DE1925478U - Stopfvorrichtung an muellsammelwagen. - Google Patents

Stopfvorrichtung an muellsammelwagen.

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DE1925478U
DE1925478U DE1965O0008300 DEO0008300U DE1925478U DE 1925478 U DE1925478 U DE 1925478U DE 1965O0008300 DE1965O0008300 DE 1965O0008300 DE O0008300 U DEO0008300 U DE O0008300U DE 1925478 U DE1925478 U DE 1925478U
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J Ochsner and Cie AG
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J Ochsner and Cie AG
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Description

DR.-ING. HQGER
DiPL.-iNG. STELU-RECHT μ.Sc. 5. Juli 1965/EB/ap
DIPL.-PHYS. DR. QRSESSBACH
7 STUTTGART-!, UHLANDSTR. 16
A 34 559 e
13. JuIi 1965
e-124
J. Ochsner & Gie. AG., Bahnhofstrasse 57a, Zürich (Schweiz)
Stopfvorrichtung an MüllSammelwagen
Die Neuerung betrifft eine Stopfvorrichtung an Müllsammelwagen mit einem bei ©inem Fülltrog angiordnetan Förderelement und einem mit demselben zusammenarbeitenden, s'tarren Verdichtungselement, das in einer Phase eines automatischen, sich zyklisch wiederholenden Arbeitsganges den durch das Förderelement aus dem Fülltrog weiter beförderten Müll erfasst, wobei/eine. Kante des Verdichtungs-.elementes sich beim Verdichtungshub mit Spiel längs einer Wand des in einer Endlage befindlichen Förderelementes bewegt. ' : .;';".;· .
Bei bekannten Stopfvorrichtungen beträgt das genannte Spiel in der Regel nicht mehr alssl cm. Dies hat den Nachteil, dass beim Laden von sperrigem Müll (grosse Kartonschachteln, Zeitungsbündel, oder dergleichen) es leicht zu einer Verklemmung von Gegenständen zwischen der Kante des Verdichtungselementes, z.B. einer schwenkbaren Verdichtungsplatte und der Wand des Förderelementes, z.B. eines Förderschiebers kommt, was einen Stillstand des Verdichtungselementes zur Folge hat. Bei relativ kurzen Sperrmüllstücken, z.B.. Telephonbüchern, kommt der Stillstand des Verdichtungselementes eventuell erst zustande, wenn das Sperrmüllstück zwischen einen mindestens in Fortsetzung der Wand des Förderelementes vorgesehenen Bodenabschnitt und das Verdiehtungselement gerät, indem letzteres oft über das Sperrmüllstück das Förderelement etwas zurückdrängen kann. Das festgeklemmte Verdiehtungselement muss jeweils rückwärts bewegt werden, um es wieder frei zu bekommen. Die Neuerung bezweckt diesen Nachteil zu beheben. Die Stopfvorrichtung nach der. Neuerung zeichr· net sich dadurch aus, dass das Spiel zwischen der Kante des Verdichtungselementes und der Wand des in der Endlage befindlichen Förderelementes mindestens 5 cm gross ist und nahezu oder ganz durch einen elastisch nachgiebigen Streifen überdeckt ist, der an dem Verdichtungselement befestigt ist. ' -;■'■ ," ' * ν f
n ösr SeS-r-.aunj; ist eiu iais
-dargestellt, Ss list: Fig. 1 ©is s ehe äst is chor Längsschnitt äurati
ctes. hintere» Teil eines MülXsssiaeiwagens mit
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Stopfen r„:.r/;s sperrigen CiagaKstancfes, und Fig. 3 eiae Tei.!v,ujicht der Yöräichi^agsplatta ia
HIchtun ios Pioiles III von Fie;, Si.
_ a:.r:-ic>:.'^. In 'ii-U : >.^n Sasimelbshliitey 1 anfwai äea :.;. » *r ut.V.. - τ · \n ' Sicher Weise ein YmieT 2 i'orgesefcjiij aa der oi ; ·>ίGärvorrichtung sostiart ist» dia hantsächlich cue .-■* ^eι: ^-Jricrs^h^ober 3 und einer na sine Achse 4 schwenkbares "■'rr^iw'ztunsaplatt© 5 besteht. Der FörclsrscliisbQr 3. «Isr hohl Il'-z und durch ©ißsjd nicht dftrgestellta hydraulisch-, P^cj ■ 'in Richtung des Doppolpfeiles β vas Fig. 1 hin und >..r t * .Sj-C vird, weist eins sy~ liadris;-:! konkave, hintara Stirnwand 7 auf, öeree Krtliatagradiua gleich i'arejs Abstssd von der Achs© 4 ist, wesa 4-,, -ördsrschiebar 3 sich in sei -r dargestellten hiataree '-nilage beiiBdst. Aa die ia d- *.*■ r ^ndlagQ befiadlieas Stir:.. ei 7
schliesst sich .in Fortsetzung-von deren zyliadrisch-kon- ^ " kaven Fläche ein Bodeoabschaitt 8an, der von einem zum Visier 2 gehörenden Profil 9 gebildet wird wad auf den ©in Bodenabscanitt 10 das Behälters 1· folgt, welcher Bodenabschnitt 10 von einem zum Wägenchassis gehörenden Profil 11 gebildet wird, ' " '■' '/ --- '■'--.': - · . -. . An der Yerdichtungsplattö 5 ist ein Support 12 für eine Achs© 13 befestigt, an der eine nicht dargestellt© Presse angelenkt ist, mittels welcher der Support 12 siit dar Verdichtungsplatte 5 in die strichpunktiert dargestellte Oeffnungslage 12', bzw. 5* verschwenkt werden kann. Die Verdichtungsplatte 5 besteht aus einem aus Blech geeehW6isst@n} durch ein© oder rushrsrs, siebt da?g©st®21l@ Zwischenwände versteiften,; starren'Hohlkörper 5a, und aus 'einer an dessen der Achse 4 gegenüberliegendem Rande.befestigten, z.B. angeschweisstenv starren Abseherschiene 5b, ' '.. Auf der1 dem Sammelbehälter 1 entgegengesetzten Seite der Schiene 5b ist ein elastisch.biegsamer, zerreissfester Kunststoffstreifen 14 von z.B. 5~lo cm grösserer Breite als die Schiene 5b rait Hilfe von einer Anpressleiste 15 und von Schrauben 10 befestigt. Die freie Kante dar
