DE1928094B2 - Heizradiatorventil mit vereinfachtem Ventilgehäuse - Google Patents
Heizradiatorventil mit vereinfachtem VentilgehäuseInfo
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Description
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das dem Oberbegriff des Hauptanspruchs entsprechende
Heizradiatorventil so zu vervollkommnen, daß das Ventil nicht nur durch ein einfacher geformtes Gußctück
mit einer entsprechend verringerten Gefahr von Ausschuß, sondern zugleich mit einer vereinfachten
Nachbearbeitung so hergestellt werden kann, daß es leicht unterschiedlichen Anforderungen angepaßt
werden kann.
Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß durch
!äHaup"nsprachs ^
mit verschieden großen Löchern versehenen Rohrstücke auch bequem, beispielsweise von el"em .Ιη3"
bteur, bereitgehalten werden können, wobei auto der Platzbedarf für die verschiedenen Rohrst"c7,/V;
sentlich kleiner als tür entsprechend unterschiediiclie
vollständige Heizradiatorventile ausfallt.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
In der Zeichnung, die eine Ausführungsform eines ίο erfiudungsgemäßen Heizradiatorventils in einem
Bei einer solchen Ausbildung des Heizradiatorventils entfallen gekrümmte oder verengte Kanäle des
Gußstückes, welches dadurch mit nur einfachen Kernen und damit auch ohne das Risiko von Ausschüssen
zugleich billiger als bisher hergestellt werden kann Im übrigen besteht mit der leichten Austausch-Kfeit
des in das Gußstück einsetzbaren Rohrstükkes der weitere Vorteil, daß das Ventil le.cht in ein
Heizradiatorventil für übliche Zweirohranlagen umwerden kann, wenn mämlich statt eines Rohrs
mit Löchern ein entsprechendes kohrstiick
schaulicht. . ,
Das dargestellte Heizradiatoryentd weist em^ nacn
stehend näher erläutertes Gehäuse aur, in """
Ventilabschlußkörper 32 in nächste^nJ Aerate
noch länger erläuterter Weise verschiebbar und da mit zugleich längsverschiebbar getuhr ist fl._
Wie ersichtlich, besteht das Gehabe im wesentii_
« chen aus einem gießtecünisch verhalto's™a^J l.
fach herstellbaren Gußstuck 10 ™d e™m d ^nLr
nachstehend ebenfalls noch erlaufWeise ,η einer
durchgehenden Bohrung d«c^nden Rohr
,eren wesentlichen Vorteil mit sich. Bei solchen An- 30 mesll nach außen ragt,
agen, bei denen den in einer Heißwasserleitung auf- geht vom ^"^
eine im Quer-
^- Re=h„™8 getragen werden, d. h je hdto
das Wassei, um so wen.ger HeiBwasser braucht dem
durch das Ventil gesteuerten Heizkörper zugeführt »
z» werden, «nd um so mehr He.ewasser wird im Vc,-til
m den nachfolgenden Heizkörpern abgezweigt
[,„„,ellung unteren — neben dem
^ 39 befindlichen - Ende mit einem ran ^» » ihler Bedeutung
noch erläuterten Stopfbuchsschraube 23
HaS ASM
gen Gebäude, das ganre, dem Heizradiatorventil zu- Ende des
geführte Wasser zugeführt wird. Daraus folgt, daß so über dem ^^ ^^SS
die zum Abzweigkanal führenden Löcher im genann- dem genannten Teil 13 der das «oms
In Rohrstück fn einer größeren Heizanlage ganz -^-^^^Ä^^nd ^dS zum
unterschiedliche Querschnitte aufweisen müssen. rer ebenfa ! ^™01^™^U de. a P n seinem ge-
Während man hierfür bisher in der Rege mindestens Raum« ™^™7 inken Ende vom Rohrstück21
geschlagenen Radiatorventilen möglich, lediglich die det. ^.
