AT10112B - Verfahren zur Verzierung von Metallgegenständen. - Google Patents

Verfahren zur Verzierung von Metallgegenständen.

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  Verfahren zur Verzierung von Metallgegenständen. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung von glänzend schwarzen Verzierungen, Schriften u. dgl. en relief auf mattem Silbergrundo und umgekehrt. 



   Bisher war es unmöglich, unter Anwendung der bekannten Verfahren schwarze Ver-   ziornngon,   Schriften   u.   dgl. auf mattem Silbergrunde en relief herzustellen und zwar aus folgenden Gründen :
In erster Linie sind die   Deckmitte),   sei die Übertragung auf lithographischem, resp.   photographischem Wege oder   durch directes   Copieron   erfolgt, nicht widerstandsfähig 
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 Metallflächen zu lange dem jeweiligen   Mattiprungsproeesse   ausgesetzt werden müssen, oder die Mattierungsmittel greifen das Metall zu intensiv an und infolgedessen wird die Deckschichte und die darunter befindliche Metallfläche zerstört, so z. B. beim Mattbrennen sofort und bei Anwendung der Grainage innerhalb einiger Minuten.

   Auch beim Mattieren im sauren Kupferbade wird die Deckschichte angegriffen, resp. die   Bildfläche     blossgeleót und   somit weder eine Mattierung noch ein en   rctief Effect erzielt.   Das einzige Ätzmittel, dem eine angebrannte Chromatleimschichte genügenden Widerstand leistet, ist Eisenchlorid. jedoch ergeben Eisenchloridlösungen leider keine matten Ätzflächen. 



   In Erkenntnis obiger   Thatsachen   bezweckt nun vorliegende Erfindung unter Anwendung einer an sich bekannten Chromatleimschichte als Deckmittel und durch die weitere Behand- 
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 auf dem Silbergrunde erscheinen. Weitors können hochglänzende Verzierungen, bestehend aus Messing, Kupfer und Nickel etc., en relief in mattschwarzem oder beliebig gefärbtem Motallgrunde hergestellt werden, indem eine verkupferte oder   vernickelte Mossingnacho   mit der angebrannten Copie in der metallätzlösung bis auf den Messinggrund geätzt, hierauf der   mattgeatzto     Messinggrund     gefärbt, resp. schwarz gebeizt und   alsdann die angebrannte   C'hromat1eimlösuug   entfernt wird. 



   Das neue Verfahren gestaltet sich nun wie folgt :
Eine reine, decapicrte   MetallptAtto   wird mit der Chromatleimlösung überzogen und   nachdem   die Lösung mit einer Centrifuge gleichmässig vortheilt und getrocknet ist, in bekannter   Weise   unter einem Negativ belichtet, alsdann entwickelt und die Platte über einer 

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 und ohne dass die Deckschichte im geringsten angegriffen worden ist. 



   Hierauf wird die Metallplatte, resp. die mattgeätzten Flächen im sauren Kupferbade verkupfert und vollzieht sich die Verkupferung hei einem halben Volt Spannung in etwa einer Minute und einem der   Mattätzung   entsprechend feinkörnigen Niederschlag, worauf in bekannter Art die galvanische Versilberung vorgenommen wird. 



   Die nunmehr versilberte Metallplatte, auf deren Oberfläche das Chromatleimbild auf mattem Silbergrund oder umgekehrt erscheint, wird in erwärmter Natronlauge   (1   :    & )   von der   angebrannten   Copie (Chromatloimschichte) befreit, so dass an diesen Stellen nunmehr die blanke Metallfarbe (Messing) zum Vorschein kommt. 



   Die so blossgelegte Verzierung wird nunmehr schwarz gebeizt, worauf die Oberfläche mit einem farblosen   Lackttborzug versehen wcrden   kann. Metallgegenstände, nach obigem Verfahren behandelt, orgeben scharfe, metallblanke, bezw. gefärbte Verzierungen auf voll-   kommen gleichmässig mattem, versilbertem   oder gefärbtem Grunde en relief, wodurch neben dem Farbeneffect auch noch'eine plastische Wirkung erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Verzierung von Mctallgegonständon unter Anwendung einer durch He- lichtung zu fixierenden Chromatleimschichte als Dockmittol, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Deckschichto überzogenen Gegenstände nach Belichtung, Fixierung und Anbrennen der Deckschichte in einer mit Schwefelsäure angesäuerten Lösung von doppeltchromsaurem Kali in Wasser mattgcätzt und hierauf diese mattgeätzten Stollen vorzugsweise galvanisch verkupfert und. yersilbort worden, um nach Entfernung der fixierten Deckschichte blanke Metallverzierungen auf mattem Silbergrunde en relief zu erzielen, worauf erstere eventuell noch farbig gebeizt werden können.
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