestimmter Abstand von dem verschlußseitigen Ende des Schlitze; 72 zu der Kartuschenaufnahme 18 in der Schußbereitschaftsstellung des Schubkolbens angeordnet. Auch das
ίο Mündungsende des Schlitzes 72 ist nahe einem Einsatz oder Anschlag 74 vorgesehen, der sich an dem linker Ende bzw. Mündungsende des Laufes 14 befindet.
Die Hülse 17 umgibt den Lauf weitgehend entlang de: Laufteiles des Gehäuses zwischen dem Verschluß unc der Stelle, an der der Lauf schwenkbar gelagert ist vorausgesetzt der Lauf ist, wie in Fig. 1 dargestellt, zi dem Verschluß 16 ausgerichtet. Genauer gesagt verläuft die Hülse 17, die einen Kolbenrückholer 76 enthält, vor dem horizontal verlaufenden Stift 124 etwas über das verschlußseitige Ende des Laufes 14 hinaus, wenn sich der Brennkraftbolzensetzer in dem aus Fi g. 1 ersichtlichen Zustand befindet. Wird der Brennkraftbolzensetzer gespannt, indem die Mündung 15 gegen eir Werkstück, eine Wand od. dgl. gedrückt wird, so bewegt sich die Hülse selbstverständlich in Rückwärtsrichtung wenn das Abzugteil 44 in eine Stellung über derr Auslösestab 54 gelangt.
Die Hülse 17 ist mit einem Handgriff bzw Griffelement 78 versehen, das in geeigneter Weise au; Kunststoff besteht und das an einer Stelle dicht bei derr verschlußseitigen Ende der Hülse 17 angeordnet ist. Dei Handgriff 78 ist halbkreisförmig ausgebildet, wie die: Fig.3 erkennen läßt, und zwar deshalb, um um der oberen Teil der Hülse 17 herumzugreifen. Eir Innengewinde-Metalleinsatz 126 ist an der Hülse 17 hari angelötet; der Handgriff 78 ist mit einer dazu passender Vertikalbohrung versehen, die zur Aufnahme des Einsatzes 126 dient. Der obere Teil der in dem Handgrifl 78 enthaltenen Vertikalbohrung ist mit einer Senköff nung vorgesehen, die den Kopf einer Befestigungsschraube 128 aufzunehmen erlaubt, welche den Hand griff 78 an der Hülse 17 festhält. Darüber hinaus ist dei Handgriff 78 noch in wünschenswerter Weise an dei Metallhülse 17 befestigt. Hierzu dient ein geeignetei Kunststoff-Metall-Klebstoff.
Wie bereits erwähnt, verläuft die Hülse 17 in ihre: Normallage von der Stelle aus, an der der Laui schwenkbar gelagert ist, bis zu einer Stelle hin, die nah« des verschlußseitigen Endes der Hülse liegt. DU
so Einstellung des Handgriffs 78 ungefähr bei der zuletz genannten Stelle ist für die Bedienperson des Brenn kraftbolzensetzers wesentlich bequemer bzw. gestattet einen kürzeren Zugriff zu einem Handgriff zweck! Zurückführung des unverlierbaren Schubkolbens 22 Ferner wird dadurch während des Rückziehvorgange! ein direkter Ziehvorgang auf den unverlierbarer Schubkolben ausgeübt.
In dem Laufteil 12 des Gehäuses befindet sich nahezt unterhalb des Handgriffes 78 ein Magnet 130, der durcl· einen horizontalen Stift 132 normalerweise in seinei Lage festgehalten wird. Der Stift 132 verläuft dabe durch den Magneten in das Gehäuse hinein. Der Zwecl· dieses Magneten besteht darin, die den Lauf tragende Hülse 17 anzuziehen und normalerweise festzuhalten, se
(·"> daß sie zusammen mit dem Lauf sich nicht aus derr Gehäuse herausschwenken läßt, wenn nicht eine derartige Wirkung erwünscht ist. Damit hält der Magne 130 den Lauf 14 normalerweise in einer Lage, wie sie au:
F i g. 1 hervorgeht, abgesehen von dem Fall, daß der Lauf anzuheben ist, wie z. B. mittels des Handgriffes 78.