leicht austauschbaren Rohrstücke auszuwechseln. nem gemäß der
Dies bringt auch noch den weiteren Vorteil mit sich, 6„ ^^J^^
daß im Falle einer vermuteten Verwechslung, die winde 30 g
früher nur schwer überprüfbar war, nunmehr leicht muß Schließlich 8eht
SeS&SläSi
'außen offe-
^ä sein wes^niUic^ ^
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5 6
Das vom Guß her erhaltene Gußstück 10 kann Stückes eingeschraubt werden kann und dabei einen
beispielsweise in nachstehender einfacher Weise fer- vorher über da« Zulaufrohr 24 übergeschobenen, im
tig bearbeitet Werden; Zunächst wird der Ventilsitz 16 Teil 13 der Durchbohrung befindlichen Dichtring 37
mit einem durch da» äußere Ende des Raumes 11 zwischen dem dortigen Gehäuseflansch und dem
eingeführten Schleifwerkzeug geschliffen, worauf in 5 Zulaufrohr 24 zusammenpreßt. Das so festgehaltene
ähnlicher Weise von außen her das Innengewinde 17 Zulaufrohr 24 dient dabei zugleich zum Festhalten
geschnitten wird. Im Anschluß daran kann das au- des Rohrstückes 21 im Gußstück 10.
ßere Ende 18 des Raumes 11 noch bis auf den Grund Wie aus der Darstellung weiterhin ersichtlich ist,
des Innengewindes 17 abgeschliffen werden. ist das Rohrstück 21 im Bereich des zylindrischen
Nunmehr wird das Innengewinde 19 des An- io Raumes 15 mit vier entlang seinem Umfang gleichschlußstutzens
39 geschnitten. Daran anschließend mäßig verteilten Löchern 38 verschen, die somit über
wird das innere Ende des gegenüber dem Rohr- den Raum 15 eine unmittelbare Verbindung zwistück
21 auf einen größeren Durchmesser abgesetzten sehen dem Zulauf rohr 24 und der Ausgangslei-Teiles
13 der Durchbohrung des Gußstückes 10 für tung 12 schaffen.
das Rohrstück 21 zur Bildung einer kegelförmigen 15 Zur Vermeidung einer unnötigen Wirbelbildung ist
äußeren Ringschulter 20 entsprechend kegelförmig dabei der Gesamtquerschnitt der Löcher 38 mindegcschliffen,
damit das Rohrstück 21 mit einem ent- stens gleich groß wie oder besser noch etwas größer
sprechenden, kegelförmig nach außen erweiterten als die lichte Weite des Rohrstückes 21 gewählt.
Flansch 36 gemäß der Darstellung von unten her an Schließlich ist aus der Darstellung auch noch ersichtder
Ringschulter 20 anliegen kann. Nunmehr, oder ao Hch. daß der im Bereich des Raumes 14 um das
auch vor dem Herstellen der Ringschulter 20 wird Rohrstück 21 herum gebildete Spalt 40 auch noch
das Gußstück zur Bildung der das Rohrstück 21 auf- durch das Anschlußstück 28 nach außen fortgesetzt
nehmenden Bohrung in einem dem Rohrstück 21 an- ist und dort eine ringförmige öffnung für das vom
gepaßten Durchmesser durchbohrt, und zwar einer- Heizkörper zurückströmende Wasser bildet,
seits an der Stelle einer zwischen den beiden Ausneh- 35 Das beschriebene Heizradiatorventil wird in einer
mungen 11 und 15 gebildeten Wand 25 und anderer- sogenannte!. Einrohranlage wie folgt angewendet:
seits an der Stelle der den Raum 15 gemäß der Dar- Das Ventil erhält das Heißwasser durch das Zustellung
nach unten hin begrenzenden Außen- laufrohr 24, während das Rohrstück 21 bis in den
wand 26. Auch das gemäß der Darstellung oben be- oberen Bereich des Heizkörpers ragt, der an einer
findliche äußere Ende des zylindrischen Raumes 14 3° unteren Stelle eine in das Anschlußstück 28 münwird
nunmehr so geschliffen, daß eine Kegelsitzaus- dende Öffnung aufweist. Der Anschlußstutzen 39 ist
nehmung 27 für ein an seinem unteren Ende entspre- mit einer zu einem nächsten Heizradiatorventil f ühchend
kegelförmiges Anschlußstück 28 gebildet wird. renden (nicht dargestellten) Leitung verbunden, an
Das entsprechend stutzenförmige obere Ende des den das über ein weiteres Heizradiatorventil ein nächster
Raum 14 bildenden Teiles des Grundstückes kann 35 Heizkörper angeschlossen ist.
