DE1928012U - Vorrichtung zur innenreinigung von faessern. - Google Patents

Vorrichtung zur innenreinigung von faessern.

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DE1928012U
DE1928012U DET19615U DET0019615U DE1928012U DE 1928012 U DE1928012 U DE 1928012U DE T19615 U DET19615 U DE T19615U DE T0019615 U DET0019615 U DE T0019615U DE 1928012 U DE1928012 U DE 1928012U
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DET19615U
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Dipl-Br-Ing Fritz Thomas
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F43/00Dry-cleaning apparatus or methods using volatile solvents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

■% PA^ß 611*19.8.65
Dipl.,—Br8-IrLg0 Fritz Thomas, 1OOO Berlin 19, Teufelsseestraße 3c
Vorrichtung zur Innenreinigung von Fä
Bei selbsttätigen Faßreinigungsmaschinen mit größereis^tundenleistung liegen für die Innenreinigung mehrere Spritzstationen hintereinander. Das außen gereinigte und mit dem Spundloch nach unten ausgerichtete Faß wird durch bekannte Transportmittel schrittweise von Spritzstation zu Spritzstation "befordert. Bei den "bis vor einigen Jahren ausschließlich üblichen Holztransportfässern, insbesondere für Bier, war die Reinigungsflüssigkeit Wasser mit verschiedener Temperatur. Auf normaler Weise 3 SpritzStationen wurde erst kalt, dann auf einer -oder mehrerenwarm und anschließend wieder kalt gespritzt. Mit dem immer stärkeren Aufkommen des Aluminium- und Kunststoff-Fasses genügte diese Reinigungsanordnung nicht mehr den "biologischen Anforderungen der Praxis* Man vermehrte die Zahl der Spritzstationen und beg:ann alkalische und sauere Reinigungsflüssigkeiten einzusetzen. Die nun in der Praxis überwiegende Reihenfolge ists Warmwasser, eine oder mehrere Stationen mit alkalischen Reinigungsmitteln, und anschließend mehrere Warm- oder Heißwasser-Stationen und evtl. nachfolgend eine oder mehrere Kaltwasser-Stationen.
Gleichzeitig mit dieser Entwicklung wurden die Anforderungen an die Stundenleistung der Faßreinigungsmaschine erhöht, was die Hersteller veranlaßte, die Transportzeit von Spritzstation zu Spritzstation zu verringern, um damit bei gleicher G-esamtbehandlungszeit des Fasses eine längere Spritzzeit zu erreichen.
-2-
\LkU 051 *-B. 9.65
Die Spritzzeit auf einer Station wird in "bekannter Weise über das Gewicht des auf der Spritzstation zur Ablage kommenden Fasses mittels eines Federventiles oder eines mit einem elektrischen Kontaktgeber verbundenen Magnetventiles gesteuert. Mit der Ablage des zu reinigenden Fasses auf der Spritzstation wird das Yentil in der Zuführungsleitung der Reinigungsflüssigkeit geöffnet und mit dem Abheben des Fasses wieder geschlossen. Mit dieser Art der Ventilbetätigung und der kurzen Transportzeit von Spritzstation zu Spritzstation wird bei den gebräuchlichen Faßreinigungsmaschinen ein erheblicher Teil der während des Transportes noch auslaufenden Reinigungsflüssigkeit zur nachfolgenden Station verschleppt, da die in das Faß gespritzte Reinigungsflüssigkeit nicht bis zum Absetzen auf der nächsten Station aus dem Faß völlig auslaufen kann. Als Folge setzt das Verschleppungswasser der z.B. Vorspritzstation die Konzentration der im Kreislauf umgepumpten vorzugsweise alkalischen Reinigungsflüssigkeit der anschließenden Spritzsta— tionen iifeurzer Zeit so stark herab, daß der Reinigungseffekt unzureichend wird. Da dieser Verschleppungsvorgang ebenfalls von der letzten alkalischen Reinigungsmittelstation zu der nachfolgenden Wasser» spritzstation auftritt, vermindert sich während des Betriebes der Faßreinigungsmaschine die wirksame beispielsweise alkalisehe Reinigungsmittelsmenge ständig. Eine unzureichende Reinigung ist die Folge und ein ständiges Nachdosieren des Reinigungsmittels ist erforderlich.
Es sind Faßreinigungsmaschinen bekannt, die zum Vermeiden des Verschleppens nach der letzten Spritzstation einer Reinigungsflüssigkeit eine Leerstation haben, auf der nicht gespritzt wird. Nimmt man beispielsweise nur drei Reinigungsflüssigkeiten an -Wasser, alkalisches Reinigungsmittel, Wasser- so müssen drei leerstationen vorgesehen werden, wodurch sich die Maschine unnötig verteuert und verlängert.