Die Hülse 17 enthält den Kolbenrückholer 76, der von dem Lauf am mündungsseitigen Ende der Hülse getragen wird. Der Kolbenrückholer enthält einen Ring, der auf der Außenseite des zylinderförmigen Laufes gleitbar gelagert ist. Der Ring ist mit dem übrigen Teil der Hülse 17 verbunden oder mit diesem zusammenhängend ausgebildet. Der Kolbenrückholer 76 enthält ein Glied 82 mit einem Anschlag, den der Kolbenkopfteil 27 berührt, wenn der Kolben 22 zum mündungsseitigen Ende des Laufes hin bewegt wird. Wie aus Fig.5 hervorgeht, kann der Lauf 14 dadurch nach oben geschwenkt werden, daß er um seine vordere Lagerstelle geschwenkt wird. Danach kann die Hülse 17 mit Hilfe des Handgriffes 78 nach rechts bewegt werden, um den Kolbenrückholer 76 nach rechts zu schieben. Das Glied 82 berührt den Kopfteil 27, wenn der Kolbenrückholer 76 nach rechts bewegt ist. Dadurch wird der Schubkolben 22 entsprechend mitgeführt, bis er zum rechten Ende bzw. verschlußseitigen Ende des Laufes 14 hin zurückgeführt ist. Dann wird die den Kolbenrückholer 76 enthaltende Hülse 17 unter Zugrundelegung der in den Zeichnungen gewählten Ansicht in die linke Stellung bewegt. Dies muß dabei natürlich erfolgen, bevor der Lauf 14 in eine Stellung zurückgeführt werden kann, in der er zu der Kartuschenaufnahme 118 ausgerichtet ist. Wie in Fig.5 durch Strichpunktlinien angedeutet, erstreckt sich die Hülse 17 in ihrer ausgezogenen Stellung über den Verschluß 16 und den Verschlußteil 13 des Gehäuses hinaus. Dadurch ist eine Zurückführung des Laufes 14 in dessen Schußbereitschaftsstellung verhindert. Der Laufteil des Gehäuses enthält ferner eine ■ keilförmige Ausnehmung 92 zur Aufnahme eines unteren keilförmigen Teiles 94 des Kolbenrückholers in dem Fall, daß der Kolbenrückholer in seine linke Stellung zurückgeführt ist. Es sei bemerkt, daß der Kolbenrückholer 76 stets aus der Bewegungsbahn des Schubkolbens 22 herausgeführt ist, wenn sich der Brennkraftbolzensetzer in seinem Schußbereitschaftszustand befindet. Auf diese Weise ist für die Bedienperson des Brennkraftbolzensetzers die Gefahr des Auftretens einer unerwünschten Bewegung des Kolbenrückholers 76 und der Hülse 17 vermieden, wenn der Brennkraftbolzensetzer »abgefeuert« wird.
Der untere keilförmige Teil 94 des Kolbenrückholers 76 führt das Glied 82 in einem in seiner Mitte verlaufenden vertikalen Schlitz 96. Das L-förmige Glied bzw. Teil 82 ist an seinem hinteren Ende mittels eines horizontalen Stiftes 98 und an seinem vorderen Ende mittels eines horizontalen Stiftes 100 in dem Schlitz befestigt. Der keilförmige Teil 94 ist an einer Vorwärtsbewegung aus der in F i g. 1 ersichtlichen Stellung in bezug auf den Laufteil des Gehäuses gehindert, d. h. wenn das Werkzeug sich im nicht gespannten Zustand befindet. Hierzu dient der horizontale Stift 124. Der horizontale Stift 124 wirkt somit als ein vorderer Anschlag für den Lauf 14 und die Hülse 17.
1st der Brennkraftbolzensetzer »abgefeuert«, so explodiert die Antriebslast und Verbrennungs-Explosionsgase treten in die Bohrung 20 des Laufes 14 ein. Dadurch wird der Kolben 20 nach links bewegt. Wenn sich der Kopfteil 25 über das verschlußseitige Ende des Schlitzes 72 hinweg bewegt hat, werden diese Gase entlang des Schlitzes 72 innerhalb der Hülse 17 geleitet. Die betreffenden Gast: treten um den Kolbenrückholer 76 aus. Die Hülse 17 umgibt den Lauf 14 in geeigneter Weise und bildet einen Schalldämpferraum, der den durch Abfeuern des Brennkraftbolzensetzers hervorgerufenen Knall reduziert.