daraufhin noch mit einem Außengewinde versehen Geht man zunächst davon aus, daß der Ventilab-
werden, damit das Anschlußstück 28 an den gebilde- schlußkörper 32 entgegen der Darstellung ganz geöfften
Stutzen mittels einer Überwurfmutter 29 fest an- net ist, dann durchströmt das durch das Zulaufgeschraubt
werden kann, rohr 24 zugeführte Heißwasser zu einem durch den
Schließlich wird noch das gemäß der Darstellung 40 Querschnitt der Löcher 38 beeinflußten Anteil durch
linke Ende der Ausnehmung 15 mit dem Innenge- den Heizkörper und wird in diesem entsprechend der
winde 30 zur Aufnahme des Pfropfens 31 versehen. Wärmeabgabe während der Rückströmung vom obe-
Die an ihrem äußeren Ende ein Handrad 34 *ra- ren Ende des Heizkörpers zu dessen unterem Ende
gende Ventilspindel 33 ist in einer Buchse 35 geführt, abgekühlt und gelangt sodann durch den Spalt 40,
die von außen her in die rechte Öffnung des zylin- +5 den Raum 11 am geöffneten Ventilabschlußkörper 32
drischen Raumes 11 eingeführt und in das dortige vorbei in die Ausgangsleitung 12, während zugleich
Innengewinde 17 fest eingeschraubt ist. Dabei kann ein weiterer Anteil des Heißwassers unmittelbar
die Ventilspindel 33 in üblicher Weise mit einem durch die Löcher 38 und durch den Raum 15 (•,inAußengewinde
in einem Innengewinde der Buchse 35 durch in die Ausgangsleitung 12 gelangt, wo es sich
verdrehbar und zugleich längsverschiebbar geführt 5" wieder mit dem vorher durch den Heizkörper gesein.
strömten und entsprechend abgekühlten Wasser ver-
Wie ersichtlich, besteht das Rohrstück 21, von mischt, so daß nunmehr eine gegenüber dem züge
dem sein unteres Ende bildenden Flansch 36 abgese- führten Heißwasser etwas abgekühlte Heißwassermihen,
aus einem einfachen geraden zylindrischen schung dem nächsten Heizradiatorventil zuströmt
Rohr, welches in das Gußstück 10 von unten her bis 55 Soll die vom Heizkörper abgegebene Wärmemeng«
zum Anschlag des Flansches 36 an der Ringschul- verringert werden, dann braucht lediglich das Hand
ter20 eingeschoben und genauso einfach auch wie- rad 34 des Heizradiatorventils entsprechend züge
der nach unten herausgezogen werden kann. Der dreht werden, wodurch der öffnungsquerschnitt de
nach außen erweiterte Durchmesser des Teiles 13 der Ventils an der Stelle des Ventilsitzes 16 verringer
Gehäusedufchbohrung entspricht in seiner lichten 60 und entsprechend dem dort vergrößerten Durchströ
Weite dem Außendurchmesser eines üblichen Zu- mungswiderstand ein größerer Anteil des zugeführtei
laufrohres 24, das im Anschluß an das Rohrstück21 Heißwassers unmittelbar durch die Löcher 38 un<
von unten her in den Teil 13 der Durchbohrung ein- den Raum 15 abgezweigt und der Ausgangsleitung i:
geschoben werden kann. Zar Befestigung des Zulauf- zugeführt wird. Infolgedessen wird der Heizkörpe
rohres 24 am Gußstück 10 dient die vorgenannte, 65 nunmehr von einer entsprechend geringeren Heiß
das Zulaufrohr 24 passend umschließende Stopf- wassermenge durchströmt und kann auch nur ein
buchsschraube 23, die mit einem angepaßten Außen- entsprechend geringere Wärmemenge nach außen ab
gewinde in das genannte Innengewinde 22 des Guß- geben. Bemerkenswert ist, daß die Gesamtdurchströ
mung des Heizradiatorventils unabhängig von der dem Heizkörper ztigefUhrten Wassermenge immer
annähernd gleich bleibt und somit die Wasserversorgung der nachfolgenden Heizkörper trotz einer weitgehenden
Regulierbarkeit der dem einzelnen Heizkörper zugeführten Wassermenge stets gesichert ist.