Der Neuerungsgedanke geht nun dahin, diese Nachteile zu vermeidenyund eine gleichmäßig "befriedigende und "billigere Reinigung zu erreichen. Es wird vorgeschlagen, das Federventil oder das Elektromagnetventil der letzten Spritzstation einer Reinigungsflüssigkeit A vor der nachfolgenden Spritzstation einer Reinigungsflüssigkeit B über ein mechansöhes oder elektrisches Schaltelement vorzugsweise Zeitrelais zu steuern. Beträgt "beispielsweise die Spritzzeit eines Fasses 10 Sek. und die Transportzeit 5 Sek. und die durch den Düsenquerschnitt und den Spritzdruck "bestimmte in das Faß gespritzte Flüssigkeitsmenge "benötigt eine Auslaufzeit von 7 Sek. nach Beendigung des Spritzens, so wird das Steuerelement der Spritzstation auf eine Spritzzeit von "beispielsweise 8 Sek. -oder weniger- eingestellt. Dadurch wird das mit der Reinigungsflüssigkeit A behandelte Faß auf der folgenden mit.der .,, Reinigungsflüssigkeit B beschickten Station leer abgesetzt und doch . auf der Spritzstation mit der Reinigungsflüssigkeit A eine max. Spritzzeit erzielt» Das im Kreislauf umgepumpte Reinigungsmittel bleibt über eine wesentlich längere Betriebszeit wirksam und der Reinigungseffekt., wird erhöht.
Eine weitere Ausführung der Neuerung liegt darin, daß bei FaßreinigungS'-maschinen, deren Leistung in bekannter ¥eise über ein elektrisches Zeit·- relais gesteuert wird, dieses Zeitrelais zur Steuerung der Masehinenleistung durch eine gemeinsame Welle oder andere mechanische Kupplungs— elemente fest mit dem die Spritzzeit der jeweils letzten Spritzstation einer Reinigungsflüssigkeit stehenden Zeitrelais verbunden ist. Bei einer Leistungsänderung der Maschine durch das Verstellen,.des steuernden Relais wird gleichzeitig die Spritzzeit auf der letzten Station einer Reinigungsflüssigkeit reguliert.
P.A. 1(36611*19.8.65'
In der Figur 1 ist schema tisch ein Ausführungsbeispiel gezeichnet. Das innen zu reinigende und mit dem Spundloch nach unten ausgerichtete Paß 1 wird mittels der taktweise arbeitenden Transportvorrichtung über dem Spritzkopf 2 auf den Auflagen 3 der Spritzstation abgesetzt. Das zu dem Spritzkopf führende Rohr 4 liegt drehbar in einem Spritzgehäuse 5 und wird über eine Welle 6 und Kupplungen 7 durch einen Motor 8 angetrieben» Im Spritzgehäuse mündet die Zuleitung 9 der Reinigungsflüssigkeit ο Die in das Paß gespritzte "und durch das Spundloch wieder auslaufende Reinigungsflüssigkeit wird in einer Wanne 10 aufgefangen und durch einen Abfluß 11 in einen nicht dargestellten Behälter geleitet., und von dort über eine ebenfalls nicht gezeigte Pumpe im Kreislauf zurück in das Spritzrohr gefördert. Eine Zwischenwand 12 trennt die Auffangwannen der verschiedenen Reinigungsflüssigkeiten. Bei der Ablage des Passes durch die Transportvorrichtung auf der Spritzstation ; wird über eine Stange 13 der elektrische Kontaktgeber 14 und das Zeitrelais 15 betätigt, das dann das Magnetventil 16 in der Zuleitung 9 der Reinigungsflüssigkeit öffnet,, Umgeben werden diese Teile von dem wasserdichten Gehäuse 17» lach Ablauf der eingestellten Spritzzeit schließt das Magnetventil bzw. wird der Pumpenmotor abgebremst.
In Figur 2 ist schematisch eine weitere Ausführungsform der Neuerung, dargestellt ο Das die Stundenleistung der Faßreinigungsmaschine regulierende Zeitrelais 18 ist über mechanische Kupplungselemente 19 mit dem die Spritzzeit verkürzenden Zeitrelais 20 der beispielsweise Reinigungsflüssigkeit A und weiter mit dem Zeitrelais 21 der Reinigungsflüssigkeit B fest- im Eingriff stehend verbunden» Diese hier beispielsweise 3 -oder auch erforderlichenfalls mehr, je nach Zahl der Reinigungsflüssigkeiten- Schaltrelais sind zweckmäßig in einem Schaltkasten zusammengefaßt»

Claims (2)

..„ Ρ.Α.Ί36 611*19.8.65 Schutzanspruoiie
1. Vorrichtung zur Innenreinigung von Pässern fur selbsttätige*" IPaßreinigungsmaschinen mit hintereinander liegenden Spritzstationen verschiedener Reinigungsflüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (17) der jeweils letzten Spritzstation einer Reinigungsflüssigkeit ein Zeitrelais (15) angeordnet ist ο
2. Vorrichtung zur Innenreinigung von lässern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß "bei einer über ein Zeitrelais in der leistung regulierbaren Faßreinigungsmaschine die Zeitrelais der genannten Spritzstationen mit dem die Maschine steuernden Zeitrelais direkt gekuppelt sind.
DET19615U 1965-08-19 1965-08-19 Vorrichtung zur innenreinigung von faessern. Expired DE1928012U (de)

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