Absicherschiena 5b ist mit Zähnen Sc versahen. (Siehe Fig.3). -'"
Ein FüX&rog 17 mit der EinfUliöffnung 18 ist hinten durch eine Wand 19, unten durch den Förderschieber 3 und * wrne durch eine Vorderwand "20 mit Verstärkuagsprofil 21 ' .-. begrenzt. Der Sammelbehälter 1 ist oberhalb der Verdichtungsplatte 5 durch ©ine hintere Wand 22 mit Verstärkungsprofil 23 begrenzt, während er gegenüber dar Verdichtungsplatte 5 eine derselben entsprechende Oaifnung'24 aufweist.- . /■"■ Die beschriebene Stopfvorrichtung arbeitet wie
folgt t ■ /;,■-■ .'■■:;-:-: ■■"■ ■-.■:".■ '. . ■ ' -1' :
®qt Müll wird durch die Oefinung 18 in den Fülltrog 17 eingefüllt und die Stirnwand 7 des sich automatisch bin «.ad hai- bewege ade a TtedoraablAberuinaoh vovao g©seii©b§a·' V/enh* der Förderschieber 3- .sich in seiner dargestellten, :: ..■: Vorderen Endlage befindet, wird die Verdichtungsplatte 5 automatisch aus ihrer in Fig. .1;-gezeigten Oeffaungslage 5' ia ihre in der'Fig. 1 und 2 in vollen "Linien dargestallte- ■*; Schliesslage geschv/enkt, wobei die freie Kant© des Streifens 14 von der Stirnwand.7;'nur* einen !deinen Abstand von - / : z.B. 1 cia oder auch weniger- hat.^Infolgedessen wischt der Streifen 14 den Müll von der Stirnwand "7 ab und der Müll wird durch die Verdichtungsplafit© ia den Sammelbehälter 1 gedrückt und dabei verdichtet. Solange der Müll koiw sperrigen deganstände enthält, arbeitet die Stopfvorrichtung
genau so wi© bek&aat©, ähnliche Vorrichtungen, bei denen die starr© Verdichtungsplatt© 5 aber nicht mit einem elastisch biegsamη Streifen X4 versshea ist, sondern selbst bis in die unmittelbare Häha der Stirnwand 7 reicht, meistens mit einem Spiel von etwa lern« Bringt der Förderschieber""3 einen sperrigen Gegenstand 25 (sieh© Fig. 2), z.B. gebündeltes Zeitungspapier, ein Telephonbuch oder dergleichen unter die geöffnete Ve r dicht uags platt© einer bekannten Stopfvorrichtung, so wird derselbe^ zwischen dem freien Rand der starren Verdichtungsplatte einerseits unddem Schieber 3, oder dem eine a/und oder dem anderen der Bodenabschnitte 8 und 10 festgeklemmt, was ein Unterbrechen des normalen, automatischen Arbeitszyklus yoa Förderschieber und VerdichtuQgsplatteyuad sin umsteuern d&v Verdichtungspiatte notwendig macht. Bei der vorliegenden Stopfvorrichtungkann dagegen d®v. Kunststoffstrelfen 14, der z.B.. aus dem unter der Mark© "Vulkolan" bekannten Kunststoff bestehen kann, im Falle desAuftreffens auf ein sperriges Mülle2ääuent25 demselben durch Umbiegen ausweichen, wie in Fig. 2 gea©igt ist.- Infolgedessen kommt auch UBr Gegen· stand 25 ebenso wie kleinerer Müll anstandslos in den Sammelbehälter 1. Die Zähne 5c der Abscherschiene 5b
.. · - 7 - ;■■■:. : ■■■■/:. : ■ ■■ :
schneide» in den Gegenstand 25 ©in und nehmen ihn dadurch mit» wobei sie ihn zugleich sserreisaen, falls er der Weiterbeförderung widersteht. - - ■_ "~
Es ist wichtig, dass der Streifen 1 nicht : '. auf der Verdichtuagsseit© dar Schiene 5b, sondern auf deren Rückseite befestigt 1st;denn dies würde nicht nur die beschriebene Schneid-und Mitaahniewirkung der Zähne 5c der Schiene 5b verhindern, sonder der Streifen 14 selbst würde durch die Stirnwand 7 und/oder die Bodenabschnitt& 3 und 10 scharf um die untere Eckkante der Schiene 5b gebogen und dadurch beschädigt, bzw. rasch abgenützt, ■-- ■" "■-,. -..■■-.■"■.""■ ■ " ■
Der durch den elastischen Streifen erzielte praktische Vorteil ist verblüffend gross, während früher bsi si Laden von sperrigem Müll die VerdichtungB·» platte sehr häufig von Hand Umgesteuert werden musste, uia eingeklemmten Sperrmüll frei su bekommen, ist dies bei der beschriebenen Stopfvorrichtung nur ganz ausnähme« weise noch erforderlich.
Es wird bemerkt, dass anstelle des Förderschieber 3 auch ein an sich bekanntes schwenkbares Förderelement benutzt werden kann. Ebenso ist es prinsiptail nicht unbedingt nötig, dass die Verdichtungsplatte eine reine
- 3
SchwankbewQgttng ausführt, obwohl dies in der Praxis die einfachste und wirksamste '-'Bewegung ist·. Es wird - iem®r noch bemerkt» dass-., der elastische-Streifen auch so breit sein kann, dass er das Spiel zwischen der starren Yerdichtungsplatte 5, bzw· deren durch die Abscher· schiene gebildeten Teil 5c ganz überbrückt und also etwas auf der Stirnwand 7 schleift. Bevorsagt wird jedoch ein geringer Abs&iid von etwa 1 ca.*

