DE193048C - - Google Patents

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DE193048C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/22Direct chromate processes, i.e. without preceding silver picture, or agents therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (2)

PATENTAMT. PATENTSCHRIFT 193048 KLASSE 57#. GRUPPE Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1906 ab. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Ausführungsform des bekannten Verfahrens zur Herstellung von emaillierten Chromatleimbildern auf Metallen. Durch dieses Verfahren sollen Emailschichten erzeugt werden, die unter Umständen in erhitzten alkalischen Bädern haltbar sind, die ferner beim Biegen der Unterlage nicht springen und abblättern und die auch geg&- benenfalls in tiefschwarzer Farbe hergestellt werden können. Während bei den bekannten Verfahren das Chromfischleimbild nach dem Entwickleln mit Chromalaun gegerbt wird, findet hier eine Gerbung mit Hydrochinon statt. Damit die Schicht beim Erhitzen nicht zu spröde wird, muß man derChromleimmischung einen zuckerhaltigen Stoff, was übrigens schon früher vorgeschlagen worden ist, am besten eine starke Malzabkochung (Bier), hinzusetzen. Bei Anwendung des Hydrochinons erhält man eine Emailschicht, die besonders elastisch ist und nicht abblättert, so daß selbst auf dünnstem Blech (Schablonenblech) hergestellte Schichten scharf geknickt werden können, ohne zu brechen oder abzuspringen. Ferner ergibt sich der Vorteil, daß das Emailbild bei einer Behandlung mit einem Bade von Blauholzextrakt beim Einbrennen tiefschwarz erscheint. Zur Herstellung solcher Bilder verfährt man zweckmäßig folgendermaßen: Zum Überziehen der Metallunterlage stellt man sich eine Lösung, bestehend aus 400 ecm Fischleim, 40 bis 60 g Ammoniumbichromat und 700 ecm dunklem, reichlich malzhaltigem Bier, her, begießt die Platte damit, trocknet sie in bekannter Weise auf einer Schleuder, kopiert unter einem Negativ und entwickelt in. Wasser. Nach dem Entwickeln badet man das Chromleimbild in einer 5 bis 10 prozentigen Lösung von Hydrochinin, gegebenenfalls unter Zusatz von Blauholzextrakt. Durch längere Einwirkung dieses Bades erreicht man eine tiefere Schwärzung des Bildes beim späteren Einbrennen. Versuche haben ergeben, daß man beim Einbrennen des Chromleimbildes in einem geschlossenen Ofen (Muffel oder verdeckten Herd) eine gleichmäßiger glänzende Farbe erzielen kann als über offenem Feuer. Die fertige Platte kann in bekannter Weise behufs Verzierung mit anderen Metallen weiter bearbeitet werden. An Stelle des Fischleims kann auch Kölner Leim, Gummiarabikum, allein oder in Mischung mit Fischleim, verwendet werden, die dann den Farbton verändern. Pate NT-A ν Sprüche:
1.. Verfahren zur Herstellung von photographischen Bildern auf Metallen durch Einbrennen von belichteten und entwickelten sowie gegerbten Chromleimschichten, dadurch gekennzeichnet, daß die Gerbung des Bildes nach der Entwicklung durch Baden in einer Hydrochinonlösung erfolgt.
2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer tiefschwarzen Farbe die Hydrochinonlösung mit Blauholzextrakt versetzt wird.
DE1906193048D 1906-01-20 1906-01-20 Expired - Lifetime DE193048C (de)

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