Der Schubkolben 22 ist mit einem Auswerfer 86 versehen, der in die Kammer 36 hineinragen kann. Mit Hilfe dieses Auswerfers 86 wird die Antriebslast bzw. Patrone 88 aus dem Brennkraftbolzensetzer ausgestoßen. Der Auswerfer 86 ist an seinem hintersten Ende kegelförmig ausgebildet. Diese Kegelform bewirkt, daß die Explosionsgase entlang der Kammer bei minimaler
ίο seitlicher Ablenkung während des Abfeuerns des Brennkraftbolzensetzers geleitet werden. Auf diese Weise ist eine Erosion der Kammer verhindert.
Der unverlierbare Schubkolben 22 ist zwischen dem Kopf 24 und dem Rammteil bzw. Stößel 26 kegelförmig ausgebildet. Dieser kegelförmige Bereich und der Kopf 24 besitzen im Vergleich zu dem Anschlag 74 eine geringere Härte und hohe Dehnbarkeit. Der Anschlag 74 besitzt nämlich eine hohe Härte und eine geringe oder überhaupt keine Dehnbarkeit. Der Hartmetallanschlag 74 enthält eine lange zylindrische Einlaßbohrung 114 und einen kegelstumpfförmigen Gesenkteil 116. Die Bohrung 114 dient dazu, das mündungsseitige Ende des Kolbenkopfes 24 links von dem Kopfteil 27 aufzunehmen, und zwar für den Fall, daß der unverlierbare Kolben 22 derart übersteuert sein sollte, daß das Rammteil 26 sich auf der linken Seite der Mündung 15 nach außen erstreckt. Sollte der Schubkolben derart übersteuert sein, so wird die Kolbenenergie abgeleitet, und zwar durch Hinausdrücken des kegelstumpfförmigen Gesenkteiles 116 durch den kegelförmigen Bereich des unverlierbaren Schubkolbens 22. Die Anordnung gestattet dabei, Energie eines übersteuerten Schubkolbens abzuleiten, ohne dabei eine Beschädigung des unverlierbaren Schubkolbens in Kauf nehmen zu müssen. Der Grund hierfür liegt darin, daß die Bohrung 114 den unverlierbaren Schubkolben während der Übersteuerung seitlich trägt, so daß ein Durchbiegen des Schubkolbens verhindert ist.
Während des normalen Betriebs des erfindungsgemä-Ben Werkzeugs wird ein Befestigungselement in die Mündung 15 eingeführt. Der Benutzer des Brennkraftbolzensetzers ergreift dann den Handteil bzw. Handgriff 118 und drückt das Befestigungselement gegen ein Werkstück, wie gegen eine Mauerwand od. dgl. Das Gegendrücken des Brennkraftbolzensetzers gegen ein Werkstück hat zur Folge, daß zwischen der Kartuschenaufnahme 18 und dem Verschluß 16 völliger Kontakt hergestellt wird. Ferner wird dadurch der Verschluß vom Hinterteil des Brennkraftbolzensetzers in eine
so Spannlage gedrückt. Dies bedeutet, daß das Abzugteil 44 über den Auslösestab 54 gelangt. Der Auslöser 60 kann nunmehr gedrückt werden. Dadurch wird das Abzugteil 44 derart angehoben, daß der Zündstift 42 nach links bewegt wird. Dies wiederum hat zur Folge, daß eine in der Kammer 36 enthaltene Patrone oder sonstige Antriebslast explodiert. Die Explosionsgase treten in die Innenbohrung des Laufes 14 hinter dem Kopf 24 des unverlierbaren Schubkolbens ein und treiben diesen Schubkolben nach links. Dadurch wird das Befestigungselement in das Werkstück eingetrieben. Wie oben erwähnt, treten die Explosionsgase durch den Schlitz 72 aus, wenn der Kopfteil 25 das verschlullseitige Ende des Schlitzes 72 passiert hat. Von dieser Stelle aus kann der Schlitz als eine in dem Lauf bis zur rechten Seite des Schlitzes 72 gemäß F i g. 1 hin sich erstreckende Verbrennungskammer angesehen werden. Die betreffenden Gase treten direkt durch den in der Hülse enthaltenen Schlitz 72 in dessen Längsrichtung
hindurch. Es sei bemerkt, daß der Brennkraftbolzensetzer mit manuell in einer Spannlage gehaltenem Lauf nicht gegen ein Werkstück gehalten und dann von diesem weggezogen werden kann, da der Mauptteil des Laufes in der Hülse 17 nahezu unzugänglich ist.