Claims (5)

RÄ.367 365*15.7.65 - 9 - ■■■■■■ " .'■■■-' :, - - S c h u t ζ a η s ρ r ü c h e
1. Stopfvorrichtung an MüllSammelwagen mit einem bei einem Fülltrog angeordneten:Förderelement und einem mit demselben zusammenarbeitenden, starren Verdichtungs-. element, das in einer Phase eines automatischen, sich zyklisch wiederholenden Arbeitsganges den durch das Förderelement aus dem Fülltrog weiter beförderten Müll erfasst, wobei eine Kante des Verdichtungselementes sich beim Verdichtungshub mit Spiel längs einer Wand des in einer Endlage befindlichen Förderelementes bewegt, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Spiel mindestens 5 cm gross ist und nahezu oder ganz durch einen elastisch nachgiebigen Streifen (14) überdeckt ist, der an dem Verdichtungselement (5) befestigt ist.
2. Stopfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdichtungselement eine schwenkbare Verdichtungsplatte (5) ist und das Förderelement (3) eine zylindrisch-konkave Stirnwand (7) aufweist, längs der sich die Kante der Verdichtungsplatte beim Verdichtungshub mit einem Spiel von 3 - 10 cm bewegt, wobei in Fortsetzung der zylindrisch-konkaven Fläche der Stirnwand ein zu einem Visier (2) gehöriger Bodenabschnitt (8) und ein Abschnitt (IiD) des Bodens des Sammelbehälters (1) liegen.
3. Stopfvorrichtung nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, dass die Kante des starten Verdichtungselementes (5) mit Zähnen (5c) versehen ist. *':
4. Stopfvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (5c) an einem von einer Schiene (5b) gebildeten Teil des im übrigen hohl ausgebildeten, starren Verdichtungselementes (5) vorgesehen
sind. · : ",-■■ -."■■-■: · ;
5. Stopfvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der elastisch nachgiebige Streifen (14) auf der vom Sammelbehälter (1) abgekehrten Seite der Schiene (5b) befestigt ist.
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