Da die nachfolgenden Heizkörper jedoch von vornherein zuntiimend abgekühltes Heizwasser erhalten,
muß dort zunehmend dafür gesorgt werden, daß diese Heizkörper durch eine zunehmend größere
V/assermenge in der Zeiteinheit durchströmt werden können, damit an allen Heizkörpern noch die gewünschte
Wärmemenge abgegeben werden kann. Dadurch, daß man bei den aufeinanderfolgenden Heizradiatorventilen
den Gesamtquerschnitt der Löcher 38 zunehmend verringert, kann dann sichergestellt
werden, daß bei ganz geöffnetem Ventil ein zunehmend größerer Anteil der zugeführten Heißwassermenge
den zugeordneten Heizkörper durchströmt. Soll das beschriebene Heizradiatorventil für übliche
Zweirohranlagen verwendet werden, dann braucht lediglich ein Rohrstück 21 ohne Löcher verwendet
werden. Das durch das Zulauf rohr 24 zugeführte Heißwasser gelangt dann vollständig in den
Heizkörper und strömt auch vollständig am geöffneten Ventilabschlußkörper 32 vorbei in die Ausgangsleitung
12 zurück. Bei geschlossenem Ventil findet dann natürlich überhaupt keine Durchströmung des
Ventils sf.tt.
Das beschriebene Ventil benötigt lediglich ein einfach herstellbares Gußstück, wobei die beim Gießen
benötigten Kerne leicht entfernt werden können und lediglich eine einzige, zur Herausnahme eines Kernes
erforderliche öffnung des Gußstückes nachher durch den Pfropfen 31 verschlossen zu werden braucht. Die
anschließende mechanische Bearbeitung des Gußstückes kann mit üblichen spanabhebenden Werkzeugen
in einfachster Weise erfolgen. Das in eine einfache Durchbohrung des Gußstückes 10 einzusetzende
Rohrstück 21 besteht, abgesehen von seinem am einen Ende befindlichen Flansch 36 und den Löchern
38, aus einem ganz üblichen Rohr einer gängigen Standardgröße und kann deshalb ebenfalls einfach
beschafft werden.
Der für die vorstehend beschriebenen verschiedenen Anwendungen des Heizradiatorventils mögliche
Austausch des Rohrstückes 21 kann nach vorstehendem einfach und schnell erfolgen und erübrigt auch
ao eine bisher notwendig gewesene Lagerhaltung vollständiger
unterschiedlicher Ventile. Lediglich durch den Einsatz eines Rohrstückes 21 ohne Löcher 38
kann das Ventil auch für übliche Zweirohranlagen verwendet werden.