Um den Brennkraftbolzensetzer neu zu laden und den unverlierbaren Schubkolben in die Zündlage zurückzuführen, wird der Lauf nach links bewegt, wie durch Erfassen der Mündung 15. Das verschlußseitige Ende des Laufes wird dann nach oben geschwenkt, indem es mit Hilfe des Handgriffes 78 hochgezogen wird. In der Praxis kann der Brennkraftbolzensetzer auch an dem Griff 118 erfaßt und nach unten umgeklappt werden, so daß der Lauf 14 abgesenkt und derart geschwenkt wird, daß sein die Kartuschenaufnahme 18 enthaltendes verschlußseitiges Ende sich von dem Verschluß weg schwenkt. Bei ausgeschwenktem Lauf wird der auf der Hülse 17 angeordnete Handgriff 78 erfaßt und nach hinten gezogen. Dies führt dazu, daß das Glied 82 die Außenkante des Kopfteiles 27 berührt und den Schubkolben 22 nach rechts in eine Zündstellung zurückzieht. Die Bewegung des Schubkolbens bei Erreichen des verschlußseitigen Endes des Schlitzes 72 durch den Kopfteil 25 kann dazu führen, daß die in der Kammer 36 enthaltene Patrone bzw. Antriebslast herausgeführt wird. Wird der Ausstoß nicht mit Hilfe von Druckluft vorgenommen, so berührt der Auswerfer die Patrone derart, daß diese durch Krafteinwirkung ausgestoßen wird. Die Rückwärtsbewegung der Hülse 17 und des Laufes 14 werden dadurch begrenzt, daß das Teil 82 den Kopfteil 27 des vollständig zurückgezogenen Schubkolbens berührt. Die Hülse und der Kolbenrückholer werden dann mit Hilfe des Handgriffes 78 in ihre vorderste Lage zurückgeführt. Sodann wird eine neue Patrone bzw. Antriebslast in die Kammer 36 eingeführt. Der Lauf 14 wird schließlich wieder zurückgeschwenkt, so daß er für den nächsten Vorgang zu dem Verschluß bzw. Verschlußblock 16 ausgerichtet ist. Es dürfte ersichtlich sein, daß der Betrieb des Brennkraftbolzensetzers einfach ist und daß sich der Brennkraftbolzensetzer selbst durch einen kompakten Aufbau auszeichnet. Da das Gewicht des Brennkraftbolzensetzers ausgezeichnet ausgeglichen ist, ist er auch einfach zu handhaben.
Die Ummantelung des Laufes 14 in der Hülse 17, welche sich nahezu entlang des Laufteiles des Gehäuses erstreckt, verhindert ein Zurücklassen des Brennkraftbolzensetzers im gespannten Zustand, wenn er nicht gegen ein Werkstück gedrückt wird. Da der Lauf überzogen ist, ist es nahezu unmöglich, die Mündung gegen ein Werkstück zu drücken und dann die Mündung von dem Werkstück wegzuziehen, währenddessen der Lauf manuell im gespannten Zustand gehalten wird. Deshalb ist ein zufälliges oder unbeabsichtigtes Abfeuern des Brennkraftbolzensetzers vermieden. Der Brennkraftbolzensetzer kann nur dazu benutzt werden, ein Befestigungselement in ein festes Werkstück od. dgl. einzutreiben.
Die längliche Hülse trägt darüber hinaus den Handgriff 78 am verschlußseitigen Ende des Brennkraftbolzensetzers und bringt somit einen leichteren Zugriff zu dem Handgriff mit sich, mit dessen Hilfe der unverlierbare Schubkolben aus seiner abgefeuerten Lage in seine Schußbereitschaftslage zurückgeführt wird. Diese Stelle des Handgriffs bringt nicht nur eine bequemere Bedienung des Brennkraftbolzensetzers mit sich, sondern gestattet ferner eine zufriedenstellende Längs-Zurückziehung des unverlierbaren Schubkolbens. Verschiedentlich ist eine geringere Kraft erforderlich, da mit einer geringeren Befestigungskraft ausgekommen werden kann als in dem Fall, daß die Rückziehhandgriffe an der Seite bzw. an dem mündungsseitigen Ende des Brennkraftbolzensetzers angeordnet sind.
Der Aufbau des eine den Lauf umgebende Hülse enthaltenden Brennkraftbolzensetzers gemäß der Erfindung stellt ferner auf einfache und wirksame Weise sicher, daß verhindert ist, daß der Lauf zu dem Verschlußblock wieder ausgerichtet ist, bis der Kolbenrückholer in seine vordere Stellung zurückgeführt ist. Dies bedeutet, daß die Hülse 17 sich einfach über den Verschlußblock hinauserstreckt, bis der Kolbenrückholer zu einer Stelle außerhalb der normalen Bewegungsbahn des unverlierbaren Schubkolbens 22 zurückgeführt ist.
Es sei bemerkt, daß der Kolbenrückholer 76 automatisch an die Rückseite der keilförmigen Ausnehmung 92 gedrückt wird, wenn der Brennkraftbolzensetzer gegen ein Werkstück gedrückt wird. Dabei ist vorausgesetzt, daß sich der Kolbenrückholer 76 nicht bereits in einer derartigen Lage befindet. Bei gegen ein Werkstück gedrücktem Brennkraftbolzensetzer wird der Kolbenrückholer 76 zwischen dem verschlußseiligen Ende der Ausnehmung 92 und dem mündungsseitigen Ende des Schlitzes 72 in seiner Lage gehalten. Das mündungsseitige Ende des Schlitzes 72 berührt den nach innen sich erstreckenden Teil des Gliedes 82. Wird der Brennkraftbolzensetzer »abgefeuert«, so tritt somit keine unerwünschte Bewegung des Kolbenrückholers 76 unter der Hülse 17 auf. Es sei darauf hingewiesen, daß sogar in dem Fall, daß der Schubkolben 22 in seiner Bewegung zu dem Anschlag 74 hin übersteuert sein sollte, die Kante des Kopfteiles 27 nicht auf das Glied 82
so aufschlägt bzw. dieses bewegt, wenn sich der Kolbenrückholer 76 in seinem gespannten Zustand zwischen den Kanten der Ausnehmung 92 und des Schlitzes 72 befindet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schubkolbenrückführeinrichtung an einem mit schwenkbarem Lauf versehenen Brennkraftbolzensetzer, dessen Kolbenrückholer eine radial das Gehäuse überragende Handhabe aufweist und mit einem Mitnehmer zum Zurückführen des Schubkolbens versehen ist, der sich in der Schußbereitschaftsstellung außerhalb der Bewegungsbahn des Schubkolbens befindet, wobei der Lauf mündungsseitig derart schwenkbar gelagert ist, daß die Verschlußseite nach oben in die Ladestellung kippbar ist, und daß der Kolbenrückholer ferner besteht aus einer Hülse, die auf dem Lauf gleitet, und dem Mitnehmer, der mit einem Längsschlitz der Hülse gelagert ist, wobei dieser Längsschlitz in einer radialen rippenförmigen Verstärkung im unteren Bereich der Hülse angeordnet ist, und daß dieser Bereich in eine Längsnut des Gehäuses eingreift, um sie gegen Verdrehen und Längsverschieben über einen Betätigungsbereich hinweg zu sichern, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Hülse (76) über eine Hülsenverlängerung (7) bei geschlossenem Lauf (14) bis zum verschlußseitigen Laufende erstreckt.
2. Schubkolbenrückführeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lauf (14) nahe seines mündungsseitigen Endes ein nahezu vertikal verlaufendes Stiftelement (120) trägt, das von der Unterseite des Laufes (14) aus wegsteht, daß das Gehäuse einen Laufteil (12) aufweist, der mit einem Längsschlitz (122) versehen ist, der das vertikale Stiftelement (120) aufnimmt, und daß der Längsschlitz (122) eine effektive Länge besitzt, die eine Längsgleitbewegung des Laufes (14) vom Nichteingriff bis zum vollen Eingriff mit dem Verschluß (16) und eine Rückwärtsbewegung des Verschlusses in eine Spannlage ermöglicht.
3. Schubkolbenrückführeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß quer in dem Laufteil (12) ein horizontaler Stift (124) vorgesehen ist, der die rückwärtige Stellung des Längsschlitzes (122) und der Längsbewegung des Laufes (14) festlegt und daß der horizontale Stift (124) zur Zerlegung des Brennkraftbolzensetzers herausnehmbar ist und eine Bewegung des vertikalen Stiftes (120) nach oben und von dem rückwärtigen Ende des Brennkraftbolzensetzers heraus ermöglicht.
4. Schubkolbenrückführeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lauf (14) in der Nähe seines Mündungsendes von einem bogenförmigen Laufrückhalteteil (68) abgedeckt ist, wobei dieser bogenförmige Laufrückhalteteil eine halbkreisförmige Innenoberfläche (70) besitzt, die sich griffseitig erweitert und die Kippstellung des Laufes begrenzt.
5. Schubkolbenrückführeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufteil (12) unterhalb des von der Hülse (17) getragenen Handgriffes (78) einen Magneten (130) aufweist, der an dem Gehäuse (10) derart befestigt ist, daß er die Hülse (17) anzieht und bei zu dem Verschluß (16) ausgerichtetem Lauf (14) wegzuziehen erlaubt.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schubkolbenrückführeinrichtung an einem mit schwenkbarem Lauf versehenen Brennkraftbolzensetzer, dessen Kolbenrückholer eine radial das Gehäuse überragende Handhabe aufweist und mit einem Mitnehmer zum Rückführen des Schubkolbens versehen ist, der sich in der Schußbereitschaftsstellung außerhalb der Bewegungsbahn des Schubkolbens befindet, wobei der Lauf mündungsseitig derart
id schwenkbar gelagert ist, daß die Verschlußseite nach oben in die Ladestellung kippbar ist, und daß der Kolbenrückholer ferner besteht aus einer Hülse, die auf dem Lauf gleitet, und dem Mitnehmer, der in einem Längsschlitz der Hülse gelagert ist, wobei dieser
I1S Längsschlitz in einer radialen rippenförmigen Verstärkung im unteren Bereich der Hülse angeordnet ist, und daß dieser Bereich in eine Längsnut des Gehäuses eingreift, um sie gegen Verdrehen und Längsverschieben über einen Betätigungsbereich hinweg zu sichern.
Brennkraftbolzensetzer mit einem Schubkolben, der z. B. zum Eintreiben von Befestigungselementen in Beton- oder Mauerwände dient, verwenden gewöhnlich eine leere Kartusche zur Aufnahme von zum Antrieb dienenden explosiven Gasen. Bei einem derartigen
_>) Brennkraftbolzensetzer wird mit Hilfe des aus einer Mündung austretenden Druckes ein Befestigungselement in ein Werkstück bzw. in eine Wand eingetrieben. Dabei wird ein Verschluß in eine Zündstellung gebracht, in der eine Patrone gezündet werden kann. Durch
ίο Zünden der Patrone wird ein unverlierbarer Schubkolben durch einen Lauf hindurchgeführt, und außerdem wird das betreffende Befestigungselement angetrieben. Nach dem Zünden werden der Lauf und der Verschluß in herkömmlicher Weise voneinander getrennt, so daß
J5 eine neue Patrone oder Pulverladung eingeführt werden kann. Der unverlierbare Schubkolben muß dann in seine Schußbereitschaftsstellung zurückgeführt werden. Es sind bereits verschiedene Konstruktionen benutzt worden, um das Laden und die Zurückführung de:s Schubkolbens zu vereinfachen. Der Lauf kann dabei zur Seite des Brennkraftbolzensetzers hin geschwenkt werden, wodurch die Zurückführung des Schubkolbens und die Einführung eines neuen Antriebsmitteis erleichtert sind. Im Unterschied dazu kann der Lauf auch in Längsrichtung zur Vorderseite des Brennkraftbolzensetzers beweglich sein, um den Schubkolben zurückzuführen und eine neue Ladung einzuführen. Bei derartigen Konstruktionen und anderen ähnlichen Anordnungen ist der Mechanismus des Brennkraftbolzensetzers ziemlich kompliziert und/oder in gewissem Maße ungleich ausgebildet.
Eine Schubkolbenrückführeinrichtung der eingangs genannten Art ist bereits an anderer Stelle (DE-OS 19 30661) vorgeschlagen worden. Durch diese Schubkolbenrückführeinrichtung ist der Brennkraftbolzensetzer kompakt und im Aufbau ausgeglichen ausgebildet; letzterer ist ferner einfach zu bedienen und in Betrieb zu setzen sowie wirtschaftlich herzustellen. Bei dieser vorgeschlagenen Schubkolbenrückführeinrichtung ist der Lauf jedoch zum größten Teil freigelegt. Zum Inbetriebsetzen eines solchen Brennkraftbolzensetzers wird dieser gegen ein Werkstück oder eine Wand gerichtet und dadurch in eine Schußbereitschaftsstelllung geführt; steht der Brennkraftbolzensetzer nicht mehr mit der Wand oder dem Werkstück in Berührung, so wird der Lauf erfaßt. Dadurch ist es zuweilen möglich, den Brennkraftbolzensetzer in unpassenden Augenblicken bzw. in unsicherer Weise »abzufeuern«.
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