as Die dargestellte Betätigung des Heizradiatorventili
durch einen handgesteuerten Ventilabschlußkörpci könnte selbstverständlich auch durch eine andere
beispielsweise selbsttätige thermostatische Ventil steuerung ersetzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409513/
Claims (8)
1. Heizradiatorventil mit einer Zulauföffnung len Raum (11) hin führt, der einerseits mit dem
für Heißwasser, einer Auslaßöffnung für Rück- 5 den Rücklaufwasserweg vom Radiator bildenden
laufwasser vom Radiator und gegebenenfalls ab- Spalt (40) des Gußstückes (10) verbunden ist und
gezweigtes Heißwasser, mit zwei konzentrischen in den andererseits ein den Verbindungsquer-Anschlußöffnungen
zur Abgabe von Heißwasser schnitt zwischen den beiden Räumen (11 und 12)
an den Radiator und zur Aufnahme von Rück- steuernder VentUabschrußkörper (32) hineinragt,
laufwasser von demselben und mit einem Ventil- io 9. Ventil nach Anspruch 8. dadurch gekennabschlußkörper
in einem Kanal, der von dem zeichnet, da£ der Raum (11) an der dem Rohrden
Radiator durchströmenden Wasser durch- stück (21) zugekehrten Randstelle seiner Verbinsetzt
ist, wobei ein Teil des im wesentlichen als dungsöffnung zur Ausgangsleitung (12) hin einen
Gußstück ausgebildeten Ventilgehäuses ein an Ventilsitz (16) für den Ventilabschlußkörper (32)
beiden Enden offenes Rohrstück ist, das zwi- 15 uildet.
sehen sich und dem den Auslauf des Ventils nach. 10. Ventil nach einem der vorhergehenden Andern
Radiator hin bildenden Teil des Gußstückes Sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche
einen den Rückflußweg vom Radiator bildenden Räume (11, 14, 15, Ausgangsleitung 12 und ZuSpalt
frei läßt, dadurch gekennzeich- lauföffnung) des Gußstückes (10) in Durcnströ-
n e t, daß das Rohrstück (21) in einer durchge- 20 mungsrichtung einen Kreisquerschnitt aufweisen,
henden Bohrung des Gußstückes (10) leicht austauschbar angeordnet ist und in seiner Wandung
entweder ganz ohne Löcher oder mit Lo-
ehern (38) versehen ist, die in einen Raum (15)
innerhalb des Gußstückes (10) münden, der uii- 23
mittelbar mit der Ausgangsleitung (12) des Ven- Heizradiatorventile für Zentralheizungsanlagen
tils verbunden ist. mjt je Heizkörper einei gesonderten Zu- und Ablei-
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekenn- tung sind in der Regel einfach herstellbar, weil sie
zeichnet, daß im Rohrstück (21) entlang dessen nur in einer dieser beiden Leitungen ein Absperrven-Umfang
verteilt <"-ei oder vier Löcher (38) vorge- 30 til oder sonstiges Regelmittel benötigen. Heizradiasehen
sind. torventile für sogenannte Einrohranlagen, bei denen
3. Ventil nach Anspruch 1 ode 2. dadurch ge- gesonderte Zu- und Ableitungen lediglich bis zu den
kennzeichnet, daß der Gesantquercchnitt der Lö- Radiatorventilen reichen und zwischen diesen Venticher
(38) mindestens so groß wie cus lichte Weite |en und den einzelnen Heizkörpern nur ein kurzes
des Rohrstückes (21) ist. 35 Doppelrohrstück mit zwei konzentrisch ineinander
4. Ventil nach Anspruch 3, dadurch gekenn- verlaufenden Kanälen vorhanden ist, fallen demgezeichnet,
daß die lichte Weite des Raumes (15) genüber in der Herstellung wesentlich komplizierter
nach der Ausgangsleitung (12) hin größer als der und entsprechend teurer aus, zumal sie in der Regel
Gesamtquerschnitt der Löcher (38) ist. noch einen Abzweigkanal besitzen müssen, durch
5. Ventil nach einem der vorhergehenden An- 40 den das Heißwasser bei mehr oder weniger geschlossprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der die sen cm Ventil unmittelbar zur Auslaßöffnung über-Zulauföffnung
für das Heißwasser bildende strömen kann, ohne vorher in den Heizkörper geTeil (13) einer Durchbohrung des Gußstük- langt zu sein. Es handelt sich bei diesen Ventilen also
kes (10) eintrittsseitig des vom Rohrstück (21) nicht nur darum, die durch eine einzige Leitung strödurchsetzten
und unmittelbar mit der Ausgangs- 45 mende Wassermenge zu steuern, sondern auch noch
leitung (12) verbundenen Raumes (15) nach der darum, das Verhältnis der zum Heizkörper strömen-Zulauföffnung
hin über eine konische Ringschul- den Wassermenge zu einer durch den Abzweigkanal
ter (20) auf einen größeren Durchmesser erwci- unmittelbar zur Auslaßöffnung weitergeleiteten Wastert
ist und das dortige freie Ende des Rohrstiik- sermenge zu steuern. Über diese komplizierte Steuekes
(21) einen der konischen Ringschulter (20) 50 rung hinaus benötigt ein Heizradiatorventil für Einangepaßten
konisch erweiterten Flansch (36) bil- rohrleitungen auch vier Anschlüsse, nämlich einen
det. Zulaufanschluß für das Heißwasser, einen Ablaufan-
6. Ventil nach Anspruch 5, dadurch gekenn- schluß zum Heizkörper, einen Rücklaufanschluß
zeichnet, daß der Außendurchmesser des Flan- vom Heizkörper und schließlich einen Auslaßansches
(36) dem Außendurchmesser eines Zulauf- 55 schluß, der entweder zu den nachfolgenden Heizkörrohres
(24) angepaßt und in der Zulauföffnung pern oder zurück zur Heizquelle führt.
ein dem Zulaufrohr (24) angepaßter Dicht- Während man die Gehäuse der letztgenannten Raring
(37) vorgesehen und in dieselbe um dieses diatorventile für Einrohrleitungen früher als dement-Rohr herum eine Stopfbuchsschraube (23) ein- sprechend komplizierte Gußstücke herstellte, ist es
schraubbar ist. 60 durch die schwedischen Patentschriften 188 642
7. Ventil nach einem der vorhergehenden An- und 222133 bereits bekannt, in die Gußstücke in
Sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Übereinstimmung mit dem Oberbegriff des Hauptan-Raum (15) ein das Gußstück (10) von außen her Spruchs ein gesondertes Rohrstück einzusetzen, welquer zum Rohrstück (21) bis zur Ausgangslei- ches zugleich zur Zuführung des Heißwassers zum
tung (12) hin durchsetzender Kanal ist, dessen 65 Heizkörper dient. Aber auch diese Gußstücke erforäußere öffnung durch einen Pfropfen (31) ver- dem zu ihrer Herstellung noch komplizierte Kerne,
schlossen ist. die die Herstellung erschweren und zugleich die Ge-
8. Ventil nach Anspruch 7, dadurch gekenn- fahr von Ausschüssen erhöhen.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| SE13195/68A SE369546B (de) | 1968-09-30 | 1968-09-30 | |
| SE13191/68A SE346855B (de) | 1968-09-30 | 1968-09-30 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1928094A1 DE1928094A1 (de) | 1970-04-09 |
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| DE1928094C3 DE1928094C3 (de) | 1974-10-17 |
Family
ID=26655927
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691928094 Expired DE1928094C3 (de) | 1968-09-30 | 1969-06-03 | Heizradiatorventil mit vereinfachtem Ventilgehäuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1928094C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4129149A (en) * | 1974-10-03 | 1978-12-12 | Aktiebolaget Fellingsbro Verkstader | Control valve means |
-
1969
- 1969-06-03 DE DE19691928094 patent/DE1928094C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1928094C3 (de) | 1974-10-17 |
| DE1928094A1 (de) | 1970-04-09 |
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Legal